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kadisha
@Fabio ich würde beim sertralin bleiben, weil du daher die Entzugserscheinungen hast. Dein Körper schreit jettzt quasi danach. Ich würde bei 25mg bleiben und abwarten. Es ist halt leider keine Kopfschmerztablette

x 1 #61


F
Ich habe jetzt so viel Input bekommen, wofür ich auch dankbar bin, aber teilweise bin ich noch verwirrter als davor. Der Arzt sagt das und 5 andere Personen das. Das macht die Anspannung nicht unbedingt besser, weil man Angst hat irgendwas falsch zu machen und sich dann komplett zu zerlegen.

x 1 #62


A


Sertralin + Tavor

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sandracookie
Du hattest bis vor kurzem 100 mg Sertralin genommen und aufgrund der Träume mit dem Hausarzt das Ausschleichen besprochen richtig?
Das ging dann über zwei bis drei Monate und du warst bei Null oder?
Und jetzt schleichst du wieder mit 25 mg ein.
War die Unruhe/Anspannung denn ein Thema als du noch bei 100 mg warst? Oder ist sie erst während des Absetzens gekommen?
Beim Absetzen/Dosisänderungen hatte ich meist mehrere Symptome darunter Kreislaufprobleme, Schwindel und Brainzaps. Ich hab dann immer langsamer gemacht, bis ich den nächsten Absetzschritt angegangen bin, wobei ich mich letztendlich dann doch von heute auf morgen von den 30 mg Duloxetin bzw. Venlafaxin (5 Tage 37,5 g - war ein geplanter Wechsel der schief ging und ist nicht zu empfehlen dann so abzusetzen) verabschiedet habe und es hat sechs bis acht Wochen gedauert, bis ich keine Brainzaps und sowas mehr dadurch hatte.
Also leider muss man sich und seinem Körper da einige Wochen Zeit geben sich zu stabilisieren.
Ich kenne so krasse Unruhe auch und dass dann wenig hilft. Bist du vielleicht ein Fan von Knobel-/Rätselaufgaben, Malen nach Zahlen oder ähnliches? vielleicht ein Ansatz das Gehirn kognitiv anders zu beschäftigen und sich richtig zu konzentrieren.
Ansonsten würde ich dir tatsächlich raten nochmal den Psychiater zu kontaktieren und nach einem alternativen Bedarfsmedikament fragen und auch die Bedenken äußern wegen der schnellen Aufdosierung. Du kannst ja auch sagen, dass du es versucht hast und dich damit nicht wohlfühlst. Oder du tastest dich weiter langsam ran und vielleicht reicht dir auch ne halbe Tavor (wenn sie sich teilen lassen) 0,5 mg wäre noch ein Unterschied zu 1 mg oder die 2 mg am Tag.
Falls ich nochmal ein AD nehme, würde ich das wahrscheinlich stationär oder teilstationär planen oder eben auch nur mit entsprechender Bedarfsmedikation, die die anfänglichen Beschwerden abfangen kann.
Wenn der Arzt da uneinsichtig ist, wäre vielleicht doch die Tagesklinik noch ne gute Option, weil die dich auch medikamentös einstellen können und die Bedarfsmedikamente geben dürfen, wenn man erstmal da ist. vielleicht haben sie einen anderen Input.
Ich kann das total nachvollziehen, dass man da immer unsicherer wird, je mehr man sich eigentlich informieren will. Es ist halt leider ein sehr komplexes Thema und hoch individuell.

x 4 #63


sandracookie
@Fabio
Zitat von Fabio:
Ich habe jetzt so viel Input bekommen, wofür ich auch dankbar bin, aber teilweise bin ich noch verwirrter als davor. Der Arzt sagt das und 5 andere Personen das. Das macht die Anspannung nicht unbedingt besser, weil man Angst hat irgendwas falsch zu machen und sich dann komplett zu zerlegen.

Oh das sehe ich erst jetzt, wo ich meinen Senf auch noch dazugegeben habe. Aber wenn nicht mach doch für heute Pause von dem Thread und lese erst weiter, wenn dir wieder danach ist. Manchmal hilft es auch die Dinge sacken zu lassen und wenn es denn hoffentlich klappt darüber zu schlafen.

x 4 #64


S
Zitat von Fabio:
Ich habe jetzt so viel Input bekommen, wofür ich auch dankbar bin, aber teilweise bin ich noch verwirrter als davor. Der Arzt sagt das und 5 andere Personen das. Das macht die Anspannung nicht unbedingt besser, weil man Angst hat irgendwas falsch zu machen und sich dann komplett zu zerlegen.

Lass dich doch hier nicht so verunsichern. Jeder berichtet von seinen eigenen Erfahrungen, das muss doch für dich gar nicht zutreffen. Dein Arzt ist dein Ansprechpartner und ich würde mich genau an seine Anweisungen halten und deine Unsicherheiten kannst du mit ihm besprechen. Du machst überhaupt nichts falsch, wenn du übergangsweise Tavor in der vom Doc verordneten Dosis nimmst.

#65


F
@sandracookie Kein Thema, bin ja für jede Hilfe dankbar.

Ja, die Zusammenfassung stimmt soweit. Ich habe ausgeschlichen und es lief richtig gut, bis eben Anfang August als ein großer/stressiger Teil meiner Arbeit abgeschlossen war. Dann kam so ein ähnlicher Gedanke wie „was machst du jetzt eig. mit dir?“ und anschließend bin ich wieder brutal in ein Loch gefallen. Während der 100mg hab ich eig. nie was gemerkt bzw. eher die Wirkung von Sertralin hinterfragt, weil ich nie irgendwas gespürt habe, d.h. alles hat sich angefühlt wie davor.

Mein Psychiater war eh schon genervt, dass ich das Medikament abgesetzt hatte. Ich hab nach Alternativen gefragt usw. und er meinte Sertralin wär jetzt wieder die richtige Wahl (Escitalopram nein, da ähnlich und zusätzlich sowas wie QT-Zeit) und bei Bedarf eben Tavor (könnte ich locker ohne Probleme 4-6 Wochen so einnehmen). Ich hab wie gesagt kA wohin mit mir und was ich morgen am besten tun soll. Eig. hab ich in einer Woche wieder einen Termin bei ihm, aber kA ob ich so lange warten soll. Morgen hab ich ein Gespräch mit einer Therapeutin, aber die wird mir was das angeht denk ich auch nicht viel helfen können.

x 1 #66


Donnie_Darko
Zitat von Pauline333:
@Donnie_Darko Du berichtest insofern einseitig und negativ, als dass du den Eindruck zu erwecken versuchst, dass es nur bei AD nicht völlig klar wäre, wie sie genau ihre Wirkung entfalten und dass sie bei einem Test gegen Placebo nicht um Längen besser abschneiden.

Der Placebovergleich besteht wie gesagt bei nahezu allen Medikamenten. Es ist nie "0% bei Placebo" vs. "100% Wirkung bei Medikament". Es ist bei AD wie bei anderen Medikamente "bei 20-50% zeigt Placebo Wirkung", "bei 40-80% bis hin zu 100% zeigt Medikament Wirkung" (wenn es denn wirksam ist, sonst natürlich wie Placebo).
AD schneiden in diesem Tests so signifikant besser ab, dass sie regelmäßig sehr vielen Menschen gegeben werden und Leben retten.

Auch ist bei anderen Medikamenten nicht immer klar, wie sie genau wirken. Wie Paracetamol im zentralen Nervensystem Schmerzen dämpft, ist z.B bis heute strittig.

Du stellst es so dar, als wären AD oft wirkungslos, wenig erforscht und unsicher.

Das ist falsch und besonders in diesem Forum auch bedenklich


Meine angebene Quelle die eine Zusammenfassung von zahlreichen Studien darstellt zeigt eine Verbesserung der Symptome bei 20-40% mit einem Placebo und von 40-60% bei einem AD. Das macht eine Differenz von 20 Prozentpunkten. Das ist signifikant, ja, aber nicht sehr beeindruckend. Selbst wenn man den Placeboeffekt zur Wirkung des AD miteinbezieht, hat demnach ca. jeder Zweite keinerlei nutzen von einer AD Gabe.

Gerne kannst du mir zeigen, wo ich angeblich geschrieben habe, dass nicht klar wäre wie AD ihre Wirkung entfalten, sie wenig erforscht und unsicher wären. Ebenfalls habe ich zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass man AD nicht nehmen soll, im Gegenteil. Da du auf meine Beiträge antwortest ohne sie wirklich gelesen zu haben, sehe ich keinen Grund diese Diskussion fortzusetzen.

x 1 #67


Donnie_Darko
Zitat von Fabio:
ok, aber woher nimmt man die Kraft da solange dabei zu bleiben und rumzuprobieren? Muss ich mir das so vorstellen, wenn ich theoretisch jetzt ein anderes AD einschleichen würde, hätte ich evtl. diese Anspannung nicht? Wie gesagt, die war bereits vor dem Einschleichen da.

Ich denke das ist auch mit unter ein Grund wieso ich so angespannt bin. Ich weiß nicht so recht was richtig und falsch für mich ist, oder ob ich was anderes machen sollte. Z.B. keine Ahnung wie ich so schnell an ein anderes AD oder Bedarfsmedikament komme oder wie lange ich mir den Zustand noch gebe und mir Tavor einschmeiße, usw


Vorher weiß man nie was passiert wenn man eine bestimmte Therapie macht oder ein Medikament nimmt. Das ist bei der Psyche sehr individuell. Mit der Zeit findest du immer mehr Sachen die dir helfen. Einfach ausprobieren. Du wirst deinen Weg finden. Selbst wenn du herausfindest was dir nicht hilft, bist du schlauer geworden.

Auf jeden Fall wäre es eine gute Idee Tavor nur in Ausnahmefällen zu nehmen. Zu Tavor gibt es auch Alternativen die nicht abhängig machen.

Bei einem Klinikaufenthalt könnte man vielleicht besser auf die Wahl und Dosierung eines Medikaments eingehen, da du dort täglich über viele Wochen betreut wirst.

x 1 #68


F
@Donnie_Darko Danke dir, d.h. am besten morgen 8 Uhr an der Tür meines Psychiaters stehen und darum bitten? Gibt es da ein paar Namen?… aber jetzt z.B. steh ich vor der Frage ob ich die Nacht ohne Tavor packe, die Anspannung ist aktuell schon sehr extrem und ich weiß mir gerade echt nicht zu helfen.

#69


F
auf Klinik hab ich aktuell so gar keine „Lust“. Das glaub ich befeuert meine Angespanntheit aktuell am meisten. Will nicht von daheim weg usw. Das ist aktuell mein einziger Anker.

#70


Donnie_Darko
Zitat von Fabio:
@Donnie_Darko Danke dir, d.h. am besten morgen 8 Uhr an der Tür meines Psychiaters stehen und darum bitten? Gibt es da ein paar Namen?… aber jetzt z.B. steh ich vor der Frage ob ich die Nacht ohne Tavor packe, die Anspannung ist aktuell schon sehr extrem und ich weiß mir gerade echt nicht zu helfen.


Bei Bedarf nehme ich Opipramol gegen Ängste. Das hat nach meinem Empfinden, zumindest bei einer einmaligen Gabe, nur eine leichte Dämpfung der Angst. Opipramol wird auch als AD genutzt, wenn man es länger nimmt. Damit habe ich aber keine Erfahrung.

Stärker gegen Ängste wirkt Promethazin. Wobei ich da lieber die Tropfen nehme, da sie schneller wirken und sich besser dosieren lassen. Vor- oder auch Nachteil vom Promethazin ist, dass es sehr müde machen kann. Das nehme ich tagsüber nur wenn ich weiß, dass mich die Panik sonst umhauen würde. Abends habe es ich eine zeitlang zum einschlafen genommen.

x 2 #71


Donnie_Darko
Zitat von Fabio:
auf Klinik hab ich aktuell so gar keine „Lust“. Das glaub ich befeuert meine Angespanntheit aktuell am meisten. Will nicht von daheim weg usw. Das ist aktuell mein einziger Anker.

Was ist es, was dir zu Hause Stabilität gibt?

#72


S
Zitat von Fabio:
aber jetzt z.B. steh ich vor der Frage ob ich die Nacht ohne Tavor packe, die Anspannung ist aktuell schon sehr extrem und ich weiß mir gerade echt nicht zu helfen.

Ich würde mich da nicht so quälen, du nimmst sie ja nicht auf Langzeit und schlafen können ist sehr wichtig um die Psyche wieder beruhigt zu bekommen.

x 1 #73


F
@Donnie_Darko Familie, gewohnte Umgebung, komme hier in der Regel gut runter und fühle mich einfach wohl.

@silberauge stimmt schon, aber die Sorge vor neuen Problemen wie Sucht usw.

#74


S
So schnell wird man davon nicht abhängig, wenn man die nur mal wenige Tage/Wochen nimmt. Wenn du aber so Angst hast lass dir was anderes verschreiben. Oder hast du es mal mit pflanzlichen Sachen probiert?

x 1 #75


Rogue
Zitat von Fabio:
auf Klinik hab ich aktuell so gar keine „Lust“. Das glaub ich befeuert meine Angespanntheit aktuell am meisten. Will nicht von daheim weg usw. Das ist aktuell mein einziger Anker.


Du musst ja nicht gehen, da besteht ja überhaupt kein Zwang, du kannst dir auch ambulant einen Therapeuten suchen und mit einem ambulanten Psychiater an der Medikation arbeiten.
Du kannst es mit der Tagesklinik probieren, wenn das nichts für dich ist, kannst du die Behandlung dort ja auch abbrechen/ unterbrechen, je nachdem. Hauptsache, du suchst dir ambulant einen Therapeuten, auch wenn das vielleicht mit Wartezeit verbunden ist. Das ist viel wichtiger als ein eventueller Klinikaufenthalt.

Wenn dein Zuhause dein Anker ist, dann ist das doch gut. Es gibt ambulant viele Möglichkeiten der zusätzlichen Unterstützung. Zum Beispiel kannst du dir auch ambulante psychiatrische Pflege verschreiben lassen, da kommt dann jemand zu dir nach Hause und unterstützt dich. Das sind zwar keine Psychotherapeuten, aber psychiatrisch/psychologisch geschulte Pflegekräfte, die dich unterstützen. Oftmals haben die langjährige Erfahrungen aus psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und haben viel Erfahrung mit der Arbeit mit Patienten.

Als alternatives Bedarfs-Medikament würde ich auch Promethazin (Handelsname meist Atosil) ausprobieren, ich kenne ganz, ganz viele Patienten, die damit gut zurechtkommen, in der Klinik hatten das fast alle Patienten im Bedarf.
Truxal wäre vielleicht auch eine Möglichkeit.
Und, was ich nicht gedacht hätte, wäre vielleicht auch Lasea eine Wahl, seit einiger Zeit wird das auch in Kliniken gegeben, was mich doch etwas überrascht hat.

Versuch', dir erstmal den Druck zu nehmen. Niemand zwingt dich, in eine Klinik zu gehen, du musst nicht mal die Tagesklinik machen. Mach' dir mit dem Gedanken an "Klinik" nicht so viel Stress, wenn du das aktuell nicht möchtest, dann musst du das ja nicht. Es gibt noch viele andere ambulante Möglichkeiten.

x 3 #76


F
@Rogue Vielen Dank auch dir! Toller Beitrag, der mich tatsächlich etwas runterbringt. Das ist mitunter mein Problem, funktioniert was nicht gibt‘s bei mir nur Schwarz und Weiß, d.h. komm ich gerade aufgrund der extremen Angespanntheit nicht klar, führt der Weg unweigerlich in die Klinik und das erzeugt unfassbar viel Druck funktionieren zu müssen bzw. führt nur zu einem Teufelskreis. Andere Wege gibt es dann für den Moment nicht in meinem Kopf.
Aber wenn es erstmal eine Reihe von Alternativen gibt, werde ich diese probieren auszuschöpfen. 2024 habe ich es auch irgendwie geschafft, kA wie, aber es lief irgendwann wieder. Ich hoffe der Zeitpunkt wird auch diesmal kommen.

Ich versuch mal morgen bei meinem Arzt vorstellig zu werden, auch wenn er nicht begeistert sein wird. Sollte ich auch nochmal den Wechsel z.B. auf Escitalopram ansprechen? Eine Bedarfsmedikation brauche ich zu 100%, wenn das Promethazin möglich ist, lass ich mir das mal verschreiben. Mir hat auch bereits mal Opipramol (was mein Hausarzt damals verschrieben hatte) etwas gegen die Anspannung geholfen hat.

x 1 #77

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F
@Rogue ach und es tatsächlich auch über den komplett ambulanten Weg möglich? Das würde mir natürlich viel Druck nehmen. Ich hoffe nur recht zeitig wieder einen Therapeuten zu finden (Die damalige Dame hat mit mir wie bereits mal beschrieben fast nur Theorie beigebracht obwohl Verhaltenstherapie).

Morgen habe ich ein Gespräch mit einem, aber das ist wsl. keine Aufnahme, sondern wieder Diagnostik usw. Hier in der Gegend ist das Katastrophe, aber mit der 116117 und den Listen werde ich hoffentlich wen finden. Bin da aber auch für weitere Tipps offen (wenn ihr was wisst). Mir ist nur wichtig mich nicht aus der Umgebung rauszuziehen, weil für mich das wie gesagt der wichtigste Anker aktuell ist. Das würde die letzte Stabilität dann auch kappen.

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Rogue
Zitat von Fabio:
Vielen Dank auch dir! Toller Beitrag, der mich tatsächlich etwas runterbringt.

Sehr gerne, ich freue mich, wenn ich dir etwas den Druck nehmen konnte.

Zitat von Fabio:
Das ist mitunter mein Problem, funktioniert was nicht gibt‘s bei mir nur Schwarz und Weiß

Ich kann das gut nachempfinden, bei mir war das früher ganz ähnlich, bei mir hat die Therapie tatsächlich geholfen, aus dem schwarz-Weiß-Denken irgendwann herauszukommen (bzw. auch die Grautöne dazwischen wahrnehmen zu können).

Zitat von Fabio:
ach und es tatsächlich auch über den komplett ambulanten Weg möglich?

Ja, das ist möglich.
Ich war tatsächlich überrascht, wie viele ambulante Möglichkeiten es gibt.
Mir persönlich hat die ambulante psychiatrische Pflege (APP) schon oft geholfen, es gibt auch noch psychisch-funktionelle Ergotherapie, es gibt Hilfe beim sozialpsychiatrischen Dienst....
Das sind alles rein ambulante Angebote, wo man neben der "klassischen" Therapie einen Ansprechpartner bekommt, der einen bei der Bewältigung psychischer Probleme und Krisen unterstützt.
Das sind nur ein paar Beispiele (es gibt noch mehr Möglichkeiten), die zeigen, wie man den Weg auch komplett ambulant gehen kann, mit ambulanter Unterstützung.

Es ist sogar eigentlich deutlich besser, sich ein ambulantes Netz aufzubauen, da dies langfristig nachhaltiger ist als ein (vollstationärer) Klinikaufenthalt.
Vor allem dann, wenn das Zuhause ein Anker und kein zusätzliches Problemfeld ist, sollte man das unbedingt nutzen.


Zitat von Fabio:
führt der Weg unweigerlich in die Klinik

Nein, absolut nicht.

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kadisha
@Rogue lasea in Kliniken ? Das überrascht mich auch. Inwiefern hilft das? Das ist doch sehr mild

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Dr. med. Andreas Schöpf
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