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201802.03




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Hi,

ich bin jetzt seit 5 Monaten auf 0mg Citalopram, nachdem ich es nach gut 5 Jahren abrupt wegen Herzproblemen (gingen dann weg) absetzen musste.
Zunächst: keine Sorge, das war weit von Lebensgefahr und liegt sehr wahrscheinlich an einem Enzymdefekt bei mir (Poor Metabolizer), sodass ich mir 'ne Serotonin-Vergiftung geholt hab.

Jedenfalls bin ich unsicher, ob ich jetzt nur unter Absetzerscheinungen leide oder diese sich mit Symptomen meiner damaligen Erkrankung überlagern. Das Pregabalin, welches ich kürzlich bekam, nehme ich wegen der Nebenwirkungen nur bis maximal 50-75mg / Tag. War ein Fehlversuch. An sich eine gute Wirkung, aber ich komme nicht so gut damit zurecht.

Der Arzt jedenfalls schlägt nun Tagesklinik (ab 12. geht's los für KVT) und unterstützend Sertralin vor.
Ich hab 'n bißchen Angst vor dem SSRI, dass es alles noch schlimmer macht. Hatte jemand einen ähnlichen Wechsel hinter sich? Oder würdet ihr das ohne SSRI versuchen?

Viele Grüße

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  02.03.2018 22:29  
Ich habe vor rund drei Jahren zur Überbrückung Citalopram genommen und habe es nicht gut vertragen. Ich wurde unglaublich müde dadurch und war teils den ganzen tag am Dauergähnen und der Kreislauf spielte verrückt.

Jetzt nehme ich seit Dezember Sertralin 100mg und komme gut damit zurecht. Das einschleichen war allerdings nicht einfach und ich habe das mit gleichzeitiger Gabe von Promethazin und einigeln zu Hause überstanden. Nach rund 2 Wochen wurds besser, nach 4 Wochen waren die Nebenwirkungen weg und seitdem bin ich stabil. Ich habe im laufe meines Lebens einige Male Antidepressiva nehmen müssen und beim Sertralin habe ich bislang die "natürlichste" Stimmung. Ich habe auch durchaus mal nen schlachten Tag, es regelt die Stimmung nicht so auf einem festen Niveau ein wie einige andere Mittel.

Wenn du das ganze während der zeit in der Tagesklinik beginnst, dann hast du ja vor Ort auch Ansprechpartner die dich bei Problemen beim Einschleichen begleiten können.

Ich würde es versuchen wenn du den Eindruck hast, dass du ohne Mittel einfach noch nicht stabil genug bist. Kann ja auch nur unterstützend sein und später wieder abgesetzt werden.

Danke1xDanke




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  02.03.2018 22:47  
Ich sag's so wie es ist: so schlimm wie jetzt war es noch nie. Es geht soweit, dass ich nachts aufwache, die Gedanken rasen und alles Angst macht. 24/7 Angst, ohne Entspannungsphasen. Nächte nicht länger als 3-4 Stunden.

Meine Hoffnung ist, dass das Sertralin das nicht heilt, sondern auf ein erträgliches Level bringt, wie es damals das Citalopram gemacht hat.





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  07.04.2018 21:45  
Duloxetin 30mg haben geholfen.


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