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Kasia2306
Hallo Sunny 81,

Erstmal vielen Dank für deine Antwort. Als ich mit dem Opi angefangen hab, hatte ich die ersten dRei Tage auch schlimme Nebenwirkungen und dachte alles wird nur schlimmer, aber nach einer Woche waren die Angssymptome weg nur noch etwas Schwindel aber ansonsten super. Hoffe dass das bei dem sertralin auch so schnell klappt. Diese Unwirklichkeit ist das schlimmste was es gibt vor allem ziehe ich bald um und muss mich um so vieles kümmern. Zum Glück habe ich zwei Wochen Urlaub und hoffe dass sich das in der Zeit wieder legt.

Viele Grüße

04.07.2018 21:34 • #1621


Hallo kasia 2306

Bei mir waren die ersten Wochen auch ziemlich anstrengend beim Einstellen des sertralin, man muss da wirklich Geduld aufbringen.

05.07.2018 10:13 • #1622


Kasia2306
Danke für deine Antwort Lalelu,

Ich hab absolut keine Lust meine zwei Wochen Urlaub zu Hause zu verbringen . Das einschlafen gestern war die Hölle. Ich war so dermaßen müde und sobald ich die Augen zugemacht habe, hatte ich Kirmes im Kopf und Blitze vor den Augen. Echt schlimm. Deswegen habe ich mich heute dazu entschlossen nur 25 mg zu nehmen und muss sagen, dass zwar Nebenwirkungen da sind, aber ich bin nicht so völlig ausgeknockt wie gestern. Probiere es mal ein paar Tage so und wenn es besser wird dann dosiert ich hoch. Mir ist das irgendwie sicherer. Ich habe keine Depressionen, sondern eine Angststörung. Ich bin eigentlich glücklich. Habe einfach nur sehr schlimme Gedankenkreise über alles mögliche. Warum gibt es Blumen? Warum bin ich ich? Einfach so bekloppte Dinge aug die es keine Antwort gibt. Dann bekomme ich Angst und denke ich werde verrückt oder halte das nicht aus. Hab Angst in einer Psychiatrie zu landen oder mir was anzutun weil diese Gedanken nicht aufhören. Ich würde mir nie was antun, aber der Gedanke macht mir Angst. Wieso denke ich so einen Mist überhaupt? Ich liebe mein Leben, alles ist toll. Es gibt keinen Grund dazu. Gut es gibt zwei schlimme Auslöser aber der eine ist wieder gesund und bei dem anderen schlägt obwohl er unheilbar krank ist die Therapie gut an. Fühle mich als wenn ich das Vertrauen zum Leben verloren hätte. Vor einigen Jahren fing die angststörung an. Habe zwei Jahre eine Therapie gemacht und opipramol bekommen. Danach war alles wieder normal. Ich hab einen Neuanfang gestartet, hab mich von meinem damaligen Ar. Freund getrennt, bin umgezogen und hab mir einen neuen Job besorgt. Zum krönenden Abschluss habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt und wir ziehen im Oktober zusammen und wollen eigentlich ein Kind. Warum kommt dieser Mist jetzt wieder? Und das auch noch viel schlimmer als damals? Ich verstehe das nicht. Naja zurück zum Sertralin. Die Gedankenkreise sind besser bzw. Sie drehen sich andersrum also nicht um diese bekloppten fragen sondern um meinen Körper der auf das Medikament reagiert. Das ist schon mal besser. Vielleicht reichen bei mir auch 25 mg aus, denn wie gesagt ich bin nicht depressiv. Und antriebssteigernd sind die auch nicht, sie rauben mir eher die Kraft und ich muss ständig Pausen machen, wenn ich was tue. Hunger hab ich auch nicht und wenn man nichts isst dann hat man automatisch keine Kraft, also zwinge ich mich zu essen. Seit heute zittere ich auch noch an den Händen. Fühle mich wie ein Junkie. Naja Danke für eure Aufmerksamkeit und toll dass es so ein Forum gibt, denn jemand der das nicht durch machen muss versteht das nicht

05.07.2018 11:59 • #1623


Hallo kasia 2306
Darf ich fragen wie lange Du auf 25 mg sertralin warst bevor du hoch gegangen bist auf 50 mg?
Ich nehme auch das Sertralin gegen Angst und Panikstörungen und ich hatte in der Vergangenheit gute Erfahrungen damit gemacht.
Seit über drei Monaten habe ich wieder damit zu kämpfen und es kam bei mir auch ganz plötzlich also ich habe die Vorboten gar nicht wahrgenommen. Ich empfinde es diesmal auch schlimmer als wie damals. Ich versuche mir immer wieder vor Augen zu halten dass es besser wird das gibt mir ein bisschen Kraft.
LG.

05.07.2018 12:11 • #1624


Kasia2306
Hallo Lalelu,

Also bei mir kann man ja noch gar nicht so wirklich von Dauer sprechen. Habe zwei Tage 50 mg genommen und seit heute 25 mg. Plus 100 mg opipramol. Das Opi habe ich damals schon gut vertragen, heute auch. Das hilft auch genug gegen die Angst bei mir, nur eben nicht gegen die komischen Gedanken. Hoffe auch einfach dass es bald besser wird. Also in diesem Zustand könnte ich keinesfalls arbeiten. Hab auch Angst dass ich in zwei Wochen noch immer so drauf bin, denn dann geht die Arbeit wieder los und ich werde alleine sein im Büro, da meine Kollegin Urlaub hat. Kann mir keinen krankenschein erlauben. War vor kurzen auch erst krankgeschrieben als es wieder los ging mit der Angst.

05.07.2018 12:24 • #1625


Hallo kasia 2306

Also hattest du quasi mit 50 mg angefangen?
Da würde ich für mich auch entscheiden erstmal 25 mg zunehmen
Und das dann auch für mindestens zwei Wochen bevor man höher geht. Bei jeder Höhe Dosierung hat das bei mir zumindestens fünf sechs Wochen gedauert.

Ich drücke dir ganz ganz fest in Daumen dass es dir in zwei Wochen zumindestens so weit besser geht um wieder arbeiten gehen zu können.

LG.

05.07.2018 16:01 • #1626


Zitat von Lalelu1105:
Hallo,
Ja bei 75 mg war ich auch noch nicht stabil jetzt nach etwas mehr wie 4 Wochen auf 100 mg geht es mir schon besser, mein Arzt sagte mir das 100mg eine Mindestdosis ist um stabil zu sein. Ich habe bei jeder Dosiserhöhung Schwierigkeiten gehabt mit Nebenwirkungen die mit der Zeit immer mehr abflachen das einzigste was ich jetzt noch habe ist immer noch leichten Schwindel und leichten Druck im Kopf, auch das Gefühl von Unwirklichkeit ist immer noch nicht ganz weg.


Hallo
Hattest du jedesmal mit Unruhe zu tun.
Wenn du sagst "nicht stabil " meinst du niedergeschlagenhejt und Erschöpfung?
Lg
Nicole

05.07.2018 16:14 • #1627


Hallo
Wo mein Körper sich auf 75 mg eingependelt hat ging es mir auf einmal wieder schlechter , ich hatte Unruhe und immer wieder dieses Gefühl von Zerrissenheit in mir. Ich habe auch nicht verstanden warum es wieder rückläufig wurde , meine Angst bzw Panikattacken waren wesentlich besser. mein Arzt sagte mir das ist wie bei einer blutdrucktablette man muss erstmal die richtige Dosis finden. Es gibt durchaus Menschen die mit einer niedrigeren Dosis wunderbar zurechtkommen.

LG.

05.07.2018 16:31 • x 1 #1628


Genauso gehts mir!
Lg

05.07.2018 16:50 • #1629


Kasia2306
Hallo Carpe Diem,

Wie viel mg Sertralin nimmst du denn und wogegen?
Also ich muss sagen heute mit den 25g ging es mir schon viel besser. Habe viel geschafft, war spazieren und hatte einen tollen Tag. Habe die Dosis um 8 Uhr morgens genommen, bin wieder eingeschlafen bis 11.30 Uhr und dann hab ich die Opi genommen aber auch nur 25mg. War bis 13 Uhr groggy, hab noch mal 25 mg Opi genommen und abends dann 50 mg Opi. Klar ist mir schwindelig und ich fühle mich unsicher aber hab keine Panik die Gedanken sind zwar noch da aber eher so, dass ich sobald ich aufhöre zu denken mich immer wieder erschrecke da ich das schon lange nicht mehr kenne. Werde das wohl erstmal so bei behalten bis ich den nächsten Termin in drei Wochen habe. Vielleicht reicht mir das am Ende einfach erst mal so. Fühle mich halbwegs normal. Wenn die Nebenwirkungen noch ganz verschwinden, bin ich recht optimistisch dass es bis zur Psychotherapie in ca. 6 Monaten so bleiben kann. Wäre jedenfalls wünschenswert.

05.07.2018 21:12 • #1630


Hallo
100mg sertralin gegen Depression
Zuletzt vor 4 Wochen war ich auch bei 25mg und das hat mich anscheinend zurückgeworfen, naja....
Sonst nehme ich bromazopam gegen die Nebenwirkungen des Ad aktuell.
Lg
Carpediem

06.07.2018 13:37 • #1631


Kasia2306
Die Nebenwirkungen sind echt kaum auszuhalten. Rasende negative Gedanken und Derealisation. Eigentlich habe ich genau dafür das Medikament bekommen, dazu noch die körperlichen Nebenwirkungen. Weiß ehrlich nicht wie ich das aushalten soll. Habe auch Angst auf 50 mg hoch zu dosieren, wenn mich 25 mg schon so aus der Bahn werfen. Es ist schrecklich

06.07.2018 13:41 • #1632


Wofür nimmst du das Opi?

06.07.2018 13:49 • #1633


Kasia2306
Das Opi habe ich als erstes Medikament von meinem Hausarzt bekommen wegen der schlimmen Angst und Panikattacken mit Depression. Das hat die Panik verschwinden lassen und aus der Depression habe ich mich auch raus gekämpft. Allerdings sind eben diese Gedankenkreise geblieben über so ganz banale Dinge. Hinterfrage alles, wirklich alles. Kann nichts mehr genießen. Ich schaue etwas an und Frage mich warum es das gibt. Durch diese komischen Gedanken bekomme ich Angst, welche ja jetzt weg ist. Trotzdem habe ich das Gefühl verrückt zu werden. Durch das Sertralin denke ich noch mehr als vorher.

06.07.2018 13:55 • #1634


Hallo. Hab auch das gefühl dass ich mehr gedankenkreisen durch das sertralin hab. Bin am überlegen ob ich wechsle.

06.07.2018 18:58 • #1635


Kasia2306
Ich setze es morgen ab. Hab es nur vier Tage genommen und das war die Hölle. Habe mich gefühlt wie ein Zombie und tausend mal schlimmer als vorher. Da bleibe ich lieber bei meinen Opipramol und dosiere es nach Rücksprache mit meinem psychiater hoch. Sertralin soll helfen und nicht alles schlimmer machen. Bin nicht mehr ich! Das Opi hilft mir gegen die Angst und das ist die Hauptsache. Die Gedankenkreise habe ich jetzt 3 Monate überlebt und schaffe das auch weiterhin. Schlimmer als in den letzten vier Tagen kann es wirklich nicht mehr werden. Vielleicht gibt es eine Alternative für mich, aber die heißt nicht Sertralin

06.07.2018 19:59 • #1636


Kasia2306
Hallo zusammen,

Nach meinem 4 tägigen Leidensweg mit Sertralin, habe ich etwas positives zu berichten. Ich habe gestern Citalopram bekommen und verspüre keinerlei Nebenwirkungen. Ich weiß die Wirkung kann noch nicht richtig vorhanden sein nach zwei Tagen, aber es geht mir schon viel besser. Nebenwirkungen gibt es nur positive, keine Gedankenkreise und ich bin total aktiv. Hab an diesen zwei Tagen mehr geschafft als die ganze letzte Woche. Gegen die Angst hilft mir das Opipramol und außerdem wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Am Donnerstag erfahre ich mehr und bekomme Tabletten. Vielleicht hat das meine Symptome derzeit geschwächt, weil ich hoffe dass ich nicht richtig psychisch krank bin, sondern es von der Schilddrüse kommt. Das ist durchaus denkbar und beruhigt mich irgendwie. Vermutlich habe ich das Sertralin wirklich nicht vertragen. Seit Tag 1 der Einnahme hat es mich absolut ausgeknockt und ich fühlte mich wie ein Zombie. Ich hab gar nichts mehr denken oder fühlen können, mir war übel und schwindelig, ich hatte Durchfall und Schüttelfrost und wenn ich in den Spiegel sah, habe ich mich nicht mehr wieder erkannt. Das waren die schlimmsten vier Tage meines Lebens und beim Gedanken daran diese Prozedur wochenlang zu überstehen, habe ich aufgegeben. Dazu kamen noch Selbstmordgedanken und noch schlimmere Gedankenkreise. Zum Glück hat mein Freund mich gestern zum Psychiater geschleppt. Dieser meinte dass es meistens so ist, dass man entweder Sertralin oder eben Citalopram verträgt in den meisten Fällen. Voller Angst habe ich gestern die erste Dosis von 10 mg genommen, diese behalte ich bis Ende der Woche bei und dosiere langsam hoch. Nun wartete ich wieder auf diesen Zombiezustand, aber er kam nicht. Stattdessen fing ich an zu putzen und wir waren sogar Laminat abholen und haben ihn in unsere neue Wohnung gebracht. Am Abend habe ich das erste Mal seit einer Woche richtig gegessen und hatte Appetit. Ich habe in der vergangenen Woche 6 kg abgenommen. Das schadet mir nicht, da ich etwas übergewichtig bin, aber es ist schon beängstigend. Nun was ich euch allen damit sagen möchte ist, dass ich der Meinung bin dass man sich nicht wochenlang mit einem Medikament behandeln sollte, dass einem so schlecht tut es gibt immer andere Alternativen. Ich hätte es keinen Tag länger ausgehalten mich selber nicht mehr zu spüren und nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein. Natürlich bin ich kein Arzt und kenne mich nicht aus, aber ich denke jeder gute Psychiater lässt mit sich reden und hilft wenn man ein Medikament nicht vertragen wird. Vielleicht habe ich auch mit allem Unrecht und es geht bergab mit mir wenn ich hochdosiere, aber erst Mal geht's mir gut. Am Ende ist es mir auch egal, Hauptsache es geht mir gut.

10.07.2018 16:35 • #1637


Hallo kasia. Wie gehts dir mit dem citalopram?

14.07.2018 21:12 • #1638


Kasia2306
Hallo Bine,
Also mir geht's richtig gut im Gegensatz zu letzter Woche mit dem Sertralin. Habe jetzt bereits von 10 mg auf 15 mg gegangen und nächstes Wochenende wollte ich es mit 20 mg probieren. Kann meinem normalen Leben wieder nachgehen. Angst habe ich gar keine mehr und emotional bin ich so ein wenig ignorant bzw. Kann auch meinen Willen durchsetzen, das kann ich sonst nie. Das einzige was geblieben ist, sind die komischen Gedanken, aber die sind schon sehr viel weniger geworden und erschrecken mich nicht mehr so schlimm. Nebenwirkungen habe ich so gut wie keine. Habe so eine Stunde nach Einnahme des Cita etwas Schwindel, schwitzige Hände, Mundtrockenheit und ab und an Magenbeschwerden. Das Dauer so 20 Minuten und dann geht's mir wieder gut. Kein Vergleich zum Sertralin. Naja und man bekommt ganz schön Appetit vom Cita aber ehrlich gesagt kann ich mit all dem sehr gut leben. Am Montag habe ich die erste Woche geschafft und denke dass die Wirkung noch besser sein wird. Da ich aber ein Mensch bin der sehr nachdenklich ist, mache ich mir Sorgen wegen dem Ausschleichen irgendwann da man nur negatives darüber liest, aber vielleicht wird es gar nicht so schlimm. Wie geht's dir denn inzwischen mit dem Sertralin?

15.07.2018 00:14 • #1639


Hallo. Freut mich sehr dass es dir wieder gut geht. Ich fühl mich mit dem sertralin zeitweise wie unter strom. Mittlerweile nehm ich es schon vier jahre. Hab in der zeit auch zugenommen, was mich sehr stört. Hab mich noch nicht dazu überwinden können einen wechsel zu machen. Obwohl ich viel darüber nachdenke. Hatte manchmal zeiten wo es mir besser ging. Also kein grübeln und weniger ängste. Aber jetzt ist wieder so eine phase. Momentan dreht sich sowieso viel in meinem kopf. Es ist echt gut wenn man dann was positives liest.

15.07.2018 16:08 • #1640




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Dr. med. Andreas Schöpf