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Nö, es war mir an dem Punkt echt egal ob die sich vertragen.
Mein Apotheker hat sie mir empfohlen nachdem ich ihm vom Venla erzählt habe und er meinte nur: nicht täglich nehmen, sonst gibt's Probleme irgendwann ohne zu schlafen. Mache ich ja nicht, nur am Wochenende wenn ich auch ausschlafen kann.
Spannenderweise habe ich nach der 14tägigen Einnahme von 75mg und dem heutigen Einnehmen von nur 37,5mg (Rest gibt's heute abend) tatsächlich schon Probleme. Drehschwindel, die üblichen Stromschläge im Hirn etc. Scheint also schon eine gewisse Gewöhnung daran da zu sein. Vielleicht bringts auch schlaftechnisch was

16.02.2015 19:35 • #21


anna violetta
bei mir sind die nebenwirkungen auch recht lange da gewesen (beim trevilor)... bis dann endlich mal eine wirkung eintrat...
da heißt es nur: durchhalten!

welche schlafmedis hast du denn nun von der apotheke bekommen?

liebe grüße, anna

17.02.2015 12:50 • #22



Schlaflos unter Venlafaxin

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Ich habe Hoggar night bekommen. Da reicht mir eine und ich kann so 8-9 Stunden schlafen.
Freu mich ja schon wieder aufs Wochenende, denn ich nehme sie nur dann, wenn ich auch ausschlafen kann.
Heute habe ich das Venlafaxin (wieder die ganzen 75mg) sehr früh am morgen genommen, der Test gestern mit dem Splitten hat nichts gebracht. Immerhin vertrage ich sie heute auch mal auf leeren Magen, ich kann so früh einfach nichts essen. Hoffen wir mal dass die pushende Wirkung dementsprechend früher aufhört, nicht wie sonst erst gegen 3-4 Uhr morgens :/

17.02.2015 13:36 • #23


anna violetta
destructed,

ich wünsche dir gutes gelingen beim schlafen heute

das venlafaxin kann man, meines wissens nach jedenfalls, unabhängig von den mahlzeiten zu sich nehmen.

liebe grüße, anna

17.02.2015 23:50 • #24


Nun ja...
Selbst wenn ich die Tabletten morgens um 6 nehme schlafe ich nicht vor 3-4 Uhr morgens. Es nervt...zumal ich sobald mein Mann um 6 aufsteht sowieso wieder wach bin, auch wenn er sich total Mühe gibt, leise zu sein. Mach ihm dann immer sein Frühstück, nehme meine Tabletten und leg mich wieder hin.
Eigentlich hatte ich heute morgen einen Arzttermin. Als mein Wecker dafür klingelte habe da ich wohl angerufen und abgesagt, habe dann bis 14:00 weitergepennt. Nur kann ich mich an den Anruf überhaupt nicht erinnern, ich sah das nur gerade auf meinem Handy dass ich da angerufen habe. Kompletter Filmriss sozusagen, mein Körper holte sich endlich von alleine was er braucht
Nachdem ich gestern mit meinem Therapeuten telefoniert habe werde ich jetzt wohl von den 75mg tatsächlich langsam runterdosieren. Dieses Venlafaxin scheint so derbe bei mir anzuschlagen dass die 75mg wohl zu hoch sind, zumindest für den Anfang. Sobald ich wieder so was wie einen Schlafrhythmus entwickelt habe, darf ich ganz langsam wieder höher dosieren. Die heutige Nacht kann ich jetzt schon knicken, aber immerhin geht's mir gerade ziemlich gut. Immerhin etwas
Ich fange jetzt an, mit ´ner Nagelfeile immer etwas von den Tabletten runter zu schwurbeln. Jeden Tag ein bißchen mehr bis ich auf einer Dosis bin, die mich schlafen lässt. Selbst mit 37,5mg soll man, laut meines Psychologen, nach 4-6 Wochen schon die angstlösende und antidepressive Wirkung erreichen können. Vermutlich brauche ich einfach nicht so viel davon, das Zeug wirkt bei mir wie Speed. Ich habe ja mittlerweile aufgegeben, im Bett zu liegen und auf den Schlaf zu warten, das macht mich nur aggro. Habe also letztens endlich mal Papiere sortiert, meine Festplatten aufgeräumt...all so Sachen zu denen ich eigentlich nie Lust hatte. Vermutlich werde ich demnächst noch nachts bügeln und den Flur streichen

19.02.2015 15:51 • #25


So, nun ist also Schluss mit Venla...
Selbst nach 6 Wochen Einnahme kaum Schlaf, nur mit Schlafmitteln, total hyperaktiv den ganzen Tag. Heute Termin beim Psychiater gehabt: Ab morgen dann halt Escitalopram. Da fangen wir aber ganz klein an, erst mal sehen wie ich das vertrage. Wenn ich ehrlich bin: Ich habe schon Schiss vor Nebenwirkungen. Sei es wegen dem Absetzen von Venlafaxin oder dem Einschleichen von Escitalopram - ich habe absolut keine Lust auf so ähnliche NWs wie beim Venla. Nur kann ich die Schlaflosigkeit nicht mehr ertragen. Ausser der Antriebssteigerung habe ich keine positiveren Effekte in Bezug auf meine Angststörungen gehabt, nur dass ich halt drauf war ein Eichhörnchen auf Speed. Sehr anstrengend für einen eher ruhigen Menschen wie mich.
Mal sehen wie der Umstieg wird...

18.03.2015 21:44 • #26


Hallo Destructed.

Da hast du ja lange durchgehalten.
Schlaflosigkeit ist Horror.

Ich nehme zum Schlafen seit einigen Tagen Quentiax.
Ist aber ein Neuroleptikum.

Der Wirkstoff ist Quetiapin. Es soll auch angstlösend und beruhigend sein.

Bekam kürzlich auch escitalopram verschrieben.
Da ich aber schon aufs Citalopram seltsam reagiert habe, habe ich sie nicht genommen.

SSRIs wirken eher aufputschend. Jedenfalls bei mir.

Ansonsten nehme ich gegen die Angst seit rund 2 Jahren 0,5 mg Tavor.
Hab schon viele Angstmedis davor probiert, nur das Tavor hat geholfen.

Vom Citalopram hatte ich zweimal Haarausfall. Deshalb nehme ich auch keine SSRIs mehr.

Ich finde immer, dass bei Angst eher etwas Beruhigendes hilft. Jedenfalls bei mir.

Wünsche dir gute Besserung.

Viele Grüße
Marie

19.03.2015 16:50 • #27


Hey Destructed

Ich nehme seit Dienstag morgens eine Tablette 75 mg Venlafaxin, wegen meiner Depression. Vor dem habe ich zwei Monate lang abends 30 mg Mirtazapin genommen. Seit der Umstellung liege ich schlaflos im Bett und wenn ich zum schlafen komme, ist das kein erholsamer Schlaf. Ich habe es schon mit baldriantee probiert, aber das hilft auch nicht. Ich habe aber auch Angst, dass sich mein Körper so sehr an das Mirtazapin gewöhnt hat, dass er ohne nicht mehr auskommt und ich halt nur noch mit Tabletten schlafen kann.

Habt ihr iwie Tipps, bevor man zu Schlaftabletten greift? Oder sollte man einfach welche nehmen?

Viele Grüße

Kevin

03.11.2016 08:49 • #28


petrus57
Ich würde die Mirtazapin langsam absetzen.

03.11.2016 09:51 • #29


Retardkapsel
Schlaflos mit Venla: dieses Medi ist wohl eines, dass ich abhaken kann. 2003, 75mg, 10 Kapseln davon, 10 Tage kein Schlaf, Atropin-Augen, Brainzaps noch viele Monate danach. Damalige Empfehlung der Ärztin: npNLs gegen Schlafstörungen (Dominal). Ich hatte mich jedoch für Zolpidem entschieden: war aber zwecklos.

Venla war wohl das dominanteste was ich jemals nahm. Wäre ich an dem Medi festgenagelt, würde ich mich wohl für Quetiapin entscheiden, um Schlaf zu bekommen. Die Balance hinzubekommen, naja.

75mg Venla versus 30mg Mirta ? Kann ich mir schon vorstellen, dass Venla das Sagen hat.

03.11.2016 16:22 • #30


Venlafaxin macht schlaflos? Na toll, ich soll darauf umsteigen (von Wellbutrin) und habe schon jetzt gravierende Schlafprobleme. Außerdem soll ich gleich mit 150 mg einsteigen, das kommt mir hoch vor für den Anfang. Habe noch nicht einmal das Rezept eingelöst, weil ich so unschlüssig bin.

03.11.2016 16:25 • #31


Retardkapsel
Wellbutrin ist sicherlich noch um eine Hausecke heftiger. Wohl das Medi mit den mächtigsten Vorwärts-Trieb. Venla ist sicherlich ein Gang runter. Den direkten Umstieg auf 150mg kann ich mir schon vorstellen. Wenn man Bupropion so einigermaßen solala verträgt, könnte Venla eventuell genau das richtige sein, Noradrenalin ohne den heftigen Dopamin-push. Probieren kann man's.

03.11.2016 16:50 • #32


Echt? Bei mir wirkt Wellbutrin überhaupt nicht, ich bin stockdepressiv und antriebslos. Also, ich merke da überhaupt nichts von einem Vorwärtstrieb, obwohl ich die Höchstdosis habe. Darum hatte mein Arzt jetzt die Idee mit dem Venlafaxin. Vertragen tu ich das Wellbutrin übrigens super, hatte nie Nebenwirkungen, außer am Anfang Appetitminderung, die aber durch das Neuroleptikum, das ich auch noch nehme, beseitigt wurde (leider). Vertrage ich dann auch das Venlafaxin gut, meinst du? Sind sich die Medis so ähnlich?

03.11.2016 16:58 • #33


petrus57
Bei mir hatte Venlafaxin keine Wirkung aber auch keine Nebenwirkung. Aber ich hatte es ja auch gegen Ängste verschrieben bekommen.

03.11.2016 17:07 • #34


Retardkapsel
Ich habs selber noch nicht probiert, aber in meinen (theoretischen) Szenarien taucht Bupropion schon mal auf. Bei mir im Zusammenhang mit sozialen Ängsten, Gesellschft-Teilhabe , Leistung am Arbeitsplatz oder ähnlichem. Ein Medi das "treiben" soll.

Venla und Duloxetin sind beim Thema "Antrieb" einen Versuch wert. MAO-Hemmer auch.
Dass Bupropion nur mäßig wirkt, soll nichts heissen: Gleiches Ziel, unterschiedliche Wirkweise.

03.11.2016 17:32 • #35


So ich melde mich mal wieder nach dem ich bei meiner Ärztin gewesen bin,

Da das Venlafaxin in Hinblick auf meine Probleme sehr gut wirkt und ich halt nur diese starken Schlafstörungen habe, haben wir entschieden das Mirtazapin wieder mit in die Behandlung zu nehmen. So dass ich jetzt 75 mg Venlafaxin morgens und 15 mg Mirtazapin abends zum Schlafen nehme.
Ansonsten habe ich mit Venlafaxin keine Nebenwirkungen und ich bekomme einen Antrieb davon, womit ich den Tag super durch schaffe und noch dazu Ordnung in meinem Kopf schaffen kann. Aber wie schon alle sagen, die Wirkung ist ja bei jedem anders.

04.11.2016 11:32 • #36


Venlafaxin oder auch andre SSRI wie Paroxetin oder Citalopram lösen bei ca. 10 % aller user Schlafstörungen aus und können in Extremfällen zur Schlaflosigkeit führen. Warum das so ist, ist derzeit noch nicht hinreichend erforscht. Es wird vermutet das die Zirbeldrüse (Epiphyse) nicht mehr hinrechend viel Melatonin (Schlafhormon) produzieren kann (die Synthese erfolgt aus Serotonin). Gebräuchliche Schlafmittel wie Hogar night/ vivinox (Antihistaminika) haben dabei nur eine geringe Wirkung die Schlafqualität zu verbessern. Melatonin ist in Deutschland sehr umstritten. In den letzten Jahren hat sich Melatonin besonders in den USA einen Namen als Wundermittel gemacht und ist dort in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Es soll unter anderem die Zellalterung aufhalten, Fett verbrennen, vor Haarausfall schützen und Krankheiten wie Alzheimer und Krebs vorbeugen bzw. heilen können. In Deutschland ist Melantonin als Medikament eingestuft und daher Verschreibungspflichtig. Derzeit ist nur ein Medikament auf dem Markt: Circadin – es enthält 2 mg Melatonin in retardierter Form. Als diätetisches Lebensmittel deklariert, hat Melatonin jedoch einen anderen Weg in den Handel gefunden, sodass Kapseln mit bis zu 10 mg Melatonin rezeptfrei für jeden erhältlich sind. Laut EU-Verordnung dürfen melatoninhaltige Produkte lediglich mit den Hinweisen „Melatonin trägt zur Linderung des subjektiven Jetlag-Gefühls bei“ und „Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen“ beworben werden. Ich selbst hab mir online bei 3 Onlinehändlern Melatoninkapseln in unterschiedlichen Dosierungen (3, 5 und 10 mg) bestellt. Nach 3 Nächten hat sich meine Schlafqualität um ca. 70 % verbessert. Optimal ist sie leider nicht. Ich würde es an eurer Stelle mal ausprobieren

05.11.2016 12:54 • x 1 #37


Ich nehme Venlafaxin jetzt seit drei Wochen. Von Antriebssteigerung merke ich null, dafür geistere ich nachts durch die Wohnung, weil ich nicht schlafen kann. Ist eine seltsame Mischung aus vollkommen fertig und gleichzeitig aufgekratzt Sein. Wenn ich mal schlafe, dann träume ich verstörend realistisches Zeug. Also, da war mir Wellbutrin schon lieber... überlege, ob ich zurückwechseln soll.

28.11.2016 17:00 • #38


Retardkapsel
Hi juwi,

evtl. deinen Arzt nach einem schlafanstoßenden Medikament fragen. Das wirkt sofort ab Tag 1. Z.b. Mirtazapin. Eine kleine Dosis ist oft ausreichend. Das ist normalerweise keine große Hexerei.

Antrieb her zu bekommen ist schwieriger. Dass du dich unter Venla unwohl fühlst, kann auch am forschen Einstieg liegen, sofern dies mit 150mg geschah.

29.11.2016 08:50 • #39


Hallo!
Ich nehme zum schlafen am abend trittico.
mirtazapin hat mir nur ganz kurz geholfen und untertags war ich extrem müde davon.
Mit der kombi cipralex (escitalopram) und trittico (trazodon) geht es mir sehr gut.
Keine depressionen, keine angst und ich schlafe sehr gut.
Liebe grüße

29.11.2016 09:11 • #40



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