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Hallo, ich soll laut meinem Neurologen anstatt mirtazapin nun quetiapin nehmen. Morgens nehme ich escitalopram.

Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Bin mir so unsicher. Zu meiner Angst sind Depressionen gekommen. Er meinte, dass das mirtazapin ja nicht so greifen würde und ich deswegen quetiapin nehmen soll. Ich habe mit depersonalisierung und derealisierung zu tun. Ich denke das kommt wegen der Angst oder Depression.

Kann mir jemand was dazu sagen. Im Vergleich zu den letzten Wochen bin ich schon etwas weiter gekommen. Kann aber immer noch nicht alleine zu Hause sein. Weiß nicht was ich machen soll. Es nennen oder lieber nicht. Vielleicht wird es ja auch so wieder besser. Bin ja schon ein Stück weiter gekommen.

04.12.2015 00:30 • 03.01.2016 #1


9 Antworten ↓


Ich soll mit 50 mg anfangen und es auf 150 mg steigern. Kann mir bitte jemand was dazu sagen... Bitte. Bin mir so unsicher ob ich die nehmen soll. Möchte am Leben teilnehmen und nicht tagsüber nur schlafen oder schlapp seun

04.12.2015 17:13 • #2



Quetiapin? Ja oder nein

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Ich würde an deiner Stelle deinem Arzt vertrauen. Bei Depersonalisierung und Derealisierung können Neuroleptika tatsächlich helfen. Als ich Quetiapin nahm, habe ich sehr gut und lange geschlafen, war danach aber relativ frisch. Vom Mirtazapin war ich untertags viel müder. (Ich musste beide Medikamente wegen unzumutbarer Gewichtszunahme absetzen).

04.12.2015 20:09 • #3


Ok. Also ist es nicht so dass ich dann Mega müde bin? Ich bin jetzt schon von dem mirtazapin so mega müde und es ist so schlimm derzeit mit dp/dr. ganz schlimm abends und wenn ich draußen bin.

Ich habe auch so Angst davon so viel zuzunehmen. Habe auch gelesen, dass die dumm machen sollen? Ist da was dran?

Wogegen hast du sie denn genommen?

04.12.2015 20:58 • #4


Quetiapin ist ein Neuroleptikum, kein Antidepressivum.

Probier es aus ob es hilft. Und probier es aus, ob es DICH müde macht oder nicht. Wie es bei dir wirkt kann dir neimand sagen, wir Menschen sind ja keine identischen Klone.

04.12.2015 21:46 • #5


Tranix
Hi,
Ich habe Quetiapin knapp 4 Monate genommen, wegen DP und DR. Ich habe abends 50mg genommen und konnte gut schlafen. Ich brauchte morgens aber ein paar Stunden bis ich richtig fit war, man fühlte sich leicht benommen. Aber gegen die DP hat es gut geholfen und auch die Gedankenkarusselle wurden weniger. Ich würde es an deiner Stelle probieren. Und 150 mg ist doch noch vertretbar, da es bis zu 600mg genommen werden kann und stationär sogar bis 1200mg.
Lg
Sascha

04.12.2015 21:55 • #6


Ich fühle mich durch das mirtazapin ja schon mega müde. Naja, ich werde es mal probieren.

04.12.2015 22:32 • #7


Hey hab gerade dein Beitrag entdeckt und wollte fragen wie es dir nun geht mit deinem Seroquel alias Quetiapin?

23.12.2015 14:39 • #8


Nach gut 4 Wochen kann ich nicht sagen, dass die depersonalisierung besser geworden ist. Ich bin völlig niedergeschlagen. Emotionen kommen schlecht raus. Muss ich jetzt den Rest meines Lebens mit diesem Zustand leben?

30.12.2015 18:56 • #9


Ilovechocolate
Hallo sarahhau,

kennst du denn die Ursache für deine DP? Ich habe seit Jahren damit zu kämpfen. Ich hatte sie auch von morgens bis abends. Egal ob zuhause oder unterwegs. Dann wurde sie ein bisschen schwächer und es kamen Panikattacken hinzu. Bei mir kam es durch soziale Phobie und generalisierte Angststörung. Ich nehme Sertralin und muss sagen die DP kommt nur noch in Stresssituationen zum Vorschein. Ich akzeptiere sie dann und weiß, dass sie später wieder weg ist. Ich kann jetzt besser damit umgehen. Du kannst nicht erwarten das die DP einfach weg geht, aber du kannst lernen mit ihr umzugehen und irgendwann spielt sie keine Rolle mehr, da du stark genug bist. Versuche auch kleine Fortschritte zu erkennen. Schreibe positive Dinge auf und versuche positiv zu denken. Kleine Schritte sind sehr wichtig. Ich weiß es ist ein sehr anstrengender Zustand und sehr ermüdend. Progressive Muskelentspannung, Meditation, Sport, mich damit auseinandersetzen, aber keine Situationen vermeiden haben mir geholfen.
Liebe Grüße

03.01.2016 21:02 • #10



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Dr. med. Andreas Schöpf