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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Schlaflose
Zitat von Sonja77:
Die Beiträge sind natürlich an die Gehälter der CH angepasst

wenn man hier 4 mal so viel verdient wie bei euch kann man ja nicht so wenig bezahlen wie ihr für die KK

Das ist klar, aber ich meinte den Prozentsatz des Bruttolohns. In Deutschland zahlt man 14,6% des Bruttoeinkommens plus einen Zusatzbeitrag, der von Kasse zu Kasse variiert, durchschnittlich 3%, Kinderlose zahlen mehr.
Zitat von Sonja77:
300
1000
2500
Eigenanteil entscheiden und danach richtet sich dann die Höhe der KK Prämie

Eigenanteil gibt es in Deutschland gar nicht.

#61


Johannesschraub
@kadisha
Nein, nicht nur die Vollblutanalyse ist aussagekräftig – es kommt ganz auf den jeweiligen Nährstoff an. Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Das Serum zeigt, was im Transportweg schwimmt, das Vollblut zeigt, was tatsächlich in den Zellen ankommt.
Hier ist die schnelle Übersicht, wo welches Verfahren medizinisch notwendig ist:

Hier ist die Vollblutanalyse (intrazellulär) zwingend notwendig:
Diese Nährstoffe befinden sich zu 95 bis 99 % im Inneren der Zellen. Ein Serumtest ist hier ein biochemisch blinder Fleck.

Magnesium (steuert über 300 Enzymprozesse)
Zink (essenziell für Immunsystem und Hormone)
Selen (wichtig für Schilddrüse und Entgiftung)
Kalium (lebenswichtig für die Herz- und Muskelzellen)
Folsäure (muss zwingend als "Erythrozyten-Folsäure" in den roten Blutzellen gemessen werden)

Hier reicht der klassische Serumtest (extrazellulär) völlig aus:
Diese Stoffe erfüllen ihre Hauptaufgabe außerhalb der Zellen im flüssigen Blut oder lassen sich dort stabil und verlässlich ablesen.
Ferritin (der wichtigste Speicherwert für Eisen)
Vitamin D3 (der Speicherwert 25-OH-Vitamin-D wird im Serum gemessen)
Vitamin B12 (bzw. noch präziser das aktive Holo-Transcobalamin im Serum)
Calcium (wird vom Körper im Serum extrem streng reguliert)
Kupfer (transportiert Eisen und gehört ins Serum)

Fazit für die Petition: Die Vollblutanalyse soll das Serum-Labor nicht ersetzen, sondern als logische Kassenleistung ergänzen, damit Mängel in den Fabriken (Zellen) nicht länger übersehen werden.

LG Johannes

x 1 #62


A


Petition für Vollblutanalyse gestartet!

x 3


Sonja77
Zitat von Johannesschraub:
@Sonja77 ......um Gottes willen, das muss dir doch nicht leidtun. Jetzt wissen die armen Deutschen endlich mal, wie gut es euch geht. Dafür brauchst ...

Ich danke dir für dein sehr nettes Verständnis und weis das auch zu schätzen…es ist mir jedoch bewusst das meine Beiträge weder sonderlich angebracht noch zielführend in deinem Thema waren und dafür möchte ich mich wirklich entschuldigen bei dir

#63


M
@Johannesschraub Weißt du, statt den Affen los zu machen, die Einwände, Gedanken, Autausch etc anderer hier mit einem Ton anzupampen und dann obendrauf Leute als dumm/ungebildet hinzustellen weil dir die Antworten nicht in den Kram passen könntest du auch sebst mal einige Sachen anders oder etwas einfacher machen.

Was die Bildung angeht: nein, es ist kein Standart, dass Sch+ler spätestens in der 8ten Klasse alles über Blut wissen und was jeder einzelne Test anstellen soll. So tief ging Biologie meiner Erinnerung nach nicht und auch nicht jeder hat die Ausbildung bekommen die du scheinbar hattest. Ob es dir passt oder nicht.

Zumal du in einem Forum bist wo andere Menschen auch Defizite haben und auch nich verlangen kannst dass jeder dein Wissen und Verständnis dadrüber hat. Und ich denke durchaus, dass den Meisten die Wichtigkeit der Nährstoffe usw durchaus bekannt ist - das wird im Forum oft genug thematisiert (fdas hättest du selbst mit der Suchfunktion auch selbst sehen können)

Aber zum eigentlichen Thema zurück:
Falls es dir immernoch nich taufgefallen ist: es hat kaum eine rbis niemand eine Ahnung, was du mit dem Thema bzw der Petition genau bewirken willst, ausser politisch etwas zu ändern und finanziell was schrauben zu wollen nur damiteinige tests öfter und kostenfrei durchgeführt werden.

Für dich dann halt nochmal gefragt, da niemand deine Grundintention kennt WARUM du das willst (ganz ehrlich, weswegen? Nährstoffmangel? Oder wegen Depressionen? Oder psychichischen Beinträchtigungen generell?) und dich als Person auch noch nicht kennt - also auch nich deine Geschichte und andere grundlegende Sachen über dich.

- Was willst du damit genau erreichen?
- Warum sollen die Tests im Einzelnem kostenfrei sein?
- Was sollen die belegen? Mit welcher Zielgebung?
- Kannst du das auch plausibel und zumindewst so einfach und verständich erklären, dass Lesende das auch nachvollziehen und verstehen können ohne dutzende Fragezeichen über dem Kopf schweben haben und (wie viele ses schon getan haben) sich fragen was du eigentlich genau willst? (Sprich, es muss jaeinen Grund geben warum du das so willst - abseits von irgendwelchen Sparmaßnahmen der Regierung was thematisch in dem Ausmaß eigentlilch weniger hier hin gehört)

Wir geben dir gerne Antworten, nur müssen wir dann auch verstehen was bzw warum du das du eigentlich so willst.

x 1 #64


SilentRoG
Zitat von Marc_Sky:
@Johannesschraub Weißt du, statt den Affen los zu machen, die Einwände, Gedanken, Autausch etc anderer hier mit einem Ton anzupampen und dann ...

Wie kommst du drauf, dass er Fragen hat?
Er hat eine Petition beworben, die den Zusammenhang von Nährstoffmängel und psychischen Erkrankungen behandelt und nicht nur Symptome durch Medis dämpfen helfen soll, sondern das Problem an der Wurzel angreifen soll, in dem der entsprechende Mangel behoben wird.

Die Frage wäre eher, was daran hast du nicht verstanden und bräuchtest vielleicht antworten?

x 3 #65


Sprotte
@Johannesschraub Danke für die präzise Darstellung des Problems - ich bin total bei dir! Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und für die Umwandlung von ft4 in ft3 sind bestimmte Nährstoffe wesentlich, was leider viele Ärzte nicht wirklich wissen. Mein Eisenwert war bisher immer ‚ok‘ - nach Ferritin, was viel wichtiger ist, muss ich selbst bitten und es auch privat bezahlen. Zudem ist der Referenzwert von Ferritin so absurd groß. Das gleiche gilt für D3, Selen, etc. Ich bin privilegiert und kann hin und wieder zu einer Fachperson für funktionelle Medizin gehen, die sehr viele Möglichkeiten haben, das Zusammenspiel von Nährstoffen zu ergründen - leider teuer und da bin ich bei deinem Anliegen. Grüße aus Kiel 🙋‍♀

#66


Johannesschraub
@Marc_Sky
Lieber Marc,

ich muss mir mittlerweile wirklich ernsthafte Gedanken darüber machen, was mit der Auffassungsgabe einiger Personen hier los ist, wenn man ein so glasklares Anliegen wie die Behebung massiver Missstände im Gesundheitssystem immer noch nicht verstehen will. Wenn die logischen, biochemischen Fakten dermaßen blockiert werden, stellt sich mir tatsächlich die Frage: Muss ich es ab jetzt wie für einen Erstklässler erklären?

Aber gut – machen wir es für dich und alle, die es bisher übersehen haben, ganz einfach:

1. Warum mache ich das? Was ist meine Geschichte?
Ich muss mich hier nicht verstecken. Ich bin selbst Betroffener und leide unter schweren Angst- und Panikstörungen. Ich weiß exakt, wie es sich anfühlt, wenn das System einen im Stich lässt. Ich kenne die zermürbenden Odysseen von Arzt zu Arzt. Genau deshalb kämpfe ich hier für uns alle!

2. Was will ich damit genau erreichen?
Ich will, dass chronisch Kranke (egal ob mit Depressionen, Ängsten, Fatigue oder chronischen Schmerzen) sofort die richtige Diagnostik bekommen, anstatt jahrelang falsch behandelt oder mit teuren Symptom-Dämpfern (wie Antidepressiva) ruhiggestellt zu werden. Es geht um das *beep* Überleben und die Lebensqualität von Millionen Menschen!

3. Warum sollen diese Tests kostenfrei (auf Kasse) sein?
Weil Gesundheit kein Privileg für Wohlhabende sein darf! Aktuell kostet eine Vollblutanalyse als reine Selbstzahler-Leistung (IGeL) zwischen 70 und 300 Euro. Chronisch Kranke, die oft arbeitsunfähig sind oder am Existenzminimum leben, können sich das schlicht nicht leisten. Das ist unsozial und medizinisch fahrlässig. In automatisierten Großlaboren würde dieser Test die Kassen durch Skaleneffekte nur ca. 15 bis 25 Euro kosten.

4. Was sollen die Tests belegen und mit welcher Zielgebung?
Sie belegen, ob in den Zellen überhaupt die Treibstoffe (Magnesium, Zink, Selen, Kalium) vorhanden sind, die der Körper für die Nerven, das Immunsystem und die Hormonbildung braucht.
Großes Blutbild = Zellzählung (Wie viele Autos stehen auf dem Parkplatz?).
Vollblutdiagnostik = Zellinhalt (Ist überhaupt Benzin im Tank?).

Die Zielgebung: Erst Mängel im Zellinneren präzise messen und beheben, statt blind an den Symptomen herumzudoktern.
Und um das Thema Wirtschaftlichkeit abzuschließen, das hier absolut hingehört: Das ist keine „Sparmaßnahme der Regierung“, sondern die logische Folge einer besseren Medizin. Wenn wir Krankheiten an der Wurzel heilen, statt sie nur zu verwalten, spart das unserem kränkelnden Kassensystem enorme Summen.
Wer dieses System und das Schicksal der Patienten jetzt immer noch nicht verstanden hat, dem kann ich fachlich auch nicht mehr weiterhelfen. Wer mich und dieses lebenswichtige Anliegen unterstützen will, zeichnet hier die Petition: openpetition.org/nqnsk.
Viele Grüße
Johannes

x 1 #67


S
Zitat von SilentRoG:
Er hat eine Petition beworben, die den Zusammenhang von Nährstoffmängel und psychischen Erkrankungen behandelt und nicht nur Symptome durch Medis dämpfen helfen soll, sondern das Problem an der Wurzel angreifen soll, in dem der entsprechende Mangel behoben wird.

Wir hatten solche Themen hier schon zig mal und sowas dreht sich meistens im Kreis und artet bis in bösartige Diskussionen aus. Jeder darf und soll ja auch seine Meinung darüber haben. Was mich an dieser "Petition" nervt, ist das suggeriert wird, man muss sich nur ein paar Nahrungsergänzungsmittel reinwerfen und dann wären die Probleme behoben. Nein, sind sie nicht. Depressionen und Angststörungen sind weitaus vielschichtiger und wir haben, zumindest hier in Deutschland, keine großartigen Nährstoffmangel, es sei denn man ernährt sich wirklich miserabel. Viel wichtiger wäre es doch z.B. leichter an Psychotherapie heranzukommen und nicht bis zu einem Jahr warten zu müssen wenn man in einer akuten Krise steckt.

Zitat von Johannesschraub:
Es ist fachlich absolut bedenklich, dass hier teilweise der Unterschied zwischen einem klassischen (kleinen/großen) Blutbild und einem Mikronährstofflabor nicht bekannt ist. Wer nicht weiß, was eine Vollblutanalyse im Gegensatz zu einem reinen Serumtest ist, warum diese für die intrazelluläre Bestimmung zwingend notwendig ist und dass Mikronährstoffe die fundamentale Basis für jeden biochemischen Prozess im Körper bilden, dem fehlt schlicht das biologische Grundwissen. Solche Grundlagen der menschlichen Biologie sollte man spätestens bis zur 8. Klasse im Schulunterricht verinnerlicht haben.

Du musst mal nicht so großkotzig und Oberlehrerhaft tun, hier sind viele intelligente Menschen unterwegs, vielleicht hat einfach nicht jeder Lust deine ellenlangen Texte zu lesen und sich mit Mikronährstoffen auseinanderzusetzen.
Wie konnte die Menschheit eigentlich so lange überleben ohne zu wissen was genau in jeder ihrer Zellen so abgeht... 🤔

x 4 #68


S
Zitat von Johannesschraub:
ich muss mir mittlerweile wirklich ernsthafte Gedanken darüber machen, was mit der Auffassungsgabe einiger Personen hier los ist, wenn man ein so glasklares Anliegen wie die Behebung massiver Missstände im Gesundheitssystem immer noch nicht verstehen will. Wenn die logischen, biochemischen Fakten dermaßen blockiert werden, stellt sich mir tatsächlich die Frage: Muss ich es ab jetzt wie für einen Erstklässler erklären?

Genau das meine ich mit großkotzig Herr Lehrer. 🙄

x 1 #69


Johannesschraub
Liebes Silberauge,

wer komplexe Themen nicht lesen will, disqualifiziert sich von der Diskussion.
Niemand wird gezwungen, meine Texte zu lesen. Die Thematik der zellulären Biochemie ist nun mal komplex und lässt sich nicht in zwei Zeilen abfrühstücken. Wer keine Lust hat, sich mit den fachlichen Fakten auseinanderzusetzen, braucht das nicht zu tun. Es gibt im Forum genug Threads mit kürzeren Texten, in denen Lesefaulenzer unter sich bleiben können. Aber wer hier lauthals Einwände erhebt, der muss sich auch Gegenwind gefallen lassen, wenn er die Grundlagen nicht verstanden hat.

Zum Thema Psychotherapie: Volltreffer – und danke für die Vorlage!
Du hast absolut recht: Dass man in Deutschland in einer akuten Krise bis zu einem Jahr auf einen Psychotherapieplatz warten muss, ist ein unhaltbarer Skandal! Genau deshalb verspreche ich dir hier und jetzt: Das wird das Thema meiner nächsten Petition! Das eine schließt das andere doch nicht aus. Wir müssen an allen Ecken dieses maroden Systems ansetzen.

Warum deine Argumente zu den Nährstoffen trotzdem falsch sind:

"Es wird suggeriert, man muss sich nur NEMs reinwerfen": Das habe ich nirgendwo behauptet. Ich habe im Gegenteil gerade erst betont, dass ich selbst trotz optimierter Nährstoffe ohne SSRI nicht auskomme. Aber Nährstoffe sind das fundamentale Baumaterial für Botenstoffe wie Serotonin. Ohne Magnesium und Zink kann das Gehirn chemisch gar kein Serotonin bauen!

"Wir haben in Deutschland keinen Nährstoffmangel": Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) des Max-Rubner-Instituts belegt schwarz auf weiß, dass weite Teile der Bevölkerung die Zufuhrempfehlungen für essentielle Mikronährstoffe (z.B. Folsäure, Vitamin D, Magnesium) eben nicht erreichen. Und chronischer Stress, Psyche und Medikamente fressen diese Nährstoffe zusätzlich auf.
"Wie konnte die Menschheit überleben?": Die Menschheit hat früher auch ohne Antibiotika, MRTs und Blinddarm-Operationen überlebt – die Frage ist nur, wie (oft mit hoher Sterblichkeit und Schmerzen). Heute haben wir die Technologie (ICP-MS-Vollblutanalyse), um chronisch Kranken das Leben massiv zu erleichtern. Warum sollten wir sie also ignorieren?

Wer das nicht unterstützen will, muss es nicht tun. Allen anderen danke ich für den Support auf openpetition.org/nqnsk.
Viele Grüße
Johannes

x 1 #70


M
Zitat von Johannesschraub:
ich muss mir mittlerweile wirklich ernsthafte Gedanken darüber machen, was mit der Auffassungsgabe einiger Personen hier los ist, wenn man ein so glasklares Anliegen wie die Behebung massiver Missstände im Gesundheitssystem immer noch nicht verstehen will. Wenn die logischen, biochemischen Fakten dermaßen blockiert werden, stellt sich mir tatsächlich die Frage: Muss ich es ab jetzt wie für einen Erstklässler erklären?

Du kannst dir sicher sein, dass es hier genug Leute gibt die das wissen, sehen und auch mal thematisiert ode rzumindestens angesprochhen haben. Wir kennen so ziemlich alle das Problem.
Das heißt allerdings nicht, dass sich alle mit dem Problem befassen können oder wollen - wir haben jeder unsere Probleme und müssen unseren Alltag und individuellen Probleme bewältigen. Das heißt: es kann sich nich hjeder damit beschäftigen weil die Leute mit ihren eigenen Problemen schon genug an der Backe haben und auf Anschlag laufen.
Es gibt auch Leute die Lernschwächen, Dyslexie oder andere Problem ehaben uznd Sachen eben entsprechend erklärt haben brauchen. Da ist di eFarge nicht ob die deinen Ansprüchen gerecht werden müssen, sondern wie du es anderen nahe bringst um es verständlich zu machen wenn du dir aktiv Unterstützung auf dem Weg suchst

Um die Frage zu beantworten: ja, dann musst du das eben machen.

Beim Rest schliesse ich mich voll und ganz @silberauge an.
Es gibt und erfordert mehr als Bluttests, Nahrungsergänzungsmittel und irgendwelche bunten Pillen um Menschen zu helfen.
Ja, das Gesundheitssystem ist im A*sch, das bestreiten keiner, aber es gibt andere Mittel und Wege die wesentlich wichtiger sind und mehr helfen angefangen bei Psychiatern und Psychologen/Therapien.
Allerdings gibts auch etwas, was hilft und kostenfrei ist: Mensch sein und sich gegenseitig unterstützen. Und da reicht schon ein kleines Lächeln, eine Umarmung, eine nette Geste oder ein einfaches Kompliment. Hast du das mal damit versucht?

x 1 #71


SilentRoG
Zitat von silberauge:
Was mich an dieser "Petition" nervt, ist das suggeriert wird, man muss sich nur ein paar Nahrungsergänzungsmittel reinwerfen und dann wären die Probleme behoben. Nein, sind sie nicht.

Also das dies suggeriert wird lese ich nirgends.
Aber es ist in mehrere Studien belegt, dass diese Nährstoffe eine Große Rolle spielen und entsprechend unterstützen können.
Ich finde da unterstützen besser als dämpfen oder anders anders gesagt, ist es doch super, wenn weniger gedämpft werden muss, mit geringeren Dosen.

Es ist ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Und der Faktor Makronährstoffe hat da m.M. noch zu wenig Platz in der Behandlung eingenommen. Supplements lassen sich aber halt auch nicht so teuer bezahlen wie Medis.

#72


kadisha
Zitat von Johannesschraub:
@kadisha Nein, nicht nur die Vollblutanalyse ist aussagekräftig – es kommt ganz auf den jeweiligen Nährstoff an. Beide Methoden haben ihre ...

Vielen lieben Dank!
werde das demnächst alles Einmal testen lassen.

Antidepressiva sind sowieso extrem Nährstoffräuber…

x 1 #73


DrSeltsam
Zitat von Johannesschraub:
2. Die gigantische Ersparnis im Vergleich zu den Minicomputer-Laborkosten: Wir reden hier nicht von vagen Theorien, sondern von einer konservativ kalkulierten Modellrechnung von über 13,5 Milliarden Euro Ersparnis pro 4-jähriger Legislaturperiode: • 1,12 Milliarden Euro Ersparnis bei Arzneimitteln: Allein im neuropsychiatrischen Sektor (Depressionen, Ängste) geben die Krankenkassen laut Arzneiverordnungs-Report (AVR) jährlich über 2 Milliarden Euro für reine Symptom-Dämpfer (Psychopharmaka) aus. Der gezielte Ausgleich intrazellulärer Mängel (wie Magnesium für die Nerven oder B12) lässt ca. 14 % dieser Dauermedikationen überflüssig werden. Das spart dem System 280 Millionen Euro jährlich – also 1,12 Milliarden Euro in einer Legislaturperiode. Einmalige Laborkosten stehen hier im krassen Gegensatz zu jahrzehntelangen Medikamenten-Abos. • 8,00 Milliarden Euro Ersparnis bei Klinik- und Arztkosten: Das Statistische Bundesamt (Destatis) beziffert das jährliche Behandlungsbudget für chronische Krankheiten auf rund 100 Milliarden Euro. Eine präzise Vollblut-Diagnostik verhindert unzählige Fehldiagnosen, teure Doppeluntersuchungen und die berüchtigten „Drehtür-Klinikaufenthalte“. Eine vorsichtige, minimale Senkung dieser Systemkosten um gerade einmal 2 % entlastet die Krankenkassen um 2 Milliarden Euro pro Jahr – sprich 8 Milliarden Euro über 4 Jahre. • 4,40 Milliarden Euro Gewinn für die Volkswirtschaft: Krankheitsbedingte Fehltage kosten die deutsche Wirtschaft laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jährlich weit über 100 Milliarden Euro durch Produktionsausfall. Die Behebung zellulärer Mängel steigert die Leistungsfähigkeit chronisch Kranker. Eine minimale Verbesserung des Krankenstandes um winzige 0,5 % bringt der Wirtschaft 1,1 Milliarden Euro pro Jahr – also 4,4 Milliarden Euro pro Legislaturperiode.
,

Aus welchen Hut hast Du denn die 14 % gezaubert?
Wie und wo sind die 8 Millionen belegt?
Und warum machst Du dir noch nicht mal die Mühe, deinen generierten Inhalt vernünftig mit Listen und Absätzen zu formatieren?

Zitat von Johannesschraub:
finanzielle Hürden helfen können. Ich danke dir sehr für deinen wichtigen Denkanstoß! Liebe Grüße [Dein Benutzername]

Oder ersetzt den Platzhalter, so dass es wenigstens so aussieht als hättest Du es geschrieben.

Was mich so sauer macht ist nicht deine Petition an sich. Sondern die Art mit der Du versuchst die Leute hier zu manipulieren und zu beeinflussen und allen ein schlechtes Gewissen machen willst, die nicht deiner Meinung sind.
Allein Psychopharmaka als "Symptom-Dämpfer" zu bezeichnen ist eine Ohrfeige an alle die hier gut eingestellt sind und mit ihren AD zurechtkommen.

Und auch fachlich kann man da einiges anzweifeln:
Die Max-Rubner Studie z. B. ist 20(!) Jahre alt und die Zahlen mittlerweile nun wirklich nicht mehr zuverlässig.

Im übrigen übersiehst Du vollständig, dass oftmals die Krankheit selbst die Ursache für einen Mangel ist. Wer eine Depression hat, kümmert sich mitunter nicht mehr so intensiv um seine Ernährung. Werden hier Ursache und Wirkung verwechselt, ist nichts mehr mit sparen - eher im Gegenteil, weil dann Medikamente UND Supplemente notwendig sind.

x 2 #74


S
Zitat von SilentRoG:
Aber es ist in mehrere Studien belegt, dass diese Nährstoffe eine Große Rolle spielen und entsprechend unterstützen können.
Ich finde da unterstützen besser als dämpfen oder anders anders gesagt, ist es doch super, wenn weniger gedämpft werden muss, mit geringeren Dosen.

Unterstützen können, aber nicht müssen. Ich finde, es sollten keine falsche Hoffnungen geweckt werden bei chronisch psychisch schwer Erkrankten, aber versuchen kann man es natürlich und letztendlich "wer heilt hat recht" und der Glaube an etwas kann auch Berge versetzen. Ich halte dennoch mehr von umfangreicherer psychosozialer Unterstützung und wenn es nötig ist auch ADs.

x 1 #75


SilentRoG
Zitat von silberauge:
Ich halte dennoch mehr von umfangreicherer psychosozialer Unterstützung.

Wenn das aber rauf dem Mangel basiert, wird dir auch die psychosoziale Unterstützung nur bedingt helfen.

Ich denke daher schon, dass es wichtig ist, eine eventuell Mangel abzuklären und zu bereinigen, bevor dann weitere Maßnahmen werden.
Und gerade Magnesium und Zink werden durch die Stressituation in rauen Mengen verbrannt und tendieren dann potentiell Richtung Mangel, was dann ja wieder Unruhe nach sich ziehen kann.

Im Endeffekt kann sowas dann schon den Unterschied zwischen nicht mehr so schlecht und vielleicht etwas besser anfühlen

x 1 #76


SilentRoG
Zitat von DrSeltsam:
Allein Psychopharmaka als "Symptom-Dämpfer" zu bezeichnen ist eine Ohrfeige an alle die hier gut eingestellt sind und mit ihren AD zurechtkommen.

Aber mal ehrlich betrachtet, wie würdest du die Wirkung betiteln?

Heilen sie dich? Nein.
Was machen Sie dann? Sie dämpfen die Symptome trifft es meiner Meinung nach auf den Punkt.

Dadurch helfen sie einigermaßen zu funktionieren.

#77

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S
Zitat von SilentRoG:
Dadurch helfen sie einigermaßen zu funktionieren.

Was für viele sehr wichtig ist ein halbwegs normales Leben führen zu können. Da hängt ja oft vieles dran. Arbeit, Familie, Freunde etc.
Heilen tun ADs alleine sicher nicht, da gehört einiges mehr dazu.

x 1 #78


M
Zitat von silberauge:
Heilen tun ADs alleine sicher nicht, da gehört einiges mehr dazu.

Das sind auch nur ein unterstützendes Hilfsmittel im besten Fall (vorausgesetzt die Helfen im Einzelfall, mir haben die leider nur teils wirklich miserable Nebenwirkungen gegeben).
Ich wunder mich auch immer wieder warum es einige gibt, die das als Allheilmittel ansehen.#wenn es das wäre gäne es keine Beeinträchtigungen mehr und einen Pharmazeuten der sich damit finanziell das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht wischen kann
Beides ist in dem Sinn nicht der Fall

x 2 #79


S
Ich konnte mich zumindest damit über schlimme Zeiten retten, ohne hätte ich es sicher nicht mehr ins Arbeitsleben geschafft was mir aber wichtig war. Doofe Nebenwirkungen ja auch ... habe ich da in Kauf genommen.

x 2 #80


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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