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Johannesschraub

Johannesschraub
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Titel: Ursachen finden statt Symptome deckeln: Petition für Vollblutanalyse gestartet!

Hallo zusammen,

wer von uns chronischen oder neuropsychiatrischen Beschwerden kämpft, kennt den zermürbenden Spießrutenlauf: Man leidet unter massiver Erschöpfung (Fatigue), Gehirnnebel, Depressionen, Schlafstörungen oder chronischen Ängsten. Doch beim Blick auf das Standard-Kassen-Blutbild sagt der Arzt fast immer nur: „Ihre Werte sind alle super. Das ist psychisch, versuchen wir es mal mit einem Antidepressivum.“

Versteht mich nicht falsch: Medikamente haben ihre Berechtigung. Aber das aktuelle GKV-System betreibt oft reine Symptom-Verwaltung anstatt echte Ursachenforschung. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen fast ausschließlich kostengünstige Serum-Analysen (den flüssigen Blutanteil). Doch genau dort liegt der biochemische blinde Fleck für unser Nervensystem!

Nehmen wir das Beispiel Magnesium (essenziell für die Stressregulation und Reizleitung): Nur ca. 1 % des Körperbestands befindet sich überhaupt im Serum. Der Körper plündert bei einem Mangel die eigenen Speicher (Muskeln/Knochen), um den Serumspiegel um jeden Preis künstlich konstant zu halten. Eine Serum-Messung zeigt daher perfekte „Normalwerte“, während in den Nervenzellen bereits ein drastischer Mangel herrscht! Auch Zink, Selen, Kalium oder die Erythrozyten-Folsäure sind überwiegend intrazellulär lokalisiert.

Wer Gewissheit über seinen tatsächlichen Zellstatus will, wird in die IGeL-Falle gedrängt und muss die Vollblut-Diagnostik (80 bis über 300 Euro) komplett aus eigener Tasche zahlen. Das ist unfaire Zwei-Klassen-Medizin bei existenziellen Krankheiten! Wer das Geld nicht hat – weil er durch die Erkrankung vielleicht erwerbsgemindert oder in Frührente ist –, bleibt dauerhaft auf der Strecke und wird fälschlicherweise mit teuren Dauermedikamenten abgespeist.

Ich habe genau deshalb eine offizielle Petition gestartet!
Ich fordere die zelluläre Vollblutanalyse endlich als reguläre Kassenleistung für chronisch Kranke sowie echten Regress-Schutz für engagierte Ärzte, die tiefer graben wollen.

Das schafft soziale Gerechtigkeit und macht auch wirtschaftlich absolut Sinn: Repräsentative gesundheitsökonomische Rechenmodelle basierend auf dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) zeigen, dass allein bei Depressionen und Ängsten durch den gezielten Ausgleich intrazellulärer Mängel jährlich mindestens 280 Millionen Euro an reinen Arzneimittelkosten (Symptom-Dämpfern) eingespart werden könnten! Auf eine 4-jährige Legislaturperiode hochgerechnet spart diese Reform den Solidarkassen und der Wirtschaft nachweislich über 13,5 Milliarden Euro (belegt durch offizielle Daten von Destatis, RKI und der BAuA).

Die Petition wurde nach einer strengen Prüfung durch die openPetition-Redaktion offiziell freigeschaltet. Bitte unterstützt mich mit eurer Unterschrift und helft mit, das verkrustete System endlich wachzurütteln! Jede Stimme zählt.

Hier geht es direkt zur Petition:
👉 openpetition.org/nqnsk

Vielen Dank für euren Support und liebe Grüße
Johannes

14.07.2026 x 1 #1


16 Antworten ↓

M
Zitat:
dass allein bei Depressionen und Ängsten durch den gezielten Ausgleich intrazellulärer Mängel jährlich mindestens 280 Millionen Euro an reinen Arzneimittelkosten (Symptom-Dämpfern) eingespart werden könnten!

Aha aha.
Das heißt im Umkehrschluss dann, dass ein massiver Mehraufwand für Labore entsteht was ein doppelter und dreifacher Kostentreiber ist weil Laborequipment zur Erstellung (Maschinen und Einwegmaterial) sowie mehr Personal benötigt wird (und qualifiziertes Personal ist teuer) - sprich auf die "Ersparnis" dann ein mehrfaches an Kosten entstehen, um sowas überhaupt starten und erhalten zu können -, nicht davon zu sprechen, dass solche Analysen sehr langvierig sind und entsprechend Zeit brauchen.
Zeit die Menschen, die so eine Analyse WIRKLICH brauchen im Fall vielleicht nicht haben, da durch den Massenansturm ein Rückstau entsteht wie in den Notaufnahmen heute schon existiert und dadurch eher schlampige Arbeit, Überforderung, Druck auf das noch vorhandene Personal entsteht und die Qualität der Behandlungen dadurch stätig absinkt.
Für was? Zur Bestätigung, dass jemand beispielsweise Depressionen hat die auch ohen solche Analyse erkannt und behandelt werden kann? Mitunter auch ohne (oder wenigen) Medikamenten bzw sogar auf natürlicher Basis?

Ein Recht dazu schön und gut, aber ich frage mich ernsthaft, ob das wirklich jeder braucht und machen soll/muss.
Dazu brauch es im Nachgang auch eine professionelle auswertung durcj Ärzte, die wir nich in der Gößenordnung haben und jene die noch da sind am Anschlag arbeiten oder mittlerweile selbst dadrüber hinaus. Und selbst dann ist die Frage: Wofür brauchen wir das?
Die meisten werden mit so vielen Werten wahrscheinich wenig anfangen können und selbst wenn: wie sollen die dann bei dem erwähnten Exsistenzminimum anpacken? In der ständigen Angst mit dem Wissen nach einer (in dem Fall auf verpflichten kostzenfreien Analyse) leben, dass etwas da ist oder sein könnte und selbst mit dem Recht auf eine kostenfreie Analyse im Endeffekt nicht handeln können, weil dann dafür die Mittel fehlen?

Der Gedanke im Einzelnen mag zwar nett sein, aber wie ich finde etwas wenig überdacht, da zeitgleich einfach zu viel drumrum passieren muss um das adequat auch nur ansatzweise realisieren zu können.

Dann wäre es wesentlich sinnvolle rmehr in Aufklärung als soclhes und damit Prävention zu sezen - das muss dann allerdings auch in Eigenverantwortung jedes Einzelnen für sich passieren. Damit wären die Krankenkassen und Krankenhäuser später dauerhaft auch wesentlich mehr entlastet - und der Steuerzahler letztendlich auch.

#2


A


Petition für Vollblutanalyse gestartet!

x 3


P
Mhm.

Also, in der DDR hatten wir alle Anspruch auf das volle medizinische Programm und günstige Wohnungen 🤓

Gab nur zu wenig Bananen.
Und Raider.

x 1 #3


Sonja77
Ich finde es absurd dass das bei euch nicht zur ganz normalen Vorsorge oder auch Check Up gehört beim Hausarzt

Hier in der Schweiz ist es ein bis 2 mal im Jahr gesetzlich festgelegt das man das machen lassen kann

Fest dazu gehört ein komplettes großes Blutbild mit ALLEN Werten so wie allen Vitaminen und allem was komplett dazu gehört

Komplette Urin Kontrolle
Ultraschall des abdomens
Thorax Röntgen
Stuhlprobe komplett

Das ist nur der Check up beim Hausarzt
Wird bei Patienten ohne gewisse Erkrankungen 1 mal im Jahr komplett von der KK übernommen
Und für Patienten mit Erkrankungen 2 mal im Jahr

Und im Blutbild ist wirklich komplett alles enthalten

Ich kann aus der Schweiz leider nicht unterschreiben sonst hätte ich es sofort getan

Ich drück euch die Daumen das es durchkommt denn ich finde sowas das mindeste

#4


kadisha
Zitat von Johannesschraub:
Titel: Ursachen finden statt Symptome deckeln: Petition für Vollblutanalyse gestartet! Hallo zusammen, wer von uns chronischen oder ...

Das ist krass. Ich wusste gar nicht, dass das Serum gar nicht so aussagekräftig ist.
Also nur die Vollblutanalyse ist aussagekräftig?

x 1 #5


P
Zitat von kadisha:
Das ist krass. Ich wusste gar nicht, dass das Serum gar nicht so aussagekräftig ist.
Also nur die Vollblutanalyse ist aussagekräftig?


Bei einem Mangel? Joar.
Serum ist'n narzisstischer Optimist. Wird schon. Glaub mir.
Bis der Ar. auf Grund läuft.

#6


M
@kadisha Normalerweise wird erstmal nur das bzw in die Richtung getestet die gebraucht wird weil schneller, einfacher und entsprechend weniger kostenintensiv (die Ärzte haben auch ein Budget und das muss für viele Pateinten reichen) und trotzdem entsprechend aussagekräftig.
Mal als Beispiel: für jemanden der nur ein paar Werte für Mineralien im Blut braucht wird eher weniger einen Test für die weißen Blutkörperchen in Richtung Leukämie benötigen.
Die nötigen Werte bekommst du dann trotzdem mit einem kleinen Bluttest und der ist in aller Regel eigentlich ausreichend. Wenn bei solchen etwas auffallend ist oder die Symptome es erfordern wird dann auch entsprechend ein großes oder volles Blutbild gemacht.
Am Ende muss das auch irgendwo vertretbar sein

#7


Johannesschraub
@Philter Hallo Philter, dein DDR-Vergleich bringt einen sympathischen Humor rein, aber der hinkt in diesem Fall leider ein bisschen. 😉 Es geht hier nicht um "alles gratis für jeden" oder utopische Luxuswünsche wie Bananen und Raider. Es geht um den rationalen, wirtschaftlichen und medizinischen Standard des 21. Jahrhunderts. Wenn wir heute Krebstherapien für hunderttausende Euro finanzieren (was absolut richtig ist!), aber gleichzeitig an einer 80-Euro-Vollblutanalyse sparen, die verhindert, dass Menschen überhaupt erst chronisch arbeitsunfähig werden, dann hat das nichts mit Sozialismus zu tun – sondern schlicht mit schlechter Buchhaltung im deutschen Gesundheitssystem. Wir fordern hier keine Planwirtschaft, sondern einfach nur zeitgemäße, ursachenorientierte Labormedizin für diejenigen, die sie dringend brauchen!
Liebe Grüße Johannes

x 2 #8


-juli
… Das fängt doch leider schon bei der fehlenden Zeit an. Jahrelang wurde meine Endometriose nicht diagnostiziert, obwohl die Beschwerden so offensichtlich waren. Es hat 12 Jahre bis zur Diagnose gedauert und auch jetzt wird mir das immer wieder abgesprochen. Ich lebe mit mehreren physischen und psychischen Erkrankungen und es hat lange gedauert, bis ich einen Hausarzt gefunden habe, der sich Zeit nimmt. Ich bin extrem zeitintensiv. Aber wenn sich die Zeit genommen wird, dann kann man gemeinsam mit mir nach besseren Lösungen suchen.

Was ich sagen möchte, Blutwerte alleine lösen das Problem nicht, auch wenn der Ansatz richtig ist, dass sie je nach ausgewählten Werten nicht mal viel aussagen müssen.

Ich muss immer extrem aufpassen, dass mich Erzählungen hier von Personen, die sich im Gesundheitssystem aufgrund ihrer Psyche nicht ernst genommen fühlen und schreiben, dass die Werte ja unauffällig gewesen wären, nicht antriggern… Ich darf da meine Geschichte nicht reinprojizieren und gleichzeitig muss man grade bei Menschen mit Krankheitsängsten aufpassen.

Ich glaube, dass die Ursachen für Erkrankungen oft deutlich komplexer sind und da multikausale Faktoren mitwirken, die in dem überlasteten System gar nicht alle gesehen werden können.

#9


Johannesschraub
Hallo -juli, vielen Dank für deine Offenheit und das Teilen deiner Geschichte. Es tut mir unglaublich leid, dass du 12 Jahre bis zur Endometriose-Diagnose kämpfen musstest. Das ist ein unerträglicher Zustand, der leider zeigt, wie oft Frauen im System überhört werden. Ich kann absolut verstehen, dass dich dieses Thema triggert. Du hast vollkommen recht: Eine Blutuntersuchung alleine heilt keine komplexe, multikausale Erkrankung. Und ein empathischer Arzt, der sich Zeit nimmt, ist durch nichts zu ersetzen. Aber genau hier schlägt meine Petition die Brücke zu deiner Erfahrung: Wenn Ärzte in unserem überlasteten System ohnehin kaum Zeit haben, brauchen sie Werkzeuge, die sofort eine klare, biochemische Richtung weisen. Endometriose und chronische Schmerzen führen durch den permanenten Entzündungsstress im Körper zu einem rasanten Verbrauch von intrazellulären Mikronährstoffen (wie Magnesium für die Muskel- und Nervenentspannung oder Zink für das Immunsystem). Wenn der Arzt dann nur das Standard-Kassenlabor (Serum) macht, sieht alles toll aus. Der Arzt sagt „Sie haben nichts“, die jahrelange Odyssee geht weiter und die Verzweiflung wächst. Hätte der Arzt sofort das Recht, eine Vollblutanalyse zu machen, würde er die zelluläre Mangelkrise schwarz auf weiß sehen. Das gäbe Patienten mit unklaren oder komplexen Beschwerden sofort ein Stück Glaubwürdigkeit zurück – weit vor der endgültigen Diagnose. Es geht mir nicht darum, komplexe Krankheiten auf ein paar Laborwerte zu reduzieren. Es geht darum, engagierten Ärzten – wie deinem jetzigen Hausarzt – die biochemischen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie uns chronisch Kranken gezielter und ohne finanzielle Hürden helfen können. Ich danke dir sehr für deinen wichtigen Denkanstoß! Liebe Grüße [Dein Benutzername]

x 1 #10


P
Zitat von Johannesschraub:
Hallo Philter, dein DDR-Vergleich bringt einen sympathischen Humor rein, aber der hinkt in diesem Fall leider ein bisschen.


Hi ☺🤗
Danke, dass du die billige Polemik verstanden hast. Snickers? 😜

Nee. Im Ernst. Ich möchte gesellschaftstheoretische Dinge im Moment nicht abhandeln. Der Bums zieht mich nur runter.

Aber gute Argumentationslinie 😌

x 1 #11


-juli
@Philter sieht im Moment ja auch echt … nicht gut aus, verständlich…

x 1 #12


Johannesschraub
@Marc_Sky danke für deine kritischen und ausführlichen Gedanken! Genau diese Diskussion müssen wir führen, um den systemischen Denkfehler im aktuellen GKV-System aufzudecken. Deine Argumente zur Überlastung der Labore klingen im ersten Moment logisch, aber wenn wir uns die *beep* Zahlen der Gesundheitsökonomie anschauen, wird das gigantische Sparpotenzial sofort deutlich. Lass uns das mal an konkreten Zahlen und offiziellen Daten (Destatis, RKI, BAuA) festmachen:

1. Warum Laborautomatisierung KEIN Kostentreiber ist: Die Vollblutanalyse ist keine langwierige Spezialforschung. Moderne Großlabore werfen diese Analysen (ICP-MS) heute schon vollautomatisiert im Sekundentakt aus. Dass sie als IGeL-Leistung aktuell bis zu 300 Euro kostet, liegt rein an den künstlich hohen Abrechnungsziffern (GOÄ) für Privatpatienten. Als standardisierte Kassenleistung über Großlabore sinken die Kosten pro Analyse durch Skaleneffekte drastisch.

2. Die gigantische Ersparnis im Vergleich zu den Minicomputer-Laborkosten: Wir reden hier nicht von vagen Theorien, sondern von einer konservativ kalkulierten Modellrechnung von über 13,5 Milliarden Euro Ersparnis pro 4-jähriger Legislaturperiode: • 1,12 Milliarden Euro Ersparnis bei Arzneimitteln: Allein im neuropsychiatrischen Sektor (Depressionen, Ängste) geben die Krankenkassen laut Arzneiverordnungs-Report (AVR) jährlich über 2 Milliarden Euro für reine Symptom-Dämpfer (Psychopharmaka) aus. Der gezielte Ausgleich intrazellulärer Mängel (wie Magnesium für die Nerven oder B12) lässt ca. 14 % dieser Dauermedikationen überflüssig werden. Das spart dem System 280 Millionen Euro jährlich – also 1,12 Milliarden Euro in einer Legislaturperiode. Einmalige Laborkosten stehen hier im krassen Gegensatz zu jahrzehntelangen Medikamenten-Abos. • 8,00 Milliarden Euro Ersparnis bei Klinik- und Arztkosten: Das Statistische Bundesamt (Destatis) beziffert das jährliche Behandlungsbudget für chronische Krankheiten auf rund 100 Milliarden Euro. Eine präzise Vollblut-Diagnostik verhindert unzählige Fehldiagnosen, teure Doppeluntersuchungen und die berüchtigten „Drehtür-Klinikaufenthalte“. Eine vorsichtige, minimale Senkung dieser Systemkosten um gerade einmal 2 % entlastet die Krankenkassen um 2 Milliarden Euro pro Jahr – sprich 8 Milliarden Euro über 4 Jahre. • 4,40 Milliarden Euro Gewinn für die Volkswirtschaft: Krankheitsbedingte Fehltage kosten die deutsche Wirtschaft laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jährlich weit über 100 Milliarden Euro durch Produktionsausfall. Die Behebung zellulärer Mängel steigert die Leistungsfähigkeit chronisch Kranker. Eine minimale Verbesserung des Krankenstandes um winzige 0,5 % bringt der Wirtschaft 1,1 Milliarden Euro pro Jahr – also 4,4 Milliarden Euro pro Legislaturperiode.
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Zusammengefasst: Die Investition der Krankenkasse beschränkt sich auf die einmalige, automatisierte Diagnostik. Die Ersparnis von insgesamt 13,52 Milliarden Euro entsteht dadurch, dass Patienten nicht mehr jahrzehntelang im System fehldiagnostiziert und „fehlverwaltet“ werden. Ein chronisch Kranker, der durch eine präzise Diagnose endlich gezielt gesundet, blockiert keine Arztpraxen mehr und verursacht keine Folgekosten. Die Petition fordert genau das: Ein schlaueres System, das am Anfang einmal genauer hinschaut (Diagnose), um hintenraus Ärzte, Krankenhäuser und den Steuerzahler dauerhaft massiv zu entlasten! 😉 Liebe Grüße Johannes

#13


Johannesschraub
@kadisha Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Vollblutanalyse das Serum komplett ersetzt. Jede Untersuchungsmethode hat in der Medizin ihren festen Platz, je nachdem, welchen Nährstoff man genau überprüfen möchte.
Hier ist die einfache biologische Erklärung, wann welcher Laborwert wirklich aussagekräftig ist:

Wann das Kassen-Standardlabor (Serum) perfekt funktioniert
Das Blutserum ist der flüssige Anteil des Blutes ohne die Blutzellen. Es ist absolut aussagekräftig für alle Nährstoffe, die der Körper extrazellulär (also außerhalb der Zellen) transportiert oder streng kontrolliert.
Calcium & Kupfer: Diese Stoffe befinden sich physiologisch fast ausschließlich im Serum. Eine Vollblutanalyse ist hierfür ungeeignet.
Eisen-Status (Ferritin/Transferrin): Der Eisenspeicher wird standardmäßig und sehr präzise im Serum gemessen.
Vitamine (z. B. Vitamin D3): Fettlösliche Vitamine zirkulieren im Serum und werden dort verlässlich bestimmt.

Wann das Serum versagt (Der biochemische blinde Fleck)
Das Serum wird dann unzuverlässig, wenn es um Nährstoffe geht, die zu 95 % bis 99 % im Inneren der Zellen (z. B. in den roten Blutkörperchen) gespeichert werden.
Der Körper hat die feste Überlebensstrategie, den Gehalt im Blutserum immer künstlich stabil zu halten. Droht ein Mangel, plündert er die körpereigenen Speicher (Muskeln und Knochen), um das Serum aufzufüllen.
Beispiel Magnesium: Nur ca. 1 % des gesamten Magnesiums befindet sich im Serum. Wenn ein Patient im Gewebe bereits einen schweren Magnesiummangel hat, zeigt das Serum immer noch „optimale Normalwerte“ an.
Zink, Selen und Kalium: Auch diese essenziellen Spurenelemente und Mineralstoffe sitzen überwiegend in den Zellen.

Fazit: Die Mischung macht es
Die Vollblutanalyse misst die Nährstoffe im flüssigen Serum plus den Inhalt der Blutzellen. Nur so sieht der Arzt den echten zellulären Speicher status von Magnesium, Zink oder Selen.
Für ein wirklich aussagekräftiges Bild bei chronisch Kranken braucht man daher beides: Das klassische Serum-Labor für Stoffe wie Eisen und Calcium, und die Vollblutanalyse für die intrazellulären Mineralstoffe.

#14


P
Zitat von -juli:
@Philter sieht im Moment ja auch echt … nicht gut aus, verständlich…


Joa. Nur, was bringt mir dis? Nix läuft gut. Vielleicht beim Nachbarn? Weiß ick nich. Ich hab einfach kein Bock mehr auf das Gejaule. Weder von mir, noch vom globalen Zirkus.

Wollen wir nich lieber alle mal leben, statt uns im Außen zu bemessen, was hier alles falsch läuft? Kann ich doch nix für. Ich kann so Ratten höchstens von mir fernhalten, aber doch nicht vor allen. Mnönö.

Klingel doch mal lieber die ganze Anlage durch. Irgendwer fragt, Hallo? Und deine Antwort ist, ich wünsch dir alles Gute. Und weg. Ins Gebüsch.

Früher war mehr Lametta, und nix von dem Gedöns wird iwas ändern, außer deinen Nachbarn

x 1 #15


-juli
@Philter gute Einstellung, sonst zieht das zu sehr runter. 👍

x 1 #16


M
@Johannesschraub So ganz verstehe ich deine Gedankengänge immernoch nicht. Insbesondere den Zweck dahinter

Dass es Überforderung gibt sollte eigentlich bereits deutlich und offensichtich sein, dass Investitionen in Mterial und Personal (und wahrscheinlich auch in neue Labore und Krankenhäuser) geben muss aber das nich passiert auch. Es findet ein Abbau statt falls dir das entgangen ist.

Zitat von Johannesschraub:
Die Vollblutanalyse ist keine langwierige Spezialforschung

Von Spezialforschungen hat auch niemand geredet, nur dass ein voller Bluttest ein längerer und aufwändigerer Prozess ist für Daten die in einer Diagnose in dem Umfang bei einer regulären Untersuchung anfangs niemand bzw kaum einer braucht (abhängig von der Symptomatik und dem ersten verdacht).
Und dadurch staut sich das nach hinten raus in einem eh schon unterffinanziertem und überlastetem System. Egal wie du es drehst

Wo du die Zahlen hernimmst und Rücklschlüsse da ziehst bzw Sachen die du da aufstellst sind mir ehrlich gesagt auch ein großes Rätsel.
Trotzalledem musst du - egal woher die kommen und du damit sagen willst - mal reslistisch sein und den Rattenschwanz mitnehmen, der sich aus solchen Ideen erstmal öffnet

#17


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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