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petrus57
Zitat von Conetycat:
petrus57 welche Wirkung meinst du genau? Steh grad auf dem Schlauch :p


Wie lange hat es gedauert bis es dir wieder gut ging. Bei mir waren es ja ungefähr 2 Monate bis die Paroxetin anschlugen.

Zitat von Conetycat:
Diese Zwangsgedanken müssen echt die Hölle sein, aber ich finde es bewundernswert das du so offen damit umgehst.


Das Schreiben darüber tut mir gut. Nimmt mir dann auch ein bisschen den Schrecken.

15.01.2020 12:11 • x 2 #6101


Plopp
Hallo zusammen
Ich habe erst jetzt Zeit gefunden zu schreiben ich hatte psychotherapiegruppe dann habe ich zu Hause aufgeräumt jetzt muss ich gleich wieder mein Kind von der Schule holen.
Bin seit gestern auf meiner Zieldosis 100 mg Doxepin und mein Bett ist für mich so kuschelig und ich schlafe sehr gut möchte morgens am liebsten nicht aufstehen. Eine Wirkung auf die Psyche untertags hat bis jetzt nicht, es soll ja bis zu 6 Wochen dauern bis da was passiert.
Außer Mundtrockenheit und Müdigkeit habe ich nicht viele Nebenwirkungen. Das Herzklopfen bleibt weiterhin aus, ich bin so froh darüber! dafür könnte ich mich schon tagsüber wieder ins Bett legen aber ich kämpfe dagegen an. bekomme jetzt wegen dem Doxepin trotzdem mal ein EKG und Belastungs-EKG weil unter Doxepin die QT Zeit verlängert werden könnte.

Ich freue mich schon wieder auf den Abend weil ich so schön schlafen kann.

15.01.2020 15:19 • x 4 #6102



Paroxetin Erfahrungen

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Plopp
Ooohhh ich bin sooooo müde und bis 20:00uhr ist es noch so lange

ich habe festgestellt die letzte Zeit, dass ich nicht mehr schlafen darf als 7-8 h.
Schlafe ich mehr, werde ich nicht mehr munter und habe höllische Kopfschmerzen bis Migräne und das jedesmal.
Das heißt obwohl ich gerne mal 10 Stunden schlafen möchte, muss ich aufstehen um Kopfschmerzen zu vermeiden.

Kennt das jemand?

15.01.2020 18:26 • #6103


NIEaufgeben
Zitat von Plopp:
Ooohhh ich bin sooooo müde und bis 20:00uhr ist es noch so lange ich habe festgestellt die letzte Zeit, dass ich nicht mehr schlafen darf als 7-8 h.Schlafe ich mehr, werde ich nicht mehr munter und habe höllische Kopfschmerzen bis Migräne und das jedesmal.Das heißt obwohl ich gerne mal 10 Stunden schlafen möchte, muss ich aufstehen um Kopfschmerzen zu vermeiden.Kennt das jemand?

Ja das kenne ich,ist bei mir eigentlich schon immer so..
Sobald ich nur das geringste an meinem schlaf ändere heisst das tagelange Migräne..
Ich muss immer ungefähr um die selbe Uhrzeit ins Bett und egal ob Ferien oder Wochenende ist,ich muss sehr früh aufstehen..
Ausschlafen geht beim besten Willen nicht...
6 Stunden schlaf sind bei mir perfekt und so kann ich wenigstens ein bischen gegen meine Kopfschmerzen vorbeugen....aber lustig ist das auch nicht

15.01.2020 18:32 • x 1 #6104


Plopp
Zitat von NIEaufgeben:
6 Stunden schlaf sind bei mir perfekt und so kann ich wenigstens ein bischen gegen meine Kopfschmerzen vorbeugen....aber lustig ist das auch nicht

ja, ich finde das auch total blöd, dass man nicht einfach im Bett liegen bleiben kann weil man Angst haben muss, dass man sonst Migräne kriegt. Ich möchte z.b. heute um 20 Uhr schlafen dann kann ich aber nicht erst um 6 Uhr morgens aufstehen ich müsste dann um 4 Uhr oder um 5 Uhr aufstehen, theoretisch. oder ich quäle mich bis um 22 Uhr dann dürfte ich auch bis um 6 Uhr schlafen.
Als ich so um die 20 herum war, hatte ich solche Faxen nicht. Da konnte ich schlafen solange ich wollte.

15.01.2020 18:36 • x 1 #6105


NIEaufgeben
Zitat von Plopp:
ja, ich finde das auch total blöd, dass man nicht einfach im Bett liegen bleiben kann weil man Angst haben muss, dass man sonst Migräne kriegt. Ich möchte z.b. heute um 20 Uhr schlafen dann kann ich aber nicht erst um 6 Uhr morgens aufstehen ich müsste dann um 4 Uhr oder um 5 Uhr aufstehen, theoretisch. oder ich quäle mich bis um 22 Uhr dann dürfte ich auch bis um 6 Uhr schlafen. Als ich so um die 20 herum war, hatte ich solche Faxen nicht. Da konnte ich schlafen solange ich wollte.

Wir werden eben nicht mehr jünger.hihihihihihihiji
Nein,lustig ist es wirklich nicht wenn man selbst am Sonntag so früh aufstehen muss...

15.01.2020 18:40 • x 1 #6106


Plopp
Zitat von NIEaufgeben:
Wir werden eben nicht mehr jünger.hihihihihihihijiNein,lustig ist es wirklich nicht wenn man selbst am Sonntag so früh aufstehen muss...

ja du hast vollkommen Recht man wird nicht jünger und es werden immer mehr Zipperlein aber
Mein Mann ist 50 und kennt das nicht er kann so lange schlafen wie er will. er versteht dann auch nicht, dass ich am Wochenende trotzdem so früh aufstehen muss. es sind nicht nur die Kopfschmerzen sondern ich bin dann auch geplättet und schwindelig und launisch und mir geht's einfach nur noch schlecht, als hätte ich einen Kater.
solche Faxen

15.01.2020 18:47 • x 2 #6107


Heute um 20.15 ist auf 3 Sat eine Sendung über Medikamentenabhängigkeiten.
Ich schau es mir an.

15.01.2020 20:55 • x 2 #6108


Conetycat
Zitat von Plopp:
ja du hast vollkommen Recht man wird nicht jünger und es werden immer mehr Zipperlein aberMein Mann ist 50 und kennt das nicht er kann so lange schlafen wie er will. er versteht dann auch nicht, dass ich am Wochenende trotzdem so früh aufstehen muss. es sind nicht nur die Kopfschmerzen sondern ich bin dann auch geplättet und schwindelig und launisch und mir geht's einfach nur noch schlecht, als hätte ich einen Kater. solche Faxen


Ja das ist bei meinem Freund auch so :/
Der kann schlafen ohne Ende und ich werde immer nach maximal 7 bis 8 Stunden wach und kann dann nicht mehr schlafen..ich kriege zum Glück dann keine Migräne oder so, aber würde auch gerne am WE mal richtig ausschlafen.

Als ich jünger war hatte ich wie Plopp überhaupt keine Probleme damit..

@petrus57 also Panikattacken haben ja sofort aufgehört, aber so richtig gut erst nach 3 Monaten und nach dem absetzen von alprazolam ist es dann sehr gut.
Das absetzen war jetzt kein horror, zum Glück hatte ich keine sehr hohe dosis von daher ging es.
Trotzdem möchte ich anmerken das die Symptome sehr unangenehm sind und ich habe ja maximal 1 mg pro Tag genommen, meistens 0,5 mg.

Falls es wen interessiert: Die Absetzsymptome die ich von alprazolam hatte, waren leichte Unruhe, zittrig, schwindelgefühl, verschwommenes sehen, leicht gereizt.
Und das obwohl ich langsam ausgeschlichen hab.

So ich hoffe ihr verbringt euren Abend heute mit euren liebsten.
Fühlt euch gedrückt <3

15.01.2020 21:02 • x 3 #6109


Plopp
Guten Morgen,

Geschlafen habe ich gut, jedoch leichte Alpträume aber nicht so schlimm.
bin um 6 Uhr aufgestanden bis 7 Uhr war alles okay, aber jetzt kommt die Angst langsam hoch.
Außer mein Kind von der Schule abholen habe ich heute keine weiteren Termine und bleib zu Hause.

Wie geht es euch?

16.01.2020 08:45 • x 1 #6110


petrus57
Wieder mal doof geträumt. Zum Glück weiß ich nicht mehr was ich geträumt hatte. Heute wieder nur 0,5 mg Tavor. Damit geht es mir zwar nicht gut aber man kommt über die Runden. Das Gute an den 1 mg sind, dass dann auch meist die Zwangsgedanken weg sind. Aber andererseits hatte ich auch keine Zwangsgedanken als ich eine längere Zeit 0,5 mg nahm.


Zitat von Conetycat:
Das absetzen war jetzt kein horror, zum Glück hatte ich keine sehr hohe dosis von daher ging es.
Trotzdem möchte ich anmerken das die Symptome sehr unangenehm sind und ich habe ja maximal 1 mg pro Tag genommen, meistens 0,5 mg.


Wie lange hattest du die genommen und wie hast du die ausgeschlichen?

Da hat es bei dir ja auch so lange mit dem Paroxetin gedauert. Citalopram hatte damals in gut 3 Wochen gewirkt. Nur hatte ich damals auch "nur" Panikattacken und Angststörungen an der Backe. Diesmal habe ich ja einen ganzen Strauß an Symptomen.

16.01.2020 09:38 • x 2 #6111


Plopp
so, die Angst treibt mich mal wieder ins Bett. Habe mit 0, 25 mg alprazolam angefangen, dachte mir jetzt aber- nee das will ich nicht aushalten- und habe noch mal 0, 25 mg nachgenommen.
Hoffentlich verschwindet dieses flaue Gefühl bald. ich nehme jetzt seit zwei Tagen 100 mg Doxepin ich müsste mir notieren wann ich angefangen habe damit ich weiß wann 6 bis 8 Wochen rum sind.
als ich vor 13 Jahren mal Doxepin genommen habe hat es gute drei Monate gedauert bis es gewirkt hat aber dann saß das Medikament auch bombenfest. Ich hoffe schon, dass es diesmal auch so ist, bezweifle aber das es wieder so gut wirken könnte. Ich wäre ja schon mit ein bisschen Wirkung zufrieden. wenn ich das Doxepin am Abend nehme, bin ich dermaßen desinteressiert an allem, so dass ich nicht einmal mehr den Fernseher an mache.

16.01.2020 10:13 • #6112


petrus57
Zitat von Plopp:
bezweifle aber das es wieder so gut wirken könnte.


Viele AD wirken auch nur wegen dem Placeboeffekt. Versuche daher etwas positiver zu denken auch wenn es dir im Moment schwer fällt. Positives Denken ist die halbe Miete. Aber ich habe ja da auch meine Schwierigkeiten mit.

16.01.2020 10:23 • x 4 #6113


Plopp
Ja, es fällt mir wirklich schwer. Es gab halt ein paar wenige Jahre in meinem Leben in denen schien ich "geheilt" zu sein: konnte mich bewerben, arbeiten, einkaufen, mich vor anderen Leuten durchsetzen, den Führerschein machen Auto fahren, fahrradfahren, verreisen... Normales Leben halt.
Wenn ich an diese Zeit zurück denke, kommt mir das wie ein wahres Wunder vor.

16.01.2020 10:48 • x 2 #6114


Steve Solitaire
Zitat von Plopp:
Ja, es fällt mir wirklich schwer. Es gab halt ein paar wenige Jahre in meinem Leben in denen schien ich "geheilt" zu sein: konnte mich bewerben, arbeiten, einkaufen, mich vor anderen Leuten durchsetzen, den Führerschein machen Auto fahren, fahrradfahren, verreisen... Normales Leben halt.Wenn ich an diese Zeit zurück denke, kommt mir das wie ein wahres Wunder vor.



Du darfst auch nicht vergessen du hast jetzt mit dem Doxepin erst (wieder) angefangen und jetzt hast du Die anfangs Nebenwirkungen und die bekommt man immer auch wenn man fünf Jahre lang gestoppt hat mit einem Medikament!

Mein Arzt hat mir das auch erklärt wenn man ein Medikament stoppt und das länger als drei Monate dann ist das Medikament komplett aus dem Körper raus! fängt man jetzt wieder damit an muss man wieder bei null anfangen und der Körper muss sich wieder daran gewöhnen und zu den Nebenwirkungen bei der Einschleichfase gehören auch Angst Gefühle dabei die sollten sich aber wieder legen aber das kennst du ja schon du hattest ja dieses Medikament ja schon

Es gibt aber auch positives wenn man bei einem Medikament am Anfang Nebenwirkungen hat dann hat man normalerweise später auch eine gute Wirkung denke daran!

16.01.2020 11:05 • x 1 #6115


Plopp
Ach Mensch, heute ist es echt sch. mit der Angst!
bin aber auch selber schuld, wenn ich nicht gleich morgens aus dem Haus komme dann kann ich gar nicht mehr aus dem Haus, rausgehen wird dann so fremd über die Stunden. Und zu Hause wird die Angst immer schlimmer, kriege dann so eine Beklemmung dass ich mich daheim kaum bewegen und die meiste Zeit im Bett rumliegen. Im Bett fühle ich mich aber auch nicht wohler.
Dabei scheint die Sonne heute so schön.

16.01.2020 12:33 • x 2 #6116


petrus57
Zitat von Plopp:
Dabei scheint die Sonne heute so schön.


Das Grelle stresst mich eher. Bekomme dann wohl zu viel Serotonin.

16.01.2020 12:38 • x 2 #6117


Plopp
Zitat von petrus57:
Das Grelle stresst mich eher. Bekomme dann wohl zu viel Serotonin.

ja, ich fühle mich in der Sonne immer so exponiert dann nimmt meine Angst auch gerne mal zu. aber das ist ja gerade was so schade ist, eigentlich sollte ich ja gerne bei schönem Wetter draußen sein Wie es halt gesunde Menschen auch machen

16.01.2020 12:41 • x 1 #6118


Plopp
So, mein Mann lockt mich aus dem Haus
Hat mir geschrieben ich soll doch bitte mit ihm Essen gehen.
Ich mache mich gerade fertig, mir hüpft das Herz in der Brust, ach... hoffentlich geht's gut

16.01.2020 13:10 • x 4 #6119


NIEaufgeben
Zitat von Plopp:
So, mein Mann lockt mich aus dem HausHat mir geschrieben ich soll doch bitte mit ihm Essen gehen.Ich mache mich gerade fertig, mir hüpft das Herz in der Brust, ach... hoffentlich geht's gut

Das ist aber toll von deinem Mann...
Ich wünsche euch beiden einen ganz tollen Moment und versuche es zu geniessen

16.01.2020 13:40 • x 2 #6120



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