6228

petrus57
Zitat von Conetycat:
Ich wusste gar nicht das du früher auch getrunken hast. Darf ich fragen wie lange du getrunken hast und vor allem wie du es geschafft hast trocken zu sein.
Bist du denn trocken?


Bis vor 12 Jahren hatte ich mir einmal wöchentlich die Kante gegeben. Das gut 30 Jahre lang. Als mein Kumpel vor 12 Jahren plötzlich verstarb habe ich von einen Tag auf den anderen aufgehört zu trinken und zu rauchen.

Vor gut 4-5 Jahren habe ich ein halbes Jahr lang täglich getrunken. Damit habe ich dann zu Neujahrsbeginn auch schlagartig aufgehört. Seit dem habe ich nichts mehr getrunken.

LG Petrus

01.09.2019 12:57 • x 2 #4221


@Conetycat Ja ich hatte da niedrigeren Puls und das Gefühl, dass ich mein Herz fast kaum schlagen fühlte, irgendwie ganz schwach, das war für mich ziemlich beängstigendes Gefühl.
Jetzt nehme ich Sertralin 50 mg und bin noch immer in der Klinik, Tavor habe ich auch auf Bedarf 1 mg, habe aber schon Paar Tage ohne ausgehalten, Sertralin dreht mich zu stark auf, ich werde wohl nicht mehr lange dabei bleiben.
Habe hin und wieder noch immer seltsame Empfindungen in der Herzgegend, was meine Herzneurose zeitweise wieder entfacht.

01.09.2019 15:53 • x 1 #4222


petrus57
Der gestrige Abend und die Nacht waren nicht so der Brüller. Hatte abends beim Fernsehen mal den Blutdruck gemessen: 185/100. Aber anders wie sonst bin ich nicht in Panik geraten und habe dann auch nicht angefangen wie ein Wilder zu messen. Nach einer Weile lag er dann wieder bei 140. Habe jetzt natürlich Angst, dass das nun wieder jeden Abend passiert. Man lauert ja richtig darauf. Und das Lauern lässt den Blutdruck steigen.

Habe auch bemerkt dass der Blutdruck bei mir ab September generell höher ist.

Und wie war und ist es bei euch so. Ich hoffe Euch geht es besser.

02.09.2019 07:35 • x 2 #4223


NIEaufgeben
Zitat von petrus57:
Der gestrige Abend und die Nacht waren nicht so der Brüller. Hatte abends beim Fernsehen mal den Blutdruck gemessen: 185/100. Aber anders wie sonst bin ich nicht in Panik geraten und habe dann auch nicht angefangen wie ein Wilder zu messen. Nach einer Weile lag er dann wieder bei 140. Habe jetzt natürlich Angst, dass das nun wieder jeden Abend passiert. Man lauert ja richtig darauf. Und das Lauern lässt den Blutdruck steigen.Habe auch bemerkt dass der Blutdruck bei mir ab September generell höher ist. Und wie war und ist es bei euch so. Ich hoffe Euch geht es besser.

Guten Morgen lieber petrus
Genau das selbe ist mir gestern Abend beim relaxen auf dem Sofa passiert...wollte nach langer Zeit wieder mal BD messen und da war er bei 178 zu 123...unglaublich dabei lag ich auf dem Sofa....

02.09.2019 07:48 • x 1 #4224


petrus57
Zitat von NIEaufgeben:
Genau das selbe ist mir gestern Abend beim relaxen auf dem Sofa passiert...wollte nach langer Zeit wieder mal BD messen und da war er bei 178 zu 123...unglaublich dabei lag ich auf dem Sofa....


Auch dort darfst du den Blutdruck nicht sofort nach dem hinlegen messen. Ich glaube dann ist er immer zu hoch. Aber wenn ich permanente Schmerzen wie du hätte, wäre mein Blutdruck auch immer hoch.

02.09.2019 07:52 • x 1 #4225


NIEaufgeben
Zitat von petrus57:
Auch dort darfst du den Blutdruck nicht sofort nach dem hinlegen messen. Ich glaube dann ist er immer zu hoch. Aber wenn ich permanente Schmerzen wie du hätte, wäre mein Blutdruck auch immer hoch.

Ja ich glaube das liegt zum teil echt an den Schmerzen...naja ich bin jedenfalls ziemlich erschrocken und habe nicht mehr gemessen.hihihihi

02.09.2019 08:12 • x 1 #4226


Mir geht es den Umständen entsprechend ganz gut.

Habe von Tavor auf Diazepam umgestellt, gaaaaaaaaanz langsam und behutsam, immer 1-2 Tropfen Diazepam rein und die Äquivalenzdosis Tavor raus.

Ich hatte vor längerem mal Diazepam ausprobiert, noch bevpr ich Tavor genommen habe, und 7 Tropfen ( 3 Tropfen sind 1 mg), haben bei mir wie Vergiftungssymptome hervorgerufen - mir war speiübel, ich war zittrig, und fühlte mich extrem schlecht.

Deshalb das langsame Einschleichen.

Ich bin mit Tavor nicht mehr zurecht gekommen - zu kurze Wirkung, ich war schon nach 3-4 Stunden immer soweit, dass ich noch was nachnehmen wollte.

Und da ich nicht unendlich hochgehen wollte, mußte ich auf ein länger wirksames Benzo umsteigen.

Die ersten Tage waren etwas holprig - Diazepam ist ja ein Spiegelmedikament, und es dauert ca. 5-7 Tage bis sich ein richtiger Wirkspiegel aufgebaut hat.
Ich hatte am Montag mit der Umstellung begonnen, und ab Samstag ging es dann etwas besser.

Gestern ging es mir richtig gut, heute ist wieder nicht so berauschend.

Mir ist wieder mehr übel, und ich habe vom Nacken ausgehende Kopfschmerzen.
Kann aber auch am Wetter liegen, bei uns ist heute Wettersturz, von gestern noch extrem heiß und schwül, regnet es heute stark und ist sehr frisch geworden.

Mir soll`s recht sein, ich vertrage diese Hitze ohnehin nicht.

Heute war der letzte Winzbrösel Tavor zum Umstellen auf Diazepam dran, mit 0,125mg, ab morgen dann nur mehr Diazepam.

Ausgangsdosis war für mich 0,5 mg Tavor - ich hatte nur wenige Tage mehr eingenommen, habe aber deutlich gespürt, dass diese Dosis für mich viel zu niedrig war, und habe es mit 0,75 und 2 Tage sogar mit 1 mg probiert - Fakt war, dass es IMMER zuwenig war, meine Wohlfühldosis wäre wohl bei deutlich mehr als 1 mg gelegen, und da ich scheinbar so schnell in die Toleranz komme, wollte ich da rechtzeitig die Reißleine ziehen.

Ich hoffe ich kann mich jetzt bis zu meiner großen Op mit Diazepam stabilisieren....

LG

02.09.2019 11:32 • x 3 #4227


@petrus57 Genau das ist das. Dieses ständige Lauern, das ist die Ursache allen Übels! Genauso ist das bei mir, man verkrampft innerlich, wartet, denkt daran, wartet und irgendwann bekommt man es und mit dem gleichen Schema läuft es bei mir mit Agoraphobie, wo ich früher vorbeilief ohne nachzudenken ging es mir gut, aber jetzt dort wo ich schon mal früher PA hatte, habe ich richtige Erwartung, dass es wieder passiert und dann passiert es meistens auch.

@lunetta Eine einzelne Dosis Diazepam wirkt mehrere Tage, da könntst theoretisch auch nur 2-3 mal in der Woche eine Dosis nehmen.

02.09.2019 13:08 • x 2 #4228


@ elontril
das soll man nicht machen, dass man diazepam nur 2-3 mal wöchentlich nimmt, da der Spiegel somit immer schwankt - er nimmt dann innerhalb von ein paar Tagen ab, wird dann wieder erhöht usw.
Das ZNS kann sich auf keine Dosis einstellen und das macht viel Unruhe im ZNS, was ja grade bei Angststörungen sehr schlecht ist.

Es ist besser einen Spiegel aufzubauen, den dann konstant zu halten, und erst im Zuge des Absetzens tropfenweise langsam absetzen.

02.09.2019 13:20 • x 1 #4229


kurkuma
Versucht mit der Freundin telefonisch ein Gespräch über gewisse Dinge zu führen, nicht möglich. Nur Geschrei und Vorwürfe. Dabei wollte ich nur reden, anders als reden kann man doch kein Problem lösen, sich mitteilen.
Nun bereue ich es fast schon wieder, obwohl dann auch wieder nicht.
Ich bleibe dabei, Verdrängung löst kein Problem und kann auf Dauer nicht zum Ziel führen. Ich hasse diese Beziehungsprobleme. Sie sind so unnötig. Für Krankheiten kann man nichts aber das sucht man sich irgendwie auch selber aus.
Ich liebe sie und vermisse sie aber mann kann doch seine Erwartungen, Bedürfnisse nicht einfach so unter den Teppich kehren.
Manchmal wünschte ich mir, es wäre so eine dritte Person dabei, die das von der Seite neutral bewertet. Das macht mich echt traurig.
Selbst von meiner Seite aus extrem positiv gemeinte Dinge wurden negativ aufgefaßt, da denkt man, man ist im falschen Film oder so.

02.09.2019 18:02 • x 3 #4230


petrus57
Moin @all

Da es nachts langsam kälter wird, war die Nacht recht angenehm. Mal sehen was der Tag heute bringt. Habe heute mal 0,5 mg Tavor und 50 mg Opipramol genommen. Gestern war der Tag ganz gut. Ich habe bemerkt dass mein Blutdruck immer zu den gleichen Zeiten höher ist. Aber der Blutdruck hat ja auch tageszeitliche Spitzen.

Ist ja wie bei mir:
https://www.herzstiftung.de/zusammenhan...druck.html

03.09.2019 07:54 • x 2 #4231


Hallo zusammen,
Petrus, wie lange nimmst schon Opipramol? Gibt es Nebenwirkungen bezüglich Herz- Kreislauf (Herzstolpern)? Hast schon evtl. positive Effekte bemerkt?
Grüße

03.09.2019 13:29 • #4232


petrus57
Moin Elontril

Ich nehme das Opipramol seit letzter Woche. Herz- Kreislaufmäßig konnte ich noch nichts Negatives feststellen. Habe jetzt aber bemerkt dass mein Blutdruck bei dem kälteren Wetter etwas höher ist. Hat aber nichts mit den Opi zu tun.

Einen großartigen Unterschied merke ich nicht. Bin vielleicht etwas ruhiger, kann aber auch Einbildung sein. Aber vielleicht komme ich ja durch die Opipramol mal von den Tavor weg. Aber das hat für mich keine Priorität. In meinem Alter ist es unwichtig ob ich die letzten Jahre in die Abhängigkeit rutsche oder schon da drin bin. Hauptsache ich kann einigermaßen ohne Angst leben.

LG Petrus

03.09.2019 15:50 • x 3 #4233


Ja da hast vollkommen Recht Petrus, ab einem gewissen Alter ist Abhängigkeit nur marginal, wichtiger ist die Lebensqualität die einem noch bleibt. Vl. traue ich mich auch irgendwann die Dinger zu nehmen, habe aber oft Probleme mit dem Herzstolpern und habe dann natürlich Angst, dass Opi alles noch verschlimmert, weil habe hier auch schon Berichte gelesen mit Stolpern als NW, ich bin insgesamt zu vorsichtig mit Tabletten geworden, vl. habe auch deshalb keinen Erfolg gehabt, weil ich mich nie an die richtige Dosis getraut habe.

03.09.2019 20:50 • x 1 #4234


petrus57
Hatte eine ganz gute Nacht aber der Morgen war eher bescheiden. Bin frohgemut aufgewacht, auf einmal hatte ich über was nachgedacht, was mich wieder voll in Stress versetzte. Blutdruck hoch, das Schlagen des Herzens spürte man bis in den Hals, das Herz klopfte als wollte es herausspringen.

Nach 1 mg Tavor, 50 mg Opipramol und einem Sartan ging es dann leidlich. Mal sehen ob der Tag besser wird.

Ich hoffe Euch geht es besser.

LG Petrus

04.09.2019 07:47 • x 1 #4235


Mein Tag ist bis jetzt gut:)

Mir hat die Umstellung von Tavor auf Diazepam bis jetzt gut getan. Bin insgesamt ruhiger, weniger Angst, und auch der Schlaf ist etwas besser geworden.

War heute schon ohne Panikattacke einkaufen mit meinem Mann - bin zwar noch immer angespannt, weil ich ständig befürchte, dass es wieder losgeht, aber bis jetzt geht es.

Man kann nach so kurzer Umstellungszeit nicht wirklich was sagen, aber es geht mir zumindest um einiges besser als mit Tavor.

Wenn ich jetzt noch meine chronischen extremen Rückenschmerzen in der Brustwirbelsäule loskriegen würde - dann wäre ich schon ein sehr glücklicher Mensch....

Ich hab so Bedenken, weil ich doch täglich mind. 3x ein Schmerzmittel nehmen muß..... meine arme Leber, meine armen Nieren....
Und wenn ich dann denke, was ich während und nach meiner Gehirn OP alles als Medis bekommen werde, wird mir jetzt schon schlecht...

Ich habe auch voll Angst dass die Op und die Narkose, die Medis, etc. ein Riesentrigger für meine Psyche sein werden....

Hoffentlich bekomme ich im KH alle meine gewohnten Medikamente weiter, nicht dass ich dann dort voll im Entzug bin....

04.09.2019 11:03 • x 1 #4236


@petrus57 Oh, solche Erlebnisse werfen mich immer zurück, hast vielleicht zuviel Kaffee davor getrunken, oder puscht evtl. Opipramol dich so hoch, hast du da was im Verdacht?
An sich hab ich den Eindruck, dass Opi dir stimmungsmässig gut tut?

04.09.2019 11:15 • x 1 #4237


kurkuma
Ich habe weiterhin mit meinen Schlafproblemen zu kämpfen. Kriege dann auch im Bett Einsamkeitszustände (was nicht nur damit zu tun hat, dass ich mich dort alleine fühle. Wenn ich nicht liege kann ich was tun) und ja, es ist jedesmal ein Krampf, zigmal aufstehen etc. pp.
Vor einem halben Jahr habe ich noch 12-16 Stunden gepennt (was auch nicht bewundernswert ist) aber jetzt wenn es hochkommt 6 Stunden.

04.09.2019 11:49 • #4238


petrus57
Zitat von Elontril:
@petrus57 Oh, solche Erlebnisse werfen mich immer zurück, hast vielleicht zuviel Kaffee davor getrunken, oder puscht evtl. Opipramol dich so hoch, hast du da was im Verdacht? An sich hab ich den Eindruck, dass Opi dir stimmungsmässig gut tut?


Ich glaube dass es mir stimmungsmäßig ohne Opiramol besser gehen würde. Tavor allein beruhigt gut. Mit Opipramol ist alles gedämpfter. Also mit Tavor fühle ich mich normaler. Kann sein dass mich das Opipromal frühs pusht. Aber bei 25 mg ist es doch eher nicht zu erwarten.



Zitat:
Ich hab so Bedenken, weil ich doch täglich mind. 3x ein Schmerzmittel nehmen muß..... meine arme Leber, meine armen Nieren....
Und wenn ich dann denke, was ich während und nach meiner Gehirn OP alles als Medis bekommen werde, wird mir jetzt schon schlecht...


Ich habe es ja auch mit dem Rücken. Bin da mit Tabletten auch eher vorsichtig. Nehme alle paar Tage nur eine Diclofenac 75.

LG Petrus
Zitat:
Vor einem halben Jahr habe ich noch 12-16 Stunden gepennt (was auch nicht bewundernswert ist) aber jetzt wenn es hochkommt 6 Stunden.


So erging es mir mit der Einnahme von Mirtazapin auch.

LG Petrus

04.09.2019 12:18 • x 1 #4239


@ petrus
Ich habe so starke Schmerzen, dass ich die Wände hochgehen könnte - ich MUSS was nehmen, sonst würde ich es nicht aushalten.

Ist als ob ich einen Dolch im Rücken stecken hätte.

Ich habe bis auf MRT schon alles an Diagnostik gemacht - habe altersbedingte Abnutzung und Spondylose, aber dzt. keine Vorfälle - und trotzdem solche extremen Schmerzen...

Ohne Schmerzmittel halte ich keinen Tag aus....

Frag mich oft wie lange das noch so weitergehen soll..... irgendwann sollte doch auch eine Phase von weniger Schmerzen sein....

Physio , KG, Wärme etc. bringt alles nichts...

LG

04.09.2019 14:21 • x 1 #4240




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