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Hallo zusammen

habe mal wieder eine Horrornacht hinter mir. Erst war ich müde als ich dann im Bett lag ging gar nichts mehr. Die Gedanken spielten verrückt und waren nur am Rattern und die Körper hat im eigenen Saft gebraten und hat nur die ganze Nacht gepowert. Ich habe schon wieder nicht geschlafen und bekomme so wieder mehr Angst / Todesgedanken

Nun bin ich ein wenig durcheinander. Seitdem ich diese Tabletten nehme finde ich einfach keinen Schlaf mehr. Ich liege im Bett und finde ( komme) einfach nicht zur Ruhe. Hinzu kommt das ich ganz ernome Empfindungsstörungen habe. Ich kann Dir noch nicht einmal sagen, ob ich evtl eine Stunde geschlafen habe. Es wird vom Kopf alles geblockt. Kennt das noch jemand von Euch auch? Irgendwie bekomme ich keinen klaren Gedanken. Es macht mir Angst dass ich nicht weiß ob ich geschlafen habe. Ich denke schon wieder das ich weil ich nicht schlafen kann einen Herzinfarkt bekomme ( oder sterbe weil ich meinem Körper nichts Gutes tue.

...dann kommt eine enorme Unruhe und ein Puls von ca. 90. Ich kann in Moment nicht wirklich einen klaren Gedanken fassen und diese Zustand macht mir einfach noch mehr Angst.

Ist dieses alles so normal? Der Körper muss doch mal zur Ruhe kommen und schlafen. Ich werde noch irre wann hört das den endlich mal wieder auf....



Das macht mir alles noch mehr Angst als davor.... Ich sitze hier und habe das Gefühl es wird immer schlimmer statt besser. Ich kann mich nicht richtig konzentrieren und der Kopf ist so dumpf als könnte ich nicht richtig denken

Wer hat auch solche oder ähnliche Erfahrung gemacht und kann mir dazu etwas schreiben

Vielen Dank im voraus

Lg Kira

09.05.2011 08:09 • 03.06.2011 #1


14 Antworten ↓


Hallo
Mir ging es nach meiner Panikatacke im Januar genauso ...Innere Unruhe ...Zwar müde aber die ganze Nacht kein Auge zugemacht , dadurch hatt sich meine Angst verstärkt ..Nicht das ich sterben könnte ,aber ich hatte das Gefühl verrückt zu werden ...
Bei mir ging es 1 Woche lang ...Begonnen mit Schlafstörungen bis zur totalem Schlaflosigkeit...
Ich bin dann zum Hausartzt und habe ihm die Situation erklärt ...Von Ihm bekam ich opipramol verschrieben und Schlaftabletten die ich nur bei Bedarf nehmen sollte und höchstens 3 tage hintereinander ...
Schon nach der Einnahmen von opipramol hatt sich mein Körper entspannt und ich wurde schläfrig ...Nachts konnte ich wunderbar schlafen und zwar ohne schlafmittel...
Meine Angst verrückt zu werden ging dann auch weg (lag wohl am Schlafmangel)
Opipramol habe ich nun ganz abgesetzt ,und mir geht es momentan ganz gut...Ich mache regelmässig Sport ...trinke nur noch Morgens eine Tasse kaffee...Das einzige was mich noch stört sind meine Extrasystolen die ich fast jeden Tag habe...
Dann habe ich kurz Angst die aber dann wieder verfliegt...(da ich alle Untersuchungen gemacht habe um auszuschliessen das ich was mit dem Herzem habe EKG ,Belastungs -und Langzeit EKG) alles ohne Befund...
Nun nehme ich Baldrian Tagsüber 1 und Abends 1 das reicht momentan..
Ich hoffe dir geht es auch bald wieder besser...
lg
sandra

09.05.2011 10:14 • #2



Paroxetin beta 40 mg

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Hallo

...und vielen lieben Dank für Deine Antwort

Ich mache in Moment leider auch kein Auge zu und das verstärkt meine Gedanken natürlich auch doppelt so viel. Die Gedanken dass ich nicht mehr wach werde machen mich wahnsinnig und so komme ich natürlich nicht im Schlaf hinein...

Bin so verzweifelt weil sich so ein noch größerer Druck auf mich auswirkt. Vor allen weil ich denke nun passiert mir erst recht etwas

09.05.2011 10:20 • #3


Hallo zusammen,




Was soll ich also machen? Dem Himmel sei Dank hat mir der Hausarzt die dann verschrieben. Obwohl es mir nicht wohl dabei ist....

Ich vermisse die fachliche Seite.Habe so viele Fragen aber niemand der sie mir beantworten kann. Fühle mich total allein gelassen und dieses macht mich unendlich traurig....

Dabei möchte ich doch nur so gerne Hilfe haben. Mein Hausarzt sagt mittlerweile auch er konnte sonst nichts für mich machen aber nur weil ich Fragen beantwortet haben möchte....

Seit 3 1/2 nehme ich nun Paroxetin beta ( 20 mg) und ich komme immer noch nicht im Schlaf.Dieses wiederrum macht mir solche Angst. Heute Nacht habe ich gerade mal etwas über eine Stunde geschlafen. Nun habe ich wieder diese Angst das mir deshalb etwas passiert. Warum werde ich nicht richtig müde und kann schlafen?

Dann habe ich sehr oft so ein komisches Gefühl im Körper und weiß gar nicht erst ob ich überhaupt geschlafen habe. Kennt das jemand von Euch auch?

Schlafe nicht mehr als 2-4 Stunden und hin und wieder gar nicht. Mir hat man gesagt, dass der Körper sich dem Schlaf holt. Aber kann es den sein dass dieses durch die Tabletten unterdrückt wird.

Stehe so oft neben mir und erlebe die Dinge so unwahr Wie soll ich dann Morgen wieder die Arbeit schaffen. Da denke ich immer nur mir passiert etwas weil ich nicht geschlafen habe.

Danke für das Zuhören! Ich würde mich über ein paar Antworten freuen

Liebe Grüße Kira

29.05.2011 08:26 • #4


Hallo Kira
Ich habe damals auch einen Platz beim Psychologen gesucht, und mußte mir schon am Telefon anhören wie lange die Wartezeiten sind ... Einer machte mir den Vorschlag bei der Caritas anzurufen und dort einen Termin beim psychologen zu machen ,die Arbeiten Ehrenamtlich und es kostet nix .Das heisst ausser ne Spende ...Die Sitzungen sind allerdings nicht wöchentlich ,sondern alle 3 wochen ...Aber um die Zeit zu überbrücken hilft das vielleicht ..Ich war sehr zufrieden...Hatt mir zumindest geholfen mit jemanden zu quatschen ...
Kannst dich auch mal schlau machen ob es bei dir in der Nähe selbsthilfegruppen gibt ...Hier in meiner Nähe gibt es diese ...Einmal wöchentlich treffen sie sich ...Ich war noch nie dort ,aber vielleicht hilft es dir ...
Ich wünsche dir aufjedenfall das es dir bald wieder besser geht ..
LG
sandra

29.05.2011 12:50 • #5


Hallo liebe Sandra...

danke für den Tipp ich werde mich mal schlau machen und mich erkundigen was hier bei mir so diesbezüglich zumachen ist

31.05.2011 07:48 • #6


Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage ...

...wer von Euch nimmt Paroxetin ein und wielange hat es bei Euch gedauert bis es Wirkung zeigt.

Nimmt zufällig einer von Euch noch Paroxetin im Kombi mit Mirtazapin CT ein und welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht.

Ich habe fast sämtliche Nebenwirkungen durch das Paroxetin gehabt Würde ich jetzt dann wieder Nebenwirkungen bekommen wenn ich das Mirtazapin zusätzlich nehmen würde.

Wie lange dauert es bis dieses anschlägt

31.05.2011 15:02 • #7


Man kann generell nicht bei AD von sich auf andere schließen oder umgekehrt. AD sind in ihrer Wirkung sehr unberechenbar und wirken nun mal bei jedem anders. Oder gar nicht. Einer hat Nebenwirkungen, der andere nicht. Manche spüren nach 3 Wochen eine positive Wirkung, andere nach 2 Monaten und wieder andere nie. Und das trifft auf jedes AD zu.

Ich weiß, in der Not hilft mein Beitrag hier jetzt wenig, aber so ist es nun mal und selbst wenn hier 20 Leute ihre Erfahrungen über Medikament X schreiben, bei Person 21 kann es völlig anders sein.

31.05.2011 16:11 • #8


Dennoch vielen Dank, das Du Dir dennoch die Mühe gemacht hast um mir zu antworten. Natürlich muss ich Dir zustimmen aber hin und wieder helfen einen vielleicht Erfahrungswerte von anderen weiter...

31.05.2011 16:20 • #9


Welche Nebenwirkungen waren es denn mit Paroxetin?

31.05.2011 16:22 • #10


Hallo,

bei der ersten Einnahme hatte ich Durchfall, dann keinen Appetit, die Empfindung sich oder seinem Gefühl fremd zu sein

Ich stehe hin und wieder voll neben mir und habe das Gefühl Dinge unwirklich zu erleben, das Schlimmste für mich abver ist die Schlaflosigkeit

01.06.2011 12:53 • #11


Zitat von Kiramarie:
Hallo,

bei der ersten Einnahme hatte ich Durchfall, dann keinen Appetit, die Empfindung sich oder seinem Gefühl fremd zu sein

Ich stehe hin und wieder voll neben mir und habe das Gefühl Dinge unwirklich zu erleben, das Schlimmste für mich abver ist die Schlaflosigkeit


Und warum quält ihr euch so? Also ich hab auch viel versucht, aber wenn ich nach 1 Woche oder 10 Tagen die Nebenwirkungen für mich unakzeptabel fand, dann nehme ich das Medikament nicht mehr. 1 oder 2 Sachen werden vielleicht besser, aber 3 oder 4 neue kommen dazu. Das kann es doch nicht sein.

Wenn es um Angst und/oder Depression geht, also da kann man doch genug durchprobieren an Wirkstoffgruppen, also SSRI, SNRI, TZA, Mirtazapin, Trazodon u.m. Es gibt zu jedem Medikament Alternativen und dann sucht man eben so lange, bis was passt. Natürlich immer vorausgesetzt, man hat einen fähigen Arzt und das sollte im Fall von Psychopharmaka IMMER ein Psychiater/Neurologe sein (!). Oder wenn es eher psychosomatische Beschwerden geht, die wenigsten Leute wissen, es gibt auch Ärzte für Psychosomatische Medizin, die auf dem Gebiet wirklich Profis sind.

01.06.2011 13:07 • #12


hallo, ich persönlich habe nur schlechte erfahrungen mir medikamenten derart gemacht, du solltest die medikamente vorsichtig absetzten und deine probleme mit einer kreativhypnose behnadeln lassen, soetwas ist das einzige, was einem bei angststörungen wirklich hilft. ich hatte angst vor menschenmassen und kann nun nach nur einer kreativhyxpnosesitzung wieder vor die türe gehen und mir geht es viel besser als vorher, auch schlafen kann ich wieder vernünftig.

doch das problem ist leider, dass viele menschen, deren horizont etwas begrenzt ist, ein falsches bild von hypnose haben, oder vorurteile, sie denken immer es wäre so, wie in filmen, aber dabei ist es ganz anders!

wichtig ist auch, dass man sich unbedingt einen sehr guten erfahrenen therapeuten sucht, am besten einen mit master abschluss, davon gibt es in deutschland nur ein paar.
googel mal kreativhypnose, das hilft garantiert. wenn weniger leute so vorurteile gegenüber der kreativhypnose hätten, wäre mindestens schon mehr als 7/8 der leute mit angststörungen geheilt, oder befände sich auf dem wege der besserung....wie ging es die, bevor du die medikamente genommen hast?

lg

03.06.2011 10:51 • #13


Zitat von crazy030:
Zitat von Kiramarie:
Hallo,

bei der ersten Einnahme hatte ich Durchfall, dann keinen Appetit, die Empfindung sich oder seinem Gefühl fremd zu sein

Ich stehe hin und wieder voll neben mir und habe das Gefühl Dinge unwirklich zu erleben, das Schlimmste für mich abver ist die Schlaflosigkeit


Und warum quält ihr euch so? Also ich hab auch viel versucht, aber wenn ich nach 1 Woche oder 10 Tagen die Nebenwirkungen für mich unakzeptabel fand, dann nehme ich das Medikament nicht mehr. 1 oder 2 Sachen werden vielleicht besser, aber 3 oder 4 neue kommen dazu. Das kann es doch nicht sein.

Wenn es um Angst und/oder Depression geht, also da kann man doch genug durchprobieren an Wirkstoffgruppen, also SSRI, SNRI, TZA, Mirtazapin, Trazodon u.m. Es gibt zu jedem Medikament Alternativen und dann sucht man eben so lange, bis was passt. Natürlich immer vorausgesetzt, man hat einen fähigen Arzt und das sollte im Fall von Psychopharmaka IMMER ein Psychiater/Neurologe sein (!). Oder wenn es eher psychosomatische Beschwerden geht, die wenigsten Leute wissen, es gibt auch Ärzte für Psychosomatische Medizin, die auf dem Gebiet wirklich Profis sind.


ja, aber viele psychiater haben verträge mit der pharma industrie, habe es schon erlebt, dass ich nach nur 10minuten gespräch 3 verschiedene medikamente aufgeschrieben bekommen habe, leute wieso quält ihr euch so, und probiert alle möglichen medikamente durch? wenn ihr euer problem langfristig und für immer loswerden wollt, solltet ihr es mit kreativhypnose versuchen.
jeder weiß eigentlich, dass medikamente nur im notfall genutzt werden sollten und keine alternative für eine langfristige behandlung sind, wer soetwas denkt, sollte mal umdenken und sich nicht sein leben kaputt machen, indem er die syptome immernur zukleistert.

das ist, als wenn man ein zimmer voller müll zuschließt, aber irgentwann stinkt es trotzdem im ganzen haus, und dann ist es nur schlimmer als vorher. man muss das zimmer voller müll aufräumen und den müll beseitigen und nichtnur die tür dazu zuschliessen..

ich will euch doch auchnur helfen, habe es nämlich in vielen tageskliniken erlebt, dass die patienten einfach ihre medikamente geschluckt haben, über wochen oder monate, und manche dann herumliefen, wie lebende leichen oder etwas schusselig waren...naja, wenn ihr so enden wollt, ist das eure sache.

lg

03.06.2011 10:57 • #14


Zitat von armeshäschen:
doch das problem ist leider, dass viele menschen, deren horizont etwas begrenzt ist, ein falsches bild von hypnose haben, oder vorurteile, sie denken immer es wäre so, wie in filmen, aber dabei ist es ganz anders!


Ach und deshalb ist dann der Horizont begrenzt? Aha...

Wenn Du so schlau bist, dann solltest Du auch konkret was zu der Thematik sagen. Klar kann Hypnose helfen. Es gibt ja auch Leute, denen hilft bei Schmerzen Akupunktur. Anderen helfen Bachblüten gegen Angst. Gibt aber auch Leute, denen hilft nichts davon.

Fakt ist doch einfach mal, nicht alles hilft jedem und auch auf die Hypnose trifft es zu. Und bei Hypnose ist es auch wichtig, die Basis der Ängste zu kennen. Man braucht einen Ansatz. Und es gibt nun mal Angstpatienten, da gehen die Leute sogar schon Monate in die Psychotherapie und selbst da wird kein Grund für die Angst gefunden. Und da scheitert dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Hypnose.

Und wenn Du Ahnung hättest, dann wüsstest Du, selbst gute Psychologen mit Hypnose Ausbildung empfehlen parallel oft, trotzdem das/ein Medikament weiter zu nehmen.

Zitat:
ja, aber viele psychiater haben verträge mit der pharma industrie, habe es schon erlebt, dass ich nach nur 10minuten gespräch 3 verschiedene medikamente aufgeschrieben bekommen habe, leute wieso quält ihr euch so, und probiert alle möglichen medikamente durch? wenn ihr euer problem langfristig und für immer loswerden wollt, solltet ihr es mit kreativhypnose versuchen.


Völliger Quatsch! Du verallgemeinerst auch total. Es gibt Leute, die können keine Probleme aufräumen, weil sie sie nicht erkennen. Und es soll auch Menschen geben, die kommen ohne Medikament nirgends mehr hin, also auch nicht zu einer Hypnose. Da geht nach vielleicht 3, 4 oder 5 und mehr Jahren mit Panikstörung nichts mehr, die sind fast verrentet.

Und da kommst Du mit Deinen klugen Theorien.

Ich min auch kein Freund von Medikamenten, aber manchmal geht es nicht anders. Und gerade in Sachen Psychopharmaka verstehe ich nicht, warum es immer noch Leute gibt, die so ein negatives Bild verbreiten, welches irgendwo dem Bild von vor 30 Jahren entspricht und die Leute sind scheinbar in ihrer Sichtweise zurückgeblieben.

Ich kann für mich nur sagen, ich hab die letzten fast 3 Jahre Hunderte Euro für Privatrezepte ausgegeben und nichts half. Klar würde ich Hypnose mal versuchen, wenn es die Kasse zahlt, weil ich zahle nichts mehr selber.

03.06.2011 11:22 • #15



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Dr. med. Andreas Schöpf