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Hallo Leute,
nehme jetzt seit 12 Tagen die 50 mg Opipramol. Die ersten 2-3 Tage war ich nach der Tabletteneinnahme sehr, sehr müde. Das gab sich dann allerdings recht schnell. Insgesamt ging es mir ein bisschen besser. Noch lange nicht gut aber minimal besser als ohne.
Nun habe ich gestern angefangen zu erhöhen auf 2 x 50 mg. Gestern Vormittag eine, gestern Nachmittag eine. Bis auf, dass ich sehr müde wurde war alles ok. Nun habe ich heute Vormittag dann wieder eine genommen und ca. 3 Stunden später hatte ich auf einmal starke Hitzewallungen im Brust- und Bauchbereich. Ich hatte das Gefühl zu zittern, meine Hände waren aber ruhig. Außerdem war ich sehr nervös, aufgeregt und hatte einen unglaublichen Bewegungsdrang. Dies hielt sich maximal 15 Minuten und jetzt nur noch ein merkwürdiger "Schwindel" (Es ist kein wirklicher Schwindel, es fühlt sich komisch an aber ich weiss nicht wie ichs beschreiben soll).
Nun meine Fragen:
Könnte das ein Serotonin-Syndrom gewesen sein?
Könnten es normale Nebenwirkungen vom Opipramol gewesen sein?
Falls ja, ist es normal, dass beim hochdosieren von Opipramol nochmal Nebenwirkungen hinzukommen?
Kann Opipramol nach 12 Tagen schon voll wirken? Wie gesagt, es geht mir ein BISSCHEN besser aber nicht wirklich viel. Sollte ich den Wirkstoff noch weiter nehmen und hoffen das es besser wird oder lieber das Medikament wechseln? (Selbstverständlich in Absprache mit meinem Arzt!)
Und noch eine Frage: Mein Neurologe/Psychiater hat mir Venlafaxin verschrieben. (Ich habe meinen Hausarzt allerdings drum gebeten, dass ich erstmal Opipramol versuchen darf). Das sind so Kapseln mit ganz vielen Kügelchen drin. Da ich panische Angst vor den Nebenwirkungen habe... könnte ich die Kapseln aufmachen und einfach 1 Kugel einnehmen? Am nächsten Tag dann 2, dann 3 usw... oder ist das Schwachsinn?