Zitat von Len: Klingt doch gut, wenn du problemlos reduzieren kannst. Ich hoffe das klappt bei mir auch, wenn es mal soweit ist.
Ja, wann ist es denn soweit?
Schwere Frage.
Mein alter Hausarzt meinte ich muss bis an mein Lebensende Opipramol nehmen, denn einige Absetzversuche gingen leider schief.
Anfang letztes Jahr, meinte mein Urologe ich muss absetzen, weil ein Zusammenhang bestehen könnte zu einer Blasenentleerungsstörung mit zu viel Restharn in der Blase beim Ultraschall.
Hab ich dann auch gemacht und mir ein Bedarfsmedikament (Promethazin, bekannt auch als Atosil) von der HA verschreiben lassen, aber nicht genommen, weil es die gleiche mögliche NW hat und bisher auch nicht gebraucht.
Das Ganze hat mich zwar nicht vor einer OP gerettet, weil eben kein Zusammenhang bestand, aber ich war nun frei von Psychopharmaka, die mich viele Jahre, sozusagen über Wasser gehalten haben.
Ohne diese Entscheidung würde ich wohl heute noch meine 50 mg früh und zur Nacht nehmen.
Reduziert habe ich schrittweise um je 25 mg/Woche.
Es ist wirklich schwer den richtigen Zeitpunkt zu finden.