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@silberauge Ich nehme aktuell 125 mg. Alle Ärzte raten mir dazu es weiter mit den Tabletten zu versuchen. Hat dir das Mitrazapin geholfen?

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@silberauge Was mir momentan am meisten zu schaffen macht, ist diese Übelkeit und die Magen Darm Beschwerden. Dazu kommt, dass ich nicht nur sämtlichen Apetitt verloren habe, sondern sogar eine Abneigung gegen Essen habe. Wenn ein Teller mit Essen vor mir steht, dann ist mir bereits vor dem Essen schlecht.

#10602


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Opipramol - Erfahrungen

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@silberauge Ich habe Sorge immer weiter abzunehmen, auch wenn ich noch weit von einer Unterernährung entfernt bin.

#10603


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Zitat von Flojo:
Hat dir das Mitrazapin geholfen?

Kann ich nicht so richtig beurteilen, hatte es nur ca. 2 Wochen genommen. Mir waren die Nebenwirkungen zu heftig, hatte krasse Heißhungerattacken davon bekommen und fast 5 kg in nur zwei Wochen zugenommen. Dazu kam ich morgens kaum noch hoch und musste mich deshalb krankschreiben lassen. Kam dann mit dem Opipramol wesentlich besser zurecht.

Zitat von Flojo:
Ich habe Sorge immer weiter abzunehmen, auch wenn ich noch weit von einer Unterernährung entfernt bin.

Dann wäre Mirtazapin vielleicht was, aber nicht jeder bekommt so ein Hungergefühl von dem Medi. Hast du denn immer noch Magenprobleme oder warum kannst du nicht essen?
Ich kann z.B. wenn ich sehr unter Stress stehe nichts essen. Das war z.B. heute Mittag so, war den ganzen Vormittag schon sehr nervös und so kurz vor einer Angstattacke und Mittags war der Magen wie zugeschnürt, da ging gar nichts rein.

#10604


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@silberauge Mein Magen und Darm sind schon seit je her meine Schwachstelle. Aktuell ist es nur noch heftiger. Sonst habe ich keine Abneigung gegen Essen. Ich denke, dass mein Darm aktuell gereizt ist. Mein Körper verbindet Essen mit Symptomen. Deswegen sperrt mein Körper aktuell.

#10605


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@silberauge Darüber hinaus habe ich immer Übelkeit. An manchen Tagen mehr, an machen Tagen weniger. Bei mir ist es aktuell so, dass ziemlich genau zwei guten Tagen zwei schlechte folgen. Danach kann man schon ziemlich die danach stellen.
Es ist irgendwie zum verzweifeln.
Ich trete auf der Stelle. Ich war heute nach der Klinik auch bei meinem behandelnden Hausarzt. Er hat sich relativ verhalten zu den noch bestehenden Symptomen geäußert. Vermutlich, da über allem die Diagnose Hypochondrie schwebt.

#10606


S
Zitat von Flojo:
Mein Magen und Darm sind schon seit je her meine Schwachstelle.

Das kenne ich auch und es ist allgemein recht häufig, dass Stress/Angst auf die Verdauung schlägt. Hast du es mal mit spezieller Bauch Hypnose probiert? Ich habe da ganz gute Erfahrungen mit gemacht.

Zitat von Flojo:
Vermutlich, da über allem die Diagnose Hypochondrie schwebt.

Tja, wenn man erstmal in der Schublade Hypochondrie steckt kommt man bei Ärzten da leider schwer wieder raus.

#10607


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@silberauge Das ist echt verrückt. Meine Mutter hat mir die Tage noch vorgeschlagen mich bei einer Hypnotiseurin zu melden. Ich habe gerade eben eine Anfrage gesendet.

Waren die Magen-Darm Probleme danach besser?

#10608


S
Ich habe es selbst mit CD Anleitung gemacht. Ja mir hat es auf jeden Fall geholfen sehr entspannend und man bekommt positive Bilder in den Kopf, es tut richtig gut und "programmiert" das Verdauungssystem wieder auf normal.

#10609


Tsentsi
@Flojo ich bin nicht mehr so ganz auf dem Laufenden....aber wenn die dir in der Klinik Mirtazapin empfehlen,dann probiers doch einfach mal.Mirtazapin nehmen ja relativ viele Leute und ich kenn das aus der Klinik auch,dass das eher untergewichtigen Patienten verschrieben wurde,weil das oft den Appetit anregt.
Also nichts für Patienten wie mich 😄 aber bei den Leuten die ich kennengelernt habe war es auch sehr verträglich un die NW haben sich im Rahmen gehalten und sind dann meist verschwunden
Solange du in der Klinik bist und unter "Aufsicht" kannst du halt eher was ausprobieren,als wenn du dann wieder allein daheim bist.

#10610


F
@Tsentsi Hallo Tsentsi, vielen Dank für deine Nachricht ubd schön von dir zu hören. Tatsächlich bin ich nicht mehr in der Klinik. Das Mitrazapin hat mir dort auch keiner empfohlen. Ich hatte gestern nochmal einen Hausarzt Termin und habe dort eigenständig gefragt, ob das Medikament eine Alternative sein kann.

Die Ärzte im Krankenhaus haben mir geraten an Opipramol festzuhalten. Mein Hausarzt wäre offen für einen Wechsel zu Mitrazapin und meine Psychiaterin, die mich erst zwei mal gesehen hat, will das ich zusätzlich zum Opipramol Escitalopram nehme.

Ich selbst merke, dass sich diese Episode sehr lange zieht.

x 1 #10611


S
Na dann hast du drei Optionen...Ich würde zur dritten tendieren. Opi beibehalten und Escitalopram einschleichen.

x 3 #10612


Len
@Flojo
Mein Magen/Darm ist auch meine Schwachstelle. Vor 2 Jahren konnte ich kaum essen. Hab beinah jeden morgen erbrochen.
Hab dann auch mit Opi begonnen 50 mg nach 3 Tagen 100 mg.
Der Magen wurde besser, aber nicht sofort. Es hat Wochen gedauert zur Stabilität.

Aber es hat geholfen.
Zusätzlich habe ich Meditation/autogenes Training gemacht. Das war sehr wichtig.
Gegen Übelkeit oft die Seabands getragen. Magentee getrunken, Globuli und die Hevert Magentabletten genommen. Und auch mal Neurexan.
Dazu natürlich ambulante Therapie.
Als ich voll im Symptomkreislauf war, hsbe ich irgrndwann für mich ein Symptomtagebuch geführt sowie ein Dankbarkeitstagebuch um mich auf schöe Donge zu konzentrieten und um im Nachgang festzusteölen, das manch ein Symptom besser oder weg war.

Warum vertraust du den Ärzten der Klinik nicht wegen der Medikation?
Die kennen sich besser aus als der Hausarzt.
Ich kenne nur Citalopram von vor 12 Jahren. Da hat es mir super geholfen.

x 2 #10613


Nina2212
Zitat von Flojo:
@Tsentsi Hallo Tsentsi, vielen Dank für deine Nachricht ubd schön von dir zu hören. Tatsächlich bin ich nicht mehr in der Klinik. Das Mitrazapin ...


Hallo Flojo, unterschätze bitte nicht das Fructoseproblem. Ich hatte auch lange Magen Darm Beschwerden und habe dann eine komplette Stuhlanalyse machen lassen (ziemlich teuer das Ganze) da wurde das Problem dann festgestellt. Auch meine Fettleber ist dadurch bedingt. Obst war meine Schokolade und ich habe es in rauen Massen gebraucht. Jetzt sind es nur noch ein paar Gramm pro Tag und auch nicht mehr alles. Ist schwer aber so geht es mir besser. Dauert natürlich seine Zeit.

Opipramol habe ich auch 3 Monate genommen. Am 1+2.Tag hatte ich Durchfall des Todes, mein Magen ist durchgedreht, hat sich aber dann gegeben. Verdanke dem Medikamenten viel, es hat meine Panikattacken abgestellt. Aber jedes AD ist dafür bekannt auch schon mal Übelkeit und Magen Darm Probleme verursachen zu können. LG

x 3 #10614


F
@Nina2212 Hallo Nina, vielen Dank für deine Nachricht. Das mit der Fructose ist echt nicht einfach. Ich esse zwar nicht so viel Obst wie du, aber Fructose ist ja fast überall drin🙈 Bin aktuell in der Karenzzeit und versuche möglichst auf Fructose und normalen Zucker zu verzichten. Ersetzte alles duech Glucose oder verzichte ganz…

Meinem Darm geht es tatsächlich besser, wobei er ab und an noch gereizt ist.

Ich hoffe, dass ich das ganze wieder vollständig in den Griff bekomme.

Liebe Grüße

Florian

x 1 #10615


Len
Hallo ihr lieben,überwiegend gehts mir gut und seit Ostern nehme ich nur noch 75 mg. Das klappt gut. Wir sind auch öfter unterwegs als früher oder fahren rum, waren auch mal wandern.
Alles gut also.

Jetzt steht am WE der Abiball an... und ich bin nervös und mein Körper rumpelt.
Ich mag so Veranstaltungen nicht. Viele Leute, rumsitzen.

Dabei hab ich eine Konfi im Altarraum überstanden. Also voll im Blick von allen, war in der Kirche zu einem Konzert.

Wir haben noch den Vorteil, dass der Ball voll nah an zu Hause ist. Ich nerve mich selber und bin grad mehr am reinsteigern, als am verdrängen.
Aber hab es auch etwas im Bauch, sobald dort was rumpelt springt die Psyche an, weil das ja meine Schwachstelle ist.
Musste das nur mal loswerden. Das tut ja auch gut.

Hoffe euch gehts gut.

x 4 #10616


Len
Mann, mann, mann ich geh mir auf die Nerven. Mein Kopf ist in Dauerschleife und wertet alles. Ich muss unbedingt runterkommen.

Werd wohl mal ne Meditation hören heute.
Dienstagbri der Therapie war allws noch OK, Aufregung besprochen und alles lief.

Versteh einer mal warum das jetzt so sein will.

x 1 #10617

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F
@Len

Hallo Len,

ich kann dich zu hundert Prozent verstehen. Mir geht es oft ganz ähnlich. Was mir manchmal hilft, ist der Gedanke, dass nach dem Event wieder der normale Alltag einkehrt.

Ich bin mir sicher, dass du das schaffen wirst. Bestimmt wird es ein schöner Abend. Und falls es doch nicht so gut laufen sollte, wäre dir sicher auch niemand böse, wenn du früher nach Hause gehst.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen!

Liebe Grüße

Flo

x 1 #10618


Len
@Flojo danke dir.

Ich versuche auch alles positive hervorzuheben. Ich hab auch mit Aufregung gerechnet.

Aber nicht in dem Umfang.

Eben weil ich gut drauf bin. Keine Ahnung wo das herkommt, aber warscheinlich, die Summe aus allem.

#10619


F
@Len Vielen Dank für deine Antwort. Man sieht, dass dich das Thema stark beschäftigt.

Es wird klappen 😊.

Ich kämpfe aktuell noch oft mit alltäglichen Dingen. Aber ich denke mir manchmal muss man sich einfach stellen. Sonst gewinnt die Angst.

Liebe Grüße

Flo

#10620


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Dr. med. Andreas Schöpf
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