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_Luna82_
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Hallo Ihr lieben,

der Versuch mit "Tianeurax" hat leider nicht geklappt. Nach 4 Wochen Einnahme ging es mir nicht besser...
Nun hat mir mein Neurologe heute "Opipramol" aufgeschreiben. Ich sagte ihm das ich empfindlich sei von Extrapyramidalen Störungen (hatte ich damals bei Haloperidol sowie bei MCP Tropfen) Er meinte das kann davon NICHT kommen.

Vorhin lese ich die Packungsbeilage und was steht drin: Dyskinesien, Ataxie, Akathisie. stirnrunzeln
Meine Hoffnung von heute morgen ist wie weg geblasen Sad

Wie sind Eure Erfahrungen mit Opipramol?
Nimmt es jmd von Euch schon seit Jahren?
Wie siehts mit NW aus?

Bin für jede Meinung dankbar!

LG Luna

29.10.2025 #1


188 Antworten ↓
belight

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@Serthralinn

Ich möchte dich hier jetzt nicht angreifen, aber wenn ich deine Postings hier sehe könnte ich meinen, dass du für die Pharmaindustrie arbeitest. (Inkl. deinem Nick)

Du hast alleine in diesem Faden bestimmt 5x geschrieben wie toll die SSRIs - im speziellen Sertralin - sind, was sie für Auswirkungen auf dich haben und um wieviel sie besser als andere ADs sind.
Nun, du hast wohl vergessen, dass jeder Mensch anders ist. Während der eine mit SSRIs keine Probleme hat muss der andere (inkl. mir) nach ein paar Tagen wieder Abstand davon nehmen.

Es ist bis heute nicht eindeutig geklärt wie sowohl SSRIs als aus die trizyklischen ADs der älteren Generationen auf den Stoffwechselvorgang im Hirn einwirken.
Man "vermutet" bis heute das der Botenstoff Serotonin auch für Symptome wie Angst, Unruhe und Panik verantwortlich ist. Zu 100% erwiesen ist es jedoch nicht.
Ich glaube genauso wie du an die Wissenschaft, aber dann bleiben wir auch sachlich wenn wir schon wissenschaftlich debattieren wollen.

Es ist auch in keinster Weise erwiesen dass die SSRIs besser oder nebenwirkungsärmer sind als die trizyklischen. Sie werden lediglich als die neue Generation der ADs so angepriesen aber letztenendes gibt es bis heute immer noch genauso viele Patienten die aus Gründen der unverträglichkeit die ADs der alten Generation nehmen müssen.

Und diese Studie, dass mit ADs wie Citalopram oder Sertralin oder Cipralex Menschen länger leben können ist ja wohl der absolute Schwachsinn. Dafür sind die SSRIs ja noch garnicht lange genug auf dem Markt um hier eine aussagekräftige Langzeitstudie anzuführen.

Du hast wohl vergessen, dass egal ob Serotoninwiederaufnahmehemmer oder trizyklische ADs, alle über die Leber verstoffwechselt und wieder ausgeschieden werden. Und mir ist nicht bewusst, dass Menschen, die ihr Leben lang Tabletten schlucken müssen, gesünder und länger leben als Menschen die keine Tabletten nehmen müssen.

Und wenn du hier schon Setralin so hoch anpreist, könntest du wenigstens auch davon berichten dass seit der Einführung schon über zahlreiche negative Vorkommnisse berichtet wurde:
"Daneben wurden seit Markteinführung über zahlreiche weitere negative Vorkommnisse berichtet (eventuell ohne Kausalzusammenhang mit Sertralin), darunter Halluzinationen, Psychosen, Koma, Konvulsionen, Spasmen, Hepatitis, Gelbsucht, Leberversagen, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, epidermale Nekrolyse."
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sertralin#Toxikologie)

Und gefährliche Nebenwirkungen wie das Serotonin-Syndrom findest du bei trizyklischen Antidepressiva garantiert nicht.

Daher würde ich jedem selbst überlassen welches Medi er nimmt. Dir kann es in der Tat gut helfen, aber Opipramol oder andere können bei anderen Menschen genauso gut anschlagen.

12.06.2014 02:03 • x 1 #101


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Opipramol Erfahrungen - Angst vor Akathisie

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belight

belight
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@Serthralinn
Nun, MCP Tropfen waren Jahrzehnte auf dem Markt verfügbar und wurden erst kürzlich auf Grund diverser begünstigter Herzerkrankungen bei Einnahme vom Markt genommen. Da braucht man garnicht drüber zu reden. Nur weil ein Medikament eine gewisse Zeit auf dem Markt verfügbar ist gibt das noch lange keine Auskunft über alle erdenklichen Folgeschäden - kurz oder langfristig.

Und die Aussage, dass Milliarden Menschen diese einnehmen, tut in der Hinsicht auch nicht viel zur Sache denn gerade dann sieht man an der Häufigkeit auch wie viele Menschen insgesamt Nebenwirkungen hatten!

Ich persönlich möchte auch nicht zu arg und regelmäßig in die chemischen Vorgänge meines Hirns eingreifen. Ich verstehe absolut, dass Medis erste Hilfe leisten können und die Symptome lindern können - das find ich sogar klasse - aber wenn das Gleichgewicht ohne Tabletten im kopf aus den Fugen geraten ist, dann muss es auch wieder möglich sein dies ohne Tabletten wiederherzustellen.

Selbst mein Psychiater sagte zu mir, dass ADs nichts tolles sind und nur unterstützend wirken sollen. An der Genesung selbst muss ich aber aktiv mitarbeiten und ohne eine Sprachtherapie wird es schwer.

Aber wie gesagt: Benzos oder mittlere ADs um erste Hilfe zu leisten und Linderung zu verschaffen halte ich auf jeden fall für sinnvoll.

Jeder muss selbst herausfinden welche Medis einen am besten helfen, denn würde die Wirkung der Medikamente und Ursache der Erkrankung so perfekt und bis ins kleinste Detail bekannt sein, müssten die Psychologen nicht bis heute bei jedem Patienten individuell ADs testen und einstellen.
Das kann mit Glück schon das erste AD sein, manche müssen aber über Monate probieren bis sie das für sich am effektivsten wirkende Medi gefunden haben.

12.06.2014 14:13 • x 1 #115


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Hallo,

also ich nehme Opipramol schon seit ca 4 Jahren wegen Angstzustände und Panikattacken. Es hilft mir ganz gut und nebenwirkungen hatte ich keine. Am Anfang war
ich etwas müde aber das ging nach ein paar Tagen wieder weg. Das ist normal.
Aber wenn du Sie wegen den Nebenwirkungen nicht nehmen willst dann rede nochmal mit
dem Neurologen.

#2


S
Nur weil es in der packungsbeilage steht, bedeutet das nicht, dass es häufig vorkommt. Bei Neuroleptika wie Haloperidol ist das häufig, bei opipramol nicht...

Gegen Angst und Panik sind allerdings SSRI wie Sertralin, cipralex und citalopram besser.

#3


V
Hallo alle zusammen
Ich nehme seit 4 Monaten opipramol 50mg morgens und ich muss sagen dass ich die von Anfang an gut vertragen habe.Die einzigen Nebenwirkungen die ich hatte waren
Müdigkeit und trockener
Mund.
Die Ängste haben nachgelassen und ich konnte wieder ein fast angstfreies
Leben führen.leider seit paar Wochen kam die Angst wieder mit Schwindel und bestimmt mein Alltag so sehr dass ich Angst habe zu laufen WG diesem Schwindel.
Ich fühle mich wie besoffen,zitterlich und beängstigend.
Nächste wochehabe ich Termin beim Psychologe, mal sehen was der sagt.
Ich denke dass das an der Dosis liegt,zu wenig.
Ich sollte mit 50 mg anfangen und nach 2 Wochen 100 mg(50 morgens,50 abends)aber ich hatte schreckliche Angst die Dosis zu erhöhen,weil ich schlechte Erfahrungen mit Citalopram hatte,die ich über haupt nicht vertragen konnte und musste sie nach 10 tagen absetzen.

#4


S
Ich finde die Wirkung von opipramol mäßig, die Müdigkeit und Gewichtszunahme stört, die Leistungsfähigkeit wird herabgesetzt. Daher gefällt mir Sertralin besser, da es wach macht, antrieb, gute Laune, weniger appetit und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessert. Opipramol nehme ich nur sehr selten bei Unruhe und besonders stressigen Situationen.

#5


L
Man kann Opipramol auch als Bedarfsmedikament nehmen?

Leider vertrage ich die ganzen SSRIs nicht - habe einige ausprobiert und musste alle nach ein paar Tagen absetzen (erbrechen usw)
Natürlich habe ich nun auch angst wg den oben genannten NW - diese Dyskinesien sind nicht ohne - hatte die wie gesagt schon 2x und seitdem hab ich eig. eine richtige Medikamentenphobie Sad

#6


S
Opipramol ist lediglich ein schwaches Beruhigungsmittel.

Hast du mal versucht, die SSRI ganz langsam ein zu schleichen ? Von Sertralin und cipralex gibt es zum Beispiel tropfen . damit wäre ein ganz vorsichtiges aufdosieren möglich.

#7


V
Very Happy hallo
opipramol ist wirklich schwach,hilft nicht richtig bei Angststörung.Wie wirkt Sertralin und welche Nebenwirkungen beim einschleichen gibt es,hat jemand erfahrungen?
Ich nehme zu zeit opipramol 50 mg aber die würde ich am liebsten absetzen weil ich nicht weiter komme,Angst,schwindel,zittern,schwankendes Gefühl,meine Beine sind wie aus Watte...
Für jede Antwort würde ich mich sehr freuen
Wünsche schönen Tag

#8


Fee*72
Hallo ich hab auch das Medi hier aber mich noch nich getraut es zu nehmen...
auch aus so Ängsten es nich vertragen zu können..und eigendlich möchte ich es auch ohne schaffen..vlt blockiere ich auch deswegen..

hm Beruhigungsmittel?meine Psych meinte es würde mir unterstützend helfen bei der Angststörung..

#9


Dini58091
Also ich nehme Opioramol jetzt ein gutes Jahr und habe es davor schonmal ein Jahr genommen!
Bald werden wir es langsam wieder absetzen!
Ich denke, da ist jeder Psychologe/Arzt anderer Meinung. Meine Psychologin sagte mir auch, dass
es eine gute Unterstützung zur Angststörung ist! Andere sagen, dass es ein Witwen Präparat ist,
zur leichten Beruhigung Rolling Eyes
Ich habe am Anfang auch unter Müdigkeit gelitten und trockenen Mund! Sonst nix! Die richtige Wirkung trat erst nach 2-3 Wochen auf! Zufrieden bin ich schon, obwohl ich mir an manch richtig schlechten Tagen gedacht habe "Man, du brauchst was härteres" Aber das würde ich ungerne nehmen. Ich hasse Tabletten!
Und wegen den Nebenwirkungen? Ich frage immer meinen Apotheker, wann ich das Medikament nehmen darf, wann nicht und ob es Wechselwirkungen mit zb Schmerzmittel (ab und an Kopfschmerzen) oder so hat!
Sie informieren mich und ich lese die Packungsbeilage nicht! Wenn ich das mache, habe ich auch voll die Panik!
Bei den leichtesten Medikamenten steht in der Packungsbeilage, dass man an irgendwas sterben kann!
Deswegen informiere ich mich so Smile
Ich nehme übrigens auch 50mg morgens und 50mg abends!

#10


S
Opipramol hat nahezu keine antidepressive Wirkung und eine mäßige Angst lösende Wirkung. Nachteile sind Gewichtszunahme, Müdigkeit, Sedierung

Sertralin wirkt antriebssteigernd, motivierend, macht gute Laune, hilft gegen Angst und zwänge. Es macht wenig appetit und fördert die kognitiven Fähigkeiten.

Dass SSRI härtere Medikamente sind als opipramol halte ich für ein Gerücht.

Sertralin, cipralex, citalopram gelten als sehr effektiv und sehr gut verträglich in der Langzeitanwendung, während ich Müdigkeit und Gewichtszunahme nicht für gesund halte...

#11


Dini58091
Von der Gewichtszunahme merke ich zum Glück nix kichern
Und müde war ich nur am Anfang, wo ich begann, Opipramol zu nehmen!
Aber ist ja auch von Typ zu Typ unterschiedlich! Smile

#12


S
Wink ich halte SSRI dennoch für die besseren Medikamente. Die meisten Psychiater sehen das wohl genauso, denn sie verschreiben es fast gar nicht, daher gilt opipramol als Hausarzt-Mittelchen. Ist ja auch ein extrem altes trizyklisches Antidepressivum...

Aber wenn ich mal wirklich nicht einschlafen kann, erfüllt es seinen Zweck gut.

#13


R
hallo,

ich habe leider keine guten erfahrungen mit
opipramol gemacht.
habe es abgesetzt, nach 12 tagen.

mir ging es schlechter, als vorher, nur nebenwirkungen.

ich hatte mir eigentlich sehr viel davon versprochen, übrigens
mein 1. AD.

jetzt nehme ich etwas anderes, mal sehn.

lg
rose

#14


L
Welche NW hattest du unter Opipramol?

#15


R
appetitlosigkeit, die angst wurde mehr,
ohrendruck, kopfdruck, alles tat weh.

und einiges mehr.

lg
rose

#16


Fee*72
bin nun etwas verwirrt...mir sagte man es sei kein AD....
es sei ein Angstlöser...

#17

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Schlaflose
Doch es, ist ein AD, das gleichzeitig auch angstlösende Wirkung hat, ist aber eine sehr schwaches Medikament.

#18


S
Es ist ein schwaches Beruhigungsmittel mit leichter Angst lösender Wirkung und nahezu keiner antidepressiven Wirkung.

Roses Nebenwirkungen sind höchst ungewöhnlich. Normal sind mehr appetit und Müdigkeit.

#19


Schlaflose
Opipramol ist ein beruhigend, stimmungshebend sowie angst- und spannungslösend wirkender Arzneistoff. Er wird zur Gruppe der trizyklischen Antidepressiva gezählt, unterscheidet sich jedoch von deren üblicher Wirkungsweise (siehe Abschnitt Pharmakologie).
Quelle: Wikipedia

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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