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BergziegeOnFire
@Flojo
Ich drücke dir die Daumen und alles Gute für deinen Weg 🫶🏼

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RoteFüchsin
Hey,
Ich habe von meiner Hausärztin eigentlich auch opipramol verschrieben bekommen. Sollte eigentlich 1 abends 50mg nehmen aber habe immer 2 morgens genommen wenn ich auf der Arbeit war. Ich habe ständig Kreislauf Probleme gehabt und nehme sie nicht mehr. Meine Vorgesetzte findet das garnicht gut. Das ist auch eine längere Geschichte. Ich persönlich weiß einfach nicht ob ich sie nehmen soll oder nicht

#10582


A


Opipramol - Erfahrungen

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-juli
@RoteFüchsin warum hast du das Medi anders eingenommen als verordnet und warum weiß deine Vorgesetzte davon?

x 2 #10583


RoteFüchsin
@-juli
Weil ich dachte warum sollte ich die abends nehmen wenn ich schlafen gehe. Ich dachte die sind zur Beruhigung und das es mehr Wirkung hat wenn ich sie morgens nehme weil Arbeit gerade sehr anstrengend und ich da total angespannt bin.
Meine Vorgesetzte weiß das weil der Betriebsarzt gesagt hat ich soll es ihnen sagen. Und ich dann es nur fair fande das sie wissen das ich die nicht mehr nehme. Weil meine Vorgesetzte simlich schnell Panik bekommen hat wegen mein Kreislauf weil der so oft abgerutscht ist. Und mit meiner Vorgesetzten geht es noch viel tiefer. Ich weiß nicht ob ich das auch erzählen soll?

#10584


-juli
@RoteFüchsin das AD wird wohl oft abends gegeben, weil es auch entspannend und schlafanstoßend wirkt und viele wären die Nebenwirkungen milder gewesen, wenn man sie quasi "wegschläft", aber es ist deine Entscheidung, ob du es mit Medis versuchen möchtest oder nicht.

Ich kenne das Klima nicht, das bei dir in Arbeitsstelle gegeben ist. Ich habe in der Vergangenheit nur gelernt, dass ich sehr vorsichtig im Umgang mit meinen Erkrankungen sein sollte. Das muss aber nicht für jede Person zutreffen. Deshalb hatte ich gefragt.

x 2 #10585


RoteFüchsin
Mir bedeutet meine Vorgesetzte wirklich sehr viel. Sie war in der Vergangenheit immer da für mich. Sie hat mich oft runter geholt wen ich wirklich irgendwo rein gesteigert habe oder hat mir gesagt du machst jetzt das und das weil ich nicht wusste was ich tun sollte. Sie war auf der Taufe meines Sohnes dabei. Ich vertraue ihr wirklich sehr. Aber es hat sich so verdammt viel verändert. Ich habe sie sehr oft enttäuscht und verletzt und es tut mir so unfassbar leid. Sie war wirklich sehr sauer als ich ihr gesagt habe daß ich die Medis nicht mehr nehmen tue. Ich weiß nicht was genau passiert ist aber es ist im Moment so unfassbar angespannt zwischen uns. Sie tut mich mittlerweile nur noch ignorieren. Ich habe alles kaputt gemacht.
Ich weiß nicht ob die Medis dann es besser machen. Als ich die genommen habe habe ich mich so gefühlt als würde ich einfach nur neben mir stehen und einfach nicht mehr ich selbst sein.

x 1 #10586


-juli
@RoteFüchsin ich will dich in keine Richtung drängen, das steht mir nicht zu. Ich wollte nur nachfragen, weil ich euer Verhältnis nicht kenne. Auf der anderen Seite ist es dein Körper und du musst für dich entscheiden, ob das Medi für dich geeignet ist. Vielleicht wird es ja eher ein anderes, falls die Nebenwirkungen zu stark sind? Bist du parallel in Therapie? Du bist keine "Enttäuschung". Du bist krank, auch wenn man es dir vielleicht nicht ansieht. Und dementsprechend solltest du versuchen, dich nicht als Enttäuschung zu sehen, was besonders schwer ist, wenn's einem seelisch nicht gut geht. Das denke ich zumindest dazu.

Ich finde das Verhalten von deiner Vorgesetzten übergriffig. Selbst, wenn ihr in enger Freundschaft zueinander stehen würdet, fände ich es nicht okay, dass sie sich so stark in deine Entscheidungen mischen möchte. Auch wenn es vielleicht aus der Sorge heraus passiert ist.

Das Ignorieren zeugt nun auch nicht grade von einem gesunden Verhältnis und tut der Arbeitsbeziehung sicherlich nicht gut.

x 1 #10587


RoteFüchsin
@-juli
Ich bin in keiner Therapie.
Ich war bei einer Psychologin vor 2-3 Monaten und sie sagte mich könnte man nicht ambulant Therapieren. Sie sieht mich das ich in einer stationären Klinik oder Tagesklinik besser aufgehoben bin weil ich denkt das ich kein Zugang zu mir selbst habe.
Sie hat mir auch ein Schreiben und alles fertig gemacht und ich habe auch eine Überweisung von meiner Hausärztin. Aber ich weiß nicht ob ich das wirklich tun soll. Der Betriebsarzt drängt mich dazu. Deshalb habe ich eigentlich meine Vorgesetzte erst dazu geholt das es ruhiger ist und das sie mir etwas Sicherheit gibt. Mir war von Anfang an klar das sie der Meinung von dem Arzt teilen tut aber ich habe gehofft das sie mir etwas Sicherheit gibt.
Ist nach hinten los gegangen.

Sie hat auch gesagt das mich die Hausärztin damals 2 Wochen krank geschrieben um die Medikamente einzustellen. Aber sie hat mich krank geschrieben wegen zu niedrigen Blutdruck und das ich mehr schlafen und essen und raus gehen soll. Das hat meine Ärztin gesagt. Sie hat mit keinen Wort von Einstellungen von Medikamenten gesagt. Aber meine Vorgesetzte ist ganze fest davon überzeugt..

Wenn man so in der Vergangenheit sehen tut hat sie einige Dinge Übergriffig gehandelt aber das alles nur aus sorgen. Bei dem einen Fall weiß ich nicht Mal ob sie das hätte tun dürfen. Aber es ist okay sie hat es nur gut gemeint und aus sorge gehandelt

x 1 #10588


S
@RoteFüchsin
Ich finde das deine Vorgesetzte deine Erkrankung überhaupt nichts angeht und vor allem auch ob du Medis nimmst oder nicht. Das ist ganz alleine deine Entscheidung und die deines Arztes. Nun ist aber das Kind schon in den Brunnen gefallen, aber du kannst jetzt und in Zukunft anders damit umgehen und dich deiner Vorgesetzten gegenüber abgrenzen bzw. es lernen dich abzugrenzen. Psychotherapie könnte dabei hilfreich sein.

Was das Opipramol angeht da können 100mg am Vormittag ohne Einschleichen natürlich den Kreislauf etwas belasten, vor allem wenn du eh schon einen niedrigen Blutdruck haben solltest. Deshalb ist es besser die Abends zu nehmen, mit 50mg beginnen und dann eventuell noch steigern. Die Wirkung ist dann auch über Tag noch vorhanden und die Nebenwirkung "verschläfst" du. Eventuell könntest du es morgens zusätzlich mit 25mg versuchen, die hauen dich nicht so weg. Mit dem Opipramol muss man ein wenig experimentieren, die Nebenwirkungen verschwinden mit der Zeit und sie brauchen auch etwas bis die Wirkung richtig da ist.

x 3 #10589


-juli
@RoteFüchsin Gesundheit geht im Zweifelsfall immer vor. Es rächt sich sehr stark, wenn man das ignoriert. Das liest man hier immer wieder im Forum und auch ich musste diese schmerzliche Erfahrungen machen. Die Psyche holt sich irgendwann, was sie braucht und wenn sie den Umweg über die Entwicklung körperlicher Erkrankungen oder dem Entstehen von körperlichen Symptomen, für die es dann keine konkrete Erklärung gibt, so wie man es hier immer wieder liest, wird es noch komplexer. Du musst entscheiden, ob es geeignet ist. Aber mein Rat an dich wäre, dich zumindest auf die Wartelisten setzen zu lassen und die Tagesklinik auszuprobieren, falls du nicht vollstationär eine Therapie machen möchtest. Vielleicht hilft das ja schon genug und stabilisiert dich, um ambulant in einer Therapie arbeiten zu können und im Zweifelsfall kann man sich auch immer noch andere Meinungen von anderen Therapeuten holen. Vorausgesetzt, man bekommt einen Termin, was leider schwierig ist...

Es geht sie nichts an, warum du krank warst und wenn deine Hausärztin eine AU abstellt, dann sollte sie sich nicht dermaßen für das Thema interessieren. Grade in dem Umfeld könnte es vielleicht gut sein, eine Weile in der Tagesklinik oder stationär schauen zu können, ob deine Beschwerden nicht noch weiter durch solche Vorkommnisse verstärkt werden.

x 1 #10590


RoteFüchsin
@silberauge
Hey ich weiß das es ein Medikament ist wo sich der Spiegel erst mit der Zeit aufbauen muss.
Das dass Medikament Zeit braucht bis es richtig wirkt.
Eine Freundin von mir hat damals auch gesagt ich sollte es ihnen nicht sagen das ich Medikamente nehme weil dann bin ich viel angreifbarer. Aber der Betriebsarzt hat es mir dazu geraten. Dann ist es doch in Prinzip ein Rat von Arzt es ihnen zu sagen?
Er hat damals gesagt, sag es ihnen es ist ein Zeichen dafür daß du auf sie zu gehen tust. Sie haben auch überraschend nett darauf reagiert und Verständnisvoll reagiert. Um zu heftiger als ich sagte ich nehme sie nicht mehr. Ich habe aus einen Impuls vielleicht eine kleine Dummheit gemacht und wahnsinniges Glück gehabt das es nicht schlimm geendet ist

#10591


RoteFüchsin
@-juli
Also im Moment habe ich keine Probleme mit meinen Kreislauf.
Eher das impulsive. Es muss nur eine Kleinigkeit Vorfallen und ich gehe hoch. Mir war letzten ein Reck mit Blutproben runter gefallen. Es ist nichts passiert war alles nur Durcheinander kann man ganz leicht wieder sortieren. Aber ich habe dann gegen die Wand von der kühlhaus geboxt einfach weil es zu viel war aus dem Nichts. Und das passiert mir das letzte Zeit öfters. Entweder werde ich wirklich sauer normal unterdrück ich das dann oder Fang an zu heulen und das hat meine Vorgesetzte schon öfters gesehen und sie hat auch gemerkt wenn ich in den Zustand bin wenn ich heule das ich meistens auch nicht mehr ganze da bin. Das ich mich abschotte.

#10592


Moonlight_74
Zitat von RoteFüchsin:
Mir bedeutet meine Vorgesetzte wirklich sehr viel. Sie war in der Vergangenheit immer da für mich. Sie hat mich oft runter geholt wen ich wirklich ...

Eine gewisse Distanz zum Arbeitgeber, zur Vorgesetzten halte ich für wichtig. Ich würde nicht alles teilen.

Es gibt Dinge, die sollte man für sich alleine regeln.

Von der Einnahme eines ADs hätte ich niemandem erzählt. Den Rat des Betriebsarztes es zu erzählen, hätte ich nicht befolgt.

x 4 #10593


S
Ich finde den Rat dieses Betriebsarztes merkwürdig. Gesundheit bzw. Krankheit, das sind sehr sensible Daten und es geht keinen Arbeitgeber etwas an ob man Medikamente nimmt oder auch nicht nimmt und welche Diagnosen man hat.

x 1 #10594


RoteFüchsin
@Moonlight_74
Ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe. Vielleicht das sie sich nicht so viele Sorgen machen und wenn mein Kreislauf zusammen bricht das sie vielleicht auch ein Grund haben oder wissen warum mein Kreislauf dann so schwach ist

#10595


RoteFüchsin
@silberauge
Der Betriebsarzt hat wohl auch noch so Kontakt zu meiner Vorgesetzten. Wenn ich das damals richtig raus gehört habe. Als er gesagt hat wir bleiben in Kontakt. Ich habe zumindest Zeit dem Dienstag nichts mehr von ihm gehört

#10596


S
Der Betriebsarzt unterliegt jedenfalls einer Schweigepflicht genauso wie andere Ärzte auch und er darf keine Diagnosen an deinen Arbeitgeber/in weitergeben, dann würde er sich strafbar machen, es sei denn du hättest ihn von seiner Schweigepflicht entbunden.
Worum geht es denn jetzt bei dir eigentlich, hast du Angst deinen Job zu verlieren? Meinst du den Anforderungen des Jobs grundsätzlich nicht gewachsen zu sein?

#10597

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Tsentsi
@RoteFüchsin
ich habe sehr viel Erfahrung mit Opipramol
man sollte immer mit 50 oder 100 abends anfangen,das beruhigt dich,deine Nerven können sich im Schlaf erholen und das Opi macht dicch so tagsüber nicht so müde.
100mg morgens sind schon eine Nummer...da wundert es mich nicht,wenn du dich ncht mehr richtig konzentrieren kannst.
Ich würde dem Opi an deiner Stelle noch eine Chance geben,und zwar so wie der Arzt es verordnet hat,Mit der Zeit verschwinden dann wahrscheinlich auch solche Sachen wie dein Wutausbruch mit den Blutproben,weil du gelassener wirst.

x 2 #10598


F
Hallo zusammen,

ich dachte ich melde mich nochmal, nachdem ich am letzten Freitag aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Ich habe viele neue Erkenntnisse, aber bin noch nicht so stabil, wie ich es mir nach zwei Wochen intensive Behandlung gehofft habe.

Es wurde bei mir eine Fructoseintoleranz diagnostiziert. Die Ärzte meinen, dass ein Teil meiner Magen Darm Beschwerden davon kommen können. Ich bin mir darüber noch nicht sicher wie viel Impact das ganze auf meinen Zustand hat.

Im Vordergrund stehen weiterhin Hypochondrie und eine mittlere depressive Episode.

Die Opipramol nehme ich weiterhin. Mein Anspannungslevel ist tatsächlich etwas niedriger. Was bleibt sind die Magen Darm Beschwerden. Zudem schwankt meine Verfassung von Tag zu Tag. Ich habe mich heute nochmal mit dem Arzt abgesprochen und ihn gefragt, ob Mitrazapin eine bekömmlichere Alternative ist.

Ich habe nun weiter Gewicht abgenommen. Innerhalb von mehreren Monaten circa 7 kg. Ich bin nun bei 72,7 kg. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Mitrazpain oder Escitalopram gemacht?

Danke in Voraus und eine schöne Woche.

#10599


S
Wieviel Opi nimmst du denn gerade? Für eine mittlere depressive Episode ist das Medi nicht so wirklich geeignet, eher für Angst/Panik. Mirtazapin hatte ich mal kurzzeitig in niedriger Dosierung genommen, hatte mich platt gemacht. Escitalopram war bei mir wirkungslos und sollte ich dann nach paar Wochen wieder absetzen. Aber das sind ja nur meine Erfahrungen. Du kannst das nur ausprobieren.

#10600


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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