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Len
@Schneewitchen kannst nicht im Auto oer so was entspannendes hören oder Abend im Bett zum einschlafen? Du musst dir diese Pausen einräumen, dein Gehirn braucht Pause.

Ich denke nicht, das die Opireduktion solche Folgen hat sondern eher deine Angst davor Das wird schnell ein Selbstläufer.

Hast du noch Therapie, würden dir zusätzlich Bachblüten oder Neurexan helfen?

Nimm dir wirklich die Zeit, es gibt immer irgendwo 5 min zu nutzen.

Es wird sicher besser, und wenn du nicht arbeiten kannst, bleib daheim, mache Übungen etc damit es dir besser geht.

x 3 #10241


Molly1605
@Schneewitchen ich verstehe das vollkommen. Ich bin selbst Mama von 2 Kindern und habe jahrelang alles alleine gewuppt, weil ich immer meinte, dass ich das muss. Aber man kann als erstes auch Atemübungen zwischendurch machen( auf dem Klo, in der Dusche, im Auto oder in der Schlange beim einkaufen😉). Ein paar Minuten früher aufstehen und mit einer Meditation starten oder einem leckeren Tee, ein Buch abends vor dem schlafen gehen lesen, anstatt vielleicht das Handy zu nehmen oder Serien zu gucken. Sport muss auch nicht sein. Eine schöne Runde Spazierengehen am Nachmittag, geht auch mit Kind. Vielleicht kannst du aber auch schauen, dass die Kitazeit verlängert wird (vorübergehend) oder du schon um 13 Uhr Schluss machen kannst bei der Arbeit? Es muss nicht immer das große Ganze sein, es geht auch in kleinen Schritten. Und es muss ja nicht für immer so bleiben aber wenigstens jetzt in der akuten Zeit.

x 3 #10242


A


Opipramol - Erfahrungen

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BergziegeOnFire
@Schneewitchen
den Vorrednern kann ich mich nur anschließen, dass du wenigstens mal 5-10 Minuten mit einer Atemübung und Meditation Zeit nimmst für dich 💕
Wenn es auch nur 2x pro Woche ist.

Hast du jemand zum Baby Sitten oder Partner oder so?
Sonst trage es dir als festen Termin in deinem Terminkalender ein.

Ich wünsche dir einen guten Weg, dass du dein Nervensystem beruhigen kannst.
Es hört sich wirklich ziemlich Stressig an bei dir.
Deswegen sind kleine Auszeiten so wichtig.
Wir Frauen wollen oft überall perfekt sein und haben ein großes Pflichtbewusstsein, dass uns selbst im Weg steht..

Herzliche Grüße

Bergziege

x 2 #10243


Burn
Zitat von Schneewitchen:
@Burn Also meine Angst ist eigentlich immer durchgängig 24/7 da, deswegen ist das immer schwer einzuschätzen aber so eine Attacke wie heute ist ...

Hmmm evtl doch mal was anderes als Opi? Oder hast du da schon einiges durch?

x 1 #10244


Schneewitchen
Danke an alle für die lieben Nachrichten und Tipps. Ich habe heute mit meiner Firma gesprochen und wir reduzieren meine Stunden um 5 Stunden die Woche. Das wird für mich schon eine große Entlastung, da ich morgens und mittags dann deutlich mehr Puffer habe zwischen Kind weg bringen/abholen.
Ich habe heute mal wieder mehrere Atemübungen gemacht und hatte heute auch wieder Therapie. Beides hat mir sehr gut getan.
Medikamente habe ich schon Sertralin und Citalopram durch.. das Opipramol ist bisher das erste und einzige, was ich wirklich gut vertrage. Die andern beiden haben katastrophal bei mir angeschlagen.
Danke für eure Hilfe

x 4 #10245


Len
Das klingt doch gut und nach einem Plan. Entlastung ist sigherlich genau richtig.

Bleib an den Übungen dran, versuche sie wieder regelmässig in den Alltag einzubauen, dass wird dir sicher gut tun.

Für den nächsten Versuch der Reduzierung...meine Therapeutin rät generell über den Winter davon ab. Das dunkle, graue Wetter belastet ja alle irgendwann. Versuch sowas eher in Frühjahr oder Sommer und erst wenn du länger stabil bist.

Alles Gute für dich weiterhin.

x 3 #10246

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D
Hallo zusammen, ich wollte euch mal eine Rückmeldung geben.
Ich habe Opi vor knapp zwei Wochen komplett abgesetzt und mir geht es richtig gut.
Ich kann wieder von alleine einschlafen und mit einmal aufwachen gut durchschlafen.
Die Angst ist bisher nicht wiedergekommen und wird es auch nicht mehr. Und selbst wenn, darf auch das sein 😊

Durch die Therapie, das konsequente Brechen meiner eigenen, verqueren Glaubenssätze, die Hilfe vom Opi und einer neuen Sicht, die Dinge im Leben zu nehmen wie sie sind, fühle ich mich endlich wieder wie ich.
Mein Nervensystem sendet mir seitdem pausenlos Glücksgefühle, nur mein Verstand traut dem Frieden noch nicht zu 100%, aber den bekomme ich nach und nach auch noch überzeugt.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei euch allen für die großartige Unterstützung bedanken, die ich hier durch euch erfahren habe. Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen, dass ich mich an das Opi herangewagt habe und im Endeffekt hätte ich es ohne nicht so weit gebracht.
Vielen vielen Dank euch allen! 🤗

x 5 #10247


M
@DomThompson das hört sich super an.
Alles Gute weiterhin für dich

x 1 #10248


M
Ich bin immer noch dabei, opi abzusetzen, es gelingt mir nur sehr holprig
Ich hoffe aber auf die Studie,zu der ich mich angemeldet habe
Wenn ich so lese, was ihr zum Teil alles in der Therapie gelernt habt,und später für euch umgesetzt habt, werde ich direkt neidisch
Meine vielen Therapie stunden waren für die Katz , gelernt habe ich dabei nichts
Und gerade für den Umgang mit meinem morbus crohn/reizdarm wäre es hilfreich gewesen
Jebdenfalls bin ich Anfang März zum 1.gespräch eingeladen
Hoffe,es klappt

x 2 #10249


BergziegeOnFire
Zitat von Schneewitchen:
Danke an alle für die lieben Nachrichten und Tipps. Ich habe heute mit meiner Firma gesprochen und wir reduzieren meine Stunden um 5 Stunden die ...

@Schneewitchen
Danke für deinen neuen Erfahrungsbericht.
Es freut mich, dass du eine gute Lösung gefunden hast.
Es ist auch schön, dass du einen fairen Arbeitgeber hast.

x 1 #10250


BergziegeOnFire
Zitat von Martha23:
Ich bin immer noch dabei, opi abzusetzen, es gelingt mir nur sehr holprig Ich hoffe aber auf die Studie,zu der ich mich angemeldet habe Wenn ich so ...

@Martha23
ich drücke dir die Daumen wegen der Studien Teilnahme, vielleicht kannst du davon profitieren und kommst voran
Ich versuche auch gerade weniger Opipramol zu nehmen.
Seit gestern habe ich von 125 mg pro Tag auf 100 mg reduziert und in ca. 2 Wochen nur noch 75 mg um dann ca. Mitte März nur noch 50 mg am Abend zu nehmen. Das Ziel sind dann Ende März 2026 nur noch 25 mg zu nehmen, damit ich im April gar nichts mehr nehme.
Bei der Arbeit habe ich gut zu tun und meine Stunden seit Anfang Februar von 30 auf 35 Stunden erhöht.
Das bekommt mir ganz gut, da ich ein tolles und emphatisches Team im Büro habe.
Falls ich noch mal bösartige Nachrichten wegen dem Erbstreit von meinen Ex-Geschwistern bekomme und am Rande der Verweiflung bin, kann ich das Opipramol jederzeit erhöhen, dass ist ja das Gute an dem tryzyklischen Antidepressivum.
Ich hatte Dienstag übrigens mein Abschlussgespräch bei meiner Psychologin nach 2 Rezepten KZT seit 2024.
Ich habe viel gelernt und durch tiefenpsychologie Therapie meine Wahrnehmung und Perspektive geändert. Es gelingt mir nicht überall und bei jedem Konflikten oder Ärger, aber ich kann besser mit meinem Ego umgehen.
Wobei ich denke, dass ich wegen meiner Angst und Gedankenschleifen nächstes Mal in 1-2 Jahren lieber eine Verhaltenstherapie machen würde.

Euch allen ein schönes Wochenende!

LG Bergziege

x 1 #10251


Tsentsi
@BergziegeOnFire ich wünsch dir weiterhin alles Gute!
Aber pass auf,dass du nicht zu schnell reduzierst.Ich weiß ja nicht,wie dein Nervensystem reagiert,aber für mich wäre das zu schnell runterdosiert.
Aber du bist ja erfahren und weißt schon,was du machen musst 😊
@marha23 ich bin ja echt gespannt auf diese Studie!
Hast du da nähere Infos für uns?

x 2 #10252


M
@Tsentsi , das ist diese Studie:

https://isoma.uni-mainz.de/

Anhaltende körperliche Beschwerden? Teilnehmende für neue Studie gesucht
03. Februar 2026
Anhaltende körperliche Beschwerden wie Rücken- oder Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme (z. B. Reizdarm), Schwindel, Erschöpfung oder andere körperliche Symptome können den Alltag stark beeinträchtigen – insbesondere, wenn sie mit intensiven Sorgen, Ängsten und einer starken gedanklichen Beschäftigung mit den Symptomen einhergehen. Um Lebensqualität und Behandlungswege für Betroffene zu verbessern, startet an der RPTU eine neue Therapiestudie: Interessierte sind eingeladen, sich bei der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz WiPP e.V. in Landau zu melden.
An der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) startet im Rahmen der deutschlandweiten ISOMA+ Studie ein neues Behandlungsangebot für Menschen mit anhaltenden körperlichen Beschwerden wie chronischen Schmerzen, Magen-Darm-Problemen, Erschöpfung oder anderen körperlichen Symptomen. Besonders herausfordernd: Die entsprechenden Probleme gehen für die Betroffenen häufig mit starken Sorgen, Ängsten und einer erheblichen Beeinträchtigung des Alltags einher. Fachleute sprechen von sogenannten somatischen Belastungsstörungen.
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt wird an insgesamt acht psychotherapeutischen Hochschulambulanzen in Deutschland durchgeführt: Behandlungsstandorte sind – neben Landau – Mainz, Mannheim, Marburg, Ulm, Konstanz, Wuppertal und Berlin. Die Studie will herausfinden, wie eine bewährte kognitive Verhaltenstherapie (Psychotherapie) durch zusätzliche digitale Therapiebausteine verbessert werden kann. Ziel ist es, die Wirksamkeit und die Alltagstauglichkeit der kombinierten Behandlung zu prüfen und herauszufinden, welche Patientengruppen besonders profitieren. Auf diese Weise sollen neue Therapiewege für Menschen mit chronischen Körperbeschwerden eröffnet werden.
Teilnehmen können Erwachsene, die seit mindestens sechs Monaten unter körperlichen Beschwerden leiden, dadurch im Alltag belastet oder eingeschränkt sind – und die über einen privaten Internetzugang (PC, Tablet oder Notebook) verfügen.

x 1 #10253


BergziegeOnFire
@Martha23

das ist wirklich interessant und hört sich vielversprechend an

In unserer Region gibt es sowas leider nicht.

#10254


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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