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Inked
Hallo liebe Leute!

Mir wurde nach einem gescheiterten Versuch mit Citalopram 10 mg jetzt Opipramol verschrieben.

Mein Arzt sagte mir ich soll erstmal Abends eine nehmen (50mg). Diese vertrage ich jetzt ohne Nebenwirkungen. Ich gehe davon aus das mein Arzt mir diese niedrige Dosis verschrieben hat um Nebenwirkungen zu minimieren und so das Opipramol langsam einzuschleichen.

Da ich es jedoch so gut vertrage ist meine Frage ob ich jetzt einfach versuchen sollte die Dosis zu erhöhnen. Abends wie empfohlen erstmal 100 mg. Oder Vielleicht sogar die komplett emfohlene Dosis von Morgens 50mg , Mittags 50mg und Abends 100 mg nehmen sollte.

Ich frage das hier da ich weiß das viele Ärzte sogar empfehlen Omiprazol nach Bedarf einzunehmen. (nie mehr als 200mg!).

Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder eine Empfehlung oder sollte ich auf mein Gewissen hören und tatsächlich erst wieder zum Arzt gehen und das besprechen?

Beste Grüße !

16.01.2014 13:33 • 30.01.2014 #1


15 Antworten ↓


Hallo,

ich nehme Opipramol schon seit zwei Jahren. Mittlerweile bin ich bei der Höchstdosis von 300 mg! am Tag. Sei bitte vorsichtig mit eigenmächtiger Erhöhung des Medikaments. Das musst Du mit deinem Arzt besprechen. Das Medikament kann sehr müde machen über den Tag. Das sollte dann eher ganz langsam erhöht werden. Halte bitte Rücksprache mit deinem Doc. Dein Gewissen brät Dich gerade richtig.

lg

Manfred

16.01.2014 15:12 • x 1 #2



Opipramol Dosis erhönen?

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Inked
Danke für die Antwort!

Also ich möchte fast sagen das ich "leider" den Müdigkeitseffekt überhaupt nicht habe, sonder eher im gegenteil. Ich schlafe leider kaum noch seit ich es nehme. Das war dann aber auch die einzige "NW" wenn es denn überhaupt davon kommt. Momentan spüre ich garnichts von dem Medikament. Aber kein Wunder bei der Einschleichdosos von 50mg. Aber finde schonmal sehr gut das ich keine weiteren NW's habe. Citalopram war nämlich ein Höllenritt!

Werde es definitiv nicht selber erhöhen.
Mal schauen was mein Arzt dazu sagt .

LG Patrick

16.01.2014 22:48 • #3


Hey Patrick,

Du musst bedenken , dass das Medikament mindestens zwei Wochen braucht um seine Wirkung zu entfalten. Un erst dann kann man erwägen die Dosis langsam zu erhöhen. Wünsche Dir viel Glück. Halte mich auf dem laufenden.

Lg

Manfred

16.01.2014 23:12 • #4


Inked
Ja zwei Wochen sind ist so die durchschnittliche zeit bei AD's.

Wobei ich sagen muss das die sofortige beruhigende Wirkung bei OPIP (bei mir) schon die halbe Miete ist. Nehme es jetzt knapp eine Woche und fühle mich weitaus Vitaler . Auch funktioniert meine Verdauung wieder wie sie soll. Endlich nach 8 Jahren. Und ich empfinde wieder Appetit. Eigntl. kann es ja nur besser werden jetzt. Obwohl ich mit NULL Erwartungen ran gegangen war.
Ob das ein Placeboeffekt ist weiß ich nicht . Normalerweise bin ich dafür "Leider" nicht so anfällig. Eher im gegenteil. Fakt ist das Medikamente bei mir sehr stark anschlagen. Was den vorteil hat das ich bei starken schmerzen mit einer Paracetamol auskomme.

Naja ich halt dich auf dem Laufenden Manni.

Alles gute bis dahin!

18.01.2014 00:11 • #5


Also ich nehme schon seid Jahren abends opipramol 75mg. Habe jetzt auf anraten meiner Ärztin erhöht. Auf zusätzlich 50mg morgens! Hat mich schon sehr müde gemacht! Und wirkt so lala beruhigend! Also 50mg ist ja wirklich nicht viel! Aber auch da gilt: so viel wie nötig aber so wenig wie möglich! Und wenn du dich jetzt schon gut fühlst, wieso dann erhöhen? Oder meinst du du brauchst noch mehr Besserung? Dann würde ich es mal mit zzusätzlich 50 morgens versuchen!

Liebe grüße lila

18.01.2014 00:17 • #6


Hallo!

Ich nehme Opipramol schon seit Jahren und je nach Bedarf. Ich nehme abends immer 50 mg, mal eine halbe Tablette mehr, mal eine halbe weniger. Wenn es mir soweit gut geht, nehme ich auch gar nichts davon. Du solltest mal für Dich gucken, welche Dosis am Besten ist, aber natürlich immer den Arzt unterrichten wie Du verfährst

Alles Gute wünscht Dir Jess

26.01.2014 16:57 • #7


Nehme Opipramol inzwischen nur noch recht selten und dann nur als Notfallmedikament, meist wenn ich abends so aufgewühlt bin, dass ich ohne niemals einschlafen könnte. Da reichen mir die 50mg locker. Spüre sehr schnell eine beruhigende und schläfrig machende Wirkung. War aber auch als ich es länger genommen habe eigentlich immer so. Die stimmungsaufhellende Wirkung tritt ja fühestens nach 2 -6 Wochen ein, die kam bei mir eigentlich nie, für den Effekt hätte ich vielllicht eine höhere Dosis nehmen müssen.

Die Dosis sollte man immer mit dem behandelnden Arzt besprechen.

28.01.2014 12:30 • #8


Also die aufhellende Wirkung habe ich auch nie gespürt. Aber die heftige Müdigkeit... Nehme ich aber in Kauf weil es besser ist als diese miesen, blöden Panikattacken.

28.01.2014 13:12 • #9


Hallo,

kann man das Opipramol eigentlich auch morgens nehmen oder schläft man dann den ganzen Tag?

29.01.2014 17:53 • #10


Hallo Stadtkind,

ja, man kann Opi auch morgens nehmen. Klar machen Sie müde, aber es ist immer noch besser, als mit Ängsten und PAs durch die Gegend zu rennen. Mir helfen Sie auch tagsüber sehr gut

liebe Grüße

29.01.2014 19:42 • #11


Hallo,
nehme Opipramol 50mg seit einem Jahr (nur abends) und mir geht es damit richtig gut. Kleiner unangenehmer Nebeneffekt ist halt diese Müdigkeit und ich hab seit dem leichten Haarausfall, aber alles ist besser, als diese Panikattacken.
Die Tabletten habe ich bei meine 5 wöchigen Klinikaufenthalt bekommen. Ich denke die Klinik und die Tabletten haben mir sehr geholfen und endlich nehme ich am Leben wieder teil ( was ich 10 Jahre nicht konnte)
Im Mai fange ich dann an,diese langsam abzusetzen.
Und hoffe, das es mir auch ohne gut geht.
Lieben Gruss

30.01.2014 17:06 • #12


Hallo,

Ja, diese Müdigkeit ist halt eine Wirkung der Tabletten. Ich nehme 300mg am Tag von diesen Dingern. Das ist die Höchstdosis
Meine Therapeutin meinte, dass wir die Opipramol bis zum Ende der Therapie auf ein absolutes Minimum, vielleicht sogar ganz ausschleichen werden. Wie war denn dein Klinikaufenthalt? Das scheint dir ja echt was gebracht zu haben.

Da bist du schon ein ganzes Stück weiter als ich. Ich wünschte, ich wäre auch schon soweit. Aber leider haben mich die Ängste noch voll im Griff.

Liebe Grüße

30.01.2014 17:21 • #13


Hallo Manni,

ich kann es jedem empfehlen, diesen Schritt mit der Klinik zugehen. Ich habe ganz lange damit gehadert und bin dann aber doch zu dem Entschluss gekommen, entweder lebe ich so weiter ( wenn man das leben nennen kann)und spring irgendwann von einer Brücke, oder ich versuch mein Leben zu ändern und dagegen anzugehen.
Ich habe lange im Internet nach der passenden Klinik gesucht. Die Schön-Kliniken sind ja sehr bekannt u verbreitet, aber das war irgendwie nicht meins. Ich wollte auch ganz weit weg von zuhause, da ich genau wußte , wenn es dort schlimm ist, setz ich mich ins Auto und fahre sofort zurück, bei einer Fahrt von 9 Stunden, überlegt man sich das ganze nochmal.
Ich bin dann in die Panorama Klinik in Scheidegg gegangen. War ein Kampf mit der Krankenkasse, aber da war ich Gott sei dank hartnäckig.
Wie schon gesagt, die Zeit war echt hart , aber ich würde es jederzeit wieder machen.
Was ich da zb. gelernt habe, in der absoluten Notsituation , habe ich immer mein Fläschen Neroli Öl von Primavera bei mir. Ein Tropfen auf den Finger und unter die Nase drücken ( dort sitzt der Schockpunkt) und tief einatmen. Jeder kennt es, so eine Panikattacke, bis diese durchgestanden ist und man sich einigermaßen im Griff hat, dauert bei mir eine halbe Stunde ( auch mal schneller) aber wenn ich merke, oh jetzt geht es gleich los, dann nehme ich mein öl und ich hätte es nie für möglich gehalten, aber in 5 min. bin ich total wieder ruhig. Probier es doch mal aus....
Ich hatte Tanztherapie, Kunsttherapie, meditatives wandern in der Bergen, Yoga, Qi Gong, Atemtherapie, Aromatherapie, Aufstellen, Reittherapie, Mass., Gruppe und Einzeltherapie, Vorträge etc und alles war der Horror für mich. Allein morgens, mittags, abends Essen dort mit vielen anderen Menschen, ich hab am Anfang 7 Kilo verloren,aber wenn man muss und das jeden Tag, dann merkt man irgendwann, es geht. Oder auch Gruppentherapie, 2 Stunden im Kreis sitzen in einem geschlossenen Raum, aaahhhhhh eine Qual, oder alle Entspannungssachen, sobald ich mich entspannt habe ( das war am anfang nicht möglich) liegt die Konzentration so auf dem eigen Körper, das sofort eine Attacke kam, aber das schöne war dort, man ist in einem geschützen Rahmen da, man ist nicht der einzige mit so einer " Macke" und 24 std ist jemand dort, wo man hingehen kann und sich ausheulen kann.
Ich ärgere mich , das ich diesen Schritt nicht viel vorher gemacht habe und mich solange gequält habe.
Ich bin noch nicht super fit, aber mich begleitet diese Krankheit seit 30 Jahren, die kann in 5 Wochen hart Therapie nicht ausgelöscht werden, aber ich geh raus u habe Spass am leben. Letztes Wochenende waren mein Mann und ich Samstag und Sonntag essen ( so ungewohnt auch für meinen Mann) das haben wir 6 Jahre nicht gemacht und ich hatte nicht mal ein ungutes Gefühl.
Was machst Du gegen Deine Angst?

30.01.2014 19:52 • x 1 #14


Hallo Sunshine163,

das hört sich alles nach einem großen "Kampf" an , den du hinter dich gebracht hast. Ja, Atemtherapie und einiges Anderes hat meine Therapeutin auch mit mir geplant, weil ich immer so schnell bei einer PA anfange zu hyperventilieren. Und das ist furchtbar. Ich habe dann echt Probleme wieder runter zukommen. Es freut mich ,dass du wieder am Leben teilnehmen kannst
Da habe ich noch einiges vor mir Meine Therapeutin sagte mir, dass ich vll in den nächsten Monaten in eine Klinik soll.

Meine Therapeutin hat mir mal einen Satz gesagt, um die Angst zu "begrüßen". Hallo liebe Angst, schön das du da bist, aber setz dich irgendwo hin und lass mich in Ruhe. Du wirst lache, das funktioniert tatsächlich manchmal.
Danke für deinen Tipp mit Neroli Öl. Das werde ich mir mal besorgen.

Liebe Grüße
Manfred

30.01.2014 20:58 • #15


Hallo Manni,

wenn Du den Weg "Klinik" gehst, informiere Dich gründlich über diese. Die Krankenkassen empfehlen natürlich die Klinik, die in deiner Umgebung ist, aber was bringt es einem "Angsthasen" in einer Klinik, wo Thematiken, wie Essstörung, Burn out u. Co behandelt werden. Die Klinik, wo ich war, ist auf Angststörung spezialisiert.
Bitte probier das Öl mal aus und berichte mir...
Schönen abend noch...

30.01.2014 23:15 • #16



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Dr. med. Andreas Schöpf