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Also meine depressive Verfassung wurde erstmal schlimmer. Ich habe jeden Tag geweint, wollte auch mit meinen engsten Kontakten nicht mehr reden. Ich habe mich viel zurückgezogen. Ich war sehr angespannt und gereizt. Ich habe mich in der Zeit als egoistischen und wütenden Menschen wahrgenommen und konnte mich selbst kaum ertragen. Ich hatte Schlafprobleme. In guten Nächten habe ich 5h geschlafen. Albträume hatte ich teilweise auch und lebensmüde Gedanken. Mir war alles egal und ich hatte kaum noch Hoffnung, dass irgendwas besser werden könnte.
Ich war die ganze Zeit über nicht arbeitsfähig.. Wenn ich vorher gewusst hätte, was da auf mich zukommt, wäre ich für den Wechsel übergangsweise in eine Tagesklinik gegangen oder hätte mich direkt von Beginn an, bei meine Eltern oder meinem Partner aufgehalten/vorübergehend eingezogen. Klingt vielleicht komisch, aber je mehr ich alleine war umso stärker viel es mir dann auch wieder Nähe zu Menschen aufzubauen.
Bitte denk daran, dass es bei jeden anders verlaufen kann. Ich habe ja auch fünf Wochen zuvor das Venlafaxin ausgeschlichen und vielleicht waren hier auch noch ein paar Nebenwirkungen dabei, die aber dem Ausschleichprozess von dem Venla zuzuschreiben sind. Mein Körper reagiert auf Medikamente oft empfindlich.
31.01.2026 17:51 •
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