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User_0815_4711
Nein, kein Begehren, was immer das ist. Kenne ich nicht.
Ich kenne den Sinn dahinter (Vermehrung), aber alles andere, warum da so ein Aufhabens darum gemacht wird (die ganze Welt scheint sich um Sex und Geld zu drehen), verstehe ich nicht.
Mir fehlt nichts, fliegen kann ich ja auch nicht, fehlt mir auch nicht. Bin froh, dass ich es nicht kenne, wenn ich die ganze Triebhaftigkeit und das damit verbundene Unglück sehe.

#21


AUbng
@MeisterEder
Ich bin weiblich, 29 habe aber ähnliche Erfahrungen gemacht und nun hat sich so einiges ins positive Verändert. Ich habe seit meiner Jugend verschiedene SSRI einnehmen müssen. Hierdurch hatte ich mein Leben lang stark verzögerte Orgasmen. Teilweise ging das auch gar nicht mehr. Ebenso hatte ich im Intimbereich oft ein Taubheitsgefühl.

Nun habe ich seit Mitte Oktober 2025, zum ersten Mal in meinem Leben, ein SSRI Medikament erfolgreich ausgeschlichen und mit Bupropion angefangen. Zuerst 150mg, dann auf 300mg erhöht. Ich kann dir sagen, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben schöne und unkomplizierte Orgasmen habe und unten alles spüren kann. Meine Libido ist auch besser geworden.

Falls es dich auch interessieren sollte: Bupropion anzufangen war wirklich unfassbar schlimm für mich. Ich habe erst nach 6 Wochen eine positive Wirkung erhalten. Ich war kurz davor, die Einnahme abzubrechen. Gott sei Dank habe ich es nicht gemacht.

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A


Mit Bupropion Libido steigern

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MeisterEder
@AUbng
Danke für deinen Bericht.

Wie geht’s dir sonst so mit Bupropion?
Dämpft es dich, treibt es dich an? Beruhigt es?
Kannst du besser ein- und durchschlafen?
Welche Nebenwirkungen hast du?

Da mich das Trimipramin auch sexuell sehr dämpft, suche ich nach einer Alternative.

#23


MeisterEder
Was war bei Bupropion am Anfang schlimm?
Worauf könnte ich mich darauf einstellen?

#24


AUbng
Also meine depressive Verfassung wurde erstmal schlimmer. Ich habe jeden Tag geweint, wollte auch mit meinen engsten Kontakten nicht mehr reden. Ich habe mich viel zurückgezogen. Ich war sehr angespannt und gereizt. Ich habe mich in der Zeit als egoistischen und wütenden Menschen wahrgenommen und konnte mich selbst kaum ertragen. Ich hatte Schlafprobleme. In guten Nächten habe ich 5h geschlafen. Albträume hatte ich teilweise auch und lebensmüde Gedanken. Mir war alles egal und ich hatte kaum noch Hoffnung, dass irgendwas besser werden könnte.

Ich war die ganze Zeit über nicht arbeitsfähig.. Wenn ich vorher gewusst hätte, was da auf mich zukommt, wäre ich für den Wechsel übergangsweise in eine Tagesklinik gegangen oder hätte mich direkt von Beginn an, bei meine Eltern oder meinem Partner aufgehalten/vorübergehend eingezogen. Klingt vielleicht komisch, aber je mehr ich alleine war umso stärker viel es mir dann auch wieder Nähe zu Menschen aufzubauen.

Bitte denk daran, dass es bei jeden anders verlaufen kann. Ich habe ja auch fünf Wochen zuvor das Venlafaxin ausgeschlichen und vielleicht waren hier auch noch ein paar Nebenwirkungen dabei, die aber dem Ausschleichprozess von dem Venla zuzuschreiben sind. Mein Körper reagiert auf Medikamente oft empfindlich.

#25






Dr. med. Andreas Schöpf
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