Hallo,

habe dieses Forum über Google gefunden, hier scheint es ja einige Menschen zu geben die Erfahrungen mit Zoloft gemacht haben. Nun, morgen soll ich damit anfangen, die erste Woche erstmal 25mg dann 50mg. Jetzt lese ich aber hier das die Libido sinkt, nun, darf ich fragen wie stark? Sehr massiv? Auch schon bei 25mg ? Sonst freue ich mich eigentlich sehr auf Zoloft, scheint ein recht ordentliches Medikament zu sein, ich hoffe es geht mir damit besser. Wie war es an eurem ersten Tag der Einnahme? Ist man stark beeinträchtigt in irgendeiner Form? Sollte man besser zuhause bleiben und nicht zum Partner gehen?

Gruß

17.05.2003 01:44 • 16.03.2004 #1


16 Antworten ↓


Hallo Moritz,

ich nehme Zoloft nun seit fast zwei Wochen und es wurde langsam gesteigert. Abgesehen von einer anfänglich leichten Übelkeit und Appetittlosigkeit habe ich keinerlei Nebenwirkungen. Die Wirkung dagegen ist sehr gut, bereits nach einer Woche habe ich die ersten Erfolge gespürt.

Gruß Petra

17.05.2003 16:32 • #2


Hallo Ihr beiden,
nehmt Ihr jetzt beide seit längerem Zoloft ? Mich würde nämlich auch sehr gezielt diese Frage nach der Libido (Lust auf Sex) interessieren. Ich weiss, das ist wohl ein etwas heikles Thema...
Aber: ist die bei Euch Sex genauso wie vorher, oder hat sich was verändert ?
Ich möchte mit Zoloft auch gerne starten, habe aber gerade Erfahrungen mit einer gescheiterten Beziehung, wo, wie ich glaube, ein entscheidender "Riß" passiert ist wegen medikamentöser Beeinträchtigung der Libido bei meinem Ex. Damit umzugehen - vor allem, wenn es der Partner nicht ehrlich offenlegt - war superschwer, allerdings hatte ich ja keinen Vergleich bei ihm zu "vorher", ich konnte also nur mutmassen.
Aber ich mag mich mit meiner Sexualität und ich möchte eigentlich nicht, dass sich DARAN Grundsätzliches ändert.
Bin weiblich (d.h. Erektionsprobleme betreffen mich eher weniger )
Vielen Dank schonmal!
Monkey

01.09.2003 22:42 • #3


Hallo,

ja, ich habe auch schon des öfteren gehört, dass bei der Einnahme von Zoloft die Libido drastisch sinkt....mache sagen sogar, sie hätten gar keine "Lust" mehr.
Wie sind Eure Erfahrungen ?

LG & alles Gute,
Marissa

19.11.2003 19:46 • #4


Hallo,
meiner Meinung nach hat das nichts mit Zoloft zu tun. das ist bei allen anderen dieser Mittel genauso. Ich nehme seit 98 Seroxat, mir geht es so gut wie nie im Leben vorher, aber die Lust auf Sex ist verloren gegangen und es beunruhigt nicht, das ist das Verrückte. Für mich war das vorher ein entscheidender Teil im Leben. Ich weiß wie schlecht es mir ging und ich weiß auch, wenn ich das Zeug absetze ist es wie vorher, der Mensch ändert sich nicht mal eben. Man merkt es sofort, wenn man meint die Dosis mal senken zu wollen, schon ist es so wie vorher, bei mir jedenfalls.
Aber zur Libido, es funktioniert auf alle Fälle und das ist doch wichtig, oder?
Gruß Klaus

25.11.2003 21:48 • #5


Hallo zusammen,

ich nehme Zoloft 100 mg und fühle mich sexuell nicht beeinträchtigt. Ich habe den richtigen Mann gefunden, der mich antörnt...und es funktioniert alles*gg*

Viele Grüße
Sina

27.11.2003 20:04 • #6


Hmmm mal aus Sicht des Mannes, nehme seit ca. 6 Monaten Zoloft 50 mg am Tag.

Seitdem fühle ich mich wesentlich ausgeglichener, allgemein besser und es steigert sich langsam weiter.

Libido: vorhanden
Errektion: verbessert
Ausdauer: stark verbesert.

29.11.2003 16:43 • #7


Hallo Moritz,
ich habe seit der Einnahme von Zoloft keine Beeinträchtigung meines
Sexuallebens festgestellt; manchmal meine ich sogar, das Gegenteil zu erleben.
Vor zwei Jahren habe ich mal Paroxetin probiert; dort gabs ziemliche Probleme.
Gruß Leubi

29.11.2003 19:21 • #8


Hallo Sina,
du scheinst ja eine richtige Zoloft-Expertin zu sein.
Seit wann nimmst du denn das Medikament?
Gab es bei dir denn überhaupt keine Probleme?
Ich selber nehme z.Zt. 50 mg Zoloft abends und ab nächster Woche
zusätzlich 25 mg Zoloft morgens.
Nebenwirkungen hatte ich außer anfänglicher Übelkeit und
Schläfrigkeit (daher soll ich den Hauptteil abends nehmen) keine
Gruß
Leubi

29.11.2003 19:24 • #9


na ich weiss nicht so richtig. Es gibt menschen die Zoloft und blaue Pille (beide von pfizer) zusammen nehmen um länger zu können und den Samenerguss länger zurück zu halten. Ich denke es ist grundsätzlich ein Problem von Antidep. das manche weniger Lust haben
Abgesehen davon find ich Produktdiskussionen ungeeignet da jeder anders reagiert..sorry

21.12.2003 13:09 • #10


Hallo Leubi,

sorry dass ich mich erst jetzt melde. Bin nicht allzu oft hier.
Wieso Expertin? Nunja, ich nehme es jetzt 4,5 Jahre. 3 Jahre habe ich 50 mg genommen und jetzt nehme ich 100 mg. Unter 50 mg hatte ich öfter depressive Einbrüche und ich denke 100 mg ist für mich die richtige Dosierung.
Am Anfang hatte ich Nebenwirkungen wie Übelkeit, Mattigkeit....aber nach 2 Wochen waren die eigentlich weg. Die Erhöhung auf 100 mg war auch problemlos. Nur in der ersten Woche etwas Nebenwirkungen.
Jetzt nehme ich 100 mg und habe keine Nebenwirkungen bzw. keine, die mich stören.

Wie geht es Dir mit Zoloft?

Alles Gute
Sina

22.01.2004 10:27 • #11


halo betroffene,
ich möchte mich ein bischen berichten über meine erfahrungen

ich nehme zoloft seit ca1 jahr

zuerst habe ich probleme gehabt ein bishen schmerzen in leberbereich,
kopfschmerzen als luft fehlte und konnte nicht schlaffen.habe nur bis 2 in der nacht geschlaffen dann konnte ich nicht mehr schlaffen.nur dankbar zoloft konnte tagsüber arbeiten komische weise hat auf "der fläche "gehalten, geholfen mir nicht unnötig aufzuregen und "kalt" verhalten.sogar denke ich wäre nicht schlecht beim infarkt? weil unter kontrolle spasmen und aufreggungen hat?

war bei nervenarzt, wurde empfohlen amiltriptillin.
ich habe mit ihm schwer gefunden
konnte nicht fahren und alles was immer antidepresseva betrifft.
dann habe ich insidon genommen und es hat mir arg geholfen
habe von 50 mg auf 100 mg erhöht, er wirkt auf mich aufreggend
war vorher total niedergeschlagen, konnte gar nict arbeiten.
jetzt zurück meine arbeitsfähigkeit fysische und geistliche
insidon hat zusammmen mit zoloft seine nebenwirkungen-schlaffrigkeit und
müdigkeit- nachgelassen.libido hat merklich gesteigert( obwohl ich gegen 50 bin).
schwitzen ist nachgellassen.
fühle mich sicher nicht zertrampelt
und wenn die probleme kommen hilft mir zoloft kalte kopf behalten
ab und zu lasse ihn weg dann wenn nach zwei wochen spüre ich mich
schlapp wiederhole ich meinen kurs:
morgens zoloft 100 mg( max bis 16, weil er nimmt wenn ich krank bin den schlaf wegen aufreggung)
nachmittags insidon 1 tab max 2 hilft sehr gut bei verspannungen sowie im kopfbereich auch im schulter.
zoloft wirkt in ca 3-4 tage nach
irgend wo wirkt er so als willenkraft zurückgekehr wäre.
(hilft bei vorgesetzten ha-ha )
kannes so sein, dass bei der abhängigkeit hilft?

grüsse lora

26.01.2004 20:14 • #12


Hi!

Ich nehme jetzt seit ca. 2,5 Monaten Zoloft, anfangs ca. 3 Wochen 50mg, danach 100mg (einmalige Einnahme am Morgen)...

Die Libido hat bei mir bis jetzt überhaut nicht abgenommen...

sonstige Nebenwirkungen waren/sind bei mir folgende:

- leichte Übelkeit am ersten Tag (bei Erhöhung von 50 auf 100mg aber gar keine Probleme)

- etwas schlechter Schlaf (Einschlafschwierigkeiten, mehrmaliges Aufwachen). Inzwischen schlafe ich aber wieder recht gut.

- des Öfteren dünner Stuhl (aber kein Durchfall)

- leichter Hautausschlag (vermutlich auf Grund von Zoloft!?)

- Die Dauer bis zum Erreichen des Orga. hat zugenommen (vor allem bei wiederholten Malen am selben Tag), mit der Errektion gibts aber gar keine Probleme (deshalb manchmal sogar eine positive Nebenwirkung)

30.01.2004 17:28 • #13


Meine Frau nimmt seit 3 Jahren Antidepressiva wegen Angstzuständen und Panikattacken. Die ersten 2 J. "Cipramil" ? und seit einem Jahr Zoloft.
Und seit dem ist ihre Libido auf absolut Null gesunken.
Wir verstehen uns sonst Super, und eigentlich hat Sie auch keine offensichtlichen Probleme aber Sex ist 0.
Ich denke jetzt über eine Scheidung deswegen nach.

Grüsse
Oliver

17.02.2004 17:10 • #14


Sorry, aber ist das echt Dein Ernst??

Ist es Dir nicht wichtiger als Sex, dass es Deiner Frau mit den
Medikamenten besser geht?

Wenn mein Mann ernsthaft eine Scheidung wegen mangelndem Sex
erwägen würde, wäre ich wirklich super enttäuscht. Denn wenn Sex
alles ist, was eine Beziehung ausmacht und man dann sogar verlangen
will, dass jemand auf Medikamente, die einem helfen überhaupt wieder
halbwegs normal leben zu können (und ich weiß wovon ich rede!!), zu
verzichten, dann würde ich mich fragen, ob das wirklich Liebe ist?

Mannomann, hammerhart sowas!

12.03.2004 14:31 • #15


Sorry Oliver...

aber das ist ja wohl die Krönung.Wenn ihr Euch ansonsten gut versteht dann wohl eher wie Schwester und Bruder.Denn Liebe kann ja da wohl nicht im Spiel sein.Ich kann doch ncht meine Partnerin verlassen nur weil der Sex =O ist.Hab ich ein Jahr lang mitgemacht,durch die Einnahme von Seroxat.Bin ich ja froh das mein Freund das verstanden hat.Jetzt nehm ich andere und der Libido ist wieder völlig zurück...wie man sieht,ALLES GUTE KOMMT WIEDER!!

Shannon

15.03.2004 07:21 • #16


Hallo Oliver,

ich bin auch männlich und müsste deinen Drang eigentlich verstehen, doch es gibt auch die Kehrseite, ich leide selbst an Angst und Depressionen, es ist einfach die Hölle, was viele Partner leider nicht verstehen wollen und können, auch ich nehme es lieber in Kauf nie oder sehr selten Sex zu haben, als noch länger in meinen Qualen zu verbringen. Ein behutsamer fürsorglicher Partner könnte das sogar wieder ins Lot bringen, nur sind diese selbst mit ihrem eigenen Egoismus so beschäftigt, dass sie ihren Leidensparner nur noch mehr schädigen, mach dir mal Gedanken drüber.

Gruß Rene´

16.03.2004 23:18 • #17




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