App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

6

R

RDK
Mitglied

Beiträge:
10
Themen:
4
Danke erhalten:
6
Mitglied seit:
Hallo,

ich schreibe hier nur sehr selten und möchte nur meine Erfahrung teilen, um damit vielleicht einigen Leuten zu helfen.
Seit ein paar Jahren war ich in Therapie und zusätzlich in Behandlung bei meinem Psychiater der mir Psychopharmaka verschrieben hat. Ich habe eine PTBS sowie Depression diagnostiziert bekommen aufgrund von Misshandlung sowie Mobbing in der Kindheit.

Durch Zufall bin ich im Januar bei Youtube auf den Kanal von Ralf Blume gestoßen.
Es geht bei ihm hauptsächlich um das Thema Vitamin D.

Wahrscheinlich hat jeder Mensch im Leben wohl schon mal von Vitamin D gehört, so auch ich.
Dass es jedoch so existentiell ist, war mir vorher gar nicht bewusst.
Mir war auch nicht klar, dass Vitamin D eigentlich auch gar kein Vitamin ist, sondern ein Hormon, das Gene und Nerven im Körper reguliert.

Dazu muss ich sagen, dass mir sowohl die Therapie und auch das Escatilopram von meinem Psychiater nur mäßig geholfen haben. Ich will nicht sagen, dass es gar nicht geholfen hat, aber es war weit davon entfernt zu sagen „mir geht es jetzt richtig bombig“.

Was ist dann passiert.
Nach dem ich den Kanal von Ralf Blume und einige seiner Videos angesehen hatte, bin ich zum Arzt gegangen und habe meinen Vitamin D Spiegel testen lassen. Dieser war bei 18 ng (was sehr niedrig ist).

Ich habe dann 4 Wochen lang am Stück täglich 25.000 Einheiten Vitamin D mit Vitamin K2 und Magnesium genommmen (K2 ist wichtig, damit das Kalzium, das durch das Vitamin D vom Darm erhöht aufgenommen wird, auch in den Knochen und Zähnen landet anstatt in den Nieren und Blutgefäßen; das Magnesium braucht man, damit Vitamin D überhaupt erst aktiviert werden kann im Körper).
Die Aufsättigung war dann im Februar abgeschlossen und seit dem nehme ich eine Erhaltungsdosis die meinem Körpergewicht entspricht (1000 Einheiten pro 10 kg Körpergewicht).

Schon nach einer Woche merkte ich, dass es langsam bergauf geht.
Nach nun mittlerweile mehr als 3 Monaten kann ich sagen, dass meine Depression komplett weg ist und ich ein glücklicher Mensch bin. Auch andere Leute und Kollegen auf der Arbeit sagen, dass sie mich gar nicht mehr wieder erkennen. Auch sind diverse körperliche Probleme verschwunden, für die Ärzte keine Erklärung haben. Zwar sind natürlich die Erinnerungen von früher nicht weg, aber sie belasten mich nicht mehr in dem Maße und ich habe endlich das Gefühl richtig frei zu sein und ein Leben zu leben, das ich auch verdient habe.

Ich nehme auch keine Antidepressiva mehr, sondern nur noch Vitamin D.

Was ich noch hinzufügen muss. Ich musste leider feststellen, dass Ärzte von dem Thema so gut wie nichts wissen. Es wird gesagt, dass ein Spiegel von 20 oder 30 ng völlig ausreichend wäre für den Körper. Meine Ärztin schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als ich ihr sagte wie viel Vitamin D ich nehme. Leider ist es so, dass die öffentlichen Bekanntgaben von 800 oder 2000 Einheiten pro Tag niemandem etwas bringen, weil es viel zu wenig ist.
Ich bin mittlerweile bei einem Spiegel von 90 ng. Sehr viel höher als 100 ng sollte er tatsächlich auch nicht sein, aber die Angaben von 20 oder 30 ng als ausreichendem Spiegel für einen Menschen entsprechen nicht der Wahrheit.

Vielleicht hilft es noch jemandem.

09.06.2026 x 2 #1


6 Antworten ↓

Micha2
Ich nehme schon einige Jahre D3 täglich 5000Einheiten.


Was sich bei mir deutlich geändert hat, ich werd kaum noch krank, also in den letzten 3Jahren hatte ich 2x nur ein leichten Schnupfen der auch nur 3Tage angehalten hat.

D3 wird auch einfach unterschätzt und heut immer noch belächelt.

Und Ärzte wissen das genau, sagen aber nix damit lässt sich ja kein Geld machen.

x 1 #2


A


Meine Erfahrung mit Vitamin D +K2 und Magnesium

x 3


R
Zitat von Micha2:
Und Ärzte wissen das genau, sagen aber nix damit lässt sich ja kein Geld machen.

Das sehe ich mittlerweile auch als den eigentlichen Grund, warum darüber nicht informiert wird.
Dabei könnte man so vielen Menschen extrem helfen.

x 1 #3


M
Zitat von RDK:
Das sehe ich mittlerweile auch als den eigentlichen Grund, warum darüber nicht informiert wird.

An sich ist es bekannt, dass Deutsche unter Vitamin D Mangel leiden und es ist auch bekannt, dass Sonne und eine richtige Ernährung (insbesondere Fisch, zum Teil auch Milchprodukte, Ei etc) zu einem ausreichendem Level Beitragen.

20-30 mg sind übrigens die Untergrenze dessen was der Körper benötigt, eine Lüge war das nicht. Besser bzw ein guter Durchschnittswert sind natürlich etwa 50mg.

Wo wir bei informieren sind, hattest du Youtube als Quelle für fundierte medizinische und wissenschaftliche Grundlagen inklusive tieferegehenden Erklärungen mal hinterfragt? Oder den Lebensstil des Herrn Blume? Und was eine (vorallem dauerhafte) erhöhte Dosis Vitamin D in deinem Körper bedeutet?

An Nahrungsergänzungsmitteln verdient natürlich auch niemand und sind ein rein soziales Produkt unserer Gesellschaft zur Optimierung, völligen Gesundung und eines ausgeglichenen, natürlichen Lebensstils

#4


User_0815_4711
Zitat von RDK:
Dabei könnte man so vielen Menschen extrem helfen.

Niedrig Vitamin D kann ein Faktor bei Depressionsymptomen sein. Ein normaler Wert (um die 50 ng/ml anscheinend) kann niemals schaden.
Schön, dass du es gefunden hast und dir mehr oder weniger selber helfen hast können.

x 2 #5


R
Hallo @Marc_Sky

Mir geht es zumindest sehr gut und ich sage ja immer, wer heilt hat recht.
Ralf Blume ist Physiotherapeut und er bekommt auch regelmäßig Berichte von Leuten, die ihren Mangel behoben haben

Übrigens ist es nicht richtig, dass man seinen täglichen Vitamin D-Bedarf über Lebensmittel decken kann.
Normalerweise müsste jeder Mensch täglich um die Mittagszeit na*ckt für 20 Minuten in der Sonne sein (während den Sommermonaten, weil im Winter und Herbst ist die Sonne nicht stark genug).
Für mich macht das auch Sinn, weil wir Menschen in dem Sinne ja Säugetiere sind und unsere heutige Lebensweise ja nichts mit der Natur zu tun hat. Wie kann man also genug Vitamin D bekommen, wenn wir alle in Bürogebäuden sitzen?

Österreich ist übrigens schon viel weiter als Deutschland. Dort empfiehlt der österreichische Apotherverband einen Spiegel von 60 ng als Minimum.

Der Punkt ist ja auch, dass einem das von dem regulären Hausarzt nicht gesagt wird, sondern man sich selbst aus anderen Quellen informieren muss.

#6


M
Zitat von RDK:
Übrigens ist es nicht richtig, dass man seinen täglichen Vitamin D-Bedarf über Lebensmittel decken kann.

Das habe ich auch nicht behauptet, sonmdern dass es ein Schlüssel in einer Kombination ist

Zitat von RDK:
Normalerweise müsste jeder Mensch täglich um die Mittagszeit na*ckt für 20 Minuten in der Sonne sein

Auch das ist eine übertriebene Darstellung, 3 mal die Woche bis 30 Minuten soll als Durchschnitt ausreichen.
Das kann prinzipiell jeder für sich einrichten, auch wenn man im Büro arbeitet 8insofern das die Leute für sich nutzen möchten). Dort ist niemand 24/7 gefangen

Zitat von RDK:
Ralf Blume ist Physiotherapeut und er bekommt auch regelmäßig Berichte von Leuten, die ihren Mangel behoben haben



Und deswegen schaust du dir tiefenfundierte Videos eines deutschen Physiotherapeuthen und bekennenden Veganer über Vitaminmangel an? Also eines menschen, der von Haus aus selbst bewusst einen Defizit hervorbringt und grundlegend von Ergänzungsmitteln abhängig ist? Klärt der denn auch über Nebenwirkungen und mögliche Überdosierungen auf?

Zitat von RDK:
Österreich ist übrigens schon viel weiter als Deutschland. Dort empfiehlt der österreichische Apotherverband einen Spiegel von 60 ng als Minimum.

Der Punkt ist ja auch, dass einem das von dem regulären Hausarzt nicht gesagt wird, sondern man sich selbst aus anderen Quellen informieren muss.

Du widersprichst dir da leider etwas.
Du sagst selbst, du wirst von deinen Ärzten nicht aufgeklärt, informierst dich bei einem deutschen Mediziner (dessen Fachgebniet ein anderes ist), sagst aber Deutschland wäre rückständig

Was uns zu der Aussage führt
Zitat von RDK:
wer heilt hat recht.

Was bringt es dir ein Symptom zu regulieren, wenn es in Konsequenz (vorallem ohne dauerhafte Beobactung) potentiell deinem Körper auf mehreren Wegen schadet? Redest du da auch von Heilung?
(Mal unäbhängig von diesem Fall und etwas überspitzt gesagt: Wenn ein Schamane dein Leiden lindert, bist du dann auch geheilt?)

Ich finde es durchaus gut, dass du dich um dich kümmeerst und es dir besser geht, aber angefangen damit zu sagen, dass du Heilung durch Youtube bekommst, Ärzte perse mieserabel sind und du die "Schweiz ist besser als Deutschland" Karte spielst (während du dich bei einem Deutschen "beraten" lässt) finde ich an der Stelle ein wenig bedenklich.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg und Gesundheit auf deinem Weg

#7






Dr. med. Andreas Schöpf
App im Playstore