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Mario P.
Hallo
Ich weis nicht mit wie viele Medikamente ihr schon Erfahrung gesammelt habt.
Es würde mich aber sehr Interessieren ob ich da ein Einzelfall bin, der soviel schon probiert hat.

Habe hier mal eine kleine liste zusammengestellt.

Bisherige Medikamente eingenommen
• Opipramol Hexal 100 mg ( eine halbe morgens, ein ganze abends.
• Doxepin – Neuraxpharm 100 mg ( Nicht vertragen )
• Zolpidem Al 10 mg
• Mirtazelon 15 mg
• Doxepin Neuraxpharm 100 mg
• Tavor 0,5 & 1,5
• Opipramol Al 100 mg
• Neurexan 30ml – 4x5 Tropfen


Momentane Medikament Einnahme
• Mirtazapin Al 45 mg
• Promethazin Neuraxpharm 25 mg
• Citalopram 20 mg

Das schlimme an der ganzen sache ist das mir bis jetzt kein Medikament wirklich Linderung der Symtome beschert hat.

Nun habe ich , was man eigentlich nicht machen sollte, alles von selbst abgesetzt.

Mir geht es bis jetzt nicht wirklich besser aber auch nicht schlechter.
Wie ist es bei euch?

Freue mich auf eure Antworten
LG Mario

24.05.2009 20:59 • 30.12.2009 #1


4 Antworten ↓


Lisa_Coccinella
Hallo Mario,

ich hatte gleich Gluck mit Paroxedura (20 mg). Meine Panikattacken, Zwänge und Depressionen waren in knapp 2 Monate weg ... hast du auch Panikattacken?

24.05.2009 23:21 • #2



Medikamente ohne ende

x 3


Christina
Hallo Mario,

von "Medikamente ohne Ende" würde ich bei Dir nicht sprechen. Du hast aus der Gruppe der ADs drei ausprobiert (Doxepin, Mirtazapin und Citalopram) und davon Doxepin nicht vertragen. Die anderen beiden sollen sich vermutlich ergänzen, mit Citalopram als eigentlichem AD und Mirtazapin wohl mehr zum Schlafen. Zur Beruhigung wurde offensichtlich Opipramol ausprobiert, dessen Wirkung vielen nicht reicht bzw. das viele einfach nur müde macht. Dass das Benzodiazepin Tavor oder das Schlafmittel Zolpidem nicht auf Dauer genommen wurde, ist gut, da beide abhängig machen können. Ersatzweise gab's wohl Promethazin, das nur unterstützend beruhigen soll. Neurexan betrachte ich nicht als Medikament.

Ich habe ähnlich viel bzw. ähnlich wenig durch: Opipramol hatte bei mir zu viele Nebenwirkungen und zu wenig Wirkung. Für den Bedarfsfall habe ich das Benzodiazepin Bromazepam. An ADs habe ich Citalopram und Cipralex erfolglos ausprobiert und nehme jetzt Trevilor, das mir sehr gut hilft. Die Schlafmittel Zopiclon und Zolpidem habe ich hier zu Hause rumliegen. Zopiclon habe ich ausprobiert, fand es aber wegen der Nebenwirkungen (Depression, Kopfschmerzen, metallischer Geschmack) nicht überzeugend.

Es ist normal, dass man ein bisschen rumprobieren muss. Eher ein Glücksfall, wenn das erste Medikament gut anschlägt. Bedenklich finde ich nur, wenn man mehrere Medikamente dauerhaft gleichzeitig nehmen muss, z.B. um die Nebenwirkungen des Haupt-ADs in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße
Christina

25.05.2009 00:04 • #3


Hallo Mario,

bei mir waren es insgesamt an die 20, habe diejenigen davon, die normalerweise dauerhaft genommenen werden sollen, wieder abgesetzt.

Ich muss auch sagen, mehr als ein bisschen Linderung, um den Preis von Nebenwirkungen, was die Angst betrifft, hat es eigentlich nicht bewirkt, wegen meiner Schlafstörungen brauche ich nach wie vor öfters Medikamente und da helfen sie dann auch.

Von daher finde ich es OK wenn man es wieder absetzt. Noch als kleiner Tipp: Lyrica hat bei mir sehr gut angeschlagen, sogar als Akutmittel, obwohl es eigentlich keines ist. Irgendwer hat hier mal geschrieben, so richtig könne man Angst nur auf gedanklicher Ebene beseitigen und der Meinung bin ich ebenfalls. Selbst wenn man sich mit Benzos zuknallt, bleibt ein ungutes Gefühl, wenn man einer Situation nicht gewachsen ist.

Grüße

pc

25.05.2009 12:17 • #4


ich denke hier sind viele die schon so einiges genommen haben...

Ich selbst habe:

Citalopram
Cipralex horror
Paroxetin
Cymbalta
Trevilor horror
Opipramol
Tavor

Bin nun bei praoxetin und mit nebenwirkungen muss man wohl immer rechnen :7

Grüßle

30.12.2009 18:22 • #5




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