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aldia249
Mich würde mal interessieren, ob es hier im Forum Erfahrungen in Bezug auf eine Langzeiteinnahme von AD gibt... Fühlt ihr euch anders als früher, hat sich was verändert?

Hintergrund: Ich nehme seit Anfang 2016 jeden Abend 25mg Valdoxan (Agomelatin) und seit ca. 2014 ca. 4 mg Trimipramin pro Tag. Mir geht es schon länger wieder gut (natürlich mit Auf und Abs) mit allem und ich will es eigentlich nicht aufhören nach dem Motto don't change a running system...
Frage mich dennoch, kann es auf lange Sicht Folgen haben, z.B. in Bezug auf Hirnabbau, Dusseligkeit, Konzentration oder was auch immer...Google hab ich schon durch, mich würden aber auch hier speziell die Erfahrungen interessieren...

PS. nehme die Medis jeden Abend und trinke auch mal gerne ein Glas Wein (max. 2) zum Essen.

03.06.2018 11:19 • 25.01.2020 #1


11 Antworten ↓


igel
Rein theoretisch ist alles möglich, aber realistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit von Hirnschäden bei Deiner Medikation fast Null. Dir geht es mit diesen Medikamenten deutlich besser, bleib dabei.

03.06.2018 11:26 • x 1 #2



Langzeiteinnahme Antidepressiva - Folgen fürs Gehirn

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aldia249
Danke liebes Igelchen
Ja das denk ich mir halt eben auch. Ich führ ein ganz normales Leben und es passt einfach (keine Ahnung obs an den Medis liegt, aber egal, hauptsache es passt )
Hatte aber neulich einen kleinen Autounfall und irgendwie grad das Gefühl grad bisssl dusselig zu sein, daher mal n bissl überlegt. Liegt aber wahrscheinlich auch einfach an der Sonne

03.06.2018 11:33 • #3


igel
@aldia : Ich persönlich halte es für unwahrscheinlich, dass da Zusammenhänge sind. Nur mit Alk musst Du aufpassen, da kann sich die Wirkung wechselseitig steigern.

03.06.2018 11:37 • #4


aldia249
Zitat von igel:
@aldia : Ich persönlich halte es für unwahrscheinlich, dass da Zusammenhänge sind. Nur mit Alk musst Du aufpassen, da kann sich die Wirkung wechselseitig steigern.

ja da hast du Recht. Da ich mein Gläschen nur in geselliger Runde zum Essen trinke, achte ich immer drauf bis zur Einnahme wieder 0,0 Promille zu haben.

03.06.2018 11:39 • #5


igel
Ja, und selbst wenn Du noch etwas Restalkohol im Blut hast,geht nicht gleich die Welt unter. Ein Glas Wein kann auch ein Stück Lebensfreude sein. Nur grundsätzlich ist die Kombination Alk und AD nicht unproblematisch.

03.06.2018 11:51 • #6


Schlaflose
Ich nehme seit 1999 ohne Unterbrechung Antidepressiva und habe bisher keine Beeinträchtigung festgestellt.

03.06.2018 14:58 • x 1 #7


Ich nehme seit etwa 12 Jahren durchgehend was. Bin zwar dusselig und kann mich schlecht konzentrieren, das kommt aber eher von der Depression selbst als von den Medis, denke ich.

03.06.2018 14:59 • x 2 #8


aldia249
Danke für eure Erfahrungen!

04.06.2018 18:02 • #9


ThE-Joker
Das das Gehirn sich abbaut hab ich auch schon oft gehört und gelesen aber ich glaube dann eher bei höheren Dosen und wahrscheinlich nur bei Neuroleptikas.

16.06.2018 11:56 • x 2 #10


25.01.2020 18:05 • #11


Trust-One
Zitat von soba:
Guten Tag,ich nehme seit 10 Jahren Trevilor Retard. Lange Jahre hatte ich mit 75 mg eine gute Erhaltungsdosis.Seit einem halben Jahr musste ich nun schon das zweite Mal erhöhen bis eben derzeit 150 mg. Die letzte Erhöhung empfand ich als einen ziemlichen Höllenritt, was die Nebenwirkungen anbelangt. Ich habe jetzt ehrlich gesagt eine enorme Angst davor weiter zu erhöhen falls notwendig. Gibt es Erfahrungen ob eine Langzeiteinnahame zwangsläufig dazu führt, dass die Wirkung nachlässt, und man immer weiter erhöhen muss?Gibt es andere Betroffene hier im Forum die das Venlafaxin schon länger als 10 Jahre nehmen?Liebe Grüße Sylvia



Hallo ich nahm auch Venaflaxin.
Erst in niedrigen dosis dann am ende.
War ich bei 300mg aber nach gut 2.
Jahren wirkte es nicht mehr und bin.
Umgestiegen auf Paroxetin.


Lg

25.01.2020 18:26 • #12



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Dr. med. Andreas Schöpf