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201816.02




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Bei meiner Reha vor 8 Jahren waren viele, die keine Medikamente nahmen.
Für eine Reha muss man allerdings rehafähig sein, also so weit stabil, dass man an den Veranstaltungen teilnehmen kann. In reinen Rehakliniken (zumindest war das in meiner so) gibt es nur wenige Ärzte und nachts nur eine Nachtschwester. Wenn man akut Hilfe braucht (ob körperlicher oder psychischer Art), wird man in die nächstgelenen Krankenhäuser überwiesen. Und wenn man häufiger Panikattacken bekommt oder sonst intensive psychische Betreuung braucht, wird man nachhause geschickt.

Auf das Thema antworten




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Bergisches Land :)
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  16.02.2018 16:13  
@Schlaflose
ok, also Panikattacken als K.O. Kriterium? Nun, ist doch nur eine Attacke? ... ein Benzo und gutt is :) ...
Danke für die Info!



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  16.02.2018 16:21  
sülchen hat geschrieben:
@Schlaflose
ok, also Panikattacken als K.O. Kriterium? Nun, ist doch nur eine Attacke? ... ein Benzo und gutt is :) ...
Danke für die Info!


Wenn man in der Situation bereit ist, das Benzo zu nehmen und somit seinen Zustand wieder zu stabilisieren, ist es wohl kein Problem. Nur sind Rehakliniken personell nicht so ausgestattet, dass man Patienten, die "durchdrehen" betütteln kann.



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  16.02.2018 16:24  
Neee Quark Panikattacken sind kein Ko Kriterium für eine Reha.
Mit stabil ist hier so weit gemeint, dass man ncihtnur Depressiv im bett liegt, es nicht schafft aufzustehen und zu den täglichen Terminen (Meine Autokorrektur machte gerade Termiten draus *haha) zu gehen.

Auch krigt man da wirklich Unterstützumng was PA s angeht. So habe ich es zumindest erlebt.
Man kann zum Pflegepersonal und die helfen einem dann zu gucken, was man nun machen kann ohne gleich Benzos zu brauchen.

Wenn niemand genau weiß ob es nun Panik ist oder nicht, gab es bei uns immer einen Arzt der Bereitschaft hatte, der dann kontaktiert wurde und zur Not auch Nachts nochmal in die Klink gekommen ist.

Für schwierige Fälle in psychischer Hinsicht (Selbstgefährdung) gab es bei uns ein Zimmer, das an die Schwesternzentrale angegliedert war. da wurde man dann reingesteckt und war unter Bewachung.
Nur wenn der suidrangzu stark oder zu lang anhaltend wurde, wurden schon überhaupt mal Leute in die Psych gebracht.
Also auch hier gibt es in den Kliniken Möglichkeiten.

Aber auch hier sind Kliniken durchaus unterschiedlich- da macht man auch gute und weniger gute Erfahrungen.
Aber zur Not kann man ja auch immer wieder selbst abreisen und das entscheiden.



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  16.02.2018 16:31  
War das wirklich eine Rehaklinik oder psychosomatische Akutklinik? Das sind nämlich zwei paar Schuhe. In Rehakliniken werden nämlich Patienten, die suizidal sind gar nicht erst aufgenommen bzw. wenn es sich dort herausstellt, in die nächstgelegen Psychiatrie verfrachtet.



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  16.02.2018 16:40  
Das war wirklich eine Rehaklinik.
Klar, wer speziell in der Klinik aufgenommen werden möchte, hat vorher gewisse Regeln, kein Suiversuch in den letzten 6 Monaten zB., keine chirurgiepflichtigen SVV in den letzten 3 Monaten und so weiter.

Aber da dies eine Klinik ist, die sich speziell auf Traumapatienten ausgerichtet hat, rechnen die auch damit, dass beim aufwühlen von Geschichten auch solche gedanken aufkommen. Dort wird dann damit gearbeitet und zuerst versucht, die Patienten wieder zu stabilisieren und zu stützen bevor man sie weiter abschiebt und evtl Retraumatisiert.

Aber natürlich wird man akut Suizidal nicht erst aufgenommen. Da gilt auch, dass man stabil genug sein muss für diese Behandlung. Das ist klar.

Danke1xDanke


  16.02.2018 17:36  
Es kommt ja auch auf die Intensität der PA an und wie man schon damit umgehen kann. Ich habe auch PAs und gehe davon aus dass, ich dort auch welche haben werde, weil ich mit einigen schweren Themen konfrontiert werde...aber einen Arzt brauche ich da nicht. Hab ich zu Hause auch keinen.



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  16.02.2018 18:48  
enana hat geschrieben:
Es kommt ja auch auf die Intensität der PA an und wie man schon damit umgehen kann.


Ja klar, ich hatte da auch fast jede Nacht PA-ähnliche Zustände mit Herzrasen und Schweißausbrüchen, weil ich dort noch weniger schlafen konnte als zuhause. Aber ich habe das einfach so hingenommen und auch nichts davon erwähnt.
Aber wenn man sich viele User hier anschaut, müssen sie bei Aufkommen eines Angstzustandes direkt jemanden haben, der sich um sie kümmert. Das geht in so einer Rehaklinik eher selten und schon gar nicht nachts.



  16.02.2018 20:20  
Schlaflose hat geschrieben:

Ja klar, ich hatte da auch fast jede Nacht PA-ähnliche Zustände mit Herzrasen und Schweißausbrüchen, weil ich dort noch weniger schlafen konnte als zuhause. Aber ich habe das einfach so hingenommen und auch nichts davon erwähnt.
Aber wenn man sich viele User hier anschaut, müssen sie bei Aufkommen eines Angstzustandes direkt jemanden haben, der sich um sie kümmert. Das geht in so einer Rehaklinik eher selten und schon gar nicht nachts.

Ja das stimmt. Da hast du recht! Ist in dem Fall auch allein für das Sicherheitsgefühl wichtig, dass man weiß ein Arzt wäre sofort zur Stelle. Ich fühle mich von einer Nachtschwester schon verwöhnt :lol:



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  27.02.2018 20:33  
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