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Luna-Mila
Ich noch mal kurz.

Bemerke deutliches Herzklopfen seit heute Abend. Eigentlich mach ich mir da keine Sorgen denn ich hatte letzten Montag ein EKG und das war bestens , allerdings hab ich da nur Insidon 6 Tropfen genommen und nicht Escitalopram.

Könnte das auch eine NW sein?

29.11.2020 00:38 • #21


Kannst dich immer melden hier, kein Problem. Für mich hört sich das eher nach 'Angst bzw. Panik' an und weniger nach
Nebenwirkungen. Ich überlege schon die ganze Zeit, wie man dir am besten weiterhelfen könnte. Nimmst du denn sonst
noch weitere Medikamente? Oder aktuell nur das Escitalopram? Du könntest auch Abends etwas von den Insidontropfen
versuchen. 'Insidon' sprich Opipramol kann beruhigend u. angstlösend wirken. Kannst davon ruhig paar Tropfen nehmen.

29.11.2020 00:56 • x 1 #22



Insidon und Escitalopram- Angst vor Serotonin Syndrom

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Luna-Mila
Das ist lieb danke !

Ich nehme nur Escitalopram und L-Thyroxin 137mg ein aktuell. Mehr Medikamente nicht. Höchstens pflanzliche Sachen zur Beruhigung wie Baldrian.

Insidon nehme ich nicht weil die mir irgendwie nicht geholfen haben. Hab die ja auch eine Zeit lang genommen allerdings hatte ich das Gefühl durch die werde ich total unruhig.

29.11.2020 09:51 • x 1 #23


Also wenn du nur Escitalopram nimmst, glaube ich nicht, dass es davon kommt. Wie viel hast heute genommen?
Bei Insidon kann zu Beginn schon mal zu Nebenwirkungen kommen, was sich aber nach einer Weile wieder legt.

29.11.2020 19:01 • x 1 #24


Luna-Mila
Zitat von orion:
Also wenn du nur Escitalopram nimmst, glaube ich nicht, dass es davon kommt. Wie viel hast heute genommen?Bei Insidon kann zu Beginn schon mal zu Nebenwirkungen kommen, was sich aber nach einer Weile wieder legt.


Heute habe ich 7mg genommen. Habe dann ungefähr 3 Stunden später gemerkt das sich meine Ängste und Gedanken verstärken.
Also ich weiß halt das ich damals auch verstärkte Symptome bekommen habe beim einschleichen. Deswegen meine ich ja, reagiere extrem empfindlich , sogar bei so mininimini Schritten :/
Aber ich weiß halt auch nicht.

Mein Arzt meinte, ich solle nicht Escitalopram und Insidon zusammen nehmen sondern versuchen dass so auszuhalten bis es besser wird...

29.11.2020 19:10 • x 1 #25


Hört sich alles nicht so toll an. Ich würde das Escitalopram auf jeden Fall beibehalten und schauen, ob Besserung eintritt. Wenn du so empfindlich auf Medikamente reagierst, würde ich morgen wieder 7mg nehmen, Dienstag und Mittwoch 8mg, Donnerstag und Freitag 9 mg u. ab Samstag 10mg nehmen u. bleiben. Versuche noch etwas durchzuhalten und wenn die Nebenwirkungen nicht verschwinden oder gar unaushaltbar werden, kann man immer noch auf ein anderes Medikament ausweichen. Gibt ja auch andere Medis wie Sertralin beispielsweise. Insidon würde ich auch weglassen, da es ja bei dir gar keine Wirkung zeigt. Pflanzliches Mittel wie Baldrian kannst ruhig nehmen, kein Problem. Die Escitalopramtropfen erst mal
auf jeden Fall weiternehmen. Hast ja schon mal genommen und es ging dir ja 'halbwegs' gut damit. Der Termin ist ja auch schon bald am 07.12. also übernächste Woche. Wenn es wirklich nicht mehr geht, kann man immer noch zum Hausarzt.

29.11.2020 19:50 • x 1 #26


Luna-Mila
Zitat von orion:
Hört sich alles nicht so toll an. Ich würde das Escitalopram auf jeden Fall beibehalten und schauen, ob Besserung eintritt. Wenn du so empfindlich auf Medikamente reagierst, würde ich morgen wieder 7mg nehmen, Dienstag und Mittwoch 8mg, Donnerstag und Freitag 9 mg u. ab Samstag 10mg nehmen u. bleiben. Versuche noch etwas durchzuhalten und wenn die Nebenwirkungen nicht verschwinden oder gar unaushaltbar werden, kann man immer noch auf ein anderes Medikament ausweichen. Gibt ja auch andere Medis wie Sertralin beispielsweise. Insidon würde ich auch weglassen, da es ja bei dir gar keine Wirkung zeigt. Pflanzliches Mittel wie Baldrian kannst ruhig nehmen, kein Problem. Die Escitalopramtropfen erst mal auf jeden Fall weiternehmen. Hast ja schon mal genommen und es ging dir ja 'halbwegs' gut damit. Der Termin ist ja auch schon bald am 07.12. also übernächste Woche. Wenn es wirklich nicht mehr geht, kann man immer noch zum Hausarzt.


Also umsteigen auf ein anderes Medikament habe ich mega Schiss vor. Weil ich halt nicht weiß wie ich darauf reagiere und im schlimmsten Fall muss ich alle ADs durchprobieren und dann hilft gar keins. Grausig die Vorstellung !

Deswegen hoffe ich ja so sehr das Escitalopram mir helfen wird, weil es das bereits 2x getan hat in der Vergangenheit..
Ich will schon durchhalten, ich weiß halt das die erste Zeit wirklich blöd sein kann... hoffentlich wirkt das Medi dann trotzdem nachher...

29.11.2020 20:17 • #27


Die Angst vor ein neues Medi ist total verständlich und würde ich natürlich auch haben. Man weiß ja nicht, was da einen da erwartet. Ist halt immer so eine Sache mit neuen Medis. An sich ist Escitalopram ein relativ gut wirkendes Medikament. Gut, jeder Körper reagiert schon anders. Ich meine, wie hast du es denn früher genommen und traten die gleichen Beschwerden auf? Deine Dosis ist wirklich nicht viel und deswegen glaube ich nicht so recht an mögliche Nebenwirkungen bei dir. Aber so ausschließen kann man sowas halt auch nicht. Gut möglich, dass es sich tatsächlich um Nebenwirkungen handelt oder eben auch um die Erkrankung selbst und exakt das ist ja das Problem. Echt schwer zu sagen, was bei dir los ist und bin gespannt, was dein Psychiater so sagt. Gehst du auch mal zum Hausarzt oder nur zum Psychiater? Auch mit dem Hausarzt kann man über solche Sachen reden. Ich tue das auch

29.11.2020 20:27 • x 1 #28


Luna-Mila
Deswegen ja. Hat mich schon Überwindung gekostet das Insidon auszuprobieren obwohl das nun wirklich nicht schlimm ist. Aber der Kopf sieht darin wohl eine Bedrohung.

Damals habe ich tatsächlich genauso mit den Symptomen reagiert beim Einschleichen, wenn nicht sogar noch extremer. Aber ich kann auch nicht wirklich 100% sagen ob es NW sind oder einfach die Symptome der Erkrankung. Auf jeden Fall weiß ich das die Kopfschmerzen zu den NW gehören und die Mundtrockenheit und Übelkeit. Das hab ich definitiv von dem Medi. Kenne ich noch von damals. Die verstärkten Ängste und Gedanken kenne ich eigentlich auch so von damals aber wie gesagt...wer weiß.

Mit meiner Hausärztin rede ich darüber ja. Sie hat mich auch sanft darauf angesprochen, ob ich nicht wieder umsteigen möchte auf Escitalopram weil es mir hormontechnisch so schlecht geht. Also mit ihr kann ich da auch drüber reden, sie ist da sehr unterstützend.

29.11.2020 20:33 • x 1 #29


Es ist die Angst, die uns noch um unseren Verstand bringt. Alles spielt sich wortwörtlich in unserem Kopf ab. Bei mir ist es ja auch nicht anders. Mundtrockenheit ist keine seltene Nebenwirkung, aber bei Escitalopram wundert mich das schon etwas. Ich nehme Escitalopram seit Jahren und habe nie Mundtrockenheit davon bekommen. Eigentlich würde man Mundtrockenheit eher bei Insidon sprich Opipramol erwarten. Da ist sowas wirklich keine Seltenheit. Ok, bei dir kann es sich hier schon um Nebenwirkungen handeln. Am Anfang können Nebenwirkungen auftreten und legen sich aber wieder. Scheinst wirklich sehr sehr empfindlich auf Medis zu reagieren. Hätte ich nicht gedacht. Jetzt verstehe ich auch, wieso du in Minischritten erhöhst, absolut nachvollziehbar also. Ist ja auch wichtig dass man auch mit der Hausärztin darüber redet, tue ich auch immer. Gut, dass du auch eine einfühlsame Hausärztin hast.

29.11.2020 21:04 • x 1 #30


Luna-Mila
Also das mit der Mundtrockenheit ist halt nur in den ersten zwei Wochen der Einnahme halt bemerkbar. Danach verschwindet das meist. Jedenfalls war das so bei mir.

Jap, deswegen die Mini Schritte Habe ich die letzten Male eben nicht getan und den Horror schlecht hin erlebt. Wobei ich eben aktuell ja auch noch nicht bei der Zieldosis angelangt bin , also freue ich mich lieber nicht zu früh. Kann alles noch kommen.

Ja, meine HÄ ist schon wirklich eine tolle Person, bin froh , dass ich von ihr behandelt werde. Mein Psychiater ist allerdings auch ein guter Arzt in meinen Augen. Hat ja leider auch nicht jeder so ein Glück, an einen guten Arzt zu geraten, jedenfalls habe ich das schon von mehreren Bekannten gehört...

29.11.2020 22:52 • x 1 #31


Luna-Mila
Heute wieder vermehrt Grübeleien..warum es mir nicht besser geht und ,,was wäre wenn... Gedanken. Echt zum ko****... Es fällt mir unglaublich schwer Geduld zu haben aber ich versuche trotzdem durchzuhalten und Gedanken wie : ,,Wozu mach ich das ? Ist doch eh sinnlos von mir zu schieben.

Heute ist auch erst Tag 7 mit Escitalopram, ich darf also keine Wunder erwarten, ich weiß das das MINDESTENS 2 Wochen brauch um schleichende Verbesserungen zu bemerken.
Ich weiß das...aber warum ist es trotzdem so schwierig ?

30.11.2020 12:26 • #32


Luna-Mila
Kurze Frage:

Darf man eigentlich Schokolade essen während man ADs einnimmt ? Hab mal gelesen Schokolade soll auch zur Bildung von Serotonin beitragen.

30.11.2020 18:48 • #33


Angor
Zitat von Luna-Mila:
Kurze Frage: Darf man eigentlich Schokolade essen während man ADs einnimmt ? Hab mal gelesen Schokolade soll auch zur Bildung von Serotonin beitragen.

Wenns danach geht, hätte ich schon längst das Serotonin Syndrom, ich liebe Schokolade.

30.11.2020 18:51 • x 3 #34


Luna-Mila
Zitat von Angor:
Wenns danach geht, hätte ich schon längst das Serotonin Syndrom, ich liebe Schokolade.


gut zu wissen ! Ich liebe nämlich auch Schokolade

30.11.2020 18:59 • x 1 #35


Angor
Zitat von Luna-Mila:
:D gut zu wissen ! Ich liebe nämlich auch Schokolade

Dann lass es Dir schmecken

30.11.2020 18:59 • x 1 #36


Luna-Mila
Hallo zusammen,

heute ist Tag 11 mit Escitalopram. Seit 4 Tagen nehme ich nun 8mg/Tropfen.
Ich bemerke hin und wieder minimale Verbesserungen in meinem Befinden, habe keine Weinkrämpfe mehr. Aber die Grübeleien, negativen Gedanken und Ängste sind geblieben, wenn auch abgeschwächt.
Ich frage mich, ob das nun alles war an Wirkung... oder ob ich mehr Geduld haben muss. Ich meine ich weiß es geht in eine gute Richtung aber ich bin noch weit davon entfernt sagen zu können: es geht mir wieder besser/gut.
Habe sogar Angst, dass ich richtig depressiv werde, selbst mit Medikament.

In meinem Kopf ist Chaos, und das obwohl bald Weihnachten ist und ich mich sonst immer so sehr auf die Tage freue..,.

Lg

04.12.2020 14:13 • #37


Die Tropfen brauchen noch etwas Zeit. 8mg ist schon mal ganz gut und befindest aktuell vom Ziel sprich '10mg' nicht mehr weit entfernt. Nach 11Tagen auf eine Besserung zu hoffen, ist noch relativ zu früh und würde mindestens noch ein bis zwei Wochen warten. Ich bin zuversichtlich, dass die Wirkung einsetzen wird. Das Ding braucht halt nur eine Weile und deshalb sagt man ja, daß man mit erster Besserung frühestens nach zwei bis vier Wochen rechnen kann. Das ist die Zeitspanne, in der sich ein gewisser Spiegel an Botenstoffen (in dem Fall das Serotonin) aufbauen muss und das passiert nicht von heute auf morgen. Mir selbst ist kein einziges Medikament bekannt, welches sowas 'gleich' schafft. Es ist außerdem wichtig, dass
du die Tropfen auch wirklich regelmäßig nimmst, denn sonst kann es nicht richtig wirken. Gib dem Medikament 'ne Chance.

04.12.2020 17:41 • x 1 #38


Luna-Mila
Zitat von orion:
Die Tropfen brauchen noch etwas Zeit. 8mg ist schon mal ganz gut und befindest aktuell vom Ziel sprich '10mg' nicht mehr weit entfernt. Nach 11Tagen auf eine Besserung zu hoffen, ist noch relativ zu früh und würde mindestens noch ein bis zwei Wochen warten. Ich bin zuversichtlich, dass die Wirkung einsetzen wird. Das Ding braucht halt nur eine Weile und deshalb sagt man ja, daß man mit erster Besserung frühestens nach zwei bis vier Wochen rechnen kann. Das ist die Zeitspanne, in der sich ein gewisser Spiegel an Botenstoffen (in dem Fall das Serotonin) aufbauen muss und das passiert nicht von heute auf morgen. Mir selbst ist kein einziges Medikament bekannt, welches sowas gleich schafft. Es ist außerdem wichtig, dass du die Tropfen auch wirklich regelmäßig einnimmst, denn sonst kann es nicht richtig wirken.


Danke dir für deine Nachricht !

Ich weiß ja, dass es dauert . Geduld gehört leider nicht zu meinen Stärken.
Also weiter Zähne zusammenbeißen.
Ich habe mir gedacht, ich nehme jetzt bis Montag 8mg und warte dann ab was mein Psychiater sagt ob ich höher gehen soll oder nicht. Bis dahin übe ich mich in Geduld.

Die Tropfen nehme ich immer regelmäßig , jeden Tag um die selbe Zeit. Das ist mir sehr wichtig, damit ich meinem Körper die optimale Voraussetzung bieten kann.

04.12.2020 17:45 • x 1 #39


Natürlich kann man deine Ungeduld verstehen, denn man wartet ja auf die erhoffte Wirkung. Nur, bei dieser Medikamentart muss man wirklich mit einem Zeitraum von mindestens zwei bis vier Wochen rechnen bis die erste Wirkung einsetzt. Dein Psychiater oder aber auch deine Hausärztin würde höchstwahrscheinlich dasselbe sagen. Dein Termin ist ja schon nächste Woche und da kannst ihm ja auch darüber berichten, wie es dir geht und wie du dich fühlst.. Halte noch eine Weile durch..

04.12.2020 18:02 • x 1 #40



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