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Solitas

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Hallo,

bin zur Zeit auf 10 mg Citalopram und mein Arzt hat mir Promethazin Neuraxpharm 10mg verschrieben.

Bin dann heute noch mal hin und hab Ihm gesagt das es mir nichts bringt in akuten Situationen der Angst und Panik.

Er hat mir einfach nur ein Rezept für 20mg Citalopram geschrieben und nochmal Promethazine Neuraxpharm 10mg.

Hab dann nach alternativen gefragt wie z.B. Alprazolam oder Diazepam und er meinte Benzodiazepine verschreibt er nicht weil die süchtig machen. Ich bin mir der Risiken und Nebenwirkungen sowie Suchtgefahr bewusst allerdings wäre ich lieber süchtig nach irgendwas als so zu Leben.

Was soll ich tun? Arzt wechseln?

Ich bin verzweifelt.

12.04.2018 15:15 • 12.04.2018 #1


10 Antworten ↓


Flame


Zum Thema Benzodiazepine hat er Recht.

Frag mal,ob er Dir Amitriptylin verschreibt,das ist ein trizyklisches Antidepressivum,das benzoähnlich wirkt.
Man kann davon zwar zunehmen aber das ist wohl im Moment Deine geringste Sorge,nehme ich an.

12.04.2018 15:19 • #2


Zari66


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Zitat von Solitas:
Hallo,

bin zur Zeit auf 10 mg Citalopram und mein Arzt hat mir Promethazin Neuraxpharm 10mg verschrieben.

Bin dann heute noch mal hin und hab Ihm gesagt das es mir nichts bringt in akuten Situationen der Angst und Panik.

Er hat mir einfach nur ein Rezept für 20mg Citalopram geschrieben und nochmal Promethazine Neuraxpharm 10mg.

Hab dann nach alternativen gefragt wie z.B. Alprazolam oder Diazepam und er meinte Benzodiazepine verschreibt er nicht weil die süchtig machen. Ich bin mir der Risiken und Nebenwirkungen sowie Suchtgefahr bewusst allerdings wäre ich lieber süchtig nach irgendwas als so zu Leben.

Was soll ich tun? Arzt wechseln?

Ich bin verzweifelt.

Hallo ich kann dich voll verstehen..
Bis Medikamente helfen wenn sie denn helfen dauert es ja ewig.
Mit so einem Benzo wäre vieles leichter...Ich kenne diese Situationen.
Ja die machen schnell abhängig das ist einem aber glaub erstmal egal.
Wenn du so einfach wechseln kannst aber ob er dann sowas verschreibt sei dahingestellt

12.04.2018 15:29 • #3


kalina

kalina


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Sei froh, dass Du so einen verantwortungsvollen Arzt hast!

Keine Ängste oder Zustände sind so schlimm, wie ein Benzoentzug. Hab ich bei Mitpatienten gesehen. Mit einer Angsterkrankung schlittert man schnell in eine Abhängigkeit rein. Dadurch wird kein Problem gelöst, sondern Du hast zu Deinen jetzigen Problemen nur noch ein riesiges Problem dazu.

Ängste werden auch ohne Benzos irgendwann besser. Mit einem guten Therapeuten.

12.04.2018 15:34 • x 1 #4


Sallyblue

Sallyblue


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Kann kalina nur zustimmen. Hab auch schon den einen oder anderen Benzo enzug miterleben müssen. Würd immer erst einmal andere Medis bevorzugen. Meistens brauchen die aber auch ein paar Wochen bis sie ihr volles Potential zeigen. Bei welchem Arzt bist du denn? Hausarzt? Die verschreiben meiner meinung eh nie Benzos. Oder Psychiater?

12.04.2018 16:02 • x 1 #5


Solitas


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Fachpraxis für Neurologie und seelische Gesundheit.

Ja die Benzo Horrorstories kenne ich alle. Ist mir alles klar.

Kann nur einfach nicht nachvollziehen warum nichts getan wird wenn man dem Arzt schildert das Promethazin nichts bringt.

Hab keine Historie bzgl. Sucht/Substanz Missbrauch.

Das einzige was mir jetzt in den Sinn kommt ist mich zu betrinken. Komischerweise kann man gefährliche süchtigmachende Substanzen im Supermarkt giünstig kaufen und keiner kann mir da vorschreiben was ich in meinen Körper packe aber Ärzte verschreiben keine Benzos mehr wegen 'Suchtgefahr'.

Einfach nur noch bescheuert.

Kann jetzt 20 Promethazin fressen und wenn ich glück habe schlafe ich ein.

12.04.2018 16:20 • #6


Sallyblue

Sallyblue


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Vielleicht hilft es ja ein bischen zum Verständniss wenn du uns schreibst um welche Angst oder Panikstörung es geht. Wie lange das schon geht. Ob du das schon kennst oder erst seit ein paar Wochen Monate auftritt. Ob du schon mal Medis hattest oder in Therapie warst. Wie lange du die Medis schon nimmst

12.04.2018 16:22 • #7


Flame


10mg sind aber auch echt wenig.
Bei Panikattacken ,die oft und stark auftreten ein Tropfen auf den heissen Stein...

12.04.2018 17:31 • #8


Acanthurus

Acanthurus


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10mg helfen vielleicht gerade noch ein wenig gegen Allergien, dafür wurde das u.a Medi früher auch eingesetzt. Ambulant kann man da schon 3x25mg am Tag nehmen, in Absprache mit dem Arzt.

Höchstdosis Stationär bis 1000mg

12.04.2018 18:18 • #9


Skeletor

Skeletor


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Zitat von Flame:
Frag mal,ob er Dir Amitriptylin verschreibt,das ist ein trizyklisches Antidepressivum,das benzoähnlich wirkt.
Man kann davon zwar zunehmen aber das ist wohl im Moment Deine geringste Sorge,nehme ich an.

wollte ich auch gerade vorschlagen
(Alternativ vielleicht noch Pregabalin und Propanolol)

EDIT: Cöomipramine ist auch recht gut und sediert nicht so stark wie Amitrityline

12.04.2018 18:48 • x 1 #10


NIEaufgeben

NIEaufgeben


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Ich kann dir nur raten die Finger von benzos zu lassen....wenn's hoch kommt hast du nachher 2 Probleme eins schlimmer als das andere...bitte glaub mir ich weiss wie es dir geht auch ich leide an Angst und panikstörung mit zum Teil sehr starken Attacken ich habe eine Zeit von mehreren Wochen durchgemacht wo ich fast jeden Tag fast durchgehend Panikattacken hatte....ich habe benzos Zuhause...ich könnte sie nehmen....ich hab sie noch nie angefasst und werde es niemals tun...viel zu gross ist mein Respekt vor diesen Medis und auch die Angst danach noch schlechter dazustehen als jetzt.

12.04.2018 19:03 • x 1 #11



Dr. med. Andreas Schöpf


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