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hallo und guten abend,

ich bin 35 jahre alt und habe seid einigen jahren probleme mit depressionen und panikattacken. ich ziehe mich, soweit ich kann, zurück. ich habe zwei kinder und einen ganz lieben menschen an meiner seite, den ich nicht mehr missen möchte. er versucht mir zu helfen, aber ist letzendlich genauso hilflos wie ich. die einzige unterstützung, die ich im moment von außen habe, ist mein ergotherapeut, und auch er unterstützt mich sehr. trotzdem ist die angst allgegenwärtig. schwindel, herzrasen, schwitzen. körperlich ist alles in ordnung, doch es ist schwer, das zu glauben. ich habe körperliche symtome, doch es ist alles ok. mmmm, vom rein logischen her ist alles ok, aber vom gefühl nicht. ich bin ein sehr gefühlsbetonter mensch und es macht mich krank, das ich es nicht in den griff bekomme, das mir die stärke dazu fehlt. nun ja, das soll erstmal zu mir reichen.

wünsche euch einen schönen abend

11.09.2013 21:52 • 12.09.2013 #1


23 Antworten ↓


Fee*72
Willkommen Mandy...

das is gut,wenn du jemand an deiner seite hast...du machst Ergo?hilft das?

lg
Fee

11.09.2013 21:54 • #2



Ich ziehe mich zurück wegen Depressionen & Panikstörungen

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hallo fee,

ich rede bei der ergo, und fühle mich verstanden. ich glaube, das ist es, was mir hilft, zumindest denke ich dann nach und schiebe meine gedanken nicht beiseite, bzw sie drehen sich dann ne weile nicht im kreis

lg

11.09.2013 21:59 • #3


kyra96
Hallo Mandy,
willkommen hier im Forum. Hier findest Du bestimmt Unterstützung von uns.
Ich habe diese PA und Herzphobie seit Oktober 2012 und bin seit November 2012 auch in einer Ergo-Therapie.
(leider hatte ich heute nach 30 Sitzungen meine letzte).
Die Ergo hat mir sehr geholfen und mich sehr gut auf den Psychologen vorbereitet. In psychologischer Behandlung bin jetzt seit August 2013 und nehme unterstützend seit Junin 20123 Citalopram.
Mein Psychologe meinte auch, dass mich die Ergo sehr weit gebracht hat, dass heißt, gute Vorarbeit.

Es ist super, dass Du Unterstützung zu Hause hast. Das ist schon mal sehr wichtig.
Wie sieht es denn Dein Hausarzt? Möchte er Dich auch in psychologischer Behandlung geben?
Lass den Kopf nicht hängen, es wird besser.
LG

11.09.2013 22:05 • #4


Fee*72
Wir hatten lange einen Ergothera ,mein sohn hatte jahrelang Ergo..er war in unser familiensystem integriert..ich fragte meine Hausärztin ob sie was aufschreiben kann,sie meinte,ne nur der psychater bei erwachsenen..ich denk ich versuch es..hab bei mir im ort noch eine gefunden..u werd da mal anrufen..

dann gibt es physiotherapie..die arbeiten auch mit pferden..da war ich schonmal..hab fussreflexonenmassage gehabt...vlt hilft das eher als die normale Therapie..

lg
Fee

11.09.2013 22:11 • #5


hey kyra,

vielen dank. ich habe auch citalopram genommen, über einige jahre und habe es im märz diesen jahres abgesetzt. hilft es dir? ich war nicht davon überzeugt, das es hilft, bei mir kommt aber noch hinzu, das ich absolut ungern tabletten nehme.
mein hausarzt hat mich kennengelernt, da war ich schon in behandlung. hinzu kommt, das ich ab dem 1.9. diesen jahres in eine neue stadt gezogen bin und nun muß ich mir wieder neue menschen suchen, denen ich vertrauen kann, wo ich mich öffnen kann. man muß über ein jahr warten, um einen platz beim terapheuten zu bekommen, das macht mir angst, weil ich dann das gefühl habe, allein zu sein.

lg

11.09.2013 22:16 • #6


ich bekomme meine rezepte auch nur vom psychiater

11.09.2013 22:18 • #7


kyra96
Mein Rezept bekomme ich immer von meinem Hausarzt.
Dieser hat mir damals auch als erstes Citalopram verschrieben und der Psychologe hat dem auch zugestimmt.

11.09.2013 22:24 • #8


kyra, fühlst du dich besser mit dem citalopram?

11.09.2013 22:26 • #9


kyra96
Mir geht es viel besser mit den Citas.
Aber ich möchte sie auch so schnell wie möglich wieder los werden und mein altes Leben wieder haben.
Das geht auch nur mit Konfrontationstherapie und viel Unterstützung aus der Familie oder Freundeskreis.
Wir sitzen hier alle irgendwie im selben Boot.
Wir dürfen nur die Hoffnung nicht aufgeben.
Setz Dir kleine Ziele die Du erreichen kannst und freu Dich, wenn Du es geschafft hast.
Einen Schritt nach dem anderen.

11.09.2013 22:28 • #10


Fee*72
Mach auch Thera mit konfrontation aber komme nich weiter...
Mag es gern ohne medis schaffen..hab Angst was zu nehmen..

wünsch euch eine gute nacht..bis morgen..

11.09.2013 22:30 • #11


vielen dank für die lieben worte ich versuch es schon seid jahren, wie heißt es so schön, die hoffnung nicht aufgeben.
wünsche dir auch eine gute nacht fee

11.09.2013 22:31 • #12


Fee*72
guten morgen Mandy..

ja irgendwas müßte ja mal helfen...zwischendurch dachte ich,was wenn ich nich therapierbar bin...
es sitzt vlt einfach zu tief,um nur zu konfrontieren..

lg
Fee

12.09.2013 09:03 • #13


Hallo Fee*72
ich mag auch keine Tabs und eine Konfrontationsth. muß ich täglich schon bewältigen

12.09.2013 09:11 • #14


Fee*72
Hallo Okok..

vor allem is es das ich hier nich alles mitlesen kann,da es mich triggert..soll ich laut meiner Thera auch nicht,daher wäre auch eine selbsthilfegruppe nix sagt sie..
ich lese was und beziehe es auf mich und hab Angst das auch zu bekommen oder haben..doof...

12.09.2013 09:13 • #15


Hallo Fee....
mag sein, daß das so ist wie deine Thera sagt. Man darf ja auch keine Berichte der Theras lesen, obwohl man das Recht dazu hat!
Ich setze mich mittlerweile, da ich nur aller 14 Tage Sitzung habe, in den Garten und denke: l....t mich mal alle, denn mir geht nichts in dieser schnelllebigen Welt verloren. Du glaubst gar nicht, was da für eine Ruhe einkehrt

12.09.2013 09:18 • #16


Fee*72
Hi Okok..

ja klar..ich steiger mich eben zu sehr rein..warum ich viel auf mich beziehe weis ich nicht..
es nervt halt auch viele..welche Thera machst du?ich hatte auch letztes jahr ne Thera aber die war nur 1x im monat da..das war traumathera...

lg
Fee

12.09.2013 09:21 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@ Fee...
Ich mache eine Verhaltensth., weiß aber manchmal nit, ob eine tiefenpsy. fundierte Thera besser wäre, da da noch einiges aus der Kindheit ist. Andererseits sage ich mir, was solls, laß die Vergangenheit ruhen, denn vor meinen Störungen ging das Leben ja auch gut; bis zum Burn Out...

12.09.2013 09:24 • #18


@ Fee....
Beziehe nicht so viel auf dich, daß mache ich nämlich auch gerne, aber du bekommst nur ein schlechtes Gewissen davon

12.09.2013 09:26 • x 1 #19


kyra96
Hallo,
es soll jeder für sich selber wissen, ob er Medis nehmen möchte, oder nicht.
Ich habe auch sehr lange überlegt, ob ich damit anfange, da ich vor solchen Medis Respekt habe.
Aber als ich eine heftige PA auf der Arbeit bekam stand es für mich fest.... Ich versuche es.
Es ist ja nicht für immer und die Pillen sind ja nur unterstützend zur Therapie.
Ich habe seit dem zum Glück ein viel ruhiges Leben.
Klar bin ich noch unruhig, aber wenn ich mich nicht der Krankheit stelle, werde ich sie auch nicht besiegen.
Wenn ich nächste Woche meine Dienstreise gut überstehe, dann werden wir anfangen die Dosis der Citas zu reduzieren.
Mein Ziel ist es, bis zum Jahresende wieder Tablettenfrei zu sein.
LG

12.09.2013 10:15 • #20



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Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser