108

@Flame

Meine Therapeutin hat mir auch gesagt, dass eine Gewichtszunahme im Rahmen des Möglichen liegt. Da dachte ich halt noch ok vielleicht 3-5 kg, allemal besser als diese Todesangst oder allgegenwärtige Angst. Dass es wöchentlich steigt hat mich doch sehr überrascht und macht mich halt unglücklich auch wenn es natürlich viel viel besser mit weniger Angst zu leben geht.
Habe die Hoffnung, dass durch Sport zumindest die weitere Zunahme stagniert. Mit der Angst ging ja auch Sport nimmer, der ist langsam auch wieder möglich.
Werde gerne berichten, was meine Therapeutin morgen dazu sagt.

40 kg sind wirklich eine Hausnummer. Das Körpergefühl ist das eine aber halt auch die gesundheitliche Seite.

Es ist wirklich die Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Sehr schwierig.

Vielen Dank für deine Erfahrungen. Mir wird von Freunden/Familie auch immer gesagt reiß dich zusammen mit Schokolade, iss mehr Gemüse, mach Sport dann wird das wieder. Das mag alles richtig sein, aber die kennen diesen unbändigen Heißhunger nicht. Der gibt nunmal erst Ruhe wenn der schokopegel stimmt. Dachte da mal wieder ich sei schwach und unnormal...denke ich sehr oft über mich. Dank dir weiß ich, dass ich nicht schwach bin!
Wünsche dir, dass du immer öfter die positive Betrachtungsweise einnehmen kannst denn eins wissen wir tief im inneren, es kommt auf den Charakter an, nicht auf die Hülle die ihn umgibt.

22.10.2019 07:18 • x 5 #61


Flame
@rotezora2k
Das hast Du echt schön geschrieben...

22.10.2019 11:48 • x 1 #62


Abendschein
Es ist richtig, das der Charakter zählt und nicht die Hülle.

Ich kann das jetzt nur von mir sagen. Ich glaube ich bin eine Diät Königin. Ich habe alles ausprobiert und bin am Ende
immer wieder dicker da rausgegangen, weil ich meinem alten Muster verfallen bin. ich kenne auch die Heißhunger Attacken, obwohl ich keine Medikamente nehme, bin ich vom Essen dicker geworden.

Es ist ja egal was man macht, welche Diät, wichtig ist ja das Danach, das Halten. Da muß man immer so weiter
machen, wie man es bei jeder Diät gesagt bekommt! Die Frage ist, will ich das? Kann ich das? Muß ich das?

Müssen ja, denn sonst kommt wieder diese unschöne Jojo Effekt. Ich habe schon Tausende von Euros ausgegeben,
um abzubehmen, was hat es gebracht? Für mich nichts.

Jetzt habe ich gestern mit einer Frau gesprochen, die hat von April bis jetzt, 10 kg runter. Sicher werden das auch viele kennen, sie verzichtet auf Zucker und geht immer nach der Nährwert Tabelle, die hinten auf jedem Lebensmittel drauf steht.
Alle Ferigprodukte, enthalten viel Zucker., Da steht dann immer, Kohlenhydrate und davon Zucker....wenn da steht bis 1 Gramm, dann geht das noch, aber alles was drüber ist,

Ich gestern geschaut, eine Ritter Sport Schokolade, hat 46 Gramm Zucker auf 100 Gramm
Je mehr Süßes ich esse, desto mehr steigt der Heißhunger. Ich will das jetzt nochmal ausprobieren, die Ernährung
umzustellen, das kann ich mir auch Dauerhaft vorstellen. Ich will einfach Kilos abnehmen, weil es mir so nicht gut
geht damit, also Gesundheitlich.

Es kostet mich nichts, nur ein wenig Disziplin, aber das bin ich mir wert.
Es geht mir nicht darum, wie andere mich finden, es geht mir darum, das ich mich schlechter bewegen kann,
das die Knochen schmerzen, das ich Luft Not habe, wenn ich mich anstrenge. Darum geht es mir.

Und naja, ein bißchen schicker sieht es auch aus, wenn ich etwas Dünner bin.

26.10.2019 09:05 • x 1 #63


Flame
Huhu Abendschein,

das kann ich voll unterschreiben,wie Du das beschreibst!

Die Optik ist bei mir auch eher zweitrangig,ich habe ebenfalls Probleme mit dem Bewegen bzw. ich bekomme schnell Gelenkschmerzen in den Fussgelenken und das kann ich echt nicht brauchen.
Mal abgesehen von den anderen gesundheitlichen Risikofaktoren,die Übergewicht so mit sich bringt...

Grundsätzlich akzeptiere ich mich so,wie ich bin,das ist aber bei mir tagesformabhängig.
Mal gelingt es und mal nicht aber auch das versuche ich so anzunehmen.

Ich hatte kürzlich einen Termin bei meinem Psychiater und ich habe das Thema angesprochen.
Er hat mir zu pflanzlichen Proteinen geraten,die sind gesund und sättigen lange.
Entsprechen hab ich mich nun damit eingedeckt:

Linsen,dicke und dünne grüne Bohnen,Erbsen,weisse Bohnen u.s.w.
Und wenn ich Heisshunger habe,will ich es mit Sardinen aus der Dose probieren,müssen natürlich abgetropft werden.
Haben dann zwar auch ca. 300 kcal,sättigen dafür aber gut.

Und ich trinke keine Cola light mehr,weil ich vermute,dass der viele Süsstoff meinen Appetit noch zusätzlich anregt.
Abgesehen davon ist das Koffein darin nicht förderlich.
Und auf die Spekulatiuskekse wird ich dann wohl auch besser verzichten...hüstel

Ach so und er hat mir gesagt,ich soll mir kleine und realistische Ziele setzen.

@Abendschein
Wir kommen schon noch an unser Ziel mit vereinten Kräften!

26.10.2019 09:55 • x 1 #64


Flame
Mal wieder ein Update:

mit meiner "neuen Ernährungsform" hat es nicht lange geklappt.
Genau genommen nichtmal 2 Tage und dann hab ich mir nachts schon wieder Brötchen reingeschoben.

Nun habe ich einen neuen Ansatz:

Da ich Brötchen (und Kohlehydrate) so gerne esse,werde ich sie mir zukünftig tagsüber gönnen.
Allerdings unbelegt und ausschliesslich Körnerbrötchen mit z.B. Sonnenblumenkernen.

Habe festgestellt,dass es v.a. wichtig ist,dass ich abends satt in´s Bett gehe,ansonsten stehe ich u.U, mehrmals die Nacht auf und hau mir rein,was gerade greifbar ist.

Für abends hab ich an Kartoffelsuppe oder Ravioli gedacht.
Ess ich beides ganz gerne und das gibt es in Dosen....

Ja,ich weiss,ist nicht der Burner an Ernährung aber ich muss irgendwas finden,was langfristig machbar ist....

01.11.2019 10:57 • #65


Orangia
Ach Mensch...so ein trockenes Brötchen ist doch auch nicht das Wahre.
Ich habe immer Bananen im Haus und wenn mich der Hunger überkommt esse ich eine,
die machen wenigstens ein bißchen satt.
Im Moment stagniert mein Gewicht auch, wenn ich nicht sogar zugenommen habe. Gehe selten auf die Waage.
Meine neueste Sünde : Schwarzbrot mit Honig
Ich erlaube mir eigentlich recht viel, möchte nur auf die Menge, die Portion achten.
Friss die Hälfte sozusagen.

01.11.2019 12:33 • #66


Flame
na,wenn Du das hinbekommst Glückwunsch!

Ich hab gestern abend noch Pistazien gegessen und sogar nachts noch Marzipanbrot.
Bis mein Magen gestreikt hat und ich noch einen Kamillentee brauchte um überhaupt wieder einzuschlafen...

Schwarzbrot esse ich auch gerne und Bananen auch.
Es gibt fast nichts,das ich nicht gerne esse...

Ich muss unbedingt abends satt werden,weil ich sonst nachts aufstehe und dann wahllos futtere.

01.11.2019 12:49 • #67


Schlaflose
Eine Schwimmbadbekannte von mir hat mit Intervallfasten innerhalb von 4 Monaten 25kg abgenommen. Sie wog allerdings an die 150kg. Vorher hatte sie alle möglichen Diätversuche unternommen und keinen Erfolg gehabt, zumal sie auch in der Wechseljahren ist. Sie macht die Variante, dass sie 16 Stunden nichts isst und in den 6 Stunden, in denen sie essen darf, isst sie zweimal ganz normale Mahlzeiten. Also im Prinzip verzichtet sie auf gar nichts, nur darf man dabei auch nicht riesige Mengen zu sich nehmen. Ich habe das auch mal versucht, aber ich schaffe es einfach nicht von z.B. abends 18 Uhr bis am nächsten Morgen 10 Uhr nichts zu essen. Mir wird gegen 8-9 Uhr regelrecht schlecht vor Hunger.

01.11.2019 12:51 • x 1 #68


Orangia
Zitat von Flame:
na,wenn Du das hinbekommst Glückwunsch!I


Ich nehme es mir vor, ob es klappt ? Ich weiß es nicht.

01.11.2019 12:56 • #69


Minkalinchen
Ich reihe mich auch mal hier ein.
Seit ich Doxepin nehme habe ich zugenommen, leider, habe ständig an Essen gedacht, schlimm .
Nach 10 Kilo Zunahme, denke ich, jetzt reicht es, merke auch, das ich bei Anstrengung eher aus der Puste bin, das die Knie mehr schmerzen, und das ich allgemein mehr zu 'tragen' habe. Deshalb habe ich die Tabletten reduziert, also halbiert, merkte aber, das ich wieder unruhiger und zittriger wurde. Ist natürlich gar nicht gut, also wieder die Dosis gesteigert. Was ist nun besser (?)...
Ich muß mir auf Dauer auch was einfallen lassen, wie ich das Gewicht runter bekomme.
Da ich aber in letzter Zeit vermehrt Angst hatte/habe, mich überhaupt zu bewegen (ständige Beobachtung meiner Schritte, etc.), weil ich dachte/denke, ich bekomme bei 'Anstrengung' einen Herzinfarkt oder Schlaganfall .

01.11.2019 13:04 • #70


Carsten1974
Zitat von Flame:
Mal wieder ein Update:

mit meiner "neuen Ernährungsform" hat es nicht lange geklappt.
Genau genommen nichtmal 2 Tage und dann hab ich mir nachts schon wieder Brötchen reingeschoben.


Hast Du mal daran gedacht, Dir Unterstützung von einer Selbsthilfegruppe zum Thema Überessen zu suchen?

Ansonsten hat mir bei nächtlichem Heißhunger geholfen, abends nur noch Rohkost + Eiweiß zu essen.

01.11.2019 13:11 • x 1 #71


Flame
@Orangia

Tröste Dich,ich probier auch immer neue "Varianten" aus und meistens ess ich früher oder später dann doch ,was mir in die Finger kommt.
Aber probieren geht über studieren denk ich mir dann immer...

@Schlaflose
Ja,Intervallfasten hatte mir ja auch mein Psychiater nahe gelegt.
Ich habe dann erstmal nur versucht,die Zeiten zwischen den Mahlzeiten auszuweiten aber auch daran bin ich bereits gescheitert.
Spätestens,wenn einem "komisch" wird (Kreislauf etc.) isst man ja doch wieder was.

Er meinte ,ich solle mich mehr bewegen und ich hab ihm dann gesagt,dass ich mich genügend bewege durch meine Arbeit (3,5 Std. täglich zügig und effektiv putzen verbrennt auch Kalorien) und darüber hinaus mache ich alle Einkäufe mit dem Fahrrad u.s.w.
Vor allem kam dieses massive Übergewicht ja erst durch die Medikamenteneinnahme zustande.
40 kg in ca. 2 Jahren ist schon auffällig.
Ich wog vorher 66-68 kg.

Er scheint aber zu glauben,dass ich nicht "aktiv genug" sei.
Na ja,was soll er auch sagen ,er ist Psychiater und Psychotherapeut aber nicht spezialisiert auf Esstörungen gepaart mit medikamenten bedingter Gewichtszunahme.

Es kam nur der Spruch dass der Körper nur das verarbeitet ,was man ihm zuführt.
Stimmt ja auch aber ich fühle mich in dieser Hinsicht echt unverstanden von ihm.
Er kennt keinen Heisshunger durch Medikamente geschweige denn Depressionen und den ganzen Mist.

Zeitweise Gewicht zu verlieren mit irgendeiner schnellen Gewichtsreduktion schaffen ja auch viele.
Aber das langfristige ist doch entscheidend.

01.11.2019 13:17 • #72


Flame
@Carsten1974

Im Prinzip eine gute Idee.

Nur kam bei mir der Hauptteil der Gewichtszumahe durch die Medikamenteneinnahme zustande und da können mir dann Menschen in einer Selbsthilfegruppe auch nicht weiterhelfen...

01.11.2019 13:38 • #73


Abendschein
Huhu, wollte mal fragen, wie es so geht?

Ich habe das jetzt mit dem wenigen Zucker ausprobiert, es scheint zu klappen. Es ist echt erstaunlich, wieviel Zucker
überall drin ist. Fühle mich wohler und nicht mehr ganz so Füllig. Ich möchte nie wieder Geld ausgeben, für irgendwelche
Diäten, das ist alles, aber auch wirklich alles Geld Abzockerei und es geht auch Geld Ausgeberei. Habe ja alles ausprobiert und immer wieder hatte ich mehr Kg drauf, wenn ich mit irgendwelchen Diäten aufgehört habe. Damit ist jetzt echt schluß. Gut, das ich das hinterschaut habe. Wenn auch spät, aber besser spät, als nie.

04.11.2019 20:10 • x 2 #74


Flame
Hallo @Abendschein ,

das freut mich,dass es Dir gut tut mit weniger Zucker!

Nee,Diäten in herkömmlicher Form kommen für mich auch nicht mehr in Frage.
Wenn dann eher langfristige Umstellungen ungünstiger Gewohnheiten.

Z.B. stehe ich nachts oft auf und esse.
Habe vor,mir für diese Fälle Möhren parat zu legen denn es ist glaub ich eher die Gewohnheit und kein richtiger Hunger.

Ich hatte es ja nun mit pflanzlichen Proteinen probiert aber auch diese Variante hängt mir nach kurzer Zeit zum Hals heraus.
Mein Innerstes wehrt sich glaub ich auch irgendwie gegen Beschränkungen jeglicher Art was die Ernährung angeht,weil ich viel zu viele Jahre überkontrolliert gegessen habe.

Samstag war ich mit meinem Mann unterwegs und nach den Erledigungen haben wir uns beide eine grosse Pizza beim Italiener gegönnt,Mann,war die lecker!

Wir haben das beide so genossen,nicht nur das Essen ,auch die Atmosphäre.
Da ist mir mal wieder klar geworden,dass Essen eben auch viel mit Lebensqualität zu tun hat.
Und es tat auch gut,mal bis zum Abend satt zu sein und dann denkt man auch nicht mehr dauernd an essen.

Daraus schliesse ich für mich,dass ich nun mal etwas probiere,was ich schon ewig nicht mehr gemacht habe:
Essen ,worauf ich Appetit habe!

Ich habe zwar auch vorher öfter gegessen,worauf ich Appetit hatte aber dann immer mit schlechtem Gewissen.
Oder eben immer nur mal eine kleine Portion (damit das schlechte Gewissen nicht übermächtig wird) und war dann nie richtig satt.

Im Grunde ist es auch das,was mir meine Verhaltenstherapeutin nahegelegt hatte,einfach nach Appetit zu essen.
Sie meinte,der Körper meldet uns nicht umsonst Appetit auf bestimmte Dinge,das hat schon seinen guten Sinn wie sie sagte.
Einfach nach Appetit essen konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen,hatte Angst vor komplettem Kontrollverlust.

Der Kontrollverlust ist aber wohl eher dadurch entstanden,dass ich eben nicht mehr auf meine Körpersignale gehört habe,das ist jedenfalls meine Theorie...

05.11.2019 07:05 • #75


Schlaflose
Zitat von Flame:
Im Grunde ist es auch das,was mir meine Verhaltenstherapeutin nahegelegt hatte,einfach nach Appetit zu essen.


Ach du lieber Himmel, da würde ich permanent essen Appetit habe ich immer und vor allem auf hochkalorische Sachen Ich habe seit 8 Wochen meine Nahrungsmenge einfach reduziert und auch weitgehend auf Süßigkeiten verzichtet und seitdem 4 Kilo abgenommen. Aber ich kann nicht sagen, dass es mir besser geht als mit den vielen Süßigkeiten. Ich hatte auch keine Probleme, sie wegzulassen, also im Sinne von Entzugserscheinungen wie häufig berichtet wird. Mir geht es lediglich in dem Sinne besser, dass mir meine Hosen nicht mehr zu eng sind

05.11.2019 08:22 • x 2 #76


juwi
Bei mir sind es mittlerweile auch über 40 kg: von 47 auf 89 kg durch Medikamente zugenommen. Das ist schon hart. Man sieht völlig anders aus, jede Bewegung ist beschwerlich. Und ja, Verständnis durch Ärzte und Therapeuten: Fehlanzeige. Ich bin auch sehr frustriert. Hab' schon mehrere gescheiterte Diäten hinter mir.

05.11.2019 08:41 • x 1 #77


Flame
@Schlaflose Du Glückliche,ich krieg das nicht so einfach hin mit der Mengenreduktion...

@juwi Ja,ich finde es auch sehr traurig ,dass man nichtmal von Seiten der Ärzte verstanden wird,da zeigt sich mal wieder,dass das in der Regel nur Menschen verstehen,die selbst davon betroffen sind.
Ich hab früher auch immer gedacht,es wäre eine Ausrede,wenn jemand behauptete,durch Medikamente zugenommen zu haben aber nun muss ich es am eigenen Leib erfahren...

Bisher hab ich noch keine Fressflashs festgestellt,habe heute morgen ein Brötchen mit Hack gegessen und gleich gibt´s Nudeln.

05.11.2019 14:45 • x 1 #78


Schlaflose
Zitat von Flame:
Du Glückliche,ich krieg das nicht so einfach hin mit der Mengenreduktion...


Dauerhaft bekomme ich es leider in den letzten Jahren auch nie hin. Ein paar Wochen schaffe ich es meistens, aber nicht länger und die wenigen Kilo sind schnell wieder drauf.

05.11.2019 17:50 • x 1 #79


juwi
Das Gute an den schweren depressiven Episoden: Ich habe kaum Appetit und bin sogar zum Essen zu faul.

05.11.2019 18:27 • #80




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