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ich habe heute meine therapie angefangen...da hat die therapeutin festgestellt das ich im moment keine depressionen habe,und das ich die absolut falschen tabletten bekommen habe...sie sagte mir das paroxetin(die ich zuerst bekommen habe) und fluoxetin(die ich jetzt nehme) garnicht helfen bei einer angststörung.meine frage ist,was soll ich jetzt machen,soll ich zu meiner neurologin und mir andere verschreiben lassen,oder soll ich garkeine mehr nehmen?ich war wirklich baff als sie mir das gesagt hat

16.03.2012 21:36 • 16.03.2012 #1


3 Antworten ↓


na hallo, entweder sie helfen dir oder nicht? du gehst zum arzt und der sagt dir die wirken nicht und du weißt nicht weiter? informiere dich doch mal über das internet. und du musst doch wissen ob depressionen hast. hää?

16.03.2012 22:52 • #2



Falsche medikamente

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hallo loony

ich denke mal das du das nicht richtig verstanden hast was ich geschrieben habe...
sie hatten mir geholfen als ich eine depression hatte...meine therapeutin sagte mir aber heute das ich nur eine angststörung habe,keine depression.
ich habe nicht gesagt das ein arzt das zu mir gesagt hat sondern meine THERAPEUTIN!
sie sagte die fluoxetin helfen nur bei depressionen aber nicht bei einer angststörung!

17.03.2012 00:15 • #3


Na ja..., Angststörung von Depression trennen ist manchmal nicht leicht, weil eine Depression auch mal nicht erkannt wird. Ist aber ne andere Sache.

Was die AD angeht, auch Fluoxetin, es ist ein SSRI und gegen Angststörung kann JEDES SSRI versucht werden. Allerdings ist nicht ein einziges SSRI ursprünglich gegen Angst entwickelt. Auch die alten TCA nicht. Es sind alles Medikamente, die gegen Depression entwickelt worden. Bei jedem AD steht auch in der Packungsbeilage "gegen Depression" und dann eventuell auch "gegen Angst", aber nur Angst steht in keinem. Manchmal steht sogar nur Depression drin und die Leute bekommen es gegen reine Angststörung.

Auch die Neuroleptika, die manche bei reiner Angst/Panikstörung nehmen, da steht auch nirgends was nur von Angst/Panik, sondern Schizophrenie. Die haben aber viele die die nehmen nicht.

Lyrica wird auch bei Angst verschrieben, ist aber eigentlich ein Antiepileptika. Da steht aber auch neben Epilepsie Angststörung in der Beilage.

Im Endeffekt ist das also alles ziemlich unexakt und die Psychiatrie oder Psychologie, es sind keine exakten Wissenschaften, da geht viel über "mal versuchen". Und so ist es auch bei den ganzen Psychopharmaka.

17.03.2012 00:55 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf