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Hallöchen

Mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen ihr mit Fluoxetin gemacht habt. Ich nehme es heute den 10. Tag, und ich habe das Gefühl, dass es mir schlechter als vorher geht. Ich nehme es wegen Zwängen und Angst vor Krankheiten. Klar, es dauert bis es wirkt. Aber ich habe ziemlich viele Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, nachts einen trockenen Mund, Schlafstörungen, vermehrtes Schwitzen, innere Unruhe usw. Aber das schlimmste ist einfach die Angst. Manchmal weiß ich garnicht wovor ich Angst habe, aber die ist dann sehr stark. Am Samstag war es so schlimm, dass ich nur noch weinen konnte. Morgens wache ich auf und habe Angst. Nachts wache ich auf und habe Angst. Ist es normal, dass ein Medikament das so sehr verstärkt?
Wie sind eure Erfahrungen? Wird es besser?

Liebe Grüße

07.03.2016 14:52 • 11.03.2018 #1


13 Antworten ↓


Hallo BlackCat90

Was du beschreibst,können tatsächlich Nebenwirkungen sein,welche bei der erreichten Dosis meistens verschwinden.
Ich kenne es nicht anders,als das man da ein paar Wochen durch muss,so schwer es auch ist.
Zur Sicherheit kannst du ja deinen Psychiater/Neurologen fragen um beruhigt zu sein.

Ich habe schon sehr viele AD`s genommen u.a. auch Fluxetin aber kann mich da leider nicht mehr dran erinnern,wie das bei mir war mit Wirkung und Nebenwirkung.

07.03.2016 15:38 • #2



Erfahrungen Fluoxetin Angst

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Hallo Alex,

danke erstmal für deine Antwort leider habe ich noch keinen Psychiater, mein Hausarzt hat mir Fluoxetin verschrieben. Allerdings stehe ich jetzt auch auf einer Warteliste für eine Klinik. Ich hab mir ja schon fast gedacht, dass ich da durch muss aber im Moment ist es wirklich schlimm. Bin Samstag auch in die Klinik gefahren, haben mich mit nem Beruhigungsmittel wieder nach Hause geschickt... Es ist schwer, weil ich grad auch keine richtige Struktur habe, da ich derzeit Arbeitslos bin und bis nachmittags immer alleine Zuhause...da hat die Angst leider sehr viel Platz

Liebe Grüße

07.03.2016 15:44 • x 1 #3


Gut ists ja schonmal,dass du in eine Klinik gehst
Ja,dieses anfängliche Aushalten von eventuellen Nebenwirkungen ist schon "schlimm" aber es zahlt sich meistens aus
Tagesstruktur wem sagst du das
Es ist aber sehr gut,dass du das schon mal selbst erkannt hast,wie wichtig das ist
Wenn du viel alleine bist,wirst du wahrscheinlich auch sehr auf deine Symtome achten und das kann zur Verstärkung führen.
Die Psyche kann allerhand mit uns anstellen.
Wenn es dir richtig schlecht geht,kannst du ja hier schreiben und dein Herz ausschütten

07.03.2016 17:42 • #4


Ob ich letztendlich wirklich in die Klinik gehe, weiß ich noch nicht. Aber ich dachte, auf die Warteliste setzen lassen kann nicht schaden. Weil eigentlich bin ich grade dabei mir eine neue Ausbildungsstelle für August zu suchen. Wenn ich jetzt 2 Monate in eine Klinik gehe, kann ich keine Einstellungstest und Probearbeitstage machen Aber die Frage ist halt, was mich langfristig weiter bringt. Ambulante Therapie + Medis oder Klinik + Medis...
Bis vor 2 Wochen hatte ich eigentlich noch eine Tagesstruktur. Und jetzt mit dem Fluoxetin hat sich das alles komplett gewandelt. Ich habe morgens keine Lust aufzustehen, weiß aber eigentlich, das es mir dann besser geht, weil die Angst dann nicht so groß ist als wenn ich im Bett bleibe.
Morgens ist es immer am schlimmsten. Wenn der Wecker von meinem Freund um 6 Uhr geht, sitze ich da wie ein HB-Männchen und hab die totale Unruhe. Im Laufe des Tages wird das besser.
Krankheitssymptome habe ich eigentlich garkeine - und wenn, dann kann ich die gut ignorieren. Bei mir sind immer irgendwelche kleinen Knubbel das Problem, die ich in irgendwelchen Körperöffnungen finde

Danke Alex

07.03.2016 19:32 • #5


Perle
Hallo BlackCat90,

ich habe auch einige Zeit Fluoxetin genommen. Bin jetzt gerade im Ausschleichprozess.

Wieviel mg nimmst Du derzeit?

LG, Martina

07.03.2016 19:44 • #6


Hallo Perle,
ich nehme jeweils eine Tablette morgens und abends, 10mg.

Liebe Grüße

07.03.2016 19:48 • #7


gehen Ängste gibt es bessere SSRI mit weniger NW
(Escitalopram/Sertralin)

Was Du beschreibst sind aber normale NW beim einschleichen und kann schonmal 3-4 Wochen dauern. Ich hatte Escitalopram Tropfenweise eingeschlichen und hatte keine NW.

07.03.2016 19:52 • x 1 #8


Perle
Also dann nimmst Du insgesamt 20 mg?

Hast Du mit der Dosis auch angefangen?

Sprich mal mit Deinem Arzt. Fluoxetin wirkt antriebssteigernd und sollte daher besser nur morgens genommen werden. Ich nehme das Medi jetzt das dritte Mal in meinem Leben, ging immer so 2 Jahre.

Wie die anderen schon geschrieben haben, die Nebenwirkungen musst Du am Anfang in Kauf nehmen. Ich hatte dieses Mal auch sehr starke Angstzustände. Es ist daher sehr wichtig, dass Du Dich ablenkst. Ich habe zu der Zeit dauernd ein Internetspiel gespielt, schaue mal, was für Dich passend wäre. Es kann ein paar Wochen dauern, bis das Medi wirkt, bei mir waren es ca. 2 Monate. Die verstärkte Angst hatte ich aber nur etwa 2 Wochen.

07.03.2016 19:55 • #9


Ja, insgesamt 20mg pro Tag, so bin ich auch direkt eingestiegen.
Aber es ist beruhigend zu lesen, das es mit der Zeit besser wird

Meine Therapeutin hatte mir das Fluoxetin empfohlen, wegen der Zwänge. Im Moment steht allerdings eher die Angst vor Krankheiten im Vordergrund. Habe mir auch schon gedacht, das ich vielleicht mit zu viel mg eingestiegen bin. Vielleicht hätte ich erstmal mit einer morgens anfangen sollen. Naja, jetzt zieh ich das durch wenns nach 4-6 Wochen nicht besser wird, werd ich sie wohl wieder ausschleichen lassen. Aber nächste Woche habe ich eh einen Termin bei meinem Hausarzt, dann werd ich das mal mit ihm besprechen.

07.03.2016 19:59 • #10


Fluoxetin ist eher für Depressionen und zwangsstörung. Es pusht. Schwitzen, Unruhe, Schlafstörung sind normal. Habe lange fluoxetin genommen und mich damit gequält bis ich mich endlich informiert habe. Ärzte wissen sowas oft nicht. Escitalopram ist bei Ängsten wesentlich besser. Schwitzen Unruhe Schlafstörung sind weg damit

07.03.2016 20:58 • #11


Tahina
Hallo

Ich habe von meiner Psychiaterin Fluoxetin 20mg bekommen. Die liegen hier schon fast einen Monat, weil ich Angst habe sie zu nehmen.
Vor allem, weil ich erfahren habe, dass es Prozac ist...
Ich habe sie erst geteilt und dann geviertelt.
Meine Frage ist, müssen die ganz genau gleich groß sein? Weil beim Vierteln ist es ja nicht zu 100% genau...oh man, wie man merkt, bin ich völlig durcheinander...
Ich wollte nämlich ne Woche die Viertel nehmen und dann die Halbe von 10mg...da ich sehr empfindlich und sensibel auf alles reagiere, glaube ich daran, dass ich gar nicht so viel "brauche".

Habt ihr Erfahrungen mit der Einteilung?

LG

11.03.2018 15:22 • #12


la2la2
Hey,
das sollte kein Problem sein, wenn die Stücke halbwegs ähnlich von der Größe her sind.

Welche Symptome sollen denn damit behandelt werden?

11.03.2018 16:51 • #13


Tahina
Ich habe vorher, ein Jahr lang, Escitalopram gegen meine generalisierte Angststörung bekommen...Zudem habe ich immer wieder Depressive Phasen, die mich einfach nichts machen lassen. Ich bleibe Zuhause mit meinen Gedanken und lebe schon mehr in dieser Welt, als in der da draußen.
Ich glaube ich habe Zwangsgedanken...

Ich bin echt hin und her gerissen...weil ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich zu mir passt.
Die Psyche ist ja sooo komplex.

Momentan geht es mir gut, aber ich weiß, dass es auch wieder anders kommen kann.

11.03.2018 17:26 • #14



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Dr. med. Andreas Schöpf