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234

Wozlew
@Tinchen87 das ist immer ein Trost das er ein langes tolles Leben bei euch hatte!
Ich hoffe ihr seit nochmal bereit für einen neuen Hund.
Sonst alles okay?
Schönen Abend noch und
Liebe Grüße wozlew

25.11.2021 18:22 • #221


Johnny83
@Petros1985
Hallo erstmal!
Laut meinem Arzt ist Venla ein etwas kräftigeres Medikament, wie er es ausdrückt. Es wirkt gegen Depris und Angst, aktiviert und unterstützt generell bei Depressionen und Angst. Wenn du 18 Jahre gut damit gefahren bist, dann hat es ja seine Richtigkeit, denke ich!
Ich selbst bin nach über 10 Jahren Cipralex/Citalopram (immer wieder abgesetzt wg Schwangerschaft, oder weil es eh keinen Unterschied machte), die echt unbefriedigend waren, weil es eben gerade so halbwegs irgendwie unter Anstrengung (...) ging, ins Burnout geschlittert.
Seit gut 4 Jahren nehme ich Venla (erst 220 mg, dann 150, derzeit 187,5) sowie eine Prise Seroquel zum Schlafen. Der Unterschied ist himmelweit! Nicht nur die Depris sind deutlich besser, auch dieses scheinbar grundlos Unbehagen, die ängstliche Beklemmung und die Überreaktion auf alles und jedes hat stark abgenommen.

Wenn es dir guttut und du es verträgst - passt doch? Oder behagt es dir nicht?

25.11.2021 19:45 • x 2 #222



Einschleichen von Venlaflaxin - starke Nebenwirkungen

x 3


Johnny83
@Wozlew
Ist dein Hundekind wieder auf dem Damm?

25.11.2021 19:48 • x 1 #223


Wozlew
Hi Liebe @Johnny83,
Lieb das du fragst,Danke,
Ja die kleine Maus ist wieder fit und bereit für Blödsinn und schabernack
Wollte sich schon wieder das nächste Objekt schnappen ...

Ist bei dir alles okay?

25.11.2021 19:57 • x 1 #224


Petros1985
@Johnny83
Hi,
vor meinen Versuchen es abzusetzen wusste ich gar nicht ob ich es brauche, wie ich ohne Venlafaxin sein würde... jedes mal wenn man mich fragte wieso ich es nehme oder hilft es dir, wusste ich nicht was ich antworten soll, da ich es jahrelang genommen habe und nicht mehr wusste wie es ist ohne Venlafaxin. Scheinbar brauche ich es oder mein Organismus ist stark abhängig geworden nach dem Medikament.
Es pusht einem aus dem Bett zu steigen da es Noradrenalin enthält und die Wirkung ist an sich gut. So viel ich mibekommen habe brechen es viele ab wegen den Nebenwirkungen.
Ich habe als Nebenwirkung trockene Kehle (vielleicht ne beabsichtigte Nebenwirkung damit depressive genug Wasser trinken), gewichzunahme nicht oder wenig, kann es schlecht abschätzen da ich auch schokolade esse und natürlich starke Errektionsstörungen. Soviel ich mitbekommen habe ist der Ausstieg aus dem Medikament schwer, zumindest für einige.

25.11.2021 20:01 • x 1 #225


Johnny83
@Petros1985 also aus dem Bett pusht mich gar nichts dich schon?!
Naja, es wird ja einen Grund haben, warum du es damals verschrieben bekommen hast (oder hab ich den überlesen?)
Aber es gibt eben leider auch chronische, rezidivierende Depris - mein Arzt zb meint, ich sollte mich drauf einstellen, dass mich das quasi wie eine Stoffwechselstörung langfristig begleiten wird. Ich hatte allerdings schon als kleines Kind depressive Phasen.
Und die Nebenwirkungen sind bei dir immer, oder legen sie sich eine gewisse Zeit nach der Dosisanpassung?

25.11.2021 20:09 • #226


Johnny83
@Wozlew juhu, das ist schön zu lesen. Wenn sie Schabernack treiben können, dann passt auch alles.
Ja, also was mich betrifft, ich bleibe bei uff. In der Arbeit hagelt es nur so Aufträge - was ja grundsätzlich gut ist! - sodass Überstunden angesagt sind. Aber es ist sehr schön zu sehen, wie das Team da zusammenhilft. Ich bin zwar die einzige Texterin, kann aber jetzt gewisse Sachen mit genauer Anleitung auch an Kollegen mit weniger Auslastung delegieren.
Und ich bin froh, wenn ich endlich den 3. Stich hab. Das alles geht mir schon so nahe...Ich will mich schon bewusst nicht mehr damit befassen, aber dann kocht es in mir doch wieder hoch..

25.11.2021 20:13 • x 1 #227


Petros1985
@Johnny83
Die Nebenwirkungen die ich genannt habe sind immer. Ob ich am Anfang irgendwelche Nebenwirkungen hatte weiss ich nicht mehr, zu lange her. Ich hatte anfangs bespar10mg und seroxat 20mg. Dann wurde mir opipramol verschrieben, ich hatte am nächsten Tag einen Angstzustand erlitten und dachte dass es vom neuen Medikament ist. Der Arzt hatte mir dann Trevilor verschrieben (Venlafaxin).
Ich habe vor 2 Jahren es runtergesetzt auf 112,5mg weil ich vor allem am Wochenende stets unruhig war als hätte ich zuviel kaffe getrunken und gelesen hab das Niradrenalin erst ab 150mg eigentlich anfängt richtig zu wirken.

25.11.2021 20:14 • x 3 #228


Johnny83
Zitat von Wozlew:
Wollte sich schon wieder das nächste Objekt schnappen ...

Ja, irgendwie lernen Hunde oft nicht aus Fehlern. Hab da mal eine Dokusoap gesehen (Dr. Pol, glaub ich), wo Hunde immer wieder nach missglückten Angriffen auf stachelschweine verarztet werden mussten. Immer wieder. Und wieder.

25.11.2021 20:16 • x 1 #229


Wozlew
@Johnny83 das kann ich unterschreiben! Man muss immer ein Auge auf sie haben,Pubertät

Schön ,das ihr auf der Arbeit ein gutes Team seit,das ist viel Wert! Macht diese Zeit erträglicher.
Mir geht das auch zur Zeit nahe,lasse es zu dicht ran und zack Spannung,druckgefühl usw.

25.11.2021 20:26 • #230


Wozlew
@Petros1985 das absetzen von vielen AD ist ein oft langwieriger,schwieriger Prozess.
Man muss immer Wirkung und Nebenwirkungen abwägen und ich sehe es wie @ Johnny das es auch bedeuten kann,die AD sehr sehr lange oder immer einzunehmen.
Bei mir ist es leider auch chronisch.
Und bei sehr sensiblen Menschen zeigt das noradrenalin schon in niedrigeren Dosen Wirkung.

Machst du sonst noch etwas ,Therapie....?

25.11.2021 20:33 • #231


Petros1985
Nein, die einzige Therapie die ich mal gemacht habe war eine kognitive-Verhaltenstherapie wegen der Agoraphobie. Hauptsächlich wird einem erklärt was im Körper in der Situation passiert und welche Gedanken nicht fördernd sind und dann tränieren. Orte besuchen in denen man Angst hat und so lange wie möglich da bleiben. War gut, kann ich jedem empfehlen, zumindest hat man nix zu verlieren.
Eine Therapie im Sinne von psychoanalyse will ich nicht machen. Im nachhinein ist man vielleicht noch verwirter und ich hab mal gelesen dass einer von zehn Personen danach verwirter sind.
Mittlerweile glaube ich dass meine Angst und Depression hauptsächlich oder ausschliesslich organisch bedingt ist. Akso irgendwelche chemische Substanzen im Gehirn zu wenig oder zuviel vorhanden sind oder das Nervensystem einfach hypersensibel ist oder sowas.

25.11.2021 20:45 • #232


Petros1985
Oh man das Thema heisst einschleichen, ich hab das Wort mit ausschleichen verwechselt. Ich dachte es geht um absetzen. Ich bin ja total falsch hier
Ich schau ob es einen Threat zum ausschleichen gibt sonst eröffne ich einen

25.11.2021 20:59 • #233


Maxo
@Petros1985 Naja es war für uns dennoch hilfreich deine Erfahrungen zu lesen! Was es mir wieder bestätigt. Das Absetzen erspare ich mir. Das tue ich mir erst garnicht an, weil ich genau weiß, dass alles wieder so wie früher wird. Ich glaube, egal welches Medikament, wer einmal mit Antidepressiva angefangen hat, wird es nach dem Absetzen einfach sehr schwer haben ohne Medikamente zu leben. Nicht weil man abhängig wird nein. Sondern weil sich der Kopf gemerkt hat wie die Zeit mit dem Medikament war, nämlich erträglicher und einfacher. Und sobald man eine kleine Panikattacke oder Angstgefühle, Niedergeschlagenheit etc. pp. bei sich bemerkt, was ja an sich nichts Unnormales ist, kommt man gleich auf den Gedanke Nein, ich schaff das doch nicht ohne die Medikamente. Da muss man wirklich sehr eisern sein. Und das sind wir Sensibelchen glaube ich nicht. Also ich zumindest nicht. Wechseln auf ein anderes Präparat ja, aber ganz wieder ohne wird schwer. Du wirst dann vermutlich immer nach Alternativen suchen. Das kann auch Alk. oder Zig. rauchen sein. Von daher, lass ich's mit weiteren Absetzversuchen.

25.11.2021 21:16 • x 2 #234


Wozlew
Kennt ihr das zufällig auch?
Wenn der Tag gut war und man was schönes getan oder erlebt hat,das man abends die Quittung bekommt?
Als ob das nicht sein darf .....
Ich merk das Grad,naja mein fieser saboteur ist wohl wach

25.11.2021 21:27 • x 2 #235


Maxo
@Wozlew Nein bei mir absolut sowas nicht! Wenn mein Tag schön war, ich erfolgreich war bei was auch immer, viel geschafft habe und so weiter, dann gehe ich echt zufrieden und glücklich ins Bett. Da bin ich dann zu stolz darauf als das mir eine innere Stimme alles ruinieren könnte. Das könnten nur Mitmenschen schaffen, mir den Abend dann zu versauen

25.11.2021 21:36 • x 2 #236


Petros1985
@Maxo
Manche schafen es ohne Probleme abzusetzen.. Ist vielleicht von Mensch zu Mensch verschieden, vielleicht spielt auch die Dauer und Dosierung ne Rolle. Der Entzug an sich ist ja nicht schlimm wenn du es langsam ausschleichst sind die Entzugserscheinungen ok. Brain zaps, Kopfschmerzen, etwas Übelkeit vielleicht und nach paar Tagen ist alles weg. Wenn aber danach andere Symptome kommen und die Angstzustände oder die Depression stärker wird.. kann man aushalten aber vergeht das alles nach paar Monaten oder paar Jahre oder bleiben die für immer, das weiss ich nicht. Sonst könnte ich sagen ich halte es aus für paar Monate oder ein Jahr und dann sind die weg.

25.11.2021 21:45 • x 1 #237

Sponsor-Mitgliedschaft

Wozlew
@Maxo ich beneide ,das du das so genießen kannst! Supi
Da kannst du echt froh sein.

Ich hoffe ,ich komm irgendwie noch runter und kann schlafen

25.11.2021 21:55 • x 1 #238


Johnny83
@Wozlew
Ja, das kenne ich auch, zumindest manchmal und in einer gewissen Abwandlung.
Beispielsweise, wenn das Schöne irgendein selbstgewähltes Projekt war, etwas bauen, oder Sport, dann geht es mir wie @Maxo und ich kann am Abend glücklich und rundum zufrieden sein. Wenn es aber mit vielen externen Reizen verbunden ist, eine Party beispielsweise, eine Familienfeier, dann prackt es mich am Abend auch richtig nieder.
Oder das Vergänglichkeitsthema: Oft packt es mich im schönsten Moment, besonders in bezug auf die Kinder. Dann sehe ich sie an und frage mich wie lange noch?, und dann überfällt es mich so schmerzlich, wie viel von all den schönen Momenten nicht mehr wiederkommen wird. Zum Beispiel der Dreijährige, der sich in der U-Abhn so gern in einen Spalt zwischen den Bänken quetschte, mit dem wir stundenlang den Zug in der Auslage der Buchhandlung zugesehen haben, die Kleine, die neue Wörter erfunden hat beim Spielen (z.B. sie: und sagen wir, jetzt hören sie es auf einmla kleideln. Kleidel, kleidel, kleidel... Und dann kam das gewand von einem Kuscheltier angehopst)
Ich muss beim Schreiben gerade heuelen.. sie sind jetzt 12 und 9, und es ist ganz wunderbar mit hnen, lustig, schön, wie spielen viel gemeinsam, puzzeln oder quatsche, aber die Zeit rast einfach so dahin.

Wie ist das bei dir? So in eine konkrete Richtung, oder einfach nur ungerichtete Symptome?
Dein innerer Saboteur ist aber auch ein richtiger dreck.sack... Was könnte man dem denn entgegensetzen? Hat r einen Namen?

P.S: ich hab jetzt abends immer Tee getrunken, hilft wirklich. D A N K E für den Tipp!

26.11.2021 09:44 • x 1 #239


Wozlew
@Johnny83 huhu,
Das der Tee hilft,ist prima!
Menno ,das du weinen müsstest beim Schreiben.....
Sei froh das du 2 tolle Kinder hast und ihr ein tolles Verhältnis habt,klar rennt die Zeit, geniesse jeden Tag mit den beiden!
In Ö habt ihr ja auch tolle Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung.
Und die schöne Dinge hast du im Kopf, wie wäre es,du könntest ein kinderbuch schreiben!

Ja,mein saboteur ist ein mega drecksack, einen Namen hat er noch nicht,wäre eine Idee.
Wenn ideen da sind,den saboteur in Schach zu halten, her damit.
Konkrete Symptome, Hmm. Der Körper reagiert mit diversen Symptomen.
Er hat in den letzten Jahren sehr viel Kraft und Raum bekommen, vielleicht auch das man das positive verlernt hat.
Das gilt es wieder zu lernen.

Ganz liebe Grüße wozlew

26.11.2021 18:53 • #240



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