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Hallo erst mal an alle.
Bin hier neu im Forum.
Nehme ungefähr seit einem Jahr Duloxetin aufgrund meiner Angst-Panikattacken/Depressionen und habe vor genau 2 Wochen meine Medikation Duloxetin 30mg auf 60 mg erhöht. ( Mir ging es in den letzten Wochen immer schlechter weil ich mehrere Ereignisse verkraften/wegstecken musste.
Auf jeden Fall geht es mir seitdem sehr schlecht, habe seit Tagen extreme Schlafstörungen ( so gut wie kein Schlaf ), Konzentrationschwierigkeiten verbunden mit Zwangsgedanken, Appetilosigkeit und Antriebslosigkeit. Ich kann halt nicht wirklich unterscheiden ob ich jetzt das AD 60 mg schlecht vertrage oder mein Kranheitsbild sich verschlechtert !?
Habe natürlich meinen Arzt ( Psychologen ) informiert, einmal rät er mir zum runterdosieren und beim nächsten Gespräch wiederum die Dosis beizubehalten.( Zwischen Tür und Angelgespräch ist halt schwierig zwischen/vor den Feiertagen und no hate gegen ihn)
Habe wenigstens Zopiclon verschrieben bekommen um meine Schlafstörung (mittlerweile Angststörung vor dem Schlafengehen ) hoffentlich ein bisschen zu verbessern.
Vielleicht hat der eine oder andere einen Rat/Erfahrung/Empfehlung.
Vielen Dank schon mal.

29.12.2021 17:31 • 29.12.2021 #1


3 Antworten ↓


Hallo Toni, willkommem hier.
Erinnern dich diese Symptone denn ans Einschleichen vor 1 Jahr? Für mich klingen sie zumindest danach.
Bei jeder Dosiserhöhung kann man mit diesen NW rechnen für 14 bis 21 Tage. Ich würde dem ganzen also noch 1 Woche geben und wenn sich dann kein Rückgang der Symptome abzeichnet, in Absprache mit dem Arzt runterdosieren.

Bezüglich Zopiclon: Das ist etwas, was abhängig machen kann, also möglichst nicht so lange nehmen. Wenn du das gleiche Problem wie ich damit hast: super ein- aber nicht durchschlafen können, wäre Atosil eine sehr gute Alternative.

Man darf nicht unterschätzen, was allein Schlafmangel mit einem macht. Sobald du zu mehr Schlaf kommst, werden die Symptome bestimmt schon allein dadurch besser.

29.12.2021 18:43 • #2



Duloxetin auf 60 mg erhöht

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Zitat von Pauline333:
Hallo Toni, willkommem hier. Erinnern dich diese Symptone denn ans Einschleichen vor 1 Jahr? Für mich klingen sie zumindest danach. Bei jeder Dosiserhöhung kann man mit diesen NW rechnen für 14 bis 21 Tage. Ich würde dem ganzen also noch 1 Woche geben und wenn sich dann kein Rückgang der Symptome abzeichnet, in ...


Hi, danke für deine schnelle antwort..
Natürlich ging es mir zu der Zeit ( vor einem Jahr ) auch nicht gut sonst hätte ich nicht zu AD gegriffen, aber es war definitiv nicht so schlimm mit den Symptomen.
Und ja das mit Zoplicon stimmt da habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht ( vor ein paar Jahren schon Schlafstörungen gehabt.. ) und ich weiss das dieses Medikament abhängig macht.
Aber es ist bis jetzt das einzigste was zumindest beim einschlafen hilft.
Wird Atosil bei Bedarf eingenommen oder muss man es durchgehend einnehmen ?
Versuche noch ein paar Tage durchzuhalten, hab natürlich Angst wenn ich runterdosiere das es mir noch schlechter geht !

29.12.2021 19:13 • #3


Zitat von Toni77:
Wird Atosil bei Bedarf eingenommen oder muss man es durchgehend einnehmen ?
Versuche noch ein paar Tage durchzuhalten, hab natürlich Angst wenn ich runterdosiere das es mir noch schlechter geht !


Atosil bzw. Promethazin wird nach Bedarf genommen. Man kann es auch tagsüber zur Beruhigung nehnen, ähnlich wie Tavor, nur nicht ganz so stark und eher Richtung Beruhigung als angstlösend. Abends fördert es den Schlaf. Muss man allerdings so 1 bis 1,5h vorher nehmen. Bei mir hat es zu 8h ziemlich erholsamen Schlaf geführt in einer Zeit, in der ich sonst ohne Medikamente oft noch nichtmal 1h schlafen konnte und es weder Tavor noch Zopicöon schafften, mich länger als 1 oder 2h schlafen zu lassen.

29.12.2021 23:51 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf