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Hallo,

ich bin 30 Jahre und leide seit 9 Jahren laut Neurologin an einer Generalisierten Angststörung mit Panik. Hab bis vor kurzen noch Citalopram genommen insgesamt mindestens 8 Jahre musste ich aber langsam ausschleichen lassen, wegen dem Allergologen wegen angeschwollene Augenlider, verdacht Ödem durch Citalopram. Obwohl festgestellt wurde Allergie gegen Gräser, Erle, Hasel. Sein Plan Citalopram weg, zwei Wochen später melden und mich mit Cortison voll pupen alles schön und gut bin nicht mehr da gewesen und nehme auch noch nichts für die Allergie. Seit dem 16.05.2013 nehme ich das Citalopram nun nicht mehr. Über einer Woche schon Schwindelgefühl, Unruhe, Schmerzen, hoher Puls, hoher Blutdruck 184/?/? ich habe auch ganz normale Blutdruckwerte, Ängste, Schlecht sehen mal verschwommen und wie als hätte man durchsichtige Bakterien vor den Augen, Kribbeln im Kopf und im Gesicht, druck auf der Nase, Kopfschmerzen,alles so unreal, Gefühl von abdriften,Schmerzen im linken arm und im Rücken und und und.
Heute Schmerzen in beiden armen, druck in den Augen, die Arme fühlen sich an als würde er andauernd einschlafen,kribbeln im Kopf sowie ein Taubheitsgefühl im Gesicht immer was neues. Es ist heute so ein Tag wo ich große Angst habe es könnte was anderes dahinter stecken. Viele denken jetzt es kommt durch die Absetzung vom Citalopram das ist falsch denn als ich die citalopram genommen habe die ganzen Jahre , hatte ich auch Symptome auch Panikattacken, Gefühlsüberflutung u.v.m

Was neu ist nach dem absetzten der Citalopram, ist der Schwindel und der ist sehr anstregend vor allem wenn man damit arbeiten muss. Einschlafen der Arme.Angst zu Reden als würde da gleich kein vernünftiges Wort mehr rauskommen. Kennt das jemand?

Hatte eine Verhaltenstherapie angefangen aber durch die Arbeit und vielen Montagen ging ich nicht mehr dahin. Belese mich viel und versuche es auch irgendwo umzusetzen. Bin alle zwei Wochen in einer Gruppensitzung war jetzt 5 mal nicht mehr da, das hat aber seine guten gründe. Was kann man noch für sich machen?

LG

15.06.2013 14:31 • 17.06.2013 #1


6 Antworten ↓


hi
ich kenne diese symptome. mir ging es so, als ich die panikattacken und ängste ganz neu hatte, und mich noch geweigert habe, tabs zu nehmen. ich war zusätzlich noch wie in trance und hatte dauerangst. nach zwei wochen paroxetin gingen diese symptome weg.
nimmst du jetzt andere tabletten oder garnix mehr?

15.06.2013 17:36 • #2



Citalopram Nebenwirkungen oder Allergie Symptome - was habe ich?

x 3


Hallo, und wie geht es dir jetzt so? Zur zeit nehme ich keine medikamente.

15.06.2013 19:25 • #3


das ganze ist jetzt acht jahre her. ich wir bis vor einem halben jahr durchgehend auf paroxetin. in meinen guten zeiten sogar nur auf 10mg. dann kam ein rückschlag, 40mg, klinik und alles wieder von vorne. ich habe vor einem halben jahr den neurologen gewechselt, da es mir einfach nicht wirklich gut ging. er meinte, wenn ich schon ad´s nehmen, dann sollten sie auch helfen. somit kam die umstellung und nach cymbalta, die nicht geholfen haben, musste ich dann auch noch tavor dazu nehmen. nehme jetzt seit ca 2 monaten citalopram. die ersten zwei wochen waren schrecklich. die nebenwirkungen haben mich fertig gemacht. aber ich habe die zeit geschafft. jetzt bin ich ganz gut drauf. es gibt immernoch dinge, die ich nicht machen kann (öffentliche verkehrsmittel nutzen) aber den ganzen andren kram kann ich mittlerweile besser bewältigen. in den letzten acht jahren hatte ich zweimal verhaltenstherapie, war zweimal in ner klinik, war bei einer kinesiologin, hatte nen rückfall vom feinsten (ich konnte nix mehr, noch nicht mal alleine sein oder mir ein brötchen schmieren). aber ich habe noch viel vor im leben. ich habe keine bock mehr auf den ganzen kram. es ist manchmal total anstrengend (grad heute kam mal wieder die angst beim autofahren auf) aber ich will es schaffen! und wenn es noch nicht ohne tabs geht, dann halt nicht. ich war damals total gegen tabs, aber ich muss sagen, den ganzen tag heulen, ängste haben und nurnoch schlafen wollen....das ist nicht der sinn des lebens.
in zwei wochen gehe ich auf ein konzert natürlich bin ich aufgeregt, aber ich freue mich auch total drauf. wie ein ganz normaler mensch...
und du, wie willst du jetzt weitermachen?

15.06.2013 22:29 • #4


Das freut mich für dich

Dann hast du es ja auch ziemlich lange schon. Kennst du eigentlich den Auslöser bei dir? Was meinst du müssen wir uns damit ein leben lang rumschlagen? Was ich jetzt vorhabe weiß ich noch nicht so ganz. Habe einen Termin bei meiner Neurologin gemacht und das dauert noch zwei Monate bis ich den Termin habe. Mein Hausarzt wollte das ich wieder die citalopram nehme, obwohl er mir immer sagte das ist nicht das richtige Medikament für sie. Weil damals hatte ich ja 24 stunden Angst und Panik und nach einem Jahr nach Einnahme von Citalopram ging es mir erst besser, er meinte ich habe mich alleine wieder gefangen. Oder in die Klinik hier bei uns in der nähe, das geht aber nicht wegen der Arbeit. Er ist bestimmt überfordert mit mir.

Ich muss sagen ich bin selber Schuld das es mir noch schlecht geht, am Anfang war ich sehr oft bei meiner Neurologin Citalopram bekommen 20 mg nichts gebracht. Dann 4 Spritzen jede Woche eine, was das war weiß ich gar nicht mehr, nichts gebracht. Dann Citalopram 30 mg mit einem anderen Medikament noch dazu, nichts gebracht. Dann nach einer langen Zeit wieder zu ihr, 40 mg Citalopram bekommen. Ja und das habe ich dann die ganzen Jahre jetzt genommen und das Rezept immer von meinem Hausarzt geholt und mich durchgeschlagen . Am Anfang hatte ich alle zwei Wochen ein Termin bei einer Verhaltenstherapeutin, fand ich nicht so toll weil ich mir nicht vorstellen konnte das es was ändert aber ich konnte doch viel umsetzen von ihr .Dann nicht mehr hingegangen wegen der vielen arbeit und es muss mir ja irgendwo nicht so schlecht gegangen sein. Würde gerne wieder zu ihr hatte auch schon bei ihr auf band gesprochen aber sie meldet sich nicht mehr bei mir. Meine Freundin meint das die Therapeutin und ich ein zu enges Verhältnis hatten weil sie mir auch ihre Probleme erzählt hat und schlimme Sachen aus ihrer Vergangenheit, ich fand das gut von ihr darüber zu reden mit mir. Da Therapeuten das ja nicht dürfen meint meine Freundin meldet sie sich jetzt nicht mehr bei mir. Keine Ahnung hatte jetzt nicht das Gefühl das die Chemie nicht stimmt, würde gerne wieder zu ihr. Bis dahin heißt es durch kämpfen, abwarten und hoffen das es wieder alles besser wird.

16.06.2013 09:26 • #5


ja, ich kenne mittlerweile die auslöser. weiß aber auch, dass ich nichts dran ändern kann. es sind sachen aus meiner kindheit. somit versuche ich mir immer klar zu machen, dass es die momentane situation nicht betrifft und ich auch keine angst zu haben brauche. manchmal klappt es, manchmal nicht. ich denke schon, dass wir es unser leben lang haben werde. wurde mir auch schon von ärzten gesagt. das ding ist halt nur, wir können durch therapien und ganz viel arbeit lernen, damit klar zu kommen. ich war ja schon fast wieder gut drauf...hatte halt zu viel stress und dann kam der rückfall. sei behutsam zu dir und deinem körper. höre auf ihn, er weiß was er braucht. aber du darfst dich halt auch nicht einigeln. eine gesunde mischung muss her. das ist das rezept...ist halt nicht ganz so einfach umzusetzen.
wenn es dir mit den tabs nicht gut geht: wechseln! definitiv! es gibt so viele tabs. musst dich halt durchprobieren. wird ne harte zeit, aber da du ja grad nix nimmst, kannste direkt loslegen. hast du es mal mit paroxetin oder cymbalta versucht?
und nun zu deiner therapeutin: ein therapeut muss für dich da sein. jeder therapeut der über sich selber redet, ist kein guter therapeut! so geht das nicht! ist ja alles schön und gut, aber weißt du, ich mochte meine therapeutin auch, obwohl ich sie manchmal echt hasste. denn sie hat mir aufgaben gestellt, mich dazu gezwungen, übungen zu machen. aber genau das war es, was mich wieder fit gemacht hat. geh auf jeden fall zu einem therapeuten, aber nicht zu deiner alten zurück. das bringt nix.
wie klappt das denn alles bei dir auf der arbeit?

16.06.2013 09:45 • #6


Mit anderen Medikamenten habe ich keine Erfahrung. Wenn ich dann den Termin habe werde ich mit der Neurologin sprechen wegen Medikamenten, obwohl ich da echt Angst habe auf das ausprobieren. Ich kenne leider meine Auslöser nicht und das ist für mich hart, weil ich es noch weniger begreifen kann warum meine Psyche und Körper mich so in die knie zwängen. Auf der Arbeit und privat funktioniere ich nur. Das arbeiten ist sehr anstrengend geworden, fühle mich schnell schlapp,werde morgens nicht wirklich wach und die Symptome verschlimmern sich wenn ich aus dem Haus muss. Aber es funktioniert irgendwo noch zum glück
Werde morgen mal die Therapeuten abtelefonieren.


LG

16.06.2013 23:02 • #7




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Dr. med. Andreas Schöpf