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201822.11




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Ostsee
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Hey @kasia2306 ,
gibt es irgendeinen konkreten Grund dafür, dass du eine Monotherapie nur mit Citalopram haben willst?
Und warum Citalopram als Monotherapie und nicht Opipramol als Monotherapie?
Und zu guter letzt: Hattest du im Juli gleichzeitig mit Opirapmol und Citalopram angefangen oder zuerst eines für einige Wochen/Monate und dann das andere dazu?

Eigentlich gilt: Never change a running system......

Auf das Thema antworten


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  22.11.2018 22:20  
Hallo la2la2,
Vielen Dank für deine Antwort. Also ich habe im Juni von meinem Hausarzt das opipramol verschrieben bekommen. Es reichte aber nicht aus und ich bin zum Psychiater gegangen der verschrieb mir erst Sertralin das ging gar nicht. Dann fing ich Ende Juli mit citalopram an. Ohne Nebenwirkungen. Das beantwortet die eine Frage.
Die andere Sache ist dass ich 29 Jahre alt bin und einen Kinderwunsch habe. Meine Psychiaterin sowie mein Gynäkologe sind der Ansicht dass eine Schwangerschaft mit opipramol überhaupt nicht ginge da es zu gefährlich wäre. Mit citalopram wäre es nach Absprache machbar. Also nicht dass ich jetzt sofort schwanger werden möchte aber wir wünschen uns ein Kind wirklich sehr wenn ich wieder stabil bin.
Bin auch auf einer Warteliste bei einem Psychologen und warte auf einen Therapieplatz. Mein Plan ist es eine Therapie zu machen und dann langsam von den Tabletten weg zu kommen und wieder ohne leben zu können und meine Wünsche zu verwirklichen. Vielleicht ist es einfacher wenn man nur ein Medikament nimmt. Das weiß ich leider nicht



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Ostsee
3237
  22.11.2018 22:35  
Achso wegen gewünschter Schwangerschaft.....
Warum muss man denn jetzt zuerst das Citalopram erhöhen und dann das Opipramol ausschleichen?
Wäre vielleicht sinnvoller bei 20mg Citalopram zu bleiben und ganz LANGSAM das Opipramol auszuschleichen. Wenn das gut geht bei 20mg Citalopram bleiben. Es gilt schließlich: So wenig Chemie wie möglich bei einer Schwangerschaft.
Und falls es beim Ausschleichen von Opipramol "scheppert", kann man immer noch wieder Opipramol wieder erhöhen und dann erstmal Citalopram erhöhen.......

Deine heftigen Symptome beim abrupten Absetzen sind ganz normal, wenn man Psychopharmaka abrupt weglässt, statt sie LANGSAM auszuschleichen.

Fürs Ausschleichen des Opipramols würde ich mir einen Tablettenteiler beschaffen (gibts in jeder Apotheke) - ein Messer würde aber auch schon reichen. Dann die 50mg Opipramol Tabletten verschreiben lassen (ist dann einfacher beim Teilen). Es ist sehr Individuell, wie schnell man etwas ausschleichen kann. Wenn es zu deutlichen Symptomen kommt, ist man zu schnell und sollte langsamer vorgehen.

Start: 2x50mg
1,75 Tabletten für 1-3 Wochen
1,5 Tabletten für 1-3 Wochen
1,25 Tabletten für 1-3 Wochen
.....
0,25 Tabletten für 1-3 wochen
0,1x Tabletten (kleines bisschen) für 1-3 Wochen


So erreichst du 0,0000 nach 8-24 Wochen - je nachdem, wie dein Körper reagiert.



Wenn ein Kinderwunsch besteht, kannst du auch jetzt schon die wichtigsten Blutparameter bestimmen lassen, die sowohl für eine Schwangerschaft sehr wichtig sind, als auch deine Symptome verstärken oder sogar verursachen könnten:

- Ferritin +CRP (einziger Aussagekräftiger Wert bzgl. der Eisenversorgung des Körpers - sollte bei 100-150 liegen)
- B12 (sollte bei mind. 500 liegen)
- Folsäure (mitte des Referenzbereichs anpeilen)
- Vitamin D (mind. 50-70ng/ml anpeilen - Vitamin D3 immer zusammen mit Magnesium nehmen)
- TSH, FT3 und FT4 (Schilddrüsenhormone)
- 0815 Kram wie großes Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte, usw. usf.

Hierzu findest du in meinem Medizinschrank alles wichtige:
erfolgserlebnisse-f59/la2la2-s-medizinschrank-diverse-themen-t93207.html



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  23.11.2018 00:09  
Wow, vielen Dank für deine Ratschläge. Ich werde meine Psychiaterin mal darauf anhauen und am Montag mal mit ihr sprechen. Das hört sich für mich nämlich auch gesünder an was du so schreibst. Ich denke mal in diesem Jahr behalte ich meine alte Medikation bei und ab dem neuen Jahr fange ich an das opipramol auszuschleichen.
Meine blutwerte sind in Ordnung. Hatte aber im Juli auch einen Schilddrüsenwert von 6.7. Nehme seitdem L-Thyroxin. Irgendwie interessiert sich mein Hausarzt nicht dafür, denn solange ich mich gut fühle wären 50 mg in Ordnung. Finde das auch nicht richtig und werde die Tage auch sofort einen Termin bei einem Facharzt machen. Habe nämlich gestern beim Hausarzt angerufen und gefragt ob ich denn nicht engmaschig Blutkontrollen abgeben müsste. Seiner Meinung nach reicht alle sechs Monate aus.
Für die Folsäure und vitamin B12 nehme ich seit Anfang des Jahres Folio.
Deinen Medikamentenschrank sehe ich mir morgen in Ruhe an. Muss nämlich morgen arbeiten. Zum Glück kann mein Freund mich fahren, denn heute war ich einfach nur froh dass ich heile zu Hause angekommen bin.
Sag mal woher weißt du das alles eigentlich so genau? Würde mich sehr interessieren wenn ich das so fragen darf.

Vielen lieben Dank nochmal für deine Ratschläge und gute Nacht

Danke1xDanke


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Ostsee
3237
  23.11.2018 00:42  
Kasia2306 hat geschrieben:
Meine blutwerte sind in Ordnung.

Hast du wirklich alle Werte testen lassen, die ich oben erwähnt habe, inkl. B12, Ferritin und Vitamin D usw.?
Und sind die Werte so, wie oben angegeben (Also Vitamin D Spiegel, Ferritin, B12,....)?

Kasia2306 hat geschrieben:
Hatte aber im Juli auch einen Schilddrüsenwert von 6.7.

Ein TSH Wert von 6,7 ist entweder ein Laborfehler oder ein ECHTES Problem! Da muss man schauen, warum der TSH Wert so hoch ist. Also mindestens noch FT3, FT4, Antikörper bzgl. Hashimoto bestimmen und ein Ultraschall der Schilddrüse machen.....
Depressions- und Angstsymptome sind selten Zufall bei Schilddrüsenproblemen.
Am Tag vor der Blutentnahme KEIN Thyroxin nehmen, sonst verfälschst du die Werte......

Kasia2306 hat geschrieben:
Finde das auch nicht richtig und werde die Tage auch sofort einen Termin bei einem Facharzt machen.



Kasia2306 hat geschrieben:
Für die Folsäure und vitamin B12 nehme ich seit Anfang des Jahres Folio.

Bzgl. Folsäure sollte das reichen. Aber was B12 betrifft, bringt das NICHTS - wenn ich das richtige Präparat gefunden habe, sind da nur lächerliche 9mcg B12 drin. Damit wird sich erste nach einigen JAHREN was verbessern, falls du einen B12 Mangel hast. Da die Aufnahme von B12 sehr komplex ist und schon leichte Magen-Darm-Probleme es deutlich verschlechtern können, sowie genetische Veranlagungen, sollte man das unbedingt testen. B12 ist bei einer Schwangerschaft (fast) genauso wichtig wie Folsäure.

Kasia2306 hat geschrieben:
Sag mal woher weißt du das alles eigentlich so genau? Würde mich sehr interessieren wenn ich das so fragen darf.

Lange Geschichte... Ich habe viel Zeit in der Medizinabteilung der Uni Bibo verbracht und recherchiert. Sowohl aus interesse, als auch aufgrund eigener gesundheitlicher Probleme, die Ärzte vor Rätsel stellen.



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Bärlin Spandow
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  23.11.2018 09:38  
la2la2 hat geschrieben:
Ich habe viel Zeit in der Medizinabteilung der Uni Bibo verbracht und recherchiert.


War das noch zu der Zeit wo es noch kein Internet gab?



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Ostsee
3237
  23.11.2018 11:19  
petrus57 hat geschrieben:
War das noch zu der Zeit wo es noch kein Internet gab?

Nein, aber für ein Basiswissen in Medizin besser offizielle Medizinbücher zu lesen, als sich irgendwas zusammenzugooglen.....
Irgendwann bin ich dann auf alternative Behandlungsmethoden gestoßen und dass die erstaunlich oft mindestens genauso gut wirken oder sogar besser als die Schulmedizin. Und deutlich weniger Risiken und Nebenwirkungen haben. Mit dem Wissen aus den Medizinbüchern lässt sich halt eher einschätzen, ob etwas realistisch ist und einen Versuch wert oder eher Humbug (Homöopathie,........).


Ist jetzt hier aber Offtopic......

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
6575
  23.11.2018 11:44  
la2la2 hat geschrieben:
Irgendwann bin ich dann auf alternative Behandlungsmethoden gestoßen und dass die erstaunlich oft mindestens genauso gut wirken oder sogar besser als die Schulmedizin.


Da kommt es aber auch darauf an welche Bücher du liest.



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  26.11.2018 23:49  
Hallo,
Wollte mal eben berichten was bei mir abgeht. Bin heute in der Psychiatrie gelandet weil meine Familie nicht mehr wusste was sie tun soll. Die Diagnose ist schwere Depression mit psychotischen Symptomen. Bin nur nicht auf der geschlossenen gelandet, weil keine akute Selbstmordgefahr droht. "Suizidgedanken mit Absprache" nennt man das. Bin ein akuter Fall und werde morgen sofort eine Rückmeldung erhalten wann ich stationär aufgenommen werden kann, würde es aber vorziehen in eine tagesklinik zu gehen, was auch befürwortet wird, da man falls es schlimmer werden sollte immer noch auf die Station gehen kann. Opipramol soll sofort ausgeschlichen werden über die nächsten Wochen in 25 mg Schritten. Stattdessen gibt es Seroquel und Citalopram. Man ganz schön viel passiert heute.... Hört sich alles schlimm an, aber hey alles ist besser als nicht zu wissen was mit einem passiert und die Hoffnung zu verlieren dass es jemals besser wird. Zum Thema Psychose gibt es noch zu sagen, dass es nicht immer zutrifft dass man davon nichts merkt. Es gibt Vorzeichen und diese sind wirklich schwer zu erkennen aber man kann es irgendwie schaffen. Bin froh dass ich irgendwie die Notbremse gezogen hab und zur Psychiatrie gegangen bin,denn ich liebe mein Leben und will weder die Kontrolle darüber verlieren, noch es ganz verlieren

Danke1xDanke


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Ostsee
3237
  27.11.2018 00:02  
Oh, das klang garnicht so schlimm, wie du die Situation beschrieben hattest.

Erwähne unbedingt gegenüber den Ärzten den TSH von 6,7 - dem MUSS nachgegangen werden! Schilddrüsenprobleme können die Ursache für deine Symptome sein. Dann müssen diese behandelt werden, STATT mit irgendwelchen Psychopharmaka an den Symptomen herumzudoktorn.


Gute Besserung! Kannst ja gelegentlich mal hier schreiben, wenn du willst.



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  27.11.2018 17:20  
Mit Opipramol kann man keine Schwangerschaft durchlaufen, aber mit Seroquel ein Neuroleptikum? Opipramol wird in der Psychiatrie nicht ernst genommen habe ich schon öfters gehört.

Man muss schon aufpassen was man den Ärzten sagt. Wenn man z.B. nach einer Trennung, Verlustängste, Existenzängste und Versagensängste hat ist dies eher normal.
Umschreibt man das selbst vorschnell als Paranoia, weil es umgangssprachlich ein gebräuchlicher Begriff ist kann die Behandlung in eine ganz andere Richtung gehen.



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  27.11.2018 19:24  
Der Babywunsch wird erstmal verschoben, es ist erstmal wichtig dass ich auf die Beine komme. Wenn der Therapieansatz von März richtig gewesen wäre, dann hätten die Medikamente gewirkt. Mein Leben ist perfekt, es läuft so gut wie noch nie und ich erleide solche Nervenzusammenbrüche trotz Medikamenten. Passt irgendwie nicht zusammen. Scanne ständig meinen Körper, eine Stimme oder ich selbst das weiß ich schon gar nicht mehr erzählt mir dass ich alles verlieren werde, meine Seele will nicht in meinem Körper bleiben, die Welt ist nicht real und wir ferngesteuert, ich erkenne mein Spiegelbild nicht mehr. Das ganze ist immer schlimmer geworden. Seid März immer mehr zugespitzt. Immer im wissen dass das alles nicht normal ist und trotzdem große Ängste. Mir ist egal welche Diagnose ich bekommen habe, Hauptsache man hilft mir. Wenn es stationär eine Chance gibt oder in der tagesklinik, dann werde ich sie ergreifen. Ich möchte mein Leben zurück. Die diensthabende Ärztin hat gestern nur mit dem Kopf geschüttelt als sie das alles gehört hat. Wenn ein Medikament 7 Monate lang nicht wirkt, dann wird es das auch nicht mehr. So wie es aussieht wurde schon damals 2012 meine Diagnose falsch beziehungsweise nicht ausreichend gestellt. Bin mit GAS therapiert worden bei einer Psychologin. Das ging zwei Jahre ohne Medikamente und danach war gut. Seit März der Rückfall, man hätte wohl schon damals anders damit umgehen sollen. Depressionen sind in meiner Familie auch vorhanden und so wie die Ärztin mir das gestern gesagt hat, kann eine Depression auch daher kommen dass das Hirn zu wenig Botenstoffe produziert. Das kann ja auch sein, denn einen Grund für das alles kann ich absolut nicht wirklich erkennen. Ich habe wie gesagt nichts in meinem Leben was mich so fertig macht. Natürlich hat jeder seine Probleme aber nicht dass ich mich so fühlen müsste. Ist auch egal, hauptsächlich geht es mir darum dass ich wieder ganz normal leben möchte. Mit meinen 29 Jahren kann das Baby auch noch warten



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Ostsee
3237
  27.11.2018 19:41  
Da ist vieles denkbar und möglich.....

Es kann auch sein, dass dein psychischer Zustand durch Opipramol und/oder Citalopram verursacht wurde, wenn es davor nicht solche Probleme gab......
Kasia2306 hat geschrieben:
Hatte aber im Juli auch einen Schilddrüsenwert von 6.7.

Nochmal: Dem MUSS nachgegangen werden - ein TSH von 6,7 ist EXTREM HOCH. Schon ab einem TSH von 2,5 ist der Wert nach neueren Standards auffällig und muss zumindest abgeklärt werden. Man muss immer versuchen eine organische Ursache für psychische Symptome zu finden. Und wenn es so deutliche Indizien gibt, wäre es grob fahrlässig dich jetzt mit irgendwelchen Medikamenten einfach vollzupumpen um die Symptome zu UNTERDRÜCKEN, bevor man zumindest versucht hat eine Ursache zu finden.
Kasia2306 hat geschrieben:
Für die Folsäure und vitamin B12 nehme ich seit Anfang des Jahres Folio.

Dann MUSS B12 getestet werden, da die Folsäure einen B12 Mangel kaschieren kann und bei 9mcg B12 ein Mangel bestehen kann.....

Kasia2306 hat geschrieben:
Depressionen sind in meiner Familie auch vorhanden

Auch Schilddrüsenerkrankungen?



  27.11.2018 22:05  
@kasia2306

Suche nicht nach dem Grund oder den Gründen. Es bringt einfach nichts. Selbst, wenn du den Grund wüsstest, würde es dir nichts bringen. Wenn die Schilddrüse ausgeschlossen werden kann, ist die Depression auch weiterhin eine organische Erkrankung. Das Gehirn leidet und irgendwie scheinen hier so einige das Gehirn nicht als Organ wahrzunehmen. Stattdessen wird immer 'NUR' von der Psyche geredet. Wenn du Depressionen in der Familie hast, dann kommt eine Veranlagung infrage.

Übrigens - Aussagen wie: ich habe das perfekte Leben sind kontraindiziert. Niemand hat das perfekte Leben. Der eine hat Migräne, der andere Reizdarm, der dritte ein hyperkinetisches Herzsyndrom. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, nur kann der eine mit seinen Wehwechen besser umgehen als der andere. Du schreibst, 'du scannst dich ständig', sagst dir selbst, 'dass du alles verlieren wirst'. Wie kann man da von einem perfekten Leben sprechen? Menschen mit gesundem Selbstwertgefühl sagen so etwas nicht zu sich selbst und dennoch wird auch deren Leben niemals perfekt laufen. Das Leben besteht IMMER aus Hochs und Tiefs. Ein perfektes Leben würde dauerhaft zu einer Depression führen, weil das Glücksempfinden mit der Zeit verkümmern würde. Auch das ist erwiesen.

Danke1xDanke


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  06.12.2018 11:11  
Hallo ihr Lieben
Ich musste letzte Woche Mittwoch mein Citalopram von 10mg auf 20mg erhöhen.Natürlich mit Absprache vom Arzt.Ich leide unter Panikattacken und Angst.
Mir ging es jetzt 2 Tage richtig gut und seit gestern Abend wieder total schei..
Wie lange dauert das ca.bis die Erhöhung wirkt?




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Ostsee
3237
  06.12.2018 11:33  
Hey Jenny,
das kann ein paar Wochen dauern, bis es sich mit der neuen Dosis eingependelt hat.
Von 10mg auf 20mg ist möglicherweise eine zu starke Erhöhung, wenn du sehr sensibel auf Citalopram reagierst. Du könntest die Tabletten teilen und erstmal auf 15mg für 1-2 Wochen gehen und dann erst auf 20mg, damit die Nebenwirkungen schwächer sind.

Danke1xDanke


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  06.12.2018 11:34  
Das mit den Nebenwirkungen das geht eigendlich.Hab 3 Tage 15 mg genommen und dann erst hoch auf 20mg

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
6575
  06.12.2018 11:55  
Die Wirkung der Tabletten erfolgt ziemlich schnell. Nur die Nebenwirkung der Erhöhung könnte noch ein paar Tage anhalten.



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  10.04.2019 14:50  

Citalopram teilen?

Hallo,
ich hab ein aktuelles Problem mit Citalopram. Habe keine SNRI mehr vertragen und musste deshalb vor drei Wochen wieder aud Citalopram wechseln.
Ich habe - wie ärztlich empfohlen - erst 20 mg genommen und nach zwei Wochen auf 30 mg erhöht. Mit 30 mg geht es mir körperlich mies, extremer Kopfdruck, Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit, Muskel- und Gliederschmerzen. Die Angst ist damit besser. Bin auf 20 mg runter, schon ist es angsttechnisch schlechter. Ich kann zwar PAs noch halbwegs abfangen, aber es ist wesentlich schlechter als mit 30 mg.
Ich hab Tabletten mit 30 mg und mit 20 mg, die sich zwar teilen, aber nicht vierteln lassen. Nimmt jemand die Dosierung von 25 mg ? Scheinbar sind 20 mg bei mir zu wenig, und 30 mg zuviel. Vielleicht spielen aber auch noch Absetzerscheinungen von Duloxetin eine Rolle. Letzte Woche ging es mir mit 20 mg schon ein paar Tage relativ gut, dann kam ein ganz schlimmer Tag und ich hab, wie vom Arzt empfohlen, auf 30 mg erhöht. Nimmt jemand 25 mg und verspürt einen Unterschied zu 20 mg / 30 mg oder ist das vernachlässigbar ?



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  10.04.2019 18:04  
Ich finde das auch echt blöd, dass sich die Tabletten zwar teilen, aber nicht vierteln lassen. Selbst das Halbieren finde ich schon echt schwer. Mir ist dabei die Tablette immer in mehrere kleine Stückchen zerbrochen. Habe auch eine zeitlang 25mg nehmen sollen und hab dann die Tablette einfach halbiert und von einer Hälfe noch eine Ecke abgebrochen bzw. sind die bei mir wie gesagt eh immer in mehrere Teile zerbröselt... es war so natürlich nicht möglich die 25mg haargenau zu dosieren. Hab dann immer einfach geschätzt...

Ansonsten vielleicht mal beim Arzt/Psychologen nachfragen, ob der nicht noch einen Tipp hat, wie man Tabletten gescheit vierteln kann... das würde mich auch mal interessieren

Allerdings weiß ich jetzt auch nicht, ob der Unterschied von 5mg da wirklich so arg ins Gewicht fällt... ich hab jedenfalls nicht groß eine Veränderung gespürt und dann wieder einfach weiterhin 20mg genommen. Aber da reagiert auch jeder Mensch anders, das müsstest du halt ausprobieren... mir war schon diese Fitzelei mit den Tablettenbröseln irgendwann zu blöd...

Danke1xDanke


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Dr. med. Andreas Schöpf


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