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Habe sie jetzt fast ein halbes jahr nicht mehr genommen,dachte es geht ja auch ohne.Wie lange kann man überhaupt solche medikamente nehmen.Gibt es hier jemanden der solche dinge ganz überwunden hat und jetzt "normal"leben kann.

31.01.2012 12:48 • #81


Ich nehme das Zeug jetzt auch schon fast 4 Jahre und habe bemerkt, dass die Wirkung mit der Zeit abzuschwächen scheint.
Bin aber von 30mg auf 20mg runter. Ich habe wenig Hoffnung jemals ohne diese Tabletten leben zu können.

31.01.2012 14:23 • #82



Citalopram - echte Erfahrungen von Mitgliedern

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Hallo habe mal wieder eine Frage.

Eigentlich ging es mir einigermassen gut,bis auf den Tinnitus.
Auf Anraten eines Phychologen habe ich mit Citalopram 10 mg begonnen. Schon nach der 3. Einahme bekam ich starkes frieren,frösteln wie bei Grippe,das wurde immer unerträglicher so dass ich nach der 7. Einnahme abgebrochen habe, das heisst seit gestern.

Leider ist es immer noch nicht besser und seit Citalopram habe ich neu,krippeln in der Harnröhre,Tinnitus unerträglich stark und Gelenkschmerzen.

Wer kann mir dazu etwas sagen,wie lange dauert es bis das Medikament abgebaut ist?
Oder ist es eine Alergie auf das Medikament?

Bitte um schnelle Antwort
igel m

18.02.2012 22:47 • #83


silke79
Steht das alles in der Packungsbeilage?
Bzw. hast du die Packungsbeilage gelesen vorher??

19.02.2012 13:31 • #84


Kann 2-3 Tage dauern, bis alles wieder richtig tickt und die 1 Woche Einnahme war ja nicht lange. Es ist wahrscheinlich alles Psyche, auch der verstärkte Tinnitus.

19.02.2012 13:44 • #85


Hallo

Bei Medikamentennebenwirkungen gibt es drei mögliche Ursachen:

1. Unverträglichkeit
Dann sollte das Medikament abgesetzt und eventuell auf ein anderes
Medikament mit anderem Wirkstoff ausgewichen werden.

2. Vorübergehende Anfangsnebenwirkung
In der Regel gehen diese Einschleichnebenwirkungen nach etwa zwei
Wochen von selber vorbei. Hier ist "durchhalten" angesagt.

3. Psychische "Erwartungsnebenwirkungen"
Hierbei hilft oft schon der Verzicht auf Googel- und/oder Beipackzettel-
lesen.

Liebe Grüsse, Der Beobachter

19.02.2012 15:12 • #86


Danke für die Antworten.

Habe jetzt eine heftige Grippe bekommen,vielleicht daher das heftige frieren,bezüglich des krippeln inder Harnröhre hat mein Hausarzt Bakterien im Urin festgestellt und eine Bakterienkultur angelegt.Das Ergebnis bekomme ich morgen.

Ich traue mich trotzdem nicht mehr das Citalopram zu nehmen,mir ging es einfach zu schlecht.Den Phychiater möchte ich nicht fragen.Er hat mir bei meinem 1. und einzigen Besuch erklärt,dass er nicht ständig wegen Nebenwirkungen angerufen werden will.

Sehr witzig,ich habe Ihn noch kein einziges mal angerufen.

Ige m

20.02.2012 17:45 • #87


Hallo...

Ich nehme jetzt 4 mon. Citalopram... Die ersten 3 Wochen waren etwas anstrengend .

Gruß silvi

21.02.2012 12:21 • #88


Hallo igel m

Silvi2910 hat da völlig recht, auch wenn die ersten Wochen etwas "anstrengend"
werden können, gib dem Medikament bitte eine Chance, denn es ist eigentlich sehr
gut.

PS:
Deinem Psychiater wird, so wie ich es lese, ein solches Medikament nicht mehr helfen
können, er braucht etwas viel stärkeres ...

Liebe Grüsse, Der Beobachter

21.02.2012 12:38 • #89


Es gibt für das Absetzen von Antidepressiva Pläne, vor allem dann, wenn das Medikament über einen längeren Zeitraum eingenommen wurde.
Sinn und Zweck sind geringstmögliche Absetzsymptome, körperlicher, psychischer und geistiger Art.

Citalopram 40-20-10-0 mg/pro Woche ist die Empfehlung.

(Ich habe seit über 7 Jahren eigene Erfahrungen mit Antidepressiva und habe 2 Jahre die Gruppe Depression Bonn moderiert und geleitet).

Ich halte mich jedoch hieraus, weil grundsätzlich eine Fachkraft hierüber entscheiden sollte.
Diese muß nicht zwangsläufig diejenige sein, die das Medikament verordnet hat.

Bei einer längeren Einnahme von Antidepressiva geht es darum, "Rückfälle" zu vermeiden.
Oft wird eine sogenannte Erhaltungsdosis über einen gewissen Zeitraum verschrieben.

Als Schwierigkeit sehe ich hier: Wie unterscheiden sich Absetzsymptome von dem wirklichen Befinden vor der Medikation und welche äußeren, veränderlichen Einflüsse spielen welche Rolle ?

24.02.2012 22:52 • #90


hi, ich hatte vor einiger zeit auch noch medis, mirtazapin und citalopram, da sich dann keiner für die verschreibung v den medis zuständig fühlte und ich auch bei höheren instanzen nur in warteschlange gesetzt wurde gab ich das hinterherrennn auf und fand mich damit ab, dass ich nach den letzten tabletten einfach keine mehr nehme. Ich muss sagen im nachhinein war es bei mir eher der glauben an die notwendigkeit der chemie, denn real ging es mir ein paar wochen sehr schlecht aber nach dem absetzen geht es mir genauso wie mit medis, also eine wirkung war bei mir anscheinend nicht da, war alles nur ne kopfsache. Aber wenns ohne einnahme nicht geht, bin ich dafür alles in bewegung zu setzen das zeug auch zu bekommen...bei mir hats leider nicht geklappt, da ich krankheitabedingt nicht genug energie hatte dem ganzen über wochen hinterherzurennen, da war die alternative für mich einfacher und ich lebe ja noch

26.02.2012 15:45 • #91


Hallo MrLonely,

es hat sich niemand für die Verschreibung der Medis interessiert ? Auch nicht derjenige, der diese ursprünglich angeordnet hat ?
Das kann ich nur schwer glauben.
Wurde hier vielleicht so das Standard-Rezept Citalopram=SSRI mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit auf Wirkung "ausprobiert" ?

Einige Medikamente mußte ich absetzen wg. der Nebenwirkungen, Zoloft und Trevilor habe ich überhaupt nicht vertragen. Am besten ging es mir fast dann, wenn gleichzeitig ein Medikament ausgeschlichen und das neue eingeschlichen wurde.
Bei mir scheint sich nach 4-6 Wochen die Wirksamkeit zu verringern, am liebsten würde ich gar nichts mehr nehmen. Es kann nicht sein, daß ich alles einnehme, bis es keine Alternativen mehr gibt.

11 Jahre vorher habe ich außer dem Schilddrüsenhormon gar keine Medikamente genommen. Es ging mir zwar nicht gut, aber ich hatte meinen Körper auch nicht hiermit belastet. Hätte ich als junger Erwachsener damals rechtzeitig Medis bekommen, hätte ich mir heute bereits einiges ersparen können. Es hat mich leider niemand drauf aufmerksam gemacht bis es mal hieß "Du hast so Stimmungsschwankungen"

Beim Absetzen bin ich leider reizbar und niedergeschlagen, ich warte jetzt erst einmal den Frühling und Sommer ab. Das könnte eine gute Gelegenheit sein.

Gruß
Dirk

27.02.2012 21:49 • #92


Hallo liebe Leute,

Ich wollte mal hören ob jenand erfahrungen mit citalopram hat? Wenn ja wie ging es euch bei der einnahme? Wie habt ihr abgesetzt oder macht es noch? Wie geht es euch oder ging es euch danach?( nachwirkungen o.ä.)

Lg

19.07.2012 16:37 • #93


Cico005
Hy du

ich kam mit den Nebenwirkungen überhaupt nicht klar. Weder als ich es genommen habe noch als ich es abgesetzt hab.
Bei der Einnahme hab ich stark gezittert, war nervös, mir war schlecht und schwindelig.
Beim Ausschleichen Zwangsgedanken, Panik und Angst.

lg luna

19.07.2012 17:08 • #94


Ohhh ohhhh ich bin von 40 mg auf 20 mg runter. Das ging einigermassen mir ging es zwar ein paar tage nicht gut ( ca. 1woche ) aber dann ging es wieder. Ich will natuerlich ganz weg von dem zeug. Deshalb interessiert mich das mal wie alle anderen das so gemacht haben und emfunden haben.

19.07.2012 17:37 • #95


Hat denn sonst niemand erfahrungen damit? Ich wollte diese dinger ja eigendlich auch nicht nehmen , aber als ich im krankenhaus war ( wegen der attaken) haben die mir die einfach gegeben. Ohne zu sagen was es ist.

20.07.2012 11:08 • #96


Also,ich nehme Citalopram seit 3 Jahren,erst 20 dann 30 mg und ich hatte keinerlei Nebenwirkungen.Jedoch sind die PA`s nur kurzfristig besser geworden.

20.07.2012 13:12 • #97

Sponsor-Mitgliedschaft

30 mg ciatalopram jeden morgen seit ca 2 Monaten und mein leben hat wieder einen Sinn auf einmal

20.07.2012 15:39 • #98


Zitat von Maggie46:
Also,ich nehme Citalopram seit 3 Jahren,erst 20 dann 30 mg und ich hatte keinerlei Nebenwirkungen.Jedoch sind die PA`s nur kurzfristig besser geworden.


Mich würde interessieren, warum du die Medikamente nimmst obwohl du damit keine Besserung deiner Symptome erreicht hast? Und das seit 3 Jahren, da ist ja nicht davon auszugehen, dass es dir in Zukunft hilft. Ds verstehe ich nicht so ganz da es mir irgendwie sinnlos erscheint was zu nehmen was nicht hilft.

20.07.2012 15:48 • #99


saragossa
Hallo liebe Leute,

heute ist der 3. Tag an dem ich Citalopram wegen meiner Angstzustände nehme... merke nur ganz leichte Nebenwirkungen wie zb: Sehr wenig Appetit, bin hellwach und so ein taubes/abgedämpftes Gefühl irgendwie, kann es gar nicht richtig beschreiben
War doch ziemlich skeptisch, bin ich Medikamenten über prinzipiell. Aber auch wegen den ganz verschiedenen Erfahrungsberichten mit Citalopram, die ich gelesen hab. manche schwören darauf, andere hassen es...wie sind eure Erfahrungen? Hattet ihr vom 1. Tag an Nebenwirkungen? hat es euch geholfen? Würde mich über ne Antwort sehr freuen und nen schönen Tag wünsch ich

14.02.2015 21:27 • #100



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