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Hey,
Nach Absprache mit meinem Arzt und Psych.bin ich soweit und soll Cipralex ausschleichen.
Habe natuerlich so bloed wie ich war,viel im Internet ueber die Absatzersch.
gelesen und habe mega Angst davor.
Mein Psych ist so toll uns sagt dass er mich dabei begleiten wird und ich keine Angst haben muss,naja er hat es selber nicht genommen.
Hatte auch extreme NW beim Einschleichen aber das habe ich auch geschafft obwohl es teilweise nicht auszuhalten war.
Wie wars bei Euch?

25.11.2013 09:00 • 25.11.2013 #1


13 Antworten ↓


Wer Angst vor Absetzerscheinungen hat, ist meiner Meinung nach noch nicht so weit abzusetzen. Fühlst du dich denn selbst soweit?

25.11.2013 09:44 • #2



Ausschleichen von Cipralex

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Ja,sonst fuehle ich mich gut!
Will dieses Zeug auch nicht mehr nehmen,habe auch keine Angst vor PA oder Angst nur von den tatsaechlichen NW durch das Absetzen.
Dass die koerperlichen Symptome kommen.
Die letzte PA hatte ich im April.

25.11.2013 10:05 • #3


NW sind doch auch nicht schlimmer/anders als eine PA oder Symptome der Angst. Wieso hast du davor dann Angst?

25.11.2013 10:22 • #4


Weil viele im Net geschrieben haben,dass sie heftige NW hatten wie: Herzrasen,Schwindel,Grippesymtome usw.

25.11.2013 10:39 • #5


Klingt für mich nach Paniksymtomen...nachdem du davor keine Angst hast, sollte es doch passen

Merkst du, wo ich hin will?

25.11.2013 10:51 • x 1 #6


Huhu Maya (mich mal kurz einklink)

Cipralex/Citalopram zu früh abzusetzen, weil es einem
gerade etwas besser geht, kann ein grosser Fehler sein.

Ich weiss es, weil ich ihn in der Vergangenheit schon
zwei mal begangen habe.

Es sind allerdings nicht die Nebenwirkungen, sondern
die Gefahr eines extremen Angst- und/oder Deprirück-
falls.

Spreche bitte noch einmal mit deinem Arzt darüber.

PS:
Zitat von krausix:
Wer Angst vor Absetzerscheinungen hat, ist meiner Meinung nach noch nicht so weit abzusetzen. Fühlst du dich denn selbst soweit?


Dieser Satz, und die anderen Beiträge von krausix,
sagt alles Wichtige, was es dazu zu sagen gibt.

Ganz liebe Grüsse, Beo

25.11.2013 13:12 • #7


Ja,fuehle mich gut.
Mein Arzt und Psych.sagen ich waere soweit und kann damit anfangen.
Was ist denn zu frueh?
Nehme die TAbl seit fast einem Jahr bzw9 Monaten.
Fuehle mich stabil,habe keine PA gehe ganz normal arbeiten.

25.11.2013 15:01 • #8


Ps ich weiss worauf Du hinaus willst.
Wenn ich wuesste dass die Symptome dann kOmmen,wenn ich noch nicht geheilt sein sollte,dann waere es fur mich ok.
Habe nur Angst dass die kommen werden,weil im Gehirn durch das Ausschleichen doch die Botenstoffe fehlen werden.
Naja, ich werde damit anfangen und dann mal sehen.

25.11.2013 15:05 • #9


Ja aber du hast Angst vor körperlichen Symptomen bezüglich dem Absetzen. Das hört sich gar nicht danach an, dass deine Angst vor Kontrollverlust und körperlichen Veränderungen nicht mehr da wäre.

Was ist, wenn die Angst wieder kommt. Bist du dir sicher, dass du damit umgehen kannst? Wenn du dir so sicher bist, warum hast du dann bedenken, dass du mit den Absetzerscheinungen nicht umgehen kannst?

9 Monate ist eigentlich nicht lange, sondern eher kurz.

Der einzige Grund, warum ich dir das sage, ist nicht dich zu demotivieren sondern dich nochmal dazu zu bewegen drüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre mit dem Medikament einige wenige Jahre zu leben und dann zu entscheiden, ob man so weit ist. Ich denke, dass nach 9 Monaten alles noch sehr ähnlich ist, wie vor 9 Monaten und dass die Ängste mit allen Erscheinungen recht bald wieder da sein können. Dann wirst du erst interpretieren, dass es sich um Absetzsymptome handelt, obwohl es einfach die Angst ist. Und dann fällt man wieder in ein Loch. Genieße doch erstmal deinen jetzigen Zustand und akzeptiere für einige Zeit das Medikament.

Wie gesagt, ist nur eine Anregung und du bist deine eigene Herrin und triffst deine Entscheidungen. Denk einfach drüber nach warum du jetzt schon absetzten willst und was du dir davon versprichst.

25.11.2013 15:11 • #10


Huhu Maya

Mir hat einmal mein damaliger Neurologe erklärt, dass eine
"Heilung", also eine bleibende neuronale (positive) Veränder-
ung im Gehirn, nur langsam geht.
Oft sollen mindestens 2-3 Jahre Medikamenteneinnahmezeit
dafür nötig sein.

Habe das damals nicht glauben wollen, heute weiss ich aber,
dass es wohl wirklich so ist.

25.11.2013 15:14 • #11


Wenn ich vielleicht unbehandelt paar Jahre durch die Gegend laufen wuerde ist es vielleicht sinnvoll die solange zu nehmen.
Ich war aber bei den ersten Symptomen nach ca 2 Monaten sofort in einer Vollzeitbehandlung:-)
Der einzige Grund weswegen ich mich fuer die Medis entschieden habe ,war der Job.
Ich konnte und wollte mit den Symptomen nicht arbeiten.
Wenn ich zu Hause waere,haette ich die nicht gebraucht.
Moechte unbedingt Kinder haben und mit den TBletten geht das leider nicht:-(

25.11.2013 15:26 • #12


Ja dann alles Gute für dich und halte uns auf dem Laufenden wie es dir geht.

25.11.2013 15:28 • #13


Ja,dass sagte mein Arzt auch.
Das haengt aber von den Unstaenden ab,wie lange man das hatte,wann wurde das behandelt ,was war die Ursache usw.
Das ist ja ganz entscheidend.

25.11.2013 15:30 • #14



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Dr. med. Andreas Schöpf