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chriss1800


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Ja ich vertrage es gut .kann eig keine nebenwirkung nennen.es ging hierbei um die psyche .muss dazu sagen ich leide an angststörung und hypochnodrie .und ja die bronchitis lässt mich kaum atmen deswegen ging es nichtmehr ohne antibiotika .

27.11.2018 14:15 • #21


Holly83

Holly83


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Dann versuche dir keine Sorgen zu machen .
Das Antibiotika wird dir helfen und das ist wichtig.

Aber ich verstehe dich, da ich auch Angst und Panikstörung und Herzneurose habe und generell auf viele Medis allergisch bin habe ich auch jedesmal diese Ängste wenn ich was neues einnehmen muss .

27.11.2018 14:17 • #22


chriss1800


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Ja das mit der herznerose kenn ich auch zu gut .es ist nur so komisch obwohl ich das medikament kenne ,bekomme ich trotzdem immer angst .ich werd versuchen mir nich so viele gedanken zu machen ( was garnicht so einfach ist )

27.11.2018 15:19 • #23


Holly83

Holly83


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Ja das kenn ich nur zu gut .
Am besten ist sich beipackzettel gar nicht erst durchlesen denn für uns Angsthasen isr das gar nix .frag bei nem neuen Medikament einfach den Ärzten mit welchem Nebenwirkungen so zu rechnen ist und darauf verlässt dich dann.

27.11.2018 15:30 • #24


Lotta1983

Lotta1983


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Hallo zusammen, ich bin 35 und seit meinem 21 Lebensjahr nehme ich Paroxat. Aktuell 15 mg. Das Medikament hat aus irgendeinem Grund seine Wirkung verloren und ich bin nach einer stressigen Phase wieder in ein Loch gefallen. Leide aktuell unter einer generalisierten Angststörung die auch zu Panikanfällen führt und einer mittelgradigen Depression.

Tatsächlich waren meine Symptome für zwei Wochen komplett weg. Ich war meinen Freund für 2 1/2 Wochen besuchen der 340 km weiter weg wohnt. Nachdem ich zurück kam war alles wieder da. Ich war auch 3 Wochen in einer Klinik, was bei mir alles schlimmer anstatt besser gemacht hat. Ich denke dann ständig das ich ein hoffnungsloser Fall bin und es mir nie wieder besser gehen wird.

So, nun zu meinem eigentlichen Problem. Der Arzt hat vor auf Venlaflaxin oder Escitalopram umzustellen. Ich muss sagen bin auch dafür, da mich die Erhöhung es Paroxats nur Unruhe beschert und auch nach 6 Wochen keine Verbesserung sondern nur Verschlechterung gebracht hat. Die Frage ist welches Medikament ist besser? Der Arzt möchte auch das andere Einschleichen und das alte ausschleichen. Nicht das ich schon öfter probiert hätte das Paroxat los zu werden
Ich bin mir recht sicher das ich eine Medikamentenphobie habe und dadurch alle möglichen NW bekomme.
Wie kann man sein Hirn so steuern das man sich da nicht so reinsteigert?

Ich bin auf Ideen gespannt. Ratschläge wären echt toll.

23.03.2019 12:44 • #25


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Deine Angst vor einem neuen Medikament kann ich gut verstehen.
Vielleicht kam der Rückfall auch dadurch zustande weil du eine schöne Zeit mit deinem Freund hattest, dieser Wechsel von Nähe und Alleinsein ist nicht ganz leicht zu bewältigen.

Beipackzettel lese ich grundsätzlich nicht sondern gebe sie einem netten Menschen der sie durchliest und wenn ich meine etwas Außergewöhnliches zu entdecken, frage ich ihn ob dies eine Nebenwirkung sein kann.

Und ich weiß nicht ob das bei dir geht, aber man kann in der Apotheke einen Teiler von Medikamenten kaufen und so erst einmal einen Krümel nehmen um dies dann zu steigern, das könntest du mit deinem Arzt besprechen.

23.03.2019 20:50 • x 1 #26


Lotta1983

Lotta1983


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Vielen Dank für deine Antwort. Da ich damals bei Paroxat so viele Nebenwirkungen hatte, habe ich natürlich Angst vor neuen Mitteln. Damals wo ich damit angefangen habe ging es mir wirklich schlecht. Hast du selbst schon Erfahrungen mit einem Wechsel gemacht?

Was bei mir gerade so schlimm ist, ist eine innere Unruhe wenn ich wach werde. Dann muss ich Erbrechen und habe Durchfall. Man muss einfach mal zur Ruhe kommen...menno. Überlege zum Umstellen der Tabletten dann zu meinem Freund zu fahren. Der ist natürlich tagsüber auch arbeiten. Was mir normal nichts macht. Aber bei der Umstellung vielleicht nicht so glücklich

24.03.2019 08:02 • #27


kritisches_Auge

kritisches_Auge


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Ich habe keinen Medikamentenwechsel gehabt, seit Jahr und Tag nehme ich vor dem Einschlafen eine Minidosis Seroquel.

Aber neue Medis, mein Vitamin D z.B. sind mir erst einmal nicht geheuer.

24.03.2019 09:34 • x 1 #28


Angor

Angor


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Zitat von Lotta1983:
Die Frage ist welches Medikament ist besser?

Also wenn ich sehe, wieviele Nebenwirkungen bei Venlaflaxin aufgelistet sind, ist man bei Escitalopram sicher besser dran.

Ich nehme Escitalopram wegen meiner Angststörung mit PA, innerer Unruhe und Depressionen und bin damit vollkommen zufrieden, es hilft mir schon eine tägliche Dosis von 10 mg.

LG Angor

24.03.2019 09:47 • x 1 #29


Lotta1983

Lotta1983


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Danke für die Antworten,

mich ärgert es das mein Medikament mich wohl nicht mehr mag. Ich war komplett die Alte. Hatte die ganzen Jahre keine Probleme mehr und dann hänge ich jetzt seit November in den Seilen. Natürlich erst mal Paroxat von 10 mg auf 15 mg und dann auf 20 mg. Aber selbst nach 6 Wochen hatte ich noch so eine Rastlosigkeit, konnte nicht still sitzen und alles hat mir Angst gemacht. Selbst ein Krimi im TV. Also meinte der Arzt ich solle wieder auf 15 mg runter und jetzt meint er das ein Wechsel vielleicht gut wäre. Tja wenn das bei meiner Angst ja so einfach wäre. Ob der mich für 5 Wochen ins Koma legen kann
Ich werde alle Nebenwirkungen und Absetzungserscheinungen bekommen

24.03.2019 10:04 • #30


Angor

Angor


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Zitat von Lotta1983:
Ich werde alle Nebenwirkungen und Absetzungserscheinungen bekommen

Wenn Du darauf wartest, sicher
Mir war damals alles egal, mir gings psychisch so schlecht, lieber irgendwelche Nebenwirkungen als diese ständige Angst, Panik, und Depressionen. Und diese ständige Unruhe, die Angst dass jederzeit was passieren könnte, das war auch schlimm.
Ich war auf so einem hohen Level, ich zuckte schon zusammen wenn das Telefon oder die Türklingel ging.

Ich hatte in der Praxis von meinem Doc einen Zusammenbruch, habe ihn angefleht mir irgendwas zu verschreiben, dass ich einfach nicht mehr kann. Ich habe dann voll darauf vertraut, dass mir das Medi hilft, und ich merkte schon ab einer Woche eine Wirkung. Vielleicht auch eingebildet, weil es ja manchmal dauert wenn man einschleicht, aber ich fühlte mich da schon besser.
Ich hab ja im Laufe meiner Erkrankung viele Medis durch, auch Benzos, aber Escitalopram ist bis jetzt das beste Medi für mich.

24.03.2019 10:14 • x 2 #31


Honigbiene83

Honigbiene83


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Mir gehts leider ganz genau so. Habe mal schlechte Erfahrungen mit einem Medikament gemacht und seither nie mehr was genommen obwohl ich machmal welche gebraucht hätte. Ich habe 1-2x im monat Migräne und nehme rein gar nichts dagegen. Trau mich nicht. Hab seit 1 jahr s burnout und kann auch nichts nehmen. Mache nur Therapie. Mit medis würde es vielleicht schneller gehn aber eben. Schlimm sowas

17.04.2019 09:01 • x 1 #32


Schneewittchen-


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Ich habe eine Panikstörung und Depressionen, leider habe ich dann auch eine Angst gegen Medikamente bekommen , ich habe Angst davor das ich davon sterben könnte, während meiner stationären Therapie habe ich mit Antidepressiva anfangen müssen und ich habe panische Angst davor gehabt, aber ich war ja schon im Krankenhaus und wenn mir was passieren sollte könnte man mich dort eher retten wie zuhause dachte ich, ich habe durch dieses Medikament auch Alpträume und mein Arzt hat auch gegen die Alpträume Medikamente gegeben aber ich kann es nicht einnehmen weil ich davor Angst habe.

07.05.2019 23:57 • #33


Morgentau2008

Morgentau2008


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Zitat von Angor:
Zitat von Lotta1983:
Ich werde alle Nebenwirkungen und Absetzungserscheinungen bekommen

Wenn Du darauf wartest, sicher
Mir war damals alles egal, mir gings psychisch so schlecht, lieber irgendwelche Nebenwirkungen als diese ständige Angst, Panik, und Depressionen. Und diese ständige Unruhe, die Angst dass jederzeit was passieren könnte, das war auch schlimm.
Ich war auf so einem hohen Level, ich zuckte schon zusammen wenn das Telefon oder die Türklingel ging.

Ich hatte in der Praxis von meinem Doc einen Zusammenbruch, habe ihn angefleht mir irgendwas zu verschreiben, dass ich einfach nicht mehr kann. Ich habe dann voll darauf vertraut, dass mir das Medi hilft, und ich merkte schon ab einer Woche eine Wirkung. Vielleicht auch eingebildet, weil es ja manchmal dauert wenn man einschleicht, aber ich fühlte mich da schon besser.
Ich hab ja im Laufe meiner Erkrankung viele Medis durch, auch Benzos, aber Escitalopram ist bis jetzt das beste Medi für mich.



Aber was ist, wenn man eben NICHT voll darauf vertrauen kann?
Wenn die Angst größer ist vor den NW?
Anaphylaktischer Schock etc...

Wenn ich zuhause umfalle, da merkt das keiner, einfach weil niemand da ist.

Warum kann man diese Angst nicht verstehen? Wenigstens ein bisschen?

27.05.2019 05:26 • #34


Angor

Angor


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Natürlich kann ich diese Angst verstehen, ich kann jetzt auch nur von mir sprechen. Meine Angst und Panik waren schlimmer als die Angst vor Nebenwirkungen, das war mir in dieser Phase der Angstsstörung egal.
Ein anaphylaktischer Schock ist eher selten.

27.05.2019 05:37 • #35


Morgentau2008

Morgentau2008


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Zitat von Angor:
Natürlich kann ich diese Angst verstehen, ich kann jetzt auch nur von mir sprechen. Meine Angst und Panik waren schlimmer als die Angst vor Nebenwirkungen, das war mir in dieser Phase der Angstsstörung egal.
Ein anaphylaktischer Schock ist eher selten.


Danke!

Meine Ängste sind immer noch da, die PAs zum Glück nicht mehr. Ohne Medis.

Ich habe gelernt mit meinen Ängsten zu leben, es ist ein schei....
Nichts klappt.

Ich gehe leider immer vom Schlimmsten aus, wie kann man das abstellen?
Lass mich raten, ... mit Medis...

Was ist da drin und wie verändern sie mein Innerstes, mein Ich?
Und wie ist das möglich? Dass sie uns verändern? Im Denken, im Tun, im Verhalten?

Das Kopfkino hält mich ab, das zu nehmen.
Leider!

Nicht, weil ich nicht will, doch ich will es nehmen.
Aber die Angst ist stärker.

27.05.2019 05:47 • x 1 #36


Angor

Angor


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Zitat von Morgentau2008:
Das Kopfkino hält mich ab, das zu nehmen.
Leider!

Nicht, weil ich nicht will, doch ich will es nehmen.
Aber die Angst ist stärker.

Das tut mir leid. Ich weiß leider wie es ist, ständig dieses Angstlevel zu haben, dazu hatte diese Übererregbarkeit, dieses ständige Unruhegefühl, diese Gefühl, als ob jeden Moment was passiert, ich war überempfindlich gegen Lärm, wollte am liebsten nur meine Ruhe haben. Dann die depressiven Stimmungen, ja und dann die PA.

Ich könnte nur technisches aus dem Netz nachplappern, was in Deinem Kopf abgehen würde, wenn Du ein AD nehmen würdest, ich sag es mal mit meinen Worten, es gibt mir das was mir fehlt, Seretonin, was für Stimmungen verantwortlich ist.

Natürlich bin ich nicht ganz frei von Ängsten, aber ich komme besser damit klar, ich fühle mich dem Alltag gewachsen, und was meine Phobien angeht, da bedarf es wohl noch was anderem, das kriegt man mit Medis nicht weg, aber ich verfalle nicht gleich in Panik mit PA.

Ich fühle mich nicht fremdgesteuert und fühle mich nicht als Zombie, ich bin wie immer und fühle mich unter dem AD sicher.

Das wird Dir aber nicht viel nützen, wenn Du Angst hast, überhaupt was zu nehmen, vielleicht wäre dann eine Therapie für Dich eine Option, aber quäle Dich bitte nicht weiter so herum.

LG Angor

27.05.2019 07:13 • x 2 #37


Schneewittchen-


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Bei mir war es genauso, im Urlaub habe ich Schwindel bekommen Panikattacke und ins Krankenhaus dann ein zweites mal mit Übernachtung, meine Tochter die arme sagt Mama ich will nicht im Krankenhaus bleiben, das war im Teneriffa im Süden, mir ist von der Hitze schwindelig geworden. Wie ich wieder in Deutschland war ist meine Tochter eine Woche zu ihrem Papa, ab da könnte ich eine Woche nicht mehr zuhause schlafen weil ich dachte ich könnte umfallen und keiner bekommt was mit, hatte so panische Angst das es was mit dem Herzen ist. Meine Hausärztin hatte auch noch Urlaub meine Versichertenkarte nicht gefunden, bin zu irgendeinem Arzt und habe sie auch angefleht das sie mir was dagegen gibt. Sie hat mir Tavor gegeben, ich musste aber was dagegen tun kann ja nicht ganze Zeit Medikamente nehmen bin in die Psychiatrie und die Ärztin meinte ich soll einen Termin machen für eine ambulante Therapie, als der Termin dann war, bin ich ins Auto erst mal Fenster aufgemacht Musik angemacht damit ich keine Panikattacke bekomme, auf dem Weg ins Krankenhaus bekomme ich eine Panikattacke nehme schnell eine Tavor, rote Ampel rufe ich meine Freundin an und bin so am heulen das sie mich weiter fahren soll. Als ich dann in der Psychiatrie war habe ich die angepfleht das sie mich aufnehmen. Im Krankenhaus würde es mir dann noch schlechter ich konnte das Krankenhausgebäude nicht verlassen weil ich Angst davor hatte das die Ärzte nicht sofort dann zur Stelle wären, im Krankenhaus habe ich auch einen Kreislaufkollaps bekommen und mich dabei übergeben, das war so eine schlimme Zeit und wenn es dann warm wurde hatte ich Angst vor der Hitze, dann die Angst vor Medikamenten kam noch hinzu, jetzt nehme ich Venlafaxine und es geht mir besser aber habe immer noch Angst vor anderen Medikamenten.

27.05.2019 08:33 • x 2 #38


Icefalki

Icefalki


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Ich habe mich 17 Jahre gequält, weil ich ich mich bzgl. der Angst geschämt habe. Als eine schwere Depri hinzukam, war ein AD meine Rettung. Im Moment muss ich das auch wieder nehmen, weil's mich wal wieder erwischt hat.

In diesen akuten Phasen kann man nimmer vernünftig denken, weil alles nur noch angstbesetzt ist. Man fürchtet alles. Ist extremst empfindlich, spürt diese Last auf der Seele liegen, kommt nimmer zur Ruhe. Alles entgleitet einem, man möchte sich verstecken, und selbst das geht schief. Alles geht schief, reines Chaos.

AD haben die Eigenschaft, sofern sie anschlagen, sich wie ein Schutzschild über die Psyche zu legen. Was aber nicht heisst, dass man deshalb negativ verändert wird. Sie puffern nur. Man wird wieder gelassener. Allerdings, da die meisten antriebssteigernd wirken, hat man zu Beginn u.U. nochmals eine Steigerung der inneren Unruhe, und schlechte Gefühle. Wenn man das weiss, kann man durchhalten.

Mein Arzt hat mich jetzt gleich auf die normale Dosis gesetzt, um schnelle Wirkung zu erzielen und mir auch deutlich gesagt, dass ich mit Nebenwirkungen rechnen muss und die Gefühle dann darauf schieben kann. Hab ich getan. Ich kann jetzt wieder sehr gut schlafen, hab Zeiten, wo es mir besser geht, dann mal wieder schlechter. Allerdings hätte ich es ohne Medi nicht mehr gepackt..

Ich wollte euch nur bissle Mut machen. Ich Weiss auch, dass Angst nicht mit dem Verstand gehändelt werden kann. Manchmal braucht es eben Medis, um wieder klarer zu werden.

27.05.2019 11:53 • x 3 #39


Maedchen

Maedchen


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Ich schließe mich dem letzten Post an.

Ohne mein AD wäre ich heute sonst so, wahrscheinlich nicht mehr hier oder Dauergast in der Klapse.

In sehr schweren Zeiten sind Medikamente sinnvoll. Die ersten Nebenwirkungen sind nicht toll aber die Erlösung danach wird es mir immer wert sein.

Man muss eben entscheiden ob man glaubt es mit Therapie ohne schaffen zu können, was einen längeren Leidensweg bedeutet. Es ist keine Schwäche zu sagen hey ich möchte jetzt gerne ein AD ausprobieren.
Wir alle wollen doch einfach nur zur Ruhe kommen.

27.05.2019 17:53 • x 1 #40




Dr. med. Andreas Schöpf

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