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Honigbiene83
Mir gehts leider ganz genau so. Habe mal schlechte Erfahrungen mit einem Medikament gemacht und seither nie mehr was genommen obwohl ich machmal welche gebraucht hätte. Ich habe 1-2x im monat Migräne und nehme rein gar nichts dagegen. Trau mich nicht. Hab seit 1 jahr s burnout und kann auch nichts nehmen. Mache nur Therapie. Mit medis würde es vielleicht schneller gehn aber eben. Schlimm sowas

17.04.2019 09:01 • x 1 #161


07.05.2019 00:02 • #162



Hallo marrysoul,

Angst vor Medikamenten

x 3#3


Luna70
Herzlich willkommen bei uns im Forum.

Fährst du gar nicht selbst Auto? Ich bin lange Zeit nicht auf Autobahnen gefahren, nur bekannte Strecken auf Landstraßen. Gezwungenermaßen musste ich mich irgendwann auf eine Autobahn trauen, weil meine Tochter eine Freundin hatte, zu dem man nur auf über die Autobahn halbwegs vernünftig hin kam. So langsam habe ich mich dann wieder ans Autobahn-Fahren rangetraut. Momentan fahre ich eigentlich lieber selbst anstatt als Beifahrer.

07.05.2019 09:33 • x 1 #163


Zitat von Luna70:
Herzlich willkommen bei uns im Forum.

Fährst du gar nicht selbst Auto? Ich bin lange Zeit nicht auf Autobahnen gefahren, nur bekannte Strecken auf Landstraßen. Gezwungenermaßen musste ich mich irgendwann auf eine Autobahn trauen, weil meine Tochter eine Freundin hatte, zu dem man nur auf über die Autobahn halbwegs vernünftig hin kam. So langsam habe ich mich dann wieder ans Autobahn-Fahren rangetraut. Momentan fahre ich eigentlich lieber selbst anstatt als Beifahrer.

Ich fahre auch keine Autobahn und fahre auch nur Strecken die ich kenne, obwohl ich eine Therapie gemacht habe und dort auch drei Fahrstunden genommen habe, ich habe denen gesagt das bringt nix weil ich im Dunkeln am meisten Angst habe, solche Angst das ich weine

07.05.2019 23:32 • #164


Gleichklang
Zitat von Schneewittchen-:
weil ich im Dunkeln am meisten Angst habe, solche Angst das ich weine


Was macht dir da so Angst? Weil das Umfeld dann nur bedingt zu überschauen ist?
Du dir irgendeine Horrorszene im Kopf ausmalst?
Hast du eine Idee woran es liegen könnte?
Hast du es schon mit Hilfsmitteln wie Musik laut hören versucht usw.?

Ich kenne selbst auch Panikattacken beim Autofahren. Überall schon erlebt. Auf der Autobahn, in der Tiefgarage mitten in der Stadt, Landstraße, nachts im Wald. Trotzdem setze ich mich ins Auto und durchlebe es. Es ist hart, aber ich will mir das Fahren nicht nehmen lassen.
Mir hilft Atmung, sich beruhigen, Musik hören oder das Lenkrad ganz feste drücken. Danach war ich zwar völlig kaputt, aber ich hoffe irgendwann ist es vorbei....

07.05.2019 23:41 • #165


Zitat von Schmetterling23:

Was macht dir da so Angst? Weil das Umfeld dann nur bedingt zu überschauen ist?
Du dir irgendeine Horrorszene im Kopf ausmalst?
Hast du eine Idee woran es liegen könnte?
Hast du es schon mit Hilfsmitteln wie Musik laut hören versucht usw.?

Ich kenne selbst auch Panikattacken beim Autofahren. Überall schon erlebt. Auf der Autobahn, in der Tiefgarage mitten in der Stadt, Landstraße, nachts im Wald. Trotzdem setze ich mich ins Auto und durchlebe es. Es ist hart, aber ich will mir das Fahren nicht nehmen lassen.
Mir hilft Atmung, sich beruhigen, Musik hören oder das Lenkrad ganz feste drücken. Danach war ich zwar völlig kaputt, aber ich hoffe irgendwann ist es vorbei....

Ja genau, weil ich weitsichtig bin und weniger sehe auch habe ich Horrorscenen im Kopf, das ein Tier auf die Straße springt, das ich in den Gegenverkehr fahren könnte, das jemand anderes Inn Gegenverkehr ist, das jemand von der Brücke was runter wirft Habe auch Angst wenn jemand zu schnell fährt. Mein Freund war einmal so gemein er hat eine Vollbremsung gemacht absichtlich, ich habe ihn so laut angeschrien danach und musste wieder halbe Stunde weinen

07.05.2019 23:48 • #166


Ich habe eine Panikstörung und Depressionen, leider habe ich dann auch eine Angst gegen Medikamente bekommen , ich habe Angst davor das ich davon sterben könnte, während meiner stationären Therapie habe ich mit Antidepressiva anfangen müssen und ich habe panische Angst davor gehabt, aber ich war ja schon im Krankenhaus und wenn mir was passieren sollte könnte man mich dort eher retten wie zuhause dachte ich, ich habe durch dieses Medikament auch Alpträume und mein Arzt hat auch gegen die Alpträume Medikamente gegeben aber ich kann es nicht einnehmen weil ich davor Angst habe.

07.05.2019 23:57 • #167


Gleichklang
Seit wann ist deine Angst so massiv? Weißt du das ungefähr?

Bist du davor immer gerne Auto gefahren?

08.05.2019 00:18 • #168


Ja davor immer gern Auto gefahren aber auch nie Autobahn oder unbekannte Strecken. Diese Angst ist seitdem so massiv als ich die ersten Panikattacken hatte und ich selbst in die Psychiatrie ging, weil ich plötzlich mehrere Ängste bekam auch die Angst vor der Angst.

08.05.2019 06:17 • #169


Luna70
Ich glaube beim Autofahren hilft wirklich nur Üben, auch wenn es nur ganz kurze Strecken sind. Wenn man wenig fährt, kommt halt auch noch die fehlende Routine dazu und man wird noch unsicherer. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit über die Autobahn und das ist ein wirklich viel befahrenes Stück. Aber irgendwann denkt man gar nicht mehr drüber nach. Ich könnte auch über Landstraße zur Arbeit fahren, dann würde ich aber viel länger brauchen und müsste mitten durch die Stadt.

Nachts habe ich auch viel mehr Schwierigkeiten als tagsüber. Am blödesten ist es im Dunkeln, wenn es noch dazu regnet.
Bei mir gab es auch keinen richtigen Auslöser damals, dass ich nicht mehr auf Autobahnen gefahren bin. Nach dem Führerschein bin ich überall gefahren, ohne Angst zu haben. Das kam so schleichend und irgendwann traut man sich gar nicht mehr.

Hast du jemanden, mit dem du fahren üben könntest? Vielleicht nicht gerade dein Freund, der scheint ja nicht so richtig zu kapieren, was die Angst mit dir macht. Eine liebe Freundin vielleicht. Muss ja nicht lange sein, erstmal nur ein paar Minuten.

08.05.2019 08:05 • x 1 #170


Gleichklang
Da stimme ich Luna70 zu.
Das wäre eine gute Idee mit einer lieben verständnisvollen ruhigen Freundin ein paar Minuten zu fahren. Vllt auch mit einem kleinen Ziel, zu einem Café!
Und zu Beginn hilft es sicherlich auch sich einfach mal nur ins Auto setzen, sich mit dem Auto und allem immer vertrauter werden und das dann Schrittchen für Schrittchen zu steigern!

Letztlich nimmt es dir ja auch viel Freiraum nur begrenzte Strecken fahren zu können!

Auf jeden Fall dran bleiben!

08.05.2019 09:59 • x 1 #171


Kleinere Strecken fahre ich ja, er hat mich auch mal absichtlich auf die Autobahn gelenkt, ich hatte Angst war wie versteinert aber nach einer Zeit würde ich lockerer, habe zwar mit ihm geschimpft aber er hat es ja gut gemeint, ich habe Angst davor das mich keiner rein lässt auf die Autobahn und ich bleibe dann dort stecken, meiner Freundin ist es schon passiert. Aber ich habe schon seit 2011 mein Führerschein und ich fahre wirklich sehr gut und nie selbst ein Unfall gemacht, wenn dann waren es immer die anderen es waren aber nur Auffahrunfälle

09.05.2019 06:46 • #172


Theoriepraxis1
Hallo ihr lieben ! ich hätte eins , zwei Fragen bezüglich einer Panikattacke ... ich wollte wissen wie ihr mit Panikattacken umgeht ? Und mit der sogenannten Derealisation? Wie lange bleibt eine Panikattacke aufrecht ? Und wie übersteht man es erfolgreich mit einem gutem Gefühl danach ...

09.05.2019 09:20 • #173


Also beim Autofahren als Beifahrerin als meine Tochter eine Allergie hatte auf dem Weg ins Kinderkrankenhaus habe ich eine Panikattacke bekommen weil ich Angst hatte das ihr was passieren könnte, ich hab zu meinem Kumpel gesagt Stopp fahr mich zuerst ins Krankenhaus ich habe grad eine Panikattacke er meinte geht nicht er ist schon auf der Schnellstraße, hab gesagt rede mit mir bitte Lenk mich ab, das half nicht hab auf mein Kopf und Gesicht Wasser gekippt und Fenster aufgemacht Radio aufgedreht und so nach paar Minuten ging es wieder, mir kommt es aber vor wie Stunden, das andere mal hab ich eine Panikattacke bekommen als ich den Krankenhaus Bericht gelesen habe und drin stand das ich ein Kreislaufkollaps hatte, wegen das habe ich eine Panikattacke bekommen war grad bei einem Freund hab dann mein Freund angerufen ob er mich abholen kann das ging nicht wegen Arbeit hab dann Taxi bestellt bin sofort nachhause gefahren und Atosil genommen und bin davon eingeschlafen

11.05.2019 22:06 • #174


Schlaflose
Zitat von Theoriepraxis1:
Wie lange bleibt eine Panikattacke aufrecht ?

Normalerweise bis zu 30 Minuten. Dann ist das Adrenalin, das der Körper ausschüttet "verbraucht" und die Attacke flacht ab und hört auf. Erst wenn der Körper neues Adrenalin produziert hat, kann eine neue Attacke entstehen.

12.05.2019 07:01 • x 1 #175


Theoriepraxis1
Hallo schlaflose ! Danke für die Antwort ! Weißt du zufällig , wie Derealisation und Lichtempfindlichkeit zusammen hängen ? Am Abend ist meine Derealisation immer weg ... wie akzeptiert man die Derealisation ohne panik zu bekommen ?

12.05.2019 12:35 • #176


Schlaflose
Das kann ich dir leider nicht sagen.

12.05.2019 13:23 • #177


Frühlingsblume2
Zitat von Angor:
Zitat von Lotta1983:
Ich werde alle Nebenwirkungen und Absetzungserscheinungen bekommen

Wenn Du darauf wartest, sicher
Mir war damals alles egal, mir gings psychisch so schlecht, lieber irgendwelche Nebenwirkungen als diese ständige Angst, Panik, und Depressionen. Und diese ständige Unruhe, die Angst dass jederzeit was passieren könnte, das war auch schlimm.
Ich war auf so einem hohen Level, ich zuckte schon zusammen wenn das Telefon oder die Türklingel ging.

Ich hatte in der Praxis von meinem Doc einen Zusammenbruch, habe ihn angefleht mir irgendwas zu verschreiben, dass ich einfach nicht mehr kann. Ich habe dann voll darauf vertraut, dass mir das Medi hilft, und ich merkte schon ab einer Woche eine Wirkung. Vielleicht auch eingebildet, weil es ja manchmal dauert wenn man einschleicht, aber ich fühlte mich da schon besser.
Ich hab ja im Laufe meiner Erkrankung viele Medis durch, auch Benzos, aber Escitalopram ist bis jetzt das beste Medi für mich.



Aber was ist, wenn man eben NICHT voll darauf vertrauen kann?
Wenn die Angst größer ist vor den NW?
Anaphylaktischer Schock etc...

Wenn ich zuhause umfalle, da merkt das keiner, einfach weil niemand da ist.

Warum kann man diese Angst nicht verstehen? Wenigstens ein bisschen?

27.05.2019 05:26 • #178


Angor
Natürlich kann ich diese Angst verstehen, ich kann jetzt auch nur von mir sprechen. Meine Angst und Panik waren schlimmer als die Angst vor Nebenwirkungen, das war mir in dieser Phase der Angstsstörung egal.
Ein anaphylaktischer Schock ist eher selten.

27.05.2019 05:37 • #179


Frühlingsblume2
Zitat von Angor:
Natürlich kann ich diese Angst verstehen, ich kann jetzt auch nur von mir sprechen. Meine Angst und Panik waren schlimmer als die Angst vor Nebenwirkungen, das war mir in dieser Phase der Angstsstörung egal.
Ein anaphylaktischer Schock ist eher selten.


Danke!

Meine Ängste sind immer noch da, die PAs zum Glück nicht mehr. Ohne Medis.

Ich habe gelernt mit meinen Ängsten zu leben, es ist ein schei....
Nichts klappt.

Ich gehe leider immer vom Schlimmsten aus, wie kann man das abstellen?
Lass mich raten, ... mit Medis...

Was ist da drin und wie verändern sie mein Innerstes, mein Ich?
Und wie ist das möglich? Dass sie uns verändern? Im Denken, im Tun, im Verhalten?

Das Kopfkino hält mich ab, das zu nehmen.
Leider!

Nicht, weil ich nicht will, doch ich will es nehmen.
Aber die Angst ist stärker.

27.05.2019 05:47 • x 1 #180




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Dr. med. Andreas Schöpf