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Alex 1990


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Zitat von Samiray:
Und das machst du mit? Ich habs da längst aufgegeben! Sowas ist KEINE normale Nebenwirkung mehr!


Ich glaube du hast mich da falsch verstanden, hab bis dato noch keine Medikamente genommen so äustert sich meine Angst seid 1,5 Jahren Tag für Tag.

07.11.2017 14:06 • #81


Oliver_45

Oliver_45


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Mein erster Post hier. Ich möchte mal etwas Mut machen. Ich hatte mit 22 zum ersten mal Panikattacken. Ausgelöst durch eine wilde Nacht mit zu vielen Dro.. Nach diesem Erlebnis habe ich erstens nie wieder irgendwelche Dro. genommen und zweitens eine regelrechte Angst vor Medikamenten und Beipackzetteln entwickelt. Die Panikattacken konnte ich durch eine Verhaltenstherapie mit Konfrontationen gut weg bekommen, aber ich hatte ca. 1-2 Jahre Ängste und Depris. Danach ging es besser und ich war über mehrere Jahre relativ gesund. Mit zunehmendem Stress in Job und Familie ging es dann los. Ich hatte sehr viele Symptome einer vor allem somatisierten Depression und brach 2004 völlig zusammen. Als Selbstständiger hatte ich nur die Wahl weiter zu rudern oder alles zu verlieren. Ich konnte mit null Rücklagen einfach nicht in eine Kur gehen. Ich nahm also Citalopram obwohl ich Angst davor hatte sie zu schlucken und ich muss sagen, dass mich das damals echt gerettet hat. Da meine Mutter an Tavor und Alk. gestorben war, habe ich die auch verschriebenen Tavor abgelehnt. Allerdings habe ich es probiert und gemerkt, dass es im Notfall hilft. Mir hat es dann gereicht es immer dabei zu haben. Das Citalopram habe ich gut vertragen. Ich habe wie alle ca. 2-4 Woche gebraucht bis es richtig wirkte, aber von da an ging es bergauf. Ich habe es 13 Jahre geschluckt und alle Versuche es dauerhaft abzusetzen sind gescheitert. Es macht nicht süchtig, aber es war so schön einfach das Zeug zu schlucken und nix weiter tun zu müssen. Sobald es mir ok ging habe ich einfach weiter so gemacht wie zuvor. Wenn es länger gut ging und ich dachte ich bräuchte es nicht mehr kam das Ausschleichen bis ca 5mg, dann eine kleine Krise und schnell wieder die Dosis erhöht.

Ich habe nun seit 2 Jahren eine Therapie und zusätzlich eine Gruppe die sich regelmäßig trifft. Das hilft zwar nicht so schnell, aber dauerhafter. Hoffe ich jedenfalls. Seit 3.2017 bin ich ohne Tabletten und die ersten drei Monate waren der Hammer. Energie, Freude und Libido wie vor 20 Jahren. Das Leben kann auch so schön sein!

Seit September stecke ich in einer erneuten Depressionskrise und es ist seeeeehr schwer nicht wieder zu Citalopram zu greifen. Ihr wisst ja wie stark diese negativen Gefühle und Empfindungen sein können und dass man das nur schwer aushalten kann, aber ich will es noch weiter versuchen. Ich habe Hoffnung, dass es evtl. auch anders gehen kann. Ich finde leider wenig zu dem Thema hier. Ich meine das Thema Ängste und Krisen OHNE MEDIs zu bewältigen. Wenn die Welt nicht so kalt und künstlich wäre, wären viele Medis nicht nötig. Der offene Umgang mit der Krankheit, sich auch mal in den Arm nehmen zu lassen, (scheinbare) Schwäche zeigen zu können, usw. DAS hilft!

Was das Cita angeht, kann ich nur sagen, dass ich es weder empfehlen noch verteufeln kann. Es ist ein Segen, dass es heute sowas gibt und dass es bei vielen Menschen hilft. Die PI ist nicht nur schlecht, aber es wird halt immer gerne schnell viel verschrieben. Das Dumme ist, dass man eh schon Angst hat und dann diese Beipackzettel. Probiert es einfach aus und nehmt es mit Humor. Ihr fühlt euch eh schon schei. und wenn noch ein paar kg, etwas mehr Schwindel oder so hinzu kommen, dann geht das zum Großteil nach der Anfangsphase weg. Bein Ausschleichen kommt es dann wieder, aber man kann das als einen guten Tausch ansehen oder?

Nie aufgeben, auch wenn es schwer ist. heute morgen war es auch bei mir wieder Horror, aber jetzt gerade geht es. Ich wünsche Euch Allen viel Kraft und Gesundheit.

13.11.2017 21:08 • x 1 #82


Alex 1990


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Zitat von Oliver_45:
Mein erster Post hier. Ich möchte mal etwas Mut machen. Ich hatte mit 22 zum ersten mal Panikattacken. Ausgelöst durch eine wilde Nacht mit zu vielen Dro.. Nach diesem Erlebnis habe ich erstens nie wieder irgendwelche Dro. genommen und zweitens eine regelrechte Angst vor Medikamenten und Beipackzetteln entwickelt. Die Panikattacken konnte ich durch eine Verhaltenstherapie mit Konfrontationen gut weg bekommen, aber ich hatte ca. 1-2 Jahre Ängste und Depris. Danach ging es besser und ich war über mehrere Jahre relativ gesund. Mit zunehmendem Stress in Job und Familie ging es dann los. Ich hatte sehr viele Symptome einer vor allem somatisierten Depression und brach 2004 völlig zusammen. Als Selbstständiger hatte ich nur die Wahl weiter zu rudern oder alles zu verlieren. Ich konnte mit null Rücklagen einfach nicht in eine Kur gehen. Ich nahm also Citalopram obwohl ich Angst davor hatte sie zu schlucken und ich muss sagen, dass mich das damals echt gerettet hat. Da meine Mutter an Tavor und Alk. gestorben war, habe ich die auch verschriebenen Tavor abgelehnt. Allerdings habe ich es probiert und gemerkt, dass es im Notfall hilft. Mir hat es dann gereicht es immer dabei zu haben. Das Citalopram habe ich gut vertragen. Ich habe wie alle ca. 2-4 Woche gebraucht bis es richtig wirkte, aber von da an ging es bergauf. Ich habe es 13 Jahre geschluckt und alle Versuche es dauerhaft abzusetzen sind gescheitert. Es macht nicht süchtig, aber es war so schön einfach das Zeug zu schlucken und nix weiter tun zu müssen. Sobald es mir ok ging habe ich einfach weiter so gemacht wie zuvor. Wenn es länger gut ging und ich dachte ich bräuchte es nicht mehr kam das Ausschleichen bis ca 5mg, dann eine kleine Krise und schnell wieder die Dosis erhöht.

Ich habe nun seit 2 Jahren eine Therapie und zusätzlich eine Gruppe die sich regelmäßig trifft. Das hilft zwar nicht so schnell, aber dauerhafter. Hoffe ich jedenfalls. Seit 3.2017 bin ich ohne Tabletten und die ersten drei Monate waren der Hammer. Energie, Freude und Libido wie vor 20 Jahren. Das Leben kann auch so schön sein!

Seit September stecke ich in einer erneuten Depressionskrise und es ist seeeeehr schwer nicht wieder zu Citalopram zu greifen. Ihr wisst ja wie stark diese negativen Gefühle und Empfindungen sein können und dass man das nur schwer aushalten kann, aber ich will es noch weiter versuchen. Ich habe Hoffnung, dass es evtl. auch anders gehen kann. Ich finde leider wenig zu dem Thema hier. Ich meine das Thema Ängste und Krisen OHNE MEDIs zu bewältigen. Wenn die Welt nicht so kalt und künstlich wäre, wären viele Medis nicht nötig. Der offene Umgang mit der Krankheit, sich auch mal in den Arm nehmen zu lassen, (scheinbare) Schwäche zeigen zu können, usw. DAS hilft!

Was das Cita angeht, kann ich nur sagen, dass ich es weder empfehlen noch verteufeln kann. Es ist ein Segen, dass es heute sowas gibt und dass es bei vielen Menschen hilft. Die PI ist nicht nur schlecht, aber es wird halt immer gerne schnell viel verschrieben. Das Dumme ist, dass man eh schon Angst hat und dann diese Beipackzettel. Probiert es einfach aus und nehmt es mit Humor. Ihr fühlt euch eh schon schei. und wenn noch ein paar kg, etwas mehr Schwindel oder so hinzu kommen, dann geht das zum Großteil nach der Anfangsphase weg. Bein Ausschleichen kommt es dann wieder, aber man kann das als einen guten Tausch ansehen oder?

Nie aufgeben, auch wenn es schwer ist. heute morgen war es auch bei mir wieder Horror, aber jetzt gerade geht es. Ich wünsche Euch Allen viel Kraft und Gesundheit.


Danke für die Aufmunterung hab heute die erste Tablette genommen hoffe das bleibt so wie es ist, klar will jeder ohne die Dinger aber es sein muss muss es eben. Das was du am Ende dchreibdt gebe ich dir recht, schlimmer als jetzt kann es nicht werden sonder nur noch besser oder es bleibt so.

13.11.2017 21:35 • #83


Oliver_45

Oliver_45


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Man muss auch immer bedenken, dass im Internet, auch bei anderen Themen, immer mehr Negatives geschrieben wird, als Positives. Wenn jemand z.B. bei einer Hotline mal gut beraten wurde, macht da niemand ein Fass auf, aber wenn es mies lief, dann ist man sauer und will sich Luft machen. So ist es auch oft mit Medikamenten und Nebenwirkungen.

Ich hoffe und glaube es wird Dir weiter helfen Citalopram zu probieren. Auf jeden Fall der bessere Weg als Benzos und Alk., etc. Trotzdem ist es gut begleitend auch Dinge im Leben zu ändern.

Wird schon wieder!

13.11.2017 23:21 • #84


Alex 1990


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Zitat von Oliver_45:
Man muss auch immer bedenken, dass im Internet, auch bei anderen Themen, immer mehr Negatives geschrieben wird, als Positives. Wenn jemand z.B. bei einer Hotline mal gut beraten wurde, macht da niemand ein Fass auf, aber wenn es mies lief, dann ist man sauer und will sich Luft machen. So ist es auch oft mit Medikamenten und Nebenwirkungen.

Ich hoffe und glaube es wird Dir weiter helfen Citalopram zu probieren. Auf jeden Fall der bessere Weg als Benzos und Alk., etc. Trotzdem ist es gut begleitend auch Dinge im Leben zu ändern.

Wird schon wieder!


Da gebe ich dir Recht, hatte gestern Gespräch mit meiner Ärztin sie sagte im Internet steht eh doch zu 90 Prozent negatives als positives, schließlich ist das auch meinst verkauftes AD in Deutschland, aber nur 50 Leute schreiben rein und das macht dann Angst aber da sind wir selber schuld. Nein nein ich nehme nur das Citalopram mehr auch nicht, selbst Berührungs Tabletten wollte meine Ärztin nicht verschreiben, weil sie der Meinung ist das es ohne besser ist. Einen Satz hat sie mir dann gesagt was mich überzeugt hat es weiter zu nehmen. Sie sagte sie arbeitet schon seit 25 Jahren in den Beruf und sie musste noch nie wegen den Nebenwirkungen eine Therapie abbrechen.

14.11.2017 08:53 • #85


marina1993


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Angst vor Citalopram, was macht es aus mir?

Hallo ihr Lieben,

ich war nahezu 3 Jahre relativ panikfrei.
Habe eine Ausbildung begonnen, Berufsschule besucht, zwischenprüfung geschrieben und zahlreiche Klausuren.
Dann plötzlich im Mai kam sie wieder - die Panik. Von einen Tag auf den anderen - vorausgegangen war eine sehr stressige Zeit.

Nun ist es so, dass ich Probleme habe, nicht so schlimm wie damals - aber trotzdem, beim einkaufen (Kasse), Gaststättenbesuche, Freunde besuchen, wegfahren in andere Städte,. das übliche eben und leider gottes das sitzen im Klassenraum! Ich konnte jetzt seit Juni die Schule nicht mehr besuchen. Es geht einfach nicht. Symptome wechseln von extremen Schwindel zu (jetzt ganz neu) einem ständigen Brechreiz und das Gefühl, etwas steckt in meinem Hals. Ich reiße mich die ganze Zeit nur noch zusammen, nicht würgen zu müssen. Dann natürlich noch zittern, Herzrasen,.

Ich kam relativ schnell zu meiner alten Therapeutin - wir haben EMDR angefangen - was denke ich auch anschlägt und eben normale Verhaltenstherapie. Bisher waren es glaube ich 8 Sitzungen insgesamt. Aber in die Schule gehe ich immer noch nicht.

Ich habe im Mai 2020 meine Prüfungen! Und das ist mein Ziel.

Damit ich dieses Ziel erreichen kann, riet mir meine Therapeutin zu Citalopram.
Als Unterstützung, was ich jetzt nehme bis die Prüfung eben ran ist.

Ich habe es bei Google eingegeben und extreme Angst jetzt es einzunehmen. Habe mich nicht getraut die letzten 7 Tage ich habe Angst dass ich wie benommen bin während der ganzen Einnahmezeit, dass ich kein Auto mehr fahren kann und einfach nicht mehr ich selbst bin? Dass ich rum laufe wie ein Geist und mich ruhig gestellt fühle.
Ich hatte mal Opipramol vor 5 Jahren ausprobiert - ich war sowas von benommen dass ich nicht mehr aufstehen konnte und es direkt abgesetzt hatte.

Was soll ich nur tun?
Kann man überhaupt mit solchen Medikamenten normal leben? Fühlt man sich nicht die ganze Zeit wie ruhig gestellt?
Ich will doch unbedingt die Schule wieder besuchen und meine Prüfung ablegen um endlich mal einen Abschluss zu haben.
Damals habe ich wegen der Angst meine erste und zweite Ausbildung abgebrochen. Das darf jetzt nicht passieren.

08.09.2019 11:57 • #86


Lottaluft

Lottaluft


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Natürlich kann man mit Medikamenten normal leben dafür sind die ja da das sind ja keine Dro.
Du hast aber einen klassischen Anfänger Fehler gemacht -du hast gegoogelt und dich so damit zu weit mit den Nebenwirkungen beschäftigt nehme ich mal an
Es ist immer besser das nicht zu tun sondern einen engen Vertrauten zu bitten sich etwas einzulesen damit er dir im Notfall (tritt eh nicht ein) helfen kann
Hier im Forum findest du über die Suchfunktion ganz viele Beiträge zum citalopram vielleicht magst du da ja mal stöbern

08.09.2019 12:05 • x 1 #87


Zuversicht87

Zuversicht87


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Hey...mach dich nicht so verrückt.

Und Dr. Google ist immer ein ganz schlechter Ratgeber.

Ich hatte damals genau die selbe Situation. Habe es kaum ausgehalten im Klassenzimmer.

Auch ich habe dann auf anraten meiner Neurologin 20mg Citalopram angefangen einzunehmen. Und mir hat es sehr gut geholfen und es mir überhaupt ermöglichst weiter an der Schule teilzunehmen.

Nebenwirkungen können auftreten, doch diese verschwinden innerhalb der ersten Wochen wieder.

08.09.2019 13:35 • x 1 #88


MamaCita

MamaCita


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Hallo.
Ruhig gestellt habe ich mich damit nie gefühlt. Eher im Gegenteil,es ist ja antriebssteigernd. Es hat mir damals sehr gut geholfen und auch momentan bin ich wieder in der Einschleichphase. Am Anfang kann es durchaus etwas anstrengend sein,aber die Tabletten machen keinen völlig veränderten Menschen aus dir ...man sieht eher dann wieder ,wie man eigentlich war ....bevor die Angst sich eingeschlichen hat. Liebe Grüße und alles Gute

08.09.2019 13:47 • x 2 #89


marina1993


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Danke für eure Antworten.
Scheinbar gehört die Angst vor solchen Medikamenten zur Angststörung dazu..

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich mich gefühlt habe, bevor ich das aller erste Mal eine Panikattacke hatte.

Ich habe irgendwie Angst, dass ich mit diesen Tabletten nichts mehr fühlen kann? Irgendwie abgestumpft werde. Wie ich darauf komme, weiß ich nicht so recht - ich habe darüber auch nichts gelesen und auch nicht mehr gegooglet.

Dann die Angst, dass ich abhängig werden koennte davon? Und nach dem Absetzen alles 10x so schlimm wird, wie vorher? :/

08.09.2019 16:47 • #90


Icefalki

Icefalki


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Ist Blödsinn. Allerdings mach es Sinn während der Antidperessivaeinnahme an sich zu arbeiten, denn jetzt sind die Symtome deutlichst besser und man kann klarer denken.

Übertriebene Angst hat ihren Grund. Ist die weg, und dir geht es gut, liegt es an den Medis. Lebt man weiter bis bisher, kommt die Angst wieder, wenn man absetzt. Also, diese Zeit nutzen um Strategien zu entwickeln, sich selbst kennenlernen und Veränderungen vornehmen.

08.09.2019 16:59 • x 3 #91


Lillibeth

Lillibeth


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Versuch es einfach, jeder reagiert anders ! Ich zum Beispiel könnte das citalopran überhaupt nicht haben, dafür nehme ich seit Wochen Opipramol. Klappt super. Die Müdigkeit war am Anfang heftig, ist jetzt aber weg. Da kann Dir keiner vorher sagen ob Du es verträgst oder nicht. Aber auch für Dich wird es ein passendes geben . Ganz bestimmt!

08.09.2019 19:22 • x 1 #92


marina1993


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Auch während der Einnahme besuche ich meine Therapiestunden weiterhin.

Ich frage mich nur, wie ich lebe mit den Tabletten? So wie vor der Angst? - da diese ja quasi ausgeschaltet ist..
normal zur Schule gehen, wie alle anderen aus meiner Klasse? :/

08.09.2019 23:27 • #93


Ewald

Ewald


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Ich nehme 40mg Citalopram und komme auch zurecht damit am Anfang hatte ich ein paar Nebenwirkungen die aber nicht schlimm waren.

09.09.2019 03:16 • x 1 #94


Angor

Angor


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Ein Medikament zu nehmen macht keinen gefühllosen Zombie aus Dir, es ist ein Hilfsmittel, damit Du besser mit Deinen Ängsten klar kommst.

Natürlich hat jedes Medi Nebenwirkungen, wie z.B. auch Kopfschmerztabletten. Aber krasse Nebenwirkungen sind eher selten, und wenn man das Medi langsam einschleicht, dürftest Du keine schlimmen Nebenwirkungen haben.

Ich selber nehme Escitaalopram, und schon beim Einschleichen merkte ich eine Besserung.

Oft wird die Angst vor dem Medi so interpretiert als wären es Nebenwirkungen, dabei ist es oft das Problem, weshalb man ja das Medikament nehmen möchte. Ich kontte damals nicht unterscheiden, ist dass noch meine Angst und Panik, oder irgendwelche Nebenwirkungen. Und ehrlich gesagt waren mir zu dem Zeitpunkt irgendwelche Nebenwirkungen egal, ich wollte nur, dass ich aus dieser unerträglichen Angst-und Panikspirale herauskomme, und das bin ich damit.

Bitte googel nicht so viel, frag lieber hier im Forum, hier nehmen sehr viele ein Medi und können Dir mit ihrer Erfahrung damit helfen.
Viele nehmen begleitend zu einer Therapie ein Medi, es muss ja nicht auf Dauer sein.
Du wirst aber merken, dass Du bedeutend mehr dem Alltag gewachsen bist, mir fiel damals wo ich damit Anfing, eine riesengroße Last ab.

Natürlich ist das kein Wundermittel, die Ursache der Erkrankung ist ja noch da, aber dafür bist Du ja in Therapie.

LG Angor

09.09.2019 05:03 • x 3 #95


Lillibeth

Lillibeth


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Mir geht es deutlich besser damit ! Hab keine Angst, versuche es ! Du hast ja nichts zu verlieren.

09.09.2019 08:34 • x 1 #96


marina1993


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Seid ihr damit dann auch wieder arbeiten gegangen?
Wie ist es mit Auto fahren bei euch?

Ich soll 1x täglich 10mg nehmen.

Soll ich mit 2,5 Mg anfangen oder direkt mit 5mg? Und wie lange dann das einschleichen?

09.09.2019 11:44 • #97


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von marina1993:
Seid ihr damit dann auch wieder arbeiten gegangen?Wie ist es mit Auto fahren bei euch? Ich soll 1x täglich 10mg nehmen.Soll ich mit 2,5 Mg anfangen oder direkt mit 5mg? Und wie lange dann das einschleichen?


Am besten fängt man mit der Einnahme an, wenn man ein paar Tage frei hat und weder arbeiten noch Autofahren muss. Nach ein paar Tagen hat sich der Körper an den Wirkstof gewöhnt und man ist dann ganz normal und kann alles machen wie jeder andere auch.
Wenn du ganz vorsichtig sein willst fang mit 2,5 mg an und erhöhe alle drei Tage um 2,5mg.

09.09.2019 12:04 • #98


petrus57

petrus57


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Zitat von marina1993:
Soll ich mit 2,5 Mg anfangen oder direkt mit 5mg? Und wie lange dann das einschleichen?


Ich habe ein paar Tage 5 mg genommen dann für gut 1 Woche 10 mg, dann rauf auf 20. Bin dann auch mal hoch auf 30 mg. Da wurde die Unruhe aber wieder stärker. Bin dann gut für 1/2 Jahr bei 20 mg geblieben. Dann habe ich sie im gleichen Tempo auch wieder ausgeschlichen.

09.09.2019 12:18 • x 1 #99


marina1993


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Zitat von Schlaflose:
Am besten fängt man mit der Einnahme an, wenn man ein paar Tage frei hat und weder arbeiten noch Autofahren muss. Nach ein paar Tagen hat sich der Körper an den Wirkstof gewöhnt und man ist dann ganz normal und kann alles machen wie jeder andere auch.Wenn du ganz vorsichtig sein willst fang mit 2,5 mg an und erhöhe alle drei Tage um 2,5mg.


Meine Hausärztin schreibt mich so lange krank. Ich wäre also zuhause, allerdings ganz alleine, da alle anderen ja arbeiten müssen, die nach mir sehen könnten. Meine Mutter hat angeboten ich könne bei ihr schlafen... ich bin wirklich sehr ängstlich, was Medikamente angeht..
Meine Ärztin sagte ich soll erst mal am Abend mit der Einnahme beginnen?

09.09.2019 13:20 • #100




Dr. med. Andreas Schöpf

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