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201802.03




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Baden Württemberg
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Hallo Ihr Lieben,

Ich nehme seit ca. 4-6 Wochen nachts 15 mg Mirtazapin und morgens Ecitalopram 10 mg gegen Unruhe, Panikattacken und Schläfstörungen. Erst haben sich die Symptome beim Einschleichen verschlimmert, was ja üblich ist. Dann würden sie immer besser, dann für 10 Tage waren sie komplett verschwunden, ich war beschwerdefrei.
Am Anfang der Woche bemerkte ich erneut eine leichte Unruhe und heute Mittag hatte ich wieder schlagartig alles wie zu Beginn :( starke Angstzuständen, Unruhe, Herzrasen, Schwitzen.

Ich habe nichts an meiner Einnahme verändert und auch in meinem Leben ist nichts anders. Auch hatte ich keine negativen Gedanken oder Auslöser.

Da es Freitag ist kann ich meinen Arzt nicht erreichen.
Warum ist es denn plötzlich wieder so schlimm? :(
Kann es sein, dass sich mein Körper an die Medikamente gewöhnt haben und sie müssen erhöht werden? :seufzen ich will wieder gesund werden.

Mir macht es schrecklich Angst. Ich dachte nun wird alles besser.
Könnte nur noch weinen.
Bitte um Hilfe

Auf das Thema antworten


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  02.03.2018 15:59  
Lucy0611 hat geschrieben:
Kann es sein, dass sich mein Körper an die Medikamente gewöhnt haben und sie müssen erhöht werden?


Ja, das ist normalerweise so. Die Menge Escitalopram, die du nimmst ist die Hälfte der maximalen Dosis und von Mirtazapin ein Drittel. Da könnte eine Erhöhung etwas bringen. Besprich das aber mit deinem Arzt, denn die zwei Medikamente addieren sich und man muss aufpassen, wie viel man erhöhen darf.

Danke1xDanke


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Bremen
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  02.03.2018 16:06  
Schlaflose hat geschrieben:
a, das ist normalerweise so. Die Menge Escitalopram, die du nimmst ist die Hälfte der maximalen Dosis und von Mirtazapin ein Drittel. Da könnte eine Erhöhung etwas bringen. Besprich das aber mit deinem Arzt, denn die zwei Medikamente addieren sich und man muss aufpassen, wie viel man erhöhen darf.


Ja,aber sind das nicht SEHR geringe Dosen?





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Baden Württemberg
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  02.03.2018 16:53  
Danke Schlaflose, das beruhigt mich ein wenig.

Ich hoffe so es wird wieder besser. Die letzten zwei Wochen mal ohne diese blöden Attacken war so schön, ich habe schon wieder Pläne gemacht und jetzt plötzlich ist es wieder so schlimm. Ich könnte nur noch weinen und weiß nicht weiter.

Falls noch jemand helfen kann, würde ich mich sehr freuen



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4683
  02.03.2018 17:02  
Flame hat geschrieben:
Ja,aber sind das nicht SEHR geringe Dosen?


Das kommt darauf an, wie man reagiert. Für manche wäre das schon genug.
Außerdem muss man auf das Serotoninsyndrom aufpassen, wenn man mehr als ein Medikament nimmt. ich denke die volle Escitalopram (20mg) und die volle Dosis Mirtazapin (45mg) zusammen wäre da schon zu viel.



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Bremen
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  02.03.2018 17:02  
Du hast ja offensichtlich nach wie vor starke Ängste und zum Teil Panikattacken.
Es scheint ja kaum auszuhalten zu sein.

Ich würde nochmal hin zum Psychiater und mir was anderes verschreiben lassen als Escitalopram.

Escitalopram wirkt meines Wissens nach generell eher anregend (die Nebenwirkungen mal abgerechnet).
Deswegen halte ich es bei Angststörungen persönlich für absolut ungeeignet.

Versuch es mal mit Doxepin oder Amitriptylin.
Wenn das auch nicht geht,wechseln zu Neuroleptika: z.B. Perazin.Perazin hat kaum Nebenwirkungen.





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Baden Württemberg
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  02.03.2018 17:40  
Danke Flame.
Das wundert mich halt auch. Ich habe ihm erzählt, dass ich unter starker Unruhe leide und er verschreibt mir eher was anregendes. Das passt ja eigentlich eher nicht. Wobei es mich anfangs eher ermüdet hat.

Aber ich bin ja auch kein Neurologe und kenn mich nicht aus.

Ich hoffe so sehr ich bekomme es wieder in den Griff. Ich könnte nur noch weinen





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Baden Württemberg
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  02.03.2018 18:12  
Ich habe vor vier Monaten aufgehört zu rauchen und zu *beep* (ab und zu). Seitdem leide ich unter starker Unruhe, Panikattacken, Hitzewallungen, Übelkeit, Traurigkeit, Schlafstörungen, Herzrasen, wirren Gedanken.

Phasenweise hatte ich nichts mehr, dann wurde es wieder schlimmer. Erst dachte ich es seien Entzugserscheinungen aber mein Neurologe meinte, es könnte nach so einer langen Zeit nur noch Angstzustände und nervöse Zustände sein welche ich vorher immer mit Zig. und Canna. gedämpft habe und nun rauspoltern.

Die Medikamente haben mir nach der Eingewöhnung sehr gut geholfen, aber bereits Anfang der Woche verspürte ich leichte Unruhe und seit heute Mittag ist alles wieder so schlimm wie zuvor :( ohne direkten Auslöser oder Erlebnis.

Mein Neurologe hat Freitagmittag geschlossen.
Ich werde ihn Montag morgens gleich anrufen.
Ich hoffe so sehr dass es bald besser wird :( die letzten zwei Wochen waren so toll



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Bremen
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  02.03.2018 18:27  
Lucy0611 hat geschrieben:
Erst dachte ich es seien Entzugserscheinungen aber mein Neurologe meinte, es könnte nach so einer langen Zeit nur noch Angstzustände und nervöse Zustände sein welche ich vorher immer mit Zig. und Canna.. gedämpft habe und nun rauspoltern.


Was ja auf´s gleiche hinausläuft...

Ich bin wie gesagt - und nach dem,was Du eben noch geschrieben hast erstrecht-der Meinung,dass Du was beruhigendes brauchst an Medikamenten.
Ich wünsche Dir sehr,dass Du bald ein helfendes Medi findest...





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Baden Württemberg
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  02.03.2018 18:37  
Danke Flame.
Da hast du recht, ich versteh den Sinn seiner Medikation auch nicht so ganz.
Ich hatte früher mal Sertralin 50 mg auf Grund von Sozialphobien (seit einigen Jahren austherapiert).
Das habe ich auch nicht vertragen weil ich da Restless Legs bekommen habe.

Wobei das Ecitalopram mich anfangs sehr müde gemacht hat und die letzten 2 Wochen hat es angenehm bzw normal gewirkt.
Meine Suchttherapeutin meinte auch es macht für sie keinen Sinn dann erneut sowas zu verschreiben. Aber wir sind ja alle keine Neurologen.

Abends habe ich meistens nichts übrigens, da bin ich ganz die Alte.

Ich hoffe so sehr dass es bald besser wird :(
Falls nochmal jemand schreiben mag, würd ich mich sehr freuen


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