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Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Ich leide seit 2001 unter einer Angst und Panikerkrankung. Mittlerweile auch unter depressive Stimmungschwankungen. Aber am schlimmsten für mich ist die agitierte Unruhe. Habe soviele Medikamente durch, aber nichts hilft gegen diese Unruhe. Ausser Tavor, aber das ist keine Lösung auf Dauer. Wer kennt auch die agitierte Unruhe?
LG

03.07.2019 11:35 • 03.07.2019 #1


8 Antworten ↓


Safira
Hi, ja klar bist Du hier richtig. Diese Unruhe ist sehr eklig ja, die kenne ich auch und viele andere hier. Hast Du es schonmal mit Entspannung versucht? Oder anders gefragt, was hast Du schon alles ausprobiert außer Medikamente?

03.07.2019 12:25 • #2



Agitierte Unruhe Erfahrungen

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petrus57
Es kann sein, dass die agierte Unruhe erst von Medikamenten ausgelöst wird. Bei mir war es unter Sertralin ganz schlimm.

Mir helfen Tavor auch immer am Besten.

03.07.2019 12:27 • #3


NIEaufgeben
Ich leide auch oft stark darunter
Ich mache 2 mal täglich pmr und gehe viel raus...es hilft nicht immer aber manchmal schon...ein versuch ist es wert.und tavor sollte nur im notfall genommen werden und ja es ist ein super helfer gegen die angst

03.07.2019 12:32 • #4


Ich habe schon Tagesklinik 2014, Reha 2016 und mache seit Anfang 2017 Verhaltenstherapie. Ich versuche jeden Tag meinen Alltag zu bewältigen. Ich versuche Entspannungsübungen mit Musik. PMR nach Jacobsen habe ich mehrfach versucht. Ist aber nichts für mich. Sport versuche ich immer wieder von neuem, weil es heißt es soll helfen. Bei mir ist es eh so, dass es mich noch mehr unruhiger macht. Arbeiten schaffe ich soeben 3 mal 2 Std. die Woche. Ich bin seit Jahren einfach nur chronisch erschöpft und ausgelaugt. Sicherlich hängt es mit meinen starken Schlafstörungen zusammen. Ich war übrigens auch 2015 im Schlaflabor. Ich suche auf diesem Weg gleich Gleichgesinnte. Ich habe in der Therapie viel erreicht, aber gegen diese agitierte Unruhe bisher noch nichts erreicht.
LG

03.07.2019 12:37 • #5


Zitat von petrus57:
Es kann sein, dass die agierte Unruhe erst von Medikamenten ausgelöst wird. Bei mir war es unter Sertralin ganz schlimm. Mir helfen Tavor auch immer am Besten.


Hallo,
ich habe fast alles durch an Ad's. Auch schon NL's versucht wie zum Beispiel Sulpirid, Seroquel. Aber extreme unruhige Beine bekommen. Zur Zeit nehme ich Trimipramin 75. Höhere Dosis geht leider nicht wegen erhöhten Augeninnendruck. Ich reagiere auf viele Medikamente paradox. Escitalopram hatte ich bei 10 mg war die Unruhe absolut nicht mehr zu ertragen. Ich konnte dann nichts mehr um mir haben. Gegen die Lustlosigkeit hat es gewirkt.
LG

03.07.2019 12:44 • #6


Zitat von petrus57:
Es kann sein, dass die agierte Unruhe erst von Medikamenten ausgelöst wird. Bei mir war es unter Sertralin ganz schlimm. Mir helfen Tavor auch immer am Besten.


Hallo,
ich habe fast alles durch an Ad's. Auch schon NL's versucht wie zum Beispiel Sulpirid, Seroquel. Aber extreme unruhige Beine bekommen. Zur Zeit nehme ich Trimipramin 75. Höhere Dosis geht leider nicht wegen erhöhten Augeninnendruck. Ich reagiere auf viele Medikamente paradox. Escitalopram hatte ich bei 10 mg war die Unruhe absolut nicht mehr zu ertragen. Ich konnte dann nichts mehr um mir haben. Gegen die Lustlosigkeit hat es gewirkt.
LG

03.07.2019 12:46 • #7


Safira
Haben die Ärzte mal was wegen der Ursache erwähnt?

03.07.2019 12:47 • #8


Ich bin ja schon sehr lange in Behandlung. Meine SD wird regelmäßig kontrolliert. Ich wurde zweimal wegen Morbus Basedow operiert. Schilddrüse ist komplett weg. Nebenschilddrüsen funktionieren seitdem nicht mehr. Muss deshalb täglich Kalcium nehmen. Wenn der Wert zu niedrig ist, verursacht auch Unruhe. Deshalb engmaschige Kontrollen. Da ist aber alles Okay. Man sagt ja auch wenn was mit dem Darm nicht in Ordnung ist, können Symptome wie Unruhe, Abgeschlagenheit usw. hervor rufen. Ich habe Zöliakie und kollagene Colitis. Aber auch da bin ich in guter ärztlicher Betreuung. Mit meiner Angsterkrankung komme ich dank Verhaltenstherapie gut zurecht. Aber wie gesagt, diese Unruhe zwingt mich immer wieder in die Knie.

03.07.2019 12:58 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf