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Strand
Hallo ihr Lieben,

Habe das Cita ca. 1 1/2 Jahre genommen, dann seit Januar von 20mg langsam in 5mg-Schritten abgesetzt.
Seit Freitag letzter Woche nehm ich nix mehr. Seit Montag hab ich jetzt wie so kurze Schwindelanfälle, wie wenn mein Kopf und Hirn aus Gummi wäre. So richtige Zaps sind es keine, aber ein komisches "wackeliges" Gefühl im Kopf.
Es macht mir keine Angst, nicht wirklich, aber ist recht unangenehm.

Hat jemand Erfahrungen mit Absetzerscheinungen? Wie lange dauert das so an?
Ich hoffe das hört bald auf

LG
Strand

28.03.2012 20:52 • 16.12.2012 #1


28 Antworten ↓


wier schnell bis du runter mit der dosierung?
am besten pro runtergehen eine woche nehmen jeweils auf der dosierung

28.03.2012 23:01 • #2



Absetzerscheinungen Citalopram?

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Strand
Hallo,

ich hab es soooo langsam gemacht! 5mg jede vierte Woche, und nach zwei Wochen 5mg aufgehört und jetzt dieses dusselige halbschwindelige Gefühl im Kopf.
Das macht mir schon Sorgen

Hat da jemand Erfahrungen??

LG
Strand

29.03.2012 13:35 • #3


HeikoEN
Ich hatte genau das mit dem kurzen Schwindel. So ganz kurze "Flashs" waren das.

Haben bei mir ca. 14 Tage angedauert. Danach wurde es deutlich weniger und ich glaube, nach ca. 1 Monat war es das dann...

29.03.2012 15:18 • #4


Strand
Ja genau, das sind wie so kurze Flashs! Fühl mich bissle neben der Kappe, aber wenn du sagst du kennst das auch und es ging wieder weg, dann bin ich beruhigt und warte einfach ab danke!

Gruß Strand

29.03.2012 20:43 • #5


ja das geht wieder weg die medikamente brauchen immer bisschen bis sie komplett aus dem körper sind und der körper muss sich wieder neu gewöhnen.

29.03.2012 21:46 • #6


Kaninchen
Ich nehme seit 2006 Citalopram und bin inzwischen von 40mg tägl. auf ne halbe Tablette (10mg- Morgens)

Ne Zeitlang war ich sogar auf eine viertel Tablette (5mg) runter dosiert. Aber als es mir dann wieder etwas schlechter ging, habe ich die Dosis wieder auf 10mg erhöht.

Am liebsten möchte ich das Medikament komplett absetzen. Ich vertrage es zwar sehr sehr gut (keinerlei Nebenwirkungen) aber die Angst, dass es mir wieder so schlecht gehen würde wie damals ist einfach zu groß

16.04.2012 19:46 • #7


Ich war auch schon auf 5mg runter, damit ging es mir 1 Monat gut, dann habe ich sie ein paar Tage ganz abgesetzt, leider fing das Grübeln und die innere Unruhe wieder an. Außerdem kamen ein paar Problemchen dazu, nun bin ich wieder bei 20 mg.

Mir ist klargeworden, dass ich erst noch einige Dinge in meinem Leben ändern muss und mit den Tabletten habe ich mehr Energie dazu, bevor ich einen neuen Absetzversuch starte.

16.04.2012 22:29 • #8


Kaninchen
Zitat von ängstlicheKatze:
Ich war auch schon auf 5mg runter, damit ging es mir 1 Monat gut, dann habe ich sie ein paar Tage ganz abgesetzt, leider fing das Grübeln und die innere Unruhe wieder an. Außerdem kamen ein paar Problemchen dazu, nun bin ich wieder bei 20 mg.

Mir ist klargeworden, dass ich erst noch einige Dinge in meinem Leben ändern muss und mit den Tabletten habe ich mehr Energie dazu, bevor ich einen neuen Absetzversuch starte.



ähnlich wie bei mir. Ein paar Tage hatte ich das Medi ganz abgesetzt. Dann aber begann die grübelei wieder und ich habe wieder angefangen das Medi zu nehmen. etl. liegt es wirklich daran, dass ich ein paar Dinge erstmal änder muss ..... aber was ?

17.04.2012 19:38 • #9


HeikoEN
Zitat von Kaninchen:
liegt es wirklich daran, dass ich ein paar Dinge erstmal änder muss ..... aber was ?


Na, was hast Du denn bislang wegen deiner Probleme unternommen?

17.04.2012 20:20 • #10


Strand
Hallo,

ich kann hier mal einen positiven Zwischenstand berichten: seit Mitte April nehm ich kein Cita mehr, und mir geht es gut! Habe keinerlei Beschwerden, bin gut drauf und wieder ganz ich selbst Trotz aller zweifel geht es mir gut ohne medi!

LG
Strand

26.05.2012 15:37 • #11


Das ist es immer, wenn man nur Medis nimmt, dann kommt halt alles wieder wenn man aufhört. Ich wollte für mich keine dauermedikation da ich dann nicht sicher Gen kann, ob es mir besser geht wegen der Medis oder weil ich wirklich auf dem richtigen weg bin

26.05.2012 17:10 • #12


Kaninchen
Ich nehme es (Citalopram) jetzt seit ca 4 Wochen nicht mehr. Und meine Gefühlslage ist wie eine Fieberkurve -- mal toll ,mal ganz schlecht.
Ist es wirklich so, dass dem Körper oder der Psyche das Medikament fehlt und es mir deswegen so schlecht geht oder ist das nur pure Einbildung ?

05.10.2012 19:47 • #13


Ich hab 1,5 Jahre Citalopram genommen und bin jetzt endlich (!!!) davon runter... Und es war ein totaler Kampf. Ich hatte immer so ein "innerliches Zucken". Weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Das wurde immer schlimmer, bis ich es so im 2 Minuten Takt hatte. Hab aus lauter Verzweiflung, wenns zu schlimm wurde, wieder 10 mg eingeworfen und nach ein paar Stunden war dieses Zucken komplett verschwunden... ich weiß, dass das nicht die richtige Methode ist, Tabletten abzusetzen, aber ich will nur damit sagen, dass ich die Erscheinungen beim Absetzen bestens kenne... Ich hab es 2 mal erfolglos probiert und beim dritten Versuch hats dann endlich geklappt. Ich nehme seit 2,5 Monaten keine Tabletten mehr....

Man darf beim Absetzen nicht vergessen, dass es dauert, bis der Wirkstoff komplett abgebaut ist und es sein kann, dass es einem plötzlich erst mal tierisch dreckig geht.... Aber da muss man dann leider einfach mal durch. Wenn sich alles wieder geordnet und eingependelt hat, dann geht es meist auch ohne Tabletten.

06.10.2012 14:24 • #14


Kaninchen
Zitat von Omnia85:
Ich hab 1,5 Jahre Citalopram genommen und bin jetzt endlich (!!!) davon runter... Und es war ein totaler Kampf. Ich hatte immer so ein "innerliches Zucken". Weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Das wurde immer schlimmer, bis ich es so im 2 Minuten Takt hatte. Hab aus lauter Verzweiflung, wenns zu schlimm wurde, wieder 10 mg eingeworfen und nach ein paar Stunden war dieses Zucken komplett verschwunden... ich weiß, dass das nicht die richtige Methode ist, Tabletten abzusetzen, aber ich will nur damit sagen, dass ich die Erscheinungen beim Absetzen bestens kenne... Ich hab es 2 mal erfolglos probiert und beim dritten Versuch hats dann endlich geklappt. Ich nehme seit 2,5 Monaten keine Tabletten mehr....

Man darf beim Absetzen nicht vergessen, dass es dauert, bis der Wirkstoff komplett abgebaut ist und es sein kann, dass es einem plötzlich erst mal tierisch dreckig geht.... Aber da muss man dann leider einfach mal durch. Wenn sich alles wieder geordnet und eingependelt hat, dann geht es meist auch ohne Tabletten.



Ich beneide dich , dass du das so Super geschafft hast

heute aber war ein Tag, an dem ich die Tablettenschachtel schon wieder in der Hand hatte. Habe es aber nicht genommen. Es war einfach schlimm.

Ich hätte auch nie gedacht, dass das absetzen sooo dermaßen schlimm wird. Dabei habe ich in den letzten Monaten lediglich nur 1/4 Tablette morgens (5mg) genommen...mehr nicht.
Es sind inzwischen knappe 4 Wochen das ich das Medikament nicht mehr nehme ....und es ist echt hart !

06.10.2012 19:54 • #15


Mir steht das ganze auch noch bevor, ich nehme 30 mg.

Mir geht es aber mit den Tabletten auch nicht immer gut, habe auch meine Tiefpunkte. Frage mich nur dann, wie es ohne wird. Naja, werd ich ja in 2-3 Monaten ,wenn ich absetzen soll, erfahren... Mit dem absetzen vorheriger Tabletten hatte ich keinerlei Probleme ..

06.10.2012 22:36 • #16


spielkind79
Alle Absetzerscheinungen legen sich nach einer gewissen Zeit. Manche merken er mehr manche weniger. Egal wie langsam man das Medi absetzt. Wenn das Medikament ganz ausgeschlichen ist aus dem Körper wirst du bestimmt nicht mehr davon merken. Dauert ungefähr Wochen dann sollte des Medikament nicht mehr im Körper sein.

07.10.2012 17:07 • #17

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Kaninchen
Tja ..... ich hab nicht geschafft
Der heutige Tag war so schlimm (Schwindel und Angst), dass ich heute wieder eine halbe Tablette (10mg) genommen habe.
Glücklich bin ich mit dieser "Entscheidung" absolut nicht.Habs aber einfach nicht mehr ausgehalten

07.10.2012 17:28 • #18


Kaninchen, was meinst du, wie es mir manchmal geht? Seit ich die Tabletten nicht mehr nehme, hab ich definitiv öfter Unruhe usw... Aber ich habe mittlerweile gelernt damit umzugehen. Ich sag mal in 80 % der Fälle, kriege ich meine Panik gut in den Griff, teilweise läuft das bei mir so ab, dass andere nicht mal merken, wenn ich gerade wieder ne Attacke hab... Aber es gibt auch Tage, an denen ich völlig zusammenbreche innerlich, wo ich mich zurückziehe und weine....

Mein Therapeut hat gesagt, dass ich immer viel größere Stimmungsschwankungen haben werde als gesunde Menschen, vor allem ohne Tabletten. Man kann aber lernen damit umzugehen...

Wichtig ist, dass man selbst soweit ist und nicht einfach die Tabletten absetzt, weil man die einfach absetzen will. Ich finde so lange man sich nicht bereit dazu fühlt und so lange man nicht die Kraft aufbringen kann durch die schwere Zeit des Absetzens zu gehen, sollte man es lassen... Es ist halt einfach unglaublich hart....

11.10.2012 22:09 • #19


Omnia85 hat recht, wenn man bereit ist, kann man es auch ohne Medis schaffen.
Ich hab am Anfang alle Nebenwirkungen von Cita (30 mg),die es gab. Hab es ca. 2 Jahre genommen.
Irgndwann hab ich gedacht, da es auch mit Medis sehr schlechte Tage gab, dass ich es einfach ohne versuch.
Man muss versuchen nicht daran zu denken, Mensch ich nehm jetzt keine Medis mehr, denn dann ist klar, dass es wieder schlechter wird. Ich muss sagen, dass ich kaum einen Unterschied gemerkt habe.
Aber das ist halt immer unterschiedlich, deshalb sollte man selbst bereit sein, die Medis abzusetzen.
Ich drück auf jedenfall die Daumen, dass der ein oder andere die Kraft dazu hat.

LG

07.12.2012 01:05 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf