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Dan31

Dan31
Mitglied

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Guten Tag an alle,

seit 4 Monaten nehme ich wieder Diazepam, konstant 15 mg täglich. Jetzt war ich endlich bei meiner neuen Psychiaterin und schleiche das Antdepressivum Bupropion ein. Ihr Reduktionsplan für das Diazepam sind alle 1-2 Wochen 2,5 mg weniger. Irgendwie hab ich Angst vorm reduzieren allerdings will ich es auch wieder absetzen und von dem Benzo weg. Die Psychiaterin hat lange in einer Entzugsklinik gearbeitet und deswegen auch wirklich Ahnung von dem Ganzem. Hat jmd. von euch Erfahrungen mit dem ambulanten absetzen von Benzodiazepinen? Macht mir bitte keine unnötige Angst 🙈
Liebe Grüße an alle
Daniel

13.02.2026 x 1 #1


27 Antworten ↓


Sonja77
Das sollte absolut kein Problem sein das du das alleine zuhause reduzierst
Ich selber nehme seit circa 18 Monaten das Valium und reduziere oder erhöhe es ganz so wie ich es gebraucht hab
Da gibt es absolut keine Probleme

Und die Schritte die Dir vorgeschlagen wurden sind völlig okay alle 2 Wochen ist super das sollte sehr gut funktionieren

x 2 #2


A


15mg Diazepam/ambulante Reduktion

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Lina60
Lieber @Dan31 , auch ich finde Deine Vorgehensweise ( schrittweise Reduktion des Benzols ) gut.

Selbst habe ich seit 40 Jahren Temesta ( Benzo) immer bei mir. Das allein gibt mir Sicherheit. Zu wissen ich hätte etwas Beruhigendes für den Fall der Fälle. Ausgeschlichen habe ich es nie , jedoch zwischen durch immer wieder damit aufgehört,
was problemlos klappte. Nehme regelmässig die ADs : Venlafaxin und Trittico.

x 1 #3


Dan31
Danke euch beiden 🙏🏼Lieb das ihr dazu was geschrieben habt ☺🤗@sonja77 @Lina60

x 2 #4


L
Ich habe Diazepam abgesetzt.
Allerdings nur 10 mg.
Ubd ich gabe es langsamer gemacht.
Nur immer 1 Tropfen weniger alle 2 bis 4 Wochen. .

x 2 #5


Dan31
Will heute anfangen zu reduzieren habe aber wahnsinnige Angst davor obwohl mir jeder Arzt bestätigt hat das nichts passieren kann.

Liebe Grüße
Daniel

#6

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Sonja77
Zitat von Dan31:
Will heute anfangen zu reduzieren habe aber wahnsinnige Angst davor obwohl mir jeder Arzt bestätigt hat das nichts passieren kann. Liebe Grüße ...

Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft fürs reduzieren
mach dir bitte keine Sorgen das wird nicht katastrophal werden und die Schritte die ihr euch dafür vorgenommen habt passen perfekt und es wird gut klappen

x 1 #7


L
@Dan31
Ich habe Diazepam 10 mg abgesetzt. In Tropfenform, weil man da sehr kleinschrittig und langsam absetzen kann.
Ich habe nur ca alle 2 bis 4 Wochen 1 Tropfen abgesetzt.
Absetzsymptome hatte ich trotzdem, aber es war aushaltbar.
Manche Schritte gehen leichter manche schwerer. Dann hab ich länger gewartet.
Diazepam hat eine lange HWZ deshalb merkt man Absetzsymptome erst sehr zeitverzögert. Bei mir war es immer Tag 8 bis 12 wo es mir schlecht ging.
2,5 mg pro Schritt halte ich für sehr großschrittig.
Viel Glück und Geduld!

x 2 #8


Dan31
Jetzt meinte meine Therapeutin heute Nachmittag das ich noch zu instabil bin um die Dosis zu verringern, leider hat sie damit auch recht. Naja vielleicht warte ich noch etwas ab

#9


Sonja77
Zitat von Dan31:
Jetzt meinte meine Therapeutin heute Nachmittag das ich noch zu instabil bin um die Dosis zu verringern, leider hat sie damit auch recht. Naja ...

Ist doch nicht schlimm
dann wartest du halt noch ein wenig länger bis du etwas stabiler bist

x 1 #10


Dan31
Zitat von Sonja77:
Ist doch nicht schlimm dann wartest du halt noch ein wenig länger bis du etwas stabiler bist

Ja denke auch, mach mir nur sorgen das es dadurch immer schwerer wird davon wegzukommen. Naja aber heute war so ein furchtbarer Tag, bin so unruhig und in Sorgen gefangen das ich den ganzen Tag im Haus auf und ab gehen könnte.

#11


Dan31
Bin seit 5 Tagen auf 12,5 mg runter, leicht stolz. 2 Tage noch dann nochmal um 2,5 mg runter…
Habe derzeit eine wahnsinnige Morgenangst sobald ich aufwache, geht erst gegen Mittag so einigermaßen weg. Hatte ich aber schon vor der Reduktion. Kennt das jmd?

Liebe Grüße

x 1 #12


L
Wöchentlich 2,5 mg reduzieren, das halte ich für sehr sportlich...
Ich würde langsamer machen.

x 2 #13


Dan31
Zitat von luciana:
Wöchentlich 2,5 mg reduzieren, das halte ich für sehr sportlich... Ich würde langsamer machen.

Naja hat meine Psychiaterin mir so empfohlen, könnte auch alle 2 Wochen um 2,5 mg reduzieren liegt aber bei mir meinte Sie. Wie lange hast du denn das diazepam genommen? Bei mir waren es ja „nur“ 4 Monate. Liebe Grüße und danke für deine Antwort 😌

#14


L
5 Monate, aber dann viiiiel langsamer reduziert.
Alle 2-4 Wochen nur 1 Tropfen.
Also 0,5 mg.
Durch die lange HWZ sinkt auch der Spiegel sehr langsam.
Reduziert man zu schnell fallen 2 oder mehr Reduktionen zusammen und dann kann es einem echt mies gehen.
Ich bin sicher deine Psychiaterin war noch nie in einem Entzug...?
Aber das ist meine Erfahrung.
Schau mal bei Heather Ashton und Benzoentzug.
Ich habe jeden einzelnen Tropfen gemerkt.
Macht man zu schnell hat man meist einen Rückfall.
Nach ca 2 Wochen ist ein Benzo fix im Gehirnstoffwechsel eingebaut. Dann ist es egal ob du es 3 oder 6 Monate oder länger genommen hast.

x 2 #15


Sonja77
Auch hier bitte nicht pauschalisieren und es für alle gleichsetzen denn es ist nicht bei allen gleich und nein ich spreche jetzt nicht von mir selbst aber ich kenne genug Menschen die Benzos zügig reduziert haben und nie einen Rückfall erlitten haben

Und eine Reduktion von 2,5mg Valium pro Woche ist jetzt nicht wirklich extrem zu schnell
Es ist nicht langsam aber gehört so ungefähr zur Standard Reduktion auch in der Klinik stationär

Ich selber hab da ja gar keine Probleme mit dem absetzen und konnte auf einen Schlag von 30mg auf 10mg runter und hab absolut nichts gespürt

Also ich an deiner Stelle würde schauen ob es für dich machbar ist und wenn du es gut aushältst dann mach weiter in den Schritten wie sie dir empfohlen wurden und wenn du siehst du leidest darunter etwas stärker dann kannst ja immernoch 2,5mg alle 10 Tage reduzieren

Aber so wie ich das lese hält es sich bei dir ja bis jetzt völlig im Ramen und alles ist soweit okay also würde ich so weitermachen wie bisher

Viel Glück 🍀 und Erfolg auf deinem Weg und ganz egal wie lange der Weg dauern wird das wichtige ist es am Ziel anzukommen und da gesund und stabil anzukommen

Man muss keinen Wettkampf führen wer der schnellste ist

x 1 #16


L
https://www.benzo.org.uk/german/bzsched.htm
Habe dir den Link zu Dr Ashton gesetzt.
Geh auf Diazepam Entzug.
Du würdest bei Phase 14 einsteigen.
Sie erklärt unten drunter dass man ab ca. 20 mg eher 2 Wochen warten soll, und es wird bei 15 mg immer nur 1mg reduziert, bei niedriger werdender Dosis sogar nur 0,5 mg.
Dr Ashton hat sich intensiv mit dem Entzug von Benzos auseinander gesetzt und war Ärztin.
Es ist nur eine Empfehlung und jeder Weg ist anders.
Ich hatte dir nur von meiner Erfahrung geschrieben.
Gutes Gelingen! Du schaffst das!

x 2 #17

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Dan31
Also meine Psychiaterin hat lange in einer Entzugsklinik gearbeitet und mir die Schritte so vorgeschlagen. In Kliniken wird noch viel schneller entzogen, hab ich ja auch schon hinter mir und damals wurde ich dazu gedrängt es stationär zu machen. Da hab ich das Zeig aber auch über 4 Jahre lang genommen und am Ende wesentlich höhere Dosen. Die haben mich in der Klinik dann in nichtmal drei Wochen auf null gesetzt.
Ich kann ja selbst entscheiden ob ich eine oder ob ich mir doch zwei Wochen Zeit lasse um wieder um 2,5 mg runter zu gehen. Im Endeffekt sind es ja umgerechnet nur noch 1,25 mg Lorazepam täglich. Ich bin eh ein ziemlicher Hypochonder und steigere mich schnell in das Schlimmste was passieren kann rein zum Beispiel ein Krampfanfall, allerdings konnte mich da mein Arzt beruhigen der sagte das kann nur passieren wenn man aprupt absetzt. Versuche auch regelmäßig mich sportlich auszupowern das hilft mir auch. Liebe Grüße an euch und danke für eure ausführlichen Antworten und die Glückwünsche 🍀❤😍

x 2 #18


Dan31
Kann die privat leider nicht antworten @luciana weil ich keine privaten Nachrichten mehr verschicken kann ohne zu zahlen 🙈

#19


Sunny2808
Eine Klinik entzieht Stationär immer sehr schnell, die können Dich ja auch nicht en Jahr dabehalten bis Du vernünftig und kleinschrittig entzogen hast. Deshalb geht das da so schnell.

Und ich gebe Luciana in allen Punkten recht, sie weiss schon was sie da schreibt.
Ihr Kenntnisstand überschneidet sich da mit meinem.

Und alle 2 Wochen für 2,5 mg runter ist sehr sportlich...
Und die Absetzsymptome kommen erst Zeitverzögert aufgrund der hohen Halbwertszeit, das kann Tage dauern bis der Spiegel sinkt.

Nicht jeder kann nach Lust und Laune auf und abdosieren.
Einige haben das Glück und können ohne Probleme absetzen andere eben nicht.

Ich gehöre zum Beispiel auch nicht dazu.

x 2 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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