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Sonja77
Also ich hatte heute sowieso meine Psychiaterin am Telefon die ich als eine hervorragende Ärztin ansehe und die sich auch mit Benzos und Entzügen sehr sehr gut auskennt
Und da ich das Valium ja selbst schon sehr lange nehme war es für mich kein Problem sie mal ganz neutral zu fragen was sie zu den dem TE vorgeschlagen Reduktions Schritten meint
Und sie meinte dass das durchaus gut machbar sei mit dem Valium also dem Diazepam und das da das komplette reduzieren und absetzen ganz anders ist und abläuft als zum Beispiel beim Tavor
Also sie findet 2,5mg Schritte sehr realistisch und gut machbar

Wollte nur mal eine zweit Meinung einer neutralen Psychiaterin hier rein stellen

Denn wir alle sind keine Ärzte auch wenn viele von uns ihre Erfahrungen haben und alle unsere Meinungen haben so sind wir trotzdem keine Ärzte

x 1 #21


Sunny2808
Das ist korrekt aber auch Deine Ärztin wird noch nie ein Medikament entzogen haben.
Genauso wenig wie meine, meine jedoch bestätigt das es Absetz und Reduzierungssymptome gibt und unterschätzt diese auch nicht. Sie bestätigte mir auch auch schon mal mein Wissen korrekt ist, ist gibt wenig Studien dazu aber es gibt sie. Ich halte meine Ärztin auch durchaus für eine hervorragende Ärztin, sonst wäre es auch nicht meine Ärztin. Sie hat mich als einzige stabil bekommen, zugehört und nicht verurteilt und sie begleitet mich nun auch beim reduzieren. Ach.... und sie ist Oberärztin in einer Klinik.

Machbar ist alles............ ist nur die Frage zu welchem Preis.
ICH würde so nie vorgehen, weil ich weiss ich muss langsam reduzieren und kann nicht einfach absetzen weil ich sonst die Hölle auf Erden habe. Und so geht es wirklich vielen Menschen, nachzulesen in sämtlichen Selbsthilfeforen die sich mit Psychopharmaka beschäftigen.

Bei Dir mag das ja auch anders sein, ist aber leider nicht bei jedem so.

x 4 #22


A


15mg Diazepam/ambulante Reduktion

x 3


Sunny2808
luciana
ich kann Dir keine Pn schicken, ich bin kein Sponsormitglied.

Aber ich gebe Dir absolut recht.....
Was ein Zufall lachen

x 2 #23


Dan31
Zitat von Sunny2808:
Das ist korrekt aber auch Deine Ärztin wird noch nie ein Medikament entzogen haben. Genauso wenig wie meine, meine jedoch bestätigt das es Absetz ...

Hey Sunny, du reduzierst aktuell auch? Auch von Benzos und wenn ja von welcher Ausgangsdosis?

Liebe Grüße
Daniel

x 1 #24


Sunny2808
Zitat von Dan31:
Hey Sunny, du reduzierst aktuell auch? Auch von Benzos und wenn ja von welcher Ausgangsdosis? Liebe Grüße Daniel

Guten Morgen,
Nein keine Benzos.
Ich reduziere ein AD und ein NL

x 1 #25


Dan31
Bin mittlerweile bei nur noch 10 mg Diazepam täglich und das bereits seit 12 Tagen, bin fast ein bisschen stolz auf mich😇

x 3 #26


Dan31
Bin schon 15 Tage auf 10 mg aber heute geht es mir gar nicht gut. Bin zusätzlich noch krank geworden. Kann ich für einen Tag ohne Bedenken die Dosis erhöhen? Hab ich bisher nicht gemacht. Liebe Grüße ✌🏼

#27


L
@Dan31
Würde ich nicht machen. Diazepam hat eine sehr lange HWZ, es kann der ganze Entzug gefährdet sein.
Es gibt eine sogenannte Absetzgrippe, ähnelt einem gripp. Infekt.
Ich bin noch immer der Meinung, dass du zu schnell absetzt. Am Anfang geht es ja meistens noch gut, aber nach ein paar Wochen und mehreren Absetzschritten merkt man meist, dass es dann schlagartig gar nicht mehr geht.
Deshalb war mein Tipp langsamer zu machen.
Man gewinnt nichts wenn man schnell macht, und dann wieder Rückschritte machen muß, weil man es nicht aushält.
Auch wenn dein Arzt dir das so empfohlen hat - es ist zu schnell.
Wenige Menschen können ohne Problem schnell absetzen, die meisten aber nicht.
Man soll immer nur 10% der letzten Dosis absetzen.
Dein Arzt hat sicher noch nie ein Benzo abgesetzt.

x 3 #28


Dan31
Bin jetzt seit drei Tagen auf 7,5 mg, mein Arzt meinte erst die letzten 5 mg könnten anstrengender werden🙈@luciana wie war das bei dir und hast du nachdem du auf 0 warst noch schlimme Zustände gehabt? Im Internet liest man ja die übelsten Horrorgeschichten

#29


L
Zitat von Dan31:
Bin jetzt seit drei Tagen auf 7,5 mg, mein Arzt meinte erst die letzten 5 mg könnten anstrengender werden🙈@luciana wie war das bei dir und hast du nachdem du auf 0 warst noch schlimme Zustände gehabt? Im Internet liest man ja die übelsten Horrorgeschichten

Da ich sehr sehr langsam abgesetzt habe, waren die Symptome immer aushaltbar.
Ich habe mit Tropfen abgesetzt, wirkich Tropfen für Tropfen, und bei jedem Tropfen zw. 2-4 Wochen Zeit gelassen.
Nach dem letzten Tropfen hatte ich dann auch Panik, dass das große üble Ende jetzt kommen würde. War aber nicht.
Ich habe wochenlang noch diesen 1 Tropfen genommen, aus Angst vor dem Absprung.
Man kann meine Vorgehensweise nicht mit deiner vergleichen, wenn du immer 2,5 mg absetzt.
Und ja, die letzten mg waren viel schwerer, als die ersten 5 mg.
Als man merkt schon deutlich den Entzug.
Ich habe es mir so sanft wie möglich gemacht.
Falls du Tabletten nimmst, dann laß dir eventuell die Tropfen rezeptieren - es geht damit wirklich sanfter, wenn du es langsamer machst.

x 1 #30


Dan31
Zitat von luciana:
Da ich sehr sehr langsam abgesetzt habe, waren die Symptome immer aushaltbar. Ich habe mit Tropfen abgesetzt, wirkich Tropfen für Tropfen, und bei ...

Ok vielen lieben Dank dir für deine ausführliche Antwort, ich werde dann wohl auch auf Tropfen umsteigen. Schön zu hören das du danach nicht die Hölle durchmachen musstest.
Hast du Diazepam wegen einer Angststörung genommen?

#31


L
@Dan31
Lange Geschichte...
Hatte einen Gehirntumor, die Diagnose hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.
Mußte dann fast 4 Monate auf die OP warten, da keine ganz akute Sache, da ja schon länger gewachsen.
In dieser Zeit massive Ängste entwickelt, ich war ein Wrack.
Da bekam ich zuerst Tavor bei Bedarf, aber ich brauchte es bald jeden Tag. Allerding nie mehr als 1 mg genommen.
Dann kam die OP, dann viele Komplikationen, weitere OP, und wieder Komplikationen - meine linke Schädeldecke mußte entfernt werden und ein 12x12cm großes Titanimplanatat als Schädeldecke eingesetzt.
Ich hatte innerhalb von 9 Wochen 3 riesige, lange OP`s.
Bekam hochdosiert Kortison gegen hohen Hirndruck, das machte richtige Panikzustände. Zusätzlich nach den OP`s Epilepsie entwickelt, das haben viele Gehirnoperierte.
Ich hätte das ohne Benzo ncht geschafft.
Ich habe dann selbst auf Diazepam umgestellt, weil ich mit Tavor schnell Zwischenentzüge hatte.
Dann eben das Diazepam entzogen.
Du schaffst das auch!

x 3 #32


M
Ich würde maximal um zwei Tropfen (1mg) pro Woche reduzieren, wenn es wirklich smooth und ohne trouble gehen soll. Dauert dann zwar lange, aber zuhause kann man sich das ja erlauben.

x 1 #33


L
Zitat von maximilian99:
Ich würde maximal um zwei Tropfen (1mg) pro Woche reduzieren, wenn es wirklich smooth und ohne trouble gehen soll. Dauert dann zwar lange, aber zuhause kann man sich das ja erlauben.

Schon das finde ich zu schnell. Wöchentliche Reduktion ist bei Diazepam, durch die lange HWZ, nicht geraten.

x 3 #34


Dan31
Zitat von luciana:
@Dan31 Lange Geschichte... Hatte einen Gehirntumor, die Diagnose hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Mußte dann fast 4 Monate auf die OP ...

WoW, RESPEKT was du da geschafft hast💪🏾💪🏾💪🏾Kannst richtig stolz auf dich sein. Und vielen Dank für deine Offenheit ❤‍🩹❤‍🩹

x 1 #35


Dan31
@maximilian99 ich werde die Woche noch mit meinem Arzt reden und auf jeden Fall auf Tropfen umstellen! Denn grade geht’s mir echt überhaupt nicht gut! Liegt aber glaube ich auch daran das ich schonmal Benzos entzogen habe und zwar stationär, die haben das soooo schnell gemacht das es mir danach monatelang absolut dreckig ging. Das will ich auf keinen Fall mehr durchmachen müssen.
Danke für deine Antwort ✌🏼

#36


Elly79
@luciana Heftig. Das tut mir leid, dass du so eine Sch eiße durchmachen musstest. (Wollte ich kurz loswerden, zum eigentlichen Thema kann ich nichts beitragen)

x 1 #37

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petrus57
@Dan31

Wie weit bist du mit deinem Entzug? Mache den sehr langsam. Lass dir ruhig ein halbes Jahr Zeit. Du hast die Valium ja auch ziemlich lange genommen. Da hat sich im Körper ein Spiegel entwickelt der ein 2 bis 5 faches der eigentlichen Einnahme entspricht. Bei dir wären es also 30- 75 mg. Darum hat man ja auch keine Absetzerscheinungen wenn man mal für ein paar Tage mehr nimmt und dann wieder auf seine Ausgangsdosis zurückkehrt. Ich finde 2,5 mg weniger auch als zu schnell. Lieber 10% weniger alle 3-4 Wochen.

Aber es soll auch Menschen geben, die gar keine Entzugserscheinungen bekommen. Und was noch wichtig ist: Denke nicht ständig darüber nach. Das lässt dann auch wieder Ängste aufkommen, weil man dann ständig auf die Entzugserscheinungen wartet. Jede Reaktion des Körpers empfindet man dann als Entzugserscheinung. Dann kommt automatisch die Angst wieder hoch.

x 3 #38


Dan31
Zitat von petrus57:
@Dan31 Wie weit bist du mit deinem Entzug? Mache den sehr langsam. Lass dir ruhig ein halbes Jahr Zeit. Du hast die Valium ja auch ziemlich lange ...

Das stimmt dann deute ich auch jedes kleine Zittern als Entzugserscheinung…

Jetzt bin ich schon seit 5 Tagen auf den 7,5 mg jetzt mache ich da keinen Schritt mehr zurück. Aber den Rest werde ich wohl langsamer angehen!

Danke euch

x 1 #39


L
Absetzsymptome bei Diazepam kommen immer sehr zeitverzögert durch die lange HWZ.
Meist so zwischen Tag 10 und 17+.
Deshalb soll man ja nicht alle 14 Tage die Dosis reduzieren, weil sich dann alles subsummiert.
Diazepam ist ein Spiegelmedikament, und deshalb viele Halbwertszeiten nötig sind, dass es erstmal zu einer Spiegelreduktion kommt. Setzt man mitten in diesem Prozeß den nächsten Schritt, dann geht das meistens in die Hose.
Es gibt Menschen, die wenig davon bemerken, oder auch gar nichts, aber das sind Ausnahmen.
Längere Pausen sind ratsam und kleine Schritte.
Es bringt nichts wenn man zu schnell macht, und dann wieder erhöhen muß, weil man nicht durchhält.
Man darf auch nicht vergessen, dass beim Absetzen auch ein langsamer Abbau von eingelagertem Benzo aus der Mudkel- und Fettmasse stattfindet- dieser noch langsamer als die Spiegelreduktion.

x 2 #40


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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