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Planlos, nach Beziehung mit depressivem Partner

201811.01




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Graz/8010/Österreich
Hi liebe Community,

ich möcht euch mal meine Geschichte erzählen. Ist recht heftig, also nichts für schwache Nerven.
Bin gerade 36 Jahre alt und lebe seit meinem 14. Lebensjahr mit den Folgen eines Schlaganfalles.

War nie ein Kind von Traurigkeit, trotzdem begleitet mich seither das Gefühl ich werd sicher "übrig und allein bleiben".

Ich hatte nach dem Schlaganfall erst mit 18 meine ersten S.uellen Erfahrungen, weil ich mich immer selbst für zu minderwertig hielt. Habe dann im Laufe der Zeit immer mehr Frauen getroffen und 2003 dann meine erste große Liebe kennengelernt. Wir waren bis 2010 zusammen und haben tolle Erinnerungen gemeinsam gesammelt, kurz vor der Trennung hat sie ihr Studium abgeschlossen und war dann auf Weltreise(zu Recht).
Als sie zurück kam war sie ein anderer Mensch, da hatten wir bereits seit 2 Jahren einen gemeinsamen Haushalt.
Ich wollte die Beziehung auf eine neue Stufe heben und eine Familie gründen. Sie lehnte ab, meinte dafür wäre später noch Zeit, sie will noch mehr verreisen und etwas erleben und sehen von der Welt. Der Familienwunsch wurde zum Streitthema Nr.1 und eines Tages packt sie ihre Sachen und zieht zu einer ehemaligen Studienkollegin.
Für mich brach eine Welt zusammen, die endgültig zerbrach, als ich dann 4 Monate später erfuhr, dass sie nach einem ONS schwanger geworden war. Ihre Tochter ist jetzt 7 oder 8 Jahre alt.

Nun, da die Trennung sowieso einige Zeit zurücklag und ich beruflich ziemlich eingespannt war, war es zwar verletztend, aber erschütterte mich nicht mehr so heftig, weil sie ja selbst an ihrer Situation "schuld" war.

Ich hatte bis zum November 2013 immer wieder kurze Beziehungen, in der Länge von 2 bis 6 Monaten bevor ich SIE traf.
Sie hatte bereits einen Sohn der zu dem Zeitpunkt 8 Jahre alt war. War kein Problem für mich, da ich mir seit damals sowieso eine Familie gewünscht hatte. Die Anfangszeit unserer Beziehung war super, jeden Tag was neues, aber etwas stimmte nicht mit ihr. Sie war ständig niedergeschlagen, antriebslos missmutig und trank viel, tlw. sogar schon vormittags.

Ganz ehrlich, ich war so verliebt, dass es mir zu Beginn gar nicht auffiel.

Nachdem sie mir 6 Wochen lang ihre Depressionen verschwiegen hatte, kam ich irgendwann dahinter, weil sie vergessen hatte den Blister mit ihren Medikamenten zu verstecken. Also stellte ich sie zur Rede. Sie sagte, sie habe mich so gern und hatte Angst, dass ich nichts mehr mit ihr zu tun haben will, wenn ich das wüsste. Deshalb habe sie es verschwiegen. Da ich durch mein Handicap selbst ständig mit der Angst zu kämpfen hatte, dass ich alleine sterben werde, empfand ich es fast als Ehre, dass sies mir verschwiegen hat. Rückwirkend gesehn, hätte ich damals gleich die Notbremse ziehen sollen, tat ich aber nicht.

Ihre Krankheit stellte mich auf eine harte Probe. Stundenlange Gespräche, warum es ihr doch gar nicht so schlecht gehe, sie hat ja alles, das man sich nur wünschen kann. Nichts half, kein Urlaub am Meer, keine Thermenbesuche, keine Familienausflüge in den Zoo, kein gemeinsamer Sport(zumindest ihren Sohn konnte ich motivieren, dass er mit mir in den Wald Mountainbiken ging, wennn seine Mutter mal wieder getränkt in Selbstmitleid und zugedröhnt mit Alk. und Psychopharmaka, zu Hause Sturzbäche an Tränen vergoß) nichts. Einige Monate vergingen, das erste gemeinsame Jahr war vollendet.

Dann eines Abends, mittlerweile hatte ich sie Beide bei mir einziehen lassen, um ihr das Leben zumindest finanziell zu erleichtern, kam ich gerade von der Uni zurück, weil ich ein berufsbegleitendes Studium angestrebt habe, um uns ein besseres Leben ermöglichen zu können, tickte sie komplett aus, nachdem ich sie zur Rede gestellt hatte, warum sie schon wieder trinkt und mich kein bisschen unterstützt. Sie schlug mich darauf hin so heftig, dass es mir die Kontaktlinsen aus den Augen sprengte. Ich stieß sie immer wieder von mir weg, bis auch mir der Geduldsfaden riss und ich aus Notwehr zurückschlug, nachdem sie mir so heftig in die Eier getreten hatte, dass ich fast kotzen musste. Ich versuchte ständig die Situation zu beruhigen und musste mich schließlich hinter ihrem Sohn, der gerade schlief, verstecken, da ich mir nicht anders zu helfen wusste.
Sie wurde noch wütender, also flüchtete ich vor ihr aus dem Kinderzimmer. Sie schlug die Zimmertüre hinter mir 3x heftig zu, sodass sich die eingefasste Glasscheibe sich am Wohnungsgang und im Kinderzimmer in 1000e Scherben verteilte. In dem Moment klingelts an der Türe, ich denk mir nur "Verdammt, die Nachbarn, es ist ja doch kurz vor Mitternacht".

Nichts da, es war die Polizei. "Es wurde eine Anzeige wegen Ruhestörung gemacht. Natürlich sahen sie das Chaos in der Wohnung, das während der Ausernandersetzung entstanden war. Was hier los ist wollten sie wissen, Sie began heftig zu weinen. "Der schlägt und misshandelt mich ich will ihn anzeigen, ausserdem hat er Dro. in der Wohnung(Ich lindere meine Spastiken abends mit Canna.).
Mehr hatts nicht gebraucht, binnen kurzer Zeit ist meine Wohnung voll mit Polizisten 8 oder 9. Sie weinte, und ich wurde wütend. Bitte meine Herren, "die Frau ist psychisch schwer krank, sie war schon einige Male in der Psychatrie." Nichts was ich sagte half, nichtmal als ich auch zu weinen began, man erwischt ja nicht jeden Tag einen gewalttätigen *beep* und das ließen sie mich spüren. So sie kommen jetzt beide mit auf die Wache zur Befragung, soll ma das Kind vom Jugendamt abholen lassen? Und sie packen ein paar Sachen zusammen sie werden weggewiesen. " Sie sagte gefasst "Nein, ich rufe seinen Vater an, er holt ihn sicher."
Er holte ihn nicht, er war gerade auf Skiurlaub und war nicht in der Nähe, deshalb wurde er von einem gemeinsamen Bekannten von ihr und dem Kindsvater abgeholt und wir in 2 getrennten Polizeiwagen auf die Wache gebracht, nachdem ich das nötigste in einem Rucksack verstaut hatte.
Ich sagte Ihnen wie es zu dieser Situation gekommen war und wurde weder Ernst genommen noch glaubte mir irgendwer.
Aus dem anderen Wachzimmer hörte ich Ihre Aussage;" Nein er hat mich schon öfter geschlagen, und mich zu S. genötigt"

Sorry Leute, aber ich kann heute nicht mehr weiterschreiben, ich zittere bereits am ganzen Körper, wenn ich das Geschehnis so intensiv aufrufe, werde die Story aber in den nächsten Tagen updaten. Falls wer wissen will, wie es ausgeht und warum ich mir die Mühe überhaupt mache. Freu mich inzwischen trotzdem auf Feedback.

Schönen Abend euch allen!

Auf das Thema antworten


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  11.01.2018 20:04  
@stevorhino

Krass!
Wer weiß wofür es gut war das die Polizei gekommen ist. Auch wenn Du erst mal als Böser hingestellt wurdest, womöglich haben Dir die das Leben gerettet..
Herzlich Willkommen hier.

Danke2xDanke


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  11.01.2018 20:16  
Das ist wirklich heftig. Fühl dich herzlich angenommen. Ich habe ja schon öfter mal gelesen dass misshandelte Männer es viel schwerer haben. Wenn man das dann so liest kann man das nachempfinden.

Danke1xDanke




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Graz/8010/Österreich
  11.01.2018 21:45  
Soo, Yoga gemacht, gekocht und ein bisschen Musik gemacht, um mich wieder zu zentrieren.
Ich danke euch, für die Anteilnahme :wink:

Also weiter im Text:
Es war März, mitten in der Nacht und richtig kalt, ich wurde auf freien Fuß gesetzt, wusste aber vor lauter Scham nicht was ich tun soll, also überwund ich mich nach 3 Stunden, doch einen Freund anzurufen. Inzwischen hatte auch sie ihn angerufen und ihre Version erzählt. Widerwillig nahm er mich auf und verschwand dann aus der Wohnung um mir am nächsten Morgen mitzuteilen, dass er sie die ganze Nacht getröstet hat und wie ich sie so zurichten konnte.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass er seit Monaten in sie verliebt gewesen war, und während ich auf der Uni war, die meiste Zeit mit ihr verbracht hatte und ihr laufen was zu tanken brachte, weil ich böser Mensch es ihr verboten hatte.
Also musste ich gehen, nachdem er mir die "Freundschaft" gekündigt hatte. Ich besorgte mir ein Zimmer in einer Jugendherberge, weil ich nicht einsehen wollte, warum ich ins Männerwohnheim ziehen sollte, während sie meine Wohnung besetze.

Nach ein paar Tagen, ich hatte mich im Zimmer eingebunkert, um meine Verletzungen zu versorgen, rief mich meine Mutter an. Sie ruft mich nie an, ich hatte die Befürchtung meine Oma wäre gestorben. Also hob ich ab. Sie kannte bereits die Version, die auch die Beamten zu hören bekommen hatten und glaubte mir nicht. Es endete in einem Streit, wo sie mir sogar mit Enterbung drohte, nachdem ich ihr vorgeworfen hatte, dass sie nicht den Moralapostel spielen soll, weil sie mich als Kind auch geschlagen hat.

Ein paar mal bin ich noch auf die Uni gegangen, konnte mich aber 0 konzentrieren und ließ es dann bleiben. Ich konnte weder zu meinem PC, noch zu meinen Lernunterlagen, also schien es für mich sinnlos, weiter zu machen. Bei der Arbeit meldete ich mich krank.

Meine finanziellen Reserven gingen fürs Hotel und die Deckung der Fixkosten der Wohnung drauf, die ich nur im Geleit von 2 Polizisten betreten durfte, um mein Haustier(Wasseragame im Terrarium) gelegentlich zu versorgen.
Dazwischen durfte ich noch zur Dro.polizei, die eigentlich ganz nett waren, wo mir ein Beamter sogar sagte, dass meine Version der Aussage viel plausibler sei, als ihre und zur Kripo, wo sie mir Fingerabdrücke und eine DNA-Probe abnahmen. Ich kam mir so ausgeliefert vor, das kann man sich nur schwer vorstellen.

Dann war mein Geld zu Ende und ich musste nur mehr einen Tag bis zum Wiederbetreten meiner Wohnung warten. Inzwischen hatte sie meinen gesamten Freundeskreis gegen mich aufgehetzt, ich konnte nirgendwo mehr hin. Ich traf einen Bekannten von früher und erzählte ihm die ganze Story. Er nahm mich über Nacht auf und meinte, falls irgendwas ist, melde dich.
Am nächsten Tag fuhr ich zur Wache um meinen Schlüssel zu holen. Den können wir Ihnen nicht geben, Ihre Partnerin hat Angst um ihr Leben und das Betretungsverbot wurde um weitere 2 Wochen verlängert. So blöd hab ich , glaub ich noch nie aus der Wäsche geschaut, wie zu dem Zeitpunkt. Ich hab sie natürlich dazwischen kontaktiert und gefragt ob sie komplett deppad ist, aber das war im Rahmen und hätte eine Verlängerung nicht gerechtfertigt.

Ich wurde lauter und wollte von den Beamten wissen, wie es zu so einer Situation kommen kann. "Des hätten sie sich vorher überlegen müssen", schnauzte eine Beamtin "wenns ned ruhig sind, sperr ma sie ein." Also schaltete ich einen Gang zurück.

Mittlerweile war es wieder Nacht, stundenlange Diskussionen mit Polizeikommandanten, beteiligten Beamten brachte nichts.
Ich wusste ja über meinen besten Freund, dass sie seit Tagen eine Wohneinheit im Frauenwohnheim hatte, und die Wohnung praktisch leer stehen müsse. Dann meinte einer der Polizisten" Ihr Viech ist ja auch in der Wohnung, den müss ma dann ans Veterinäramt abgeben". "Können wir keinen Kompromis finden? Bitte rufen Sie meine Partnerin an, sie soll den Schlüssel an meinen Freund übergeben, er kümmert sich darum." Das wurde gebilligt, zumindest ein kleiner Erfolg.

Ich fuhr planlos an meiner Wohnung vorbei, sah, dass Licht brannte und der Fernseher lief. Ich traute meinen Augen kaum, war aber schon so am Ende, dass ich dann meinen Bekannten anrufen musste, um zu fragen, ob er nochmals einen Platz für mich habe. Leider erreichte ich ihn nicht.
Also radelte ich zum örtlichen Grillplatz suchte Holz zusammen, soviel ich konnte und machte mir ein kleines Lagerfeuer. Temperatur knapp über 5Grad, ich zog mir alle meine Kleidungsstücke übereinander und hielt die Nacht durch. Handy war am Ende, ich auch. Mit dem letzten % Akku teilte ich meinem Bekannten per SMS mit, dass ich nicht in die Wohnung dürfe und ich morgen bei ihm vorbei schauen möchte.

Auf gut Glück versuchte ich es nochmals bei meinem Bekannten. Er war zu Hause und ließ mich duschen und machte mir ein Frühstück. "Hör zu, mein Opa ist vor ein paar Tagen gestorben. Sein Haus steht leer, ich hab mit meiner Familie gesprochen du darfst dort bleiben, bis wieder alles im Lot ist." Balsam für die Seele, wenn man solche Menschen kennt.

Am nächsten Morgen fuhr ich zum Gericht un die Richterin zu bitten, die Verlängerung aufzuheben. Ausser das ich unfreundlichst angefahren wurde, was ich hier mache, das ist nicht ihr Zuständigkeitsbereich, erfuhr ich nichts. Nächste Station, Kriseninterventionszentrum. Sie war zuvor dort gewesen und die Sozialabeiterin, brachte irgendwelche Standardsprüche ala "Wenn der stein mal ins Rollen gebracht ist, wirds schwierig." Sie verschwieg mir bewusst, dass die Verlängerung von ihr ausgegangen war, und sie sich das von meiner Partnerin hatte unterschreiben lassen.

Also akzeptierte ich mein Schicksal. Mein Bester Freund besorgte den Schlüssel der Wohnung im Beisein der Polizei und musste unterschreiben, mich nicht in meine Wohnung zu lassen. Ich saß 500 Meter weiter entfernt in dem Haus, das nach Tod und Desinfektionsmitteln roch. Trotzdem besser als auf der Straße oder im Männnerwohnheim.


Soo morgen gehts weiter.
Danke an alle, die es sich antun, das durchzulesen und mit gutem Rat, oder tröstenden Worten helfen können.



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  15.01.2018 21:49  
Du hast das "morgen gehts weiter" vergessen





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Graz/8010/Österreich
  23.01.2018 22:07  
So, weiter gehts.

Ich hab dann die nächste Zeit einfach abgesessen, hab mir meine Lernsachen aus der Wohnung bringen lassen, um zumindest in einigen Fächern abzuschließen. Und irgendetwas sinnvolles mus man ja machen und eine willkommene Abwechslung.

Dann durfte ich Anfang Mai wieder offiziel meine Wohnung betreten und besorgte mir den Schlüssel, den ein Kumpel verwahrte, denn auf der Wache, die meinen persönlichen Schlüssel verwahrten meinten: "nein, den dürf ma ihnen ned aushändigen, den müss ma ans Gericht schicken und die senden ihnen den Schlüssel nach."
Sachen gibts, die sind zu absurd um sie sich auszudenken...Unglaublich was für ein verkorkstes System in so einem Fall in Aktion tritt...Dauerte im Endeffekt noch gut 2 Wochen bis mein Schlüssel mit der Post kam.

In der Wohnung herrschte ein gemäßigtes Chaos von ihrem Auszug und die Stimmung darin war echt erdrückend. Um dem auszuweichen ging ich viel raus und fuhr viel Mountainbike.
Ende Mai schlug einer der Freunde die mir nicht die Freundschaft gekündigt hatten, weil sie der Geschichte von ihr anscheinend mehr Glauben schenkten, weil sie sich ja bei dem "Freund", der in sie verliebt war ständig ausgeheult hat und damit ein Bild erzeugt hattte, das von ihm weitererzählt wurde, einen Besuch im Bikepark vor... Ich liebe diesen Park, da kann ich mich so richtig austoben und bekomm den Kopf frei...."No time to think...just reaction"
Und ich hatte meinen Spass, ich war zwar oft mit ihr und ihrem Sohn dort gewesen, aber darüber verlor ich keinen Gedanken, bis zu dem Moment wo ich bei einer Rampe, die ich normal immer spring, an dem Tag zum 4x, links am Waldrand eine Frau mit Kind registriere und bämm, alle Bilder und ein Gefühlswelle treffen mich, während ich durch die Luft flieg(ca 13m weit).
Mir ziehts das Rad bei der Landung weg und ich krach mit 40 Sachen ungebremst in den Planet Erde. Resultat:Gebrochener Oberschenkel und eine Schultergelenkssprengung. Sofort in ein Spital, ca 100km von mir daheim entfernt und operieren. Endresultat 6 Wochen im Rolli, im Sommer, für einen Outdoorsportler ein echt schweres Los und die Prüfungstermine standen bevor. Im Rolli voll zugedröhnt, mit höllischen Schmerzen von der Anfahrt Prüfungen schreiben, keine gute Idee. Trotzdem bestand ich alles ausser Physik, das aber explizit für mein Wunschstudium verlangt wurde.

Jetzt hatte ich viel Zeit zum nachdenken und analysieren, was überhaupt los ist. Nach 4 einsamen Wochen, ließ es mir dann doch keine Ruhe und ich musste wissen, wie es ihr und dem Kleinen geht und ich mich entschuldigen wolle, dass alles meine Schuld sei und es mir leid tut(war nicht ganz ehrlich, aber ich kannte sie sehr gut und wusste das es das war, was sie hören wollte), den Unfall verschwieg ich.

Ein paar Nachrichten später meinte sie, dass sie gerade unterwegs ist und ob ich mit ausgehn wolle. Ich verneinte, denn mit Rolli ins Kellerlokal unterschweren Schmerzmitteleinfluss ist eine miese idee. Erst dachte sie, ich verars(# sie, und nach dem Fotobeweis, klingelte sie schon bald an meiner Türe. Diesmal hatte sie gar nicht getrunken.

Es war eine seltsame Situation und ich kann heut nicht mehr sagen, warum ich so gehandelt hab(Dummheit, Einsamkeit, Liebe, Masochismus) . Wir redeten und sie blieb über Nacht. Irgendwie wollt ich ihr ja auch verzeihen, gerade weil Depressionen doch eine ernste Sache sind und ich mich viel darüber informiert hatte und jemanden weil er krank ist, und es vielleicht nicht besser weiß, dafür zu hassen. So ein Typ bin ich nicht.Aber ihr die Wahrheit wie der Abend verlaufen war, verleumde sie wehement und blockierte auch gleichzeitig, aber ich konnte es in Ihren Augen sehn, tief im inneren wusste sie es. In mir wuchs natürlich die Hoffnung, ich schaff das mit ihr gemeinsam. Nach 5 Monaten im Geheimen treffen, beschlossen wir, den Kleinen wieder einzuweihen. Auch dieses Treffen war seltsam, aber er hatte mich vermisst und wollte unbedingt die Op Narben sehen...ich hatte ihn schon total mit Mtb und allem was dazugehört infiziert. Ich hab ihn echt gern gehabt.


Inzwischen hatte sie wieder eine eigene Wohnung bezogen, die nötigsten Sachen bekam sie irgendwie zusammen, aber ich half ihr ausmalen, verlegte neue Böden baute eine komplette Küche ein, damit sie einen eigenen Platz zum Entwickeln hat, trotzdem waren wir aber die ganze Zeit bei mir. Wir unternahmen echt viel, gegen früher. Wir hatten eine echt gute Zeit, aber in mir rumorte es.
Zu ihrem Geburtstag schenkte ich ihr ein leeres Buch"Für neue Geschichten" und nahm sie an der Hand, um ihr etwas zeigen. Ich stellte sie auf die Position, wo sie auf mich eingeschlagen hatte und nahm meine Position in der Situation, die ich gerade durchspielte, wo ich mit verschrenkten Armen vor ihr kniete, ein und fragte sie, ob sie sich jetzt erinnert. Sie riss die Augen auf. Und Leute ich schwöre, plötzlich hatts einen Kracher in ihr gemacht, als würde ein Baum brechen.

Mehr demnächst...

Danke euch und liebe Grüße


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