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302

Dunkelbunte
Zitat von Elemente:
er ist sicher ein guter Vater und gibt sein Bestes und das ist schon sehr viel, mehr als manch andere Eltern und niemand ist pervekt.

Keiner hier wohnt im Haus daneben und kann es beurteilen. Weder ob er ein guter noch ein schlechter Vater ist.

Man muss jetzt auch nicht nach einem Fehler suchen.

Fakt ist, man muss alles ausschöpfen und nachweisen.

Ich bin ja im Antrags & Widerspruchsverfahren.

Vor fast 30 Jahren wurde bei mir eine psychische Erkrankung diagnostiziert, die mir nie bekannt gemacht wurde.

Durch Zufall erfuhr ich im April vom leitenden Psychiater der Rehaklinik davon. Ich wusste es gar nicht. Aber die Diagnose ist richtig. Kann ich leider bestätigen.

Was ich damit sagen will, der RV liegen anscheinend Inhalte von längst nicht mehr praktizierenden Ärzten vor. Man sollte die Institution nicht unterschätzen

x 1 #121


E
Zitat von Pauline333:
Reicht das nicht, um alle Dinge im eigenen Verhalten, die dem Kind potenziell schaden könnten bestmöglich (! = so gut es einem möglich ist) verhindern zu wollen? Auch hier würde ich mir für jedes Kind wünschen, dass die Eltern trotz widriger Umstände möglichst stark für die Kinder agieren und sie möglichst ...

Ich finde es hat sich in den letzten Jahrzehnte schon ein Bild entwickelt wo sich Eltern total bis zum äußersten aufopfern sollten oder müssen um mithalten zu können in der Gesellschaft, das bedeutet auch keine schwäche mehr vor den Kindern zeigen und alles geben für den Sprössling damit das Kind rund um 100% versorgt ist und immer total behütet durchs Leben gehen kann, das klingt auf den ersten Blick ja auch nach dem ultimativen und das beste was einem Kind passieren kann, aber ich glaube ehrlichgesagt das kann auch Schwierigkeiten nach sich trage im Erwachsenen Leben. Eltern dürfen auch Menschen bleiben mit ihren Bedürfnissen und ihren Baustellen. Ich sag nicht dass Menschen keine Medis nehmen sollen, aber sie sollten es wirklich selber wollen und nicht müssen.

x 2 #122


A


Zuhause nur Vorwürfe

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E
Zitat von Dunkelbunte:
Keiner hier wohnt im Haus daneben und kann es beurteilen. Weder ob er ein guter noch ein schlechter Vater ist. Man muss jetzt auch nicht nach einem Fehler suchen. Fakt ist, man muss alles ausschöpfen und nachweisen. Ich bin ja im Antrags & Widerspruchsverfahren. Vor fast 30 Jahren wurde bei mir eine psychische ...

also so richtig verstehe ich nicht was du mir sagen willst, die ersten Zeilen schon, das kann man sehen wie man will, wenn ich mich auf seine Worte verlasse dann sehe ich er gibt sich Mühe.

Aber den Rest musst du mir noch besser erklären was du meinst mit nicht unterstützen ?

#123


Dunkelbunte
Zitat von Elemente:
Aber den Rest musst du mir noch besser erklären was du meinst mit nicht unterstützen ?

Bezieht sich auf den TE.
Hätte ich kennzeichnen sollen.

"Unterschätzen"

Das sie mehr im System stehen haben "könnten" und deshalb Betrug eine Stolperfalle werden "könnte".

x 1 #124


E
Zitat von CosmicPancake:
@Dunkelbunte Das System ist unfair. Der Staat tut alles, damit er nicht helfen muss. Ich arbeite seit 25 Jahren und bin bereit das noch bis zur Rente durchzustehen. Wenn ich dafür Hilfe brauche, muss ich nach den Regeln des Systems spielen. Als ich das letzte Mal in Reha war, hat ein Großteil der Leute da überhaupt ...

Es heißt nicht dass du unbedingt Medis nehmen musst, bei Angsterkrankung ist das so wie so ein wenig etwas anders, weil durch die Medikamente nur die Symptome unterdrückt werden und keine Heilung der Ursache besteht, also wenn die Ursache nicht angegangen werden dann sind solche Medis auch nicht sinnvoll oft sind Medis für Angsterkrankungen nur Temporär und werden mit Therapie verordnet und sie garantieren gar nichts, also es kann auch sein dass sie gar nicht anschlagen, es gibt auch Menschen die vertragen sie überhaupt nicht oder welche die nehmen einfach für Notfälle Benzos. Und nimm dir einen Anwalt wenn es tatsächlich für dich anders nicht mehr geht.

Und es stimmt auch nicht dass du zwischen durch als du keine Ängste hattest gesund warst, sondern du kamst noch nicht an deine Grenze, manch mal dauert es, Angst Erkrankungen verlaufen nicht immer linear, oft ist es eben genau das was am ende aussagekräftig ist, die viele Arbeitsversuche in deinem Leben wo du am ende immer wieder daran gescheitert bist.

x 1 #125


-juli
Ich verstehe, dass du die (grade mit einer Angststörung) Sorgen im Bezug auf ADs machst. Aber wäre es nicht zumindest mal eine Option, überhaupt in ein Gespräch zu gehen? Ich habe zwar keine Depression, aber stark ausgeprägtes ADHS und die Psychotherapie allein ist leider nicht ausreichend, wenn man durch die fehlende Konzentration kaum zuhören kann und immer wieder impulsiv handelt...

Ich habe begleitend auch Autismus und eine PTBS und mein Nervensystem reagiert super empfindlich auf Medis. Durch den Autismus habe ich eine sehr sensible Körperwahrnehmung und im Zusammenhang mit der PTBS, die jetzt zwar nicht weg ist, aber so stabil, dass es mir weitestgehend gut damit geht, stellt die medikamentöse Einstellung eine Herausforderung dar, da ich seit der PTBS und dem dadurch veränderten Nervensystem mit Panikattacken auf stimulierende Mittel reagiere, auch wenn sie mir helfen, mich zu fokussieren. Eine Tasse Kaffee mit Koffein ist unmöglich... Die PTBS merke ich im Alltag immer weniger, das Nervensystem aber schon und Panik/Angst ist so eng mit meinen Traumata verbunden, dass ich für Versuche dahingehend momentan keine Kapazitäten habe. Es gibt dennoch ein Medi, das ich gerne probieren würde, weil eine Krücke ganz gut wäre. Ich gehe mit meinen Punkten in ein Gespräch mit meinem Arzt und schau, was er sagt. Ich würde gerne ein Medi ausprobieren, das für Kinder und Jugendliche zugelassen ist und bei Erwachsenen eher eine Option ist, wenn die anderen Optionen nicht möglich sind oder nicht funktioniert haben. Meine Thera befürwortet es.

Was ich dir sagen möchte, ich bin seit ca. fünf Jahren in Therapie, habe Therapeuten und Therapieverfahrenswechsel hinter mir und grade vor dem Hintergrund, dass es in Zukunft schwerer wird, eine Therapie machen zu können, möchte ich das Potential meiner jetzigen Langzeitbehandlung voll ausnutzen und heilen. Ich war in dieser Zeit immer gegen Medis und manches hätte damit leichter sein können.

Meiner Erfahrung nach, zwingt einem keine Person Psychopharmaka auf, wenn es nicht durch andere Institutionen angeordnet wird, aber das scheint hier ja nicht der Fall zu sein. Ich weiß nicht, wie es bei gewissen Antragsverfahren ist, das habe ich noch nicht durch, aber wenn es um Einschränkungen im Alltag ging, dann wurde mir das nie "zum Vorwurf" gemacht.

x 1 #126


E
Zitat von Pauline333:
Ich finde es völlig ok, dass du keine Medikamente nehmen willst. Es ist dein Körper. Ich finde es nicht ok, dass du es wiederum völlig ok findest, dass andere dafür zahlen sollen, dass du ohne (wahrscheinlich) nicht so leistungsfähig bist wie mit. Das ist asozial. Geh auf Teilzeit und bezahle deine ...

Schau mal, wir alle sind hier nicht Ärzte oder Therapeuten, besonders nicht seine und die wissen am Ende genau wie es ihm geht und schlussendlich wenn er einen Antrag stellt wird er mit seinen Ärzten alles an Unterlagen einreichen müssen und am Ende entscheiden die Menschen die alles überprüfen und so was ist ja kein Spaziergang wo man mal schnell einfach was beantragt, das sind dann schon Menschen die Erfahrung haben die alles prüfen und die Ärzte würden ihn sicher nicht unterstützen wenn sie nicht der Meinung wären es wäre für ihn notwendig.

x 2 #127


E
Zitat von CosmicPancake:
@Sonja77 Danke Dir. Du hast Recht. An alle anderen: Agree to disagree. Ich verstehe Eure Meinung, aber ich teile Sie überhaupt nicht.

Besonders lass dich nicht triggern, hat manch mal hier System und besonders lass dir nicht einreden du seist irgend wie minderwertig oder sogar ein schlechter Mensch, oder noch schlimmer du tust was unrechtes, das muss sicher heftig für dich sein das alles so zu lesen, aber denke dir wirklich einfach, du kennst die Personen nicht und was noch wichtiger ist und das solltest du dir merken, du weißt nicht aus welchen Emotionen oder eigenes erlebten oder aus welchen Motiven manch einer hier schreibt, oder am wichtigsten, du kennst die Absichten nicht und sag dir einfach wenn es dir zu bunt wird,
" ich muss das gerade nicht verstehen" und gehe einfach einen Schritt Gedanklich zurück noch besser, lass es stehen und nimm es nicht mit, dass es dich nicht mitnimmt innerlich.

x 2 #128


P
Zitat von Elemente:
Ich sag nicht dass Menschen keine Medis nehmen sollen, aber sie sollten es wirklich selber wollen und nicht müssen.

Wer sagt denn, dass er es muss?
Wenn man auf die Vita schaut mit sehr langen Krankschreibungen, mittlerweile dem Wunsch von Teilverrentung - wo auch mit falschem Anspruchsdenken überlegt wird über Medikamenteneinnahme zu lügen - mit gerade mal Mitte 40, immer wieder kehrenden Panikattacken und Angstphasen und daraus resultierenden Problemen zuhause und der Aussage AD aufgrund von Angst und Unkenntnis der Wirksamkeit durchweg abzulehnen, kann man nur gut zu reden, dieses hilfreiche Mittel auszuprobieren.

Und SSRI sind prinzipiell schon die bessere Medikamention im Vergleich zu Tavor, was ja anscheinend ohne Angst genommen werden kann.

Wird aber nichts fruchten, der Plan anders an eine vermeintlich verbesserte Situation zu kommen, scheint unumstößlich.

Zitat von Elemente:
Schau mal, wir alle sind hier nicht Ärzte oder Therapeuten, besonders nicht seine und die wissen am Ende genau wie es ihm geht

Wie kommt es dann zu einer solchen gefährlichen "Information"? 👇
Zitat von Elemente:
Es heißt nicht dass du unbedingt Medis nehmen musst, bei Angsterkrankung ist das so wie so ein wenig etwas anders, weil durch die Medikamente nur die Symptome unterdrückt werden und keine Heilung der Ursache besteht, also wenn die Ursache nicht angegangen werden dann sind solche Medis auch nicht sinnvoll


Zitat von Elemente:
Eltern dürfen auch Menschen bleiben mit ihren Bedürfnissen und ihren Baustellen.

Ja, aber bitte auf möglichst erwachsene Art. Eltern im Ausnahmezustand zu erleben kann sehr belastend bis hin zu traumatisiertend sein. Kann man vielleicht nur nachvollziehen, wenn man es selbst erlebt hat und empathisch genug ist, um hinter kindliche Masken blicken zu können.

#129


CosmicPancake
Zitat von Elemente:
Ich finde es hat sich in den letzten Jahrzehnte schon ein Bild entwickelt wo sich Eltern total bis zum äußersten aufopfern sollten oder müssen um mithalten zu können in der Gesellschaft, das bedeutet auch keine schwäche mehr vor den Kindern zeigen und alles geben für den Sprössling damit das Kind rund um 100% versorgt ist und immer total behütet durchs Leben gehen kann,

Ich halte das auch gar nichts von. Wir werden eine Generation von Erwachsenen erleben, die weder selbstständig sind noch Probleme lösen können. Ich halte da auch nichts von. Schon meine Eltern haben sämtliche Probleme, Streitereien, usw. von mir fern gehalten. Das Resultat ist verheerend wie sich jüngst in der Psychoanalyse rausstellte und obendrein lernte ich keine Wege um mit Konflikten umzugehen.

x 2 #130


P
Weil das ein Kernpunkt der Debatte ist, stelle ich einmal klar:

Kindern alle Probleme aus dem Weg zu räumen, sie damit vieler Erfahrungen von Selbstwirksamkeit zu berauben und so zu unselbständigen, nicht sehr lebensfähigen Menschen zu erziehen, ist nicht das selbe wie sein Kind unter der eigenen psychischen Instabilität leiden zu lassen.

Psychische Stabilität ist die Basis für sichere Bindung. Nur ein psychisch stabiler Erwachsener bietet die gesunde Vorbildfunktion, die Kinder brauchen, um zu lernen, ihre Emotionen zu regulieren und Konflikte sinnvoll zu lösen.

Dass dieser wichtige Unterschied hier scheinbar von einigen nicht erkannt wird, ist schon interessant. Gerade hier, wo sicher 80% oder mehr ihre heutigen psychischen Probleme den nicht gesunden Beziehungen zu ihren Bezugspersonen aus der Kindheit zu verdanken haben.

Gäbe es eine Petition für einen Elternführerschein, wo dieses entscheidende Wissen vermittelt und die zukünftigen Eltern in die Lage versetzt werden würden, möglichst psychisch gesunde Eltern sein zu können, würde ich sofort unterschreiben.

x 5 #131


E
So funktioniert das Leben aber nicht, weil man Instabilität, auch psychische nicht rein nur auf Menschen mit einer Psychischen Erkrankung reduzieren kann, und oft sind Menschen die wenigstens schon Therapien gemacht haben reflektierter als all die Menschen da draußen die frei rumlaufen und so absolut denken sie seien Frei von genau solchem, leider sind Menschen mit Psychischen Erkrankungen gerne mal solchen Menschen ausgesetzt, die absolut null Reflektiert sind ihre eigene Ideologien verfolgen und im Grunde aber auch nicht wirklich viel was mit Psychologie anfangen können.

x 1 #132


P
Doch, so kann Leben funktionieren: Schwächen erkennen und sofern sinnvoll, bestmöglich angehen.
Um nichts anderes geht es hier.

Und ich stimme dir zu: Menschen, die Therapien machen oder gemacht haben, sollten dementsprechend reflektiert mit sich und ihrer Umwelt umgehen.

Generell/Prinzipiell instabile Menschen haben übrigens immet eine psychische Erkrankung. Vielleicht nicht immer eine mlt icd Code.

x 1 #133


E
Zitat von Pauline333:
Wer sagt denn, dass er es muss? Wenn man auf die Vita schaut mit sehr langen Krankschreibungen, mittlerweile dem Wunsch von Teilverrentung - wo auch mit falschem Anspruchsdenken überlegt wird über Medikamenteneinnahme zu lügen - mit gerade mal Mitte 40, immer wieder kehrenden Panikattacken und Angstphasen und ...

Der Ton macht die Musik und hier wird Seitenweise auf Ihn Druck ausgeübt, bis hin er sei kein Guter Vater oder Verantwortungslos wenn er es nicht versucht, aber es wird total außer acht gelassen was er mit so einer Erkrankung alles leisten tut und da muss ich auch sagen, das ist eine enorme Leistung und gehört anerkannt.

Und es ist total Verantwortungsbewusst von Ihm dass er sich überlegt die Arbeitstunden zu reduzieren, das nennt man auch selbstführsorge und somit würde es auch seiner Famile zugutem kommen.

Ihn als Betrüger zu betiteln ist so Erwachsen wirklich und dann auch noch explizit darauf rum zu nörgeln ist total unnötig, er weiss wohl selber, dass er die Medis nehmen müsste und nicht nur so tun kann wenn er sie verschrieben bekommen würde, nur um Rente zu bekommen, da kann schnell mal einen Bluttest verlangt werden ist doch klar. Aber es heißt auch nicht dass er medis nehmen muss für eine Rente, wie gesagt bei einer Angsterkrankung sind diese medis gegen Angsterkrankung nur Krücken für eine gewisse Zeit das sollten keine Langzeit Medis werden und wenn eine Chronische Angsterkrankung besteht, was ich auch annheme bei der langen Zeit heisst es auch nicht dass die medis so gross anschlagen dass er wieder für die Wirtschaft 100% funktieoniern tut.

Es gibt auch Menschen die vertragen solche Medis gar nicht, so wie es halt allgemein sein kann bei Medikamenten.


Ich kenne jemand die hat schon einiges ausprobiert aber es ging ihr immer sehr schlecht mit Übelkeit und Darmproblemen. oder ich kenne jemanden die hatte bei jedem versuch noch mehr Ängste und schlimmste Panikgeschoben weil sie die Nebenwirkungen so gross gespürt hat und mit Todesängste gekämpft hat, so was existiert hier aber anscheinend nicht.

x 2 #134


E
Zitat von Pauline333:
Doch, so kann Leben funktionieren: Schwächen erkennen und sofern sinnvoll, bestmöglich angehen. Um nichts anderes geht es hier. Und ich stimme dir zu: Menschen, die Therapien machen oder gemacht haben, sollten dementsprechend reflektiert mit sich und ihrer Umwelt umgehen. Generell/Prinzipiell instabile Menschen ...

Genau und das tut er ja, er gibt sein Bestmögliches und es steht ihm am Ende doch frei was sein bestmögliches ist und wie er es angeht, aber er tut es bereits und das ist mehr als man erwarten kann mit so einer Erkrankung finde ich.

x 1 #135


User_0815_4711
Zitat von Pauline333:
Generell/Prinzipiell instabile Menschen haben übrigens immet eine psychische Erkrankung.

Was heißt "instabil" in diesem Zusammenhang?

x 1 #136


Dunkelbunte
@Elemente

Kann es sein, das du getriggert bist?

Du reagierst sehr verteidigend. Und bekommst einiges in den falschen Hals. Anders kann ich mir deine Wehrhaftigkeit nicht erklären...

x 2 #137

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E
Zitat von Dunkelbunte:
@Elemente Kann es sein, das du getriggert bist? Du reagierst sehr verteidigend. Und bekommst einiges in den falschen Hals. Anders kann ich mir deine Wahrhaftigkeit nicht erklären...

Ich bin nicht getriggert, ich schaue genau auf meine Gefühle, früher hatte mich so was schon triggern können, heute nicht mehr, da gehe ich vorher rauss, ich reagiere nicht verteidigend, ich reagiere beschützend weil das mein Wesen ist, schon früher, sogar schon als Kind, immer dann wenn ich persönlich finde das geht zu weit, hier ist ja immer noch ein Forum für Psychisch erkrankte und das sollte bewahrt werden und nicht untergehen.

x 2 #138


Dunkelbunte
Zitat von CosmicPancake:
Ich bin immer wieder (auch aktuell) in Therapie und kenne "alles" was man wissen muss. Die Krankheit habe ich seit über 25 Jahren. Antidepressiva gegenüber bin ich nicht aufgeschlossen und nehme ich nicht. Zum Einen ist die Studienlage bei Angststörung überhaupt nicht gut und andererseits habe ich große Angst vor Medikamenten und den Nebenwirkungen. Die lange Wartezeit bei Antidepressiva und die Möglichkeit von Herz Nebenwirkungen machen eine Einnahme für mich unmöglich. Ich nehme bei Bedarf Tavor, schaffe aber in der Regel mit meiner Angst und Panik umzugehen.

Ich möchte das hier von Seite 1 hoch holen.

Er will keine Psychopharmaka.

Er will sie nicht, weil er Angst davor hat.

Er will es seit 25 Jahren nicht einmal versuchen. Aus Angst.

Ich persönlich sehe da noch einiges an Therapie-Spielraum.

Denn Angst regiert, welche Informationen man als Begründung für Vermeidungsverhalten anwendet 😉
Das macht diese Störung ganz geschickt. Man glaubt, man sei gut informiert und vernünftig, dabei sucht man sich genau die Infos, die unterstützen, das man die eigene bekannte Comfortzone nicht verlassen braucht.

Ich kenne das Spielchen ganz gut 😉

x 1 #139


Dunkelbunte
Zitat von Elemente:
Ich bin nicht getriggert, ich schaue genau auf meine Gefühle,

Ein Trigger ist das Gefühl.

x 1 #140


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