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Odin85
Hallo an alle hier im Forum.

Ich hatte mich vor ein paar Tagen hier mal vorgestellt,ich dachte es wäre schön vielleicht mal mit Menschen zu reden die das kennen wenn man Angst vor anderen Menschen hat,weil man immer denkt das sie einen komisch anschauen
und auch was schlimmes über einen denken.In der Vorstellung habe ich auch geschrieben das es zurzeit bei mir ganz besonderes schlimm ist,so als wenn ich mit dem rücken zur Wand stehe und einfach nicht mehr weg komme,das ich nicht weiss, woher das kommt,aber das war gelogen.Natürlich weiss ich woher das kommt.
Über mich selbst reden war jedoch nie Thema für mich das habe ich immer gut bei seite schieben können,warum ich auch dieses Verhalten andere Menschen zu meiden jahre lang mit mir rum schleppe.Ich wüsste auch gar nicht was ich mit ihnen reden sollte.
Ich bin aber auch jemand der sich seinen Problemen stellt,naja bis auf das eine halt.
Vorhin habe ich den entschluss gefasst,meinen Vater davon zu erzählen ich rief ihn an,aber war nicht da,dann dachte ich mir ,ach Mensch... der im Leben schon so viel durch gemacht da kann ich ihm das nicht an tun,weil dieses Thema für ihn auch gott sei dank erldigt ist.
Naja,hab dann meine Mutter angerufen,Natürlich hatte sie keine Zeit,Haarescheine war wichtiger und ich zwiefel auch ob sie mich ernst genommen hätte.Was ist mit meiner Schwester?Sie redet mit mir schon seit Jahren nicht mehr,eigendlich seit dem sie von zu Hause ausgezogen ist.
Das ist jetzt glaube ich fast 18 Jahre her.(oh je fliegt die Zeit).Ich hätte da noch einen Bruder...ja mein lieber Bruder....
Als ich ein Kind war,da war er der Grösste für mich ein grosser Bruder halt,der jenige der einem alles zeigt,einen vor gemeinen Kinder schützt,jemand der mich beim Amiga spielen jedes mal besiegt.
Ein Held halt,wenn man noch so Jung ist.
Aber wir sind alle nur Menschen oder?mit Ecken und Kanten.Jeder hat seine Fehler.

Ich weiss gar nicht mehr genau wann dann angefangen da war ich galube ich 8jahre und heute bin fast 30!(ich kann immer noch nicht glauben wo die Zeit geblieben ist),er mal heulent in mein Zimmer rein das war mitten in der Nacht,meine Eltern und er hatte sich mal wieder gestritten weil zu spät Heim kam.
Die streitigkeiten wurden immer heufigen und vorallem lauter,das ging ein paar Jahre so oder keine Ahnung wie lange,jedenfalls war er auf einmal nicht mehr da!Ich glaub das hat ein Jahr gedauert,weiss selbst nicht mehr genau ich weiss halt nur noch dass er wieder da war und ich mir eigendlich gewünscht hätte,das er nie wieder gekommen wäre.
Einfach alles war eine total katastrophe,er war mittlerweile Herion abhänging,die Menschen kennen einen nicht mehr.
Meine Eltern haben wirklich alles versucht ihm zu Helfen,aber der versuch so jemand zu helfen kann gefährlich werden,Wie mein Vater sich mit meinem Bruder geprügelt hat,das war nicht nur kleinere kloppe rein,sonder da gingen sache kaputt,Türen brachen,viel Blut.Meine Mutter die esh schon eine Gehbehindurung hat und damals schon eine Küstlichehüfte
hatte,schlug er mit der faust ins Gesicht,oh und mein Vater das war alles...das gin ging auch ein paar Jahre so.Ich war noch so klein,ich war jedes mal oben meinem Zimmer und hab gespielt und tat so als würe ich nichts mitbkommen.
Aber kann sich jemand vorstellen wie das für einen kleinen Jungen ist der sein Vater,Blutend und Weinend auf der Treppe sieht,ich weiss es bis heut nicht! Dann will man zu seinem Vater,ihm in Arm nehmen weil man nix versteht und er stößt einen weg weil völlig am boden zerstört ist und sich schämt das ich das alles mitbekomme.
Es ging alles so lange über so viele Jahre.Ich bin jedes mal vor Todes angst bald zu zusammen gebrochen wenn mein Bruder da war.Es ist nun mal so,sag zu ein Dro. abhängingen Menschen nur ein falschen Wort,kann links statt rechts und er bricht in purer Gewalt aus,dann ist nicht Menschliches mehr finden.
Ich war 16 und habe ales dies mit mir rumgeschleppt ohne irgendwen davon zu erzählen was bei mir zu Hause los war und demenstrechend war ich au in der Schule,man damals versucht herraus zu finden was mit mir los ist aber damals habe ich schon verlernt über mich zu reden, denn ich war nie das Thema.
Naja meine eltern haben es dann den Lehrern erzählt.Ich bin aber überzeugt davon das es niemanden so recht interessiert hat ich schei. in der Schule und Fertig und beim Elternsprechtag bekomme ich vo nallen auch noch anschiss.ja man das ging ab,dann wurd ich richtig klein gemacht und nur weil mein Eltern wollten das ich selben schei. mache wie mein Bruder.
Gut,...um bloß kein lautes geschrei und drohungen hören zu müssen,setz ich mich aufen Ar. und lerne und lerne und lerne und lerne und lerne,ich war so gut hinter her aber hat es jemanden interessiert?!
Meine Eltern haben bis dahin viel Zeit,mühe und geld investiert damit mein Bruder vernüpftige Hilfe bekommt.Das mein Bruder aber nicht davon abgehalten während ich in der Schule saß,nach zu kommen um auf meine Schwester ein zu stechen und das selbe mein bei meinem Vater zu versuchen.Es schwer sich begreiflich zu machen wie sehr mein Vater um sein leben gekämpft haben muss
um schlimmeres zu verhindern.Meine Schwester traf im Bein und war lange im Krankenhaus deswegen.Aber wisst ihr was!Ich wusste gar nix davon!Est zu dem Zeitpunkt,als mein Brude im Rausch wieder kam, und ich komm von der Schule,mache die Rolladen hoch und mein Bruder hockt im Garte und fuchtelt mit einer Pistole rum,als er sie meiner Rchtung hielt,dacht ich jetzt ist aus!
Aber wisst ihr was?Ich war immer sein klein Bruder,er hat alles kurz und klein geschlagen,auf jeden schlug so lang ein bis nur noch blut da war,jeden hat für seine schei. Dro. bestohlen,er ist bis zum äussersten gegangen, aber mich hat nie angefasst mir auch nie was gestohlen.
ICh habe die Polizei angerufen und die haben ihn dann überwältigt und weg gespeert.ICh sah ihn sehr lange nicht,hin und wieder konnte ich ihn beuschen und immer mehr wurde er wieder zu einem Menschen.
Es wirklich sehr lange gedauert bis er wider zu sich selbst fand und es war für uns alle eim grosses glück,das er da wieder rausgekommen und als ich so um die 24jahre war durfte er ihn ein Betreutes offendes Wohnheim, wo ich jeden Tag hin konnte.
Jetzt war zwischen dem Zeitraum wo er gefasst worden ist und wieder entlassen worden ist nun mal, mir gings echt dreckig ich hatte in der Zeit auch wieder mit schule nachgelassen,aber es war so schlimm und wirklich niemand hat sich dafür interessiert was mit mir ist,was sollten denn meine freunde schon groß sagen,sie haben es am rande so mitbekommen und in unsere nachbarschaft wusste es eh jeder.
Diesen ganzen kummer und keihne ahnung davon zu haben wie mit sowas umgehet das hat mich sehr belastet,so sehr das es mir 5wochen krankehaus,davon 2 wochen auf der intensiv einbrachte.Ich hab igrendwann mal so ihm halb koma, mitbekommen wie sich meine tante mit meiner Mutter stritt,sie sagte zu ihr;Du hast auch noch einen anderen Sohn.
Damals im Krankenhaus hat versucht so junge Ärztin mit mir zu reden,keihne ahung was sie wollte,ich schätze mal sie wollte mein Geiste zustand einsschätzen,ich habe ihr aber nichts erzählt.
Meine Tante nahm mich bei sich auf,es war auch mein Wunsch,dort konnte ich meine Schule machen mein Ausbildung,Ich glaube meine Mutte hat mir das nie verziehen,für sie war es so als wenn ich sie betrogen hätte.Und mein Vater er würde für seine Kinder durch die Hölle gehen,soviel Respekt wie er verdient hat,kann ihm gar nicht geben.
Ich hab meine Schweste kaum erwähnt,dies tut mir leid und mich quält es ingeheim das ich zu ihr nie Beziehung aufbauen konnte,sie war nie da,sie ist auch nur geflohen.
Mein Bruder ist mein Brüderchen,auch wenn ich ihm kaum sehe weil,er hat viel zu tun mit Arbeit und Kind usw. konnte ich ihm alles verzeihen und wir sind wenn uns sehen sie wir einfach die Besten unerträglich würde mein Vater dazu sagen.
Ich habe nie darüber gesprochen so wie es tatsächlich war,auch nie mit einem Experten.Was mich wohl heute dazu führt das ich Menschen aus dem weg gehe und panik bekomme.
Ich wollte halt immer alleine sein.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.




LG
Odin85

31.05.2015 18:04 • 21.07.2015 #1


19 Antworten ↓


Hallo Odin,

erstmal herzlich willkommen hier bei uns.

Ich muss zugeben, dass mich deine Geschichte ein wenig traurig gemacht hat. Ich konnte es richtig nachvollziehen, habe die Situation gefühlt....
Und doch bin ich jetzt sprachlos, weiß nicht was ich darauf sagen soll.

Deine Kindheit dich zu dem gemacht, was du jetzt bist. Zurückhaltend, zurückgezogen und ängstlich....Doch hast du die Fähigkeit zu empfinden nicht verloren. Es steckt sehr viel Gefühl in deinem Text.

Du hast den ersten Schritt gemacht, darüber zu "reden" und das ist gut!
Lass es raus, du hast es lange genug mit dir alleine rumgeschleppt.

Hier brauchst du vor niemanden Angst haben, wir unterstützen uns gegenseitig und es ist immer ein offenes Ohr für dich da....

31.05.2015 18:45 • x 1 #2



Woher die Angst kommt

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Icefalki
Hi Odin,

Ich finde es auch bewunderungswürdig,dass du dich mitteilen konntest.

Und wie viel Leid du zu tragen hattest. Kein Wunder, hast du Probleme.

Du warst so jung und all die Gewalt, die du miterleben musstest und nicht verstanden hast. Deine Hilflosigkeit und dann, dass keiner hat DIR geholfen.

Wenn du ein bisschen mehr Mut gefasst hast, merkst, dass dich keiner verurteilt, kannst du vielleicht diese ganze Geschichte mit einem Therapeuten verarbeiten lernen.

Aber bis dahin, Teile uns deine Gedanken mit.

Ich denke, dir geht es um die Art und Weise, dass deine Eltern dich damit allein gelassen haben.

Dann nimmst du deinen Bruder sehr in Schutz. Wie sind deine Gefühle tatsächlich für ihn?

Nicht die Tatsache, dass er heroinsüchtig war. Sondern die Tatsache, dass er der Verursacher deiner Probleme war und jetzt ein normales Leben führen kann, das du nicht hast.

Ich bohre ein bisschen nach. Wenn dir das zuviel ist, musst du nicht antworten. Das ist auch in keiner Weise böse gemeint. In der Regel sind das Fragen, die ähnlich in einer Therapie gestellt werden.

Du hast Angst vor Menschen, weil ?

31.05.2015 19:13 • #3


Odin85
Dake schön,

Und ich muss zu geben das mich ein anders Thema hier im Forum dazu brachte es mal zu schreiben.Vielleicht stößt der Themen ersteller vielleicht hier drauf und sieht ein was es aus Menschen machen kann die dem Suchtkranken sehr nahe stehen.Natürlich steht der suchtkranke im Fordergrund ohne zweifel.Aber bei meinem Bruder ist der Groschen gefallen das er trodzdem nach allem dem noch die Unterstützung meiner Eltern erfahren hat,ich glaube das war ein moment den er nie wieder vergessen wird.
Egal wie schlimm die sucht ist es gibt immer Menschen die einem Helfen wollen und die alle tun würden damit es besser wird,das Trauige daran ist immer das der Suchterkranke das nicht sehen will/kann.
Ich kann mir gar nicht vorstellen was in meinem Bruder vorgeht wenn er mal daran zurück denkt.Nach seiner entlassung wollte ich ihm unbedingt zeigen das er für mich immer noch mein Bruder ist,ich glaueb das hat ihm sehr geholfen.

31.05.2015 19:26 • #4


Odin85
Die Angst vor Menschen ist komisch,denn es mir aufgefallen das es nur dann ganz besonders schlimm ist wenn es mir nicht gut geht,ich weiss ja nicht wie oft mein Bruder oder meine Eltern daran denken,aber ich Denke jeden Tag daran.
Wenn es mir damals schlecht ging bin auch weg.Ich bin eigenlich ziemlich sicher das es daher kommt.
Ich häng in der erinnerung, also gehe weg so früher halt und ich will nicht das jemand sieht das mit mir was nicht stimmt.Meine Ex hat das nie verstanden,sie wusste zwar davon aber so richtig erzählt habe ich es ihr auch nie,also ist auch gar nicht ihre schuld gewesen.

Ich kann meinem Bruder nicht verurteilen dafür das er ein Normales leben führen kann,nicht all dem.Mir ist es wichtih zu wissen das alle noch da sind und um das ging es doch letzt endlich auch

31.05.2015 19:56 • #5


Ann28
Es ist wirklich traurig zu lesen.du solltes versuchen damit im reinen zukommen.ich weiss klingt ach blöd wenn man das so einfach sagt.ich meine aber raus zu lesen das du noch viel klärungs bedarf hast grade mit deinem Bruder.

Ich hoffe das es bald wieder besser geht.

31.05.2015 22:10 • x 1 #6


Icefalki
Ja, natürlich ist es sehr schön, dass du so verständnisvoll bist.


Aber, wo bleibst du dabei?

Scheinbar haben alle ihr Leben wieder, das Problem deines Bruder wurde erfolgreich therapiert, Nur du trägst das ganze Trauma brav weiter mit dir herum.

Der Unterschied zwischen dir und den "Beteiligten" besteht darin, dass Eltern und Bruder aktiv am Geschehen beteiligt waren. Und das Thema erfolgreich abschließen konnten.

Das wurde dir versagt. Deine Angst damals in deinen kindlichen Wahrnehmungen haben dich logischerweise geprägt. Und das hat Spuren hinterlassen. Diese Angst und den damit verbundenen Erfahrungen haben dich geprägt.

Es geht nicht um die anderen. Es geht um dich.

Ich denke nicht, dass du das mit deiner Familie besprochen hast. Du willst die Wunden nicht mehr aufreißen. Aber leider bist du auch verwundet.

Überlege wirklich ernsthaft, dieses ganze Trauma mit einer Fachkraft aufzuarbeiten. Ich kann dir wirklich dazu raten.

Und dazu hast Du wirklich alle Rechte der Welt.

Niemand sah das kleine Kind, das sehr viel mitbekommen hat, Angst um Eltern, Schwester und Bruder hatte. Der irgendwie auch dabei war.

Eigentlich bei der ganzen Geachichte "vergessen" wurde.

Tu dir einen Gefallen und arbeite das ganze Thema bei einem Therapeuten durch.

31.05.2015 22:15 • x 1 #7


Odin85
Du hast das ich da hilfe von einer Fachkraft brauche.Ich überlege auch schon die ganze Zeit wie das angehen soll,ich hab sowas noch nie gemacht aber ist ja nicht so,das ich damals im Krankenhaus die gelegenheit dafür hatte.Nur habe ich das nie gelernt über meine Gefühle zu sprechen und jedes mal wenn mir das bewusst wird dann fühle ich mich so dämlich,zurückgeblieben.Dann passiert es das ich mir denke;naja ich renn jetzt schon so lang damit rum und Welt dreht sich weiter.
Ich will wirklich nicht destruktiv sein,ich weiss einfach nicht wie ich das machen soll.Wenn ich mir grad so vorstelle das ich beim Therapeute sitze und anfange soll zu erzählen,oh je...ich glaube da müsste man mich anschnallen.Oder was ist wenn ich meinem Bruder noch mal darauf ansprechen müsste,das würde ich nicht übers Herz bringen ist ja nicht so das bei ihm nicht auch was auslösen würde,ich wette er hat noch jeden tag schuld gefühle und wenn ich sehe wie toll er mit seinem Kind umgeht,weil er so viel für sich selebr wieder gut machen will,das merkt man richtig vorallem merkt man das er sich jetzt anährend vorstellen kann wie es meinem Vater ging.Meine Schwester das kann ich sagen,ich hasse sie dafür das mich damals im stich gelassen hat.Ich würde ihr das aber niemals sagen,sonst ist dieses Thema in der wieder in Familie...
Ach mann ey..............

31.05.2015 23:07 • #8


Ann28
Lieber Odin,

Du bist immer aufrecht durchs Leben, warst immer Stark,hast deine Schule gemacht und deine Ausbildung ich nehme an du hast auch eine Arbeit.
Ich bewundere dich dafür,denn es gibt Menschen bei denen wäre es vielleicht auch anders gelaufen.
Du hast dich immer hinten angestellt und ich glaube du weisst gar nicht wie das auch mal das erste Stück vom Tisch zu nehmen.
Icefalki hat recht,jetzt bist du dran!
Es ist ok auch mal(das kling jetzt ein bischen blöd,nicht falsch verstehen) schwach zu sein.Jeder braucht mal jemanden der einen aufängt,jemand der einem die Hand reicht.Du brauchst dich auch nicht schämen,für das was in deinem innersten vorgeht und dämlich oder sonstwas bist schon mal gar nicht.
Das der Anfang einer Therapie schwer ist für jeden ganz normal,das würden dir mit sicher auch andere bestätigen das man dort Angst hat.So ging es mir auch und habe ich noch immer aber, ich merke aber das sich allmälich gewisse sachen ändern,ich Lerne z.b damit umzugehen und so machnches von einnander zu Trennen.
Es verlangt auch niemand von das du mit der Tür gleich ins Haus fällst nur du allein bestimmst das Tempo,wenn du aber den ersten schritt gemacht hast und du dich langsam damit abgefunden wie es in dir vorgeht,dann geht der rest fast ganz von allein.

Ich bin sicher du kannst das schaffen,...fühl dich mal gedrückt...

Ann

01.06.2015 13:12 • #9


rainbow2
Hallo Odin, ich verstehe Dich gut, es ist schwer einen Anfang zu finden und alles was man denkt und fühlt einem Therapeuten anzuvertrauen. Aber es ist leichter bei einer neutralen Person als bei Familie und Freunden. Ich habe vier Geschwister und auch nur zu einer Schwester guten Kontakt, ich denke das ist leider normal heutzutage. LG

01.06.2015 13:21 • #10


Icefalki
Odin, ich sage dir mal, wie ich das gemacht habe.

Habe einfach nach Therapeuten in der Nähe meines Wohnortes gesucht und dort angerufen. Bin allerdings zu einem Psychiater. Psychologen müsste man evtl. Fragen, ob man dazu eine Überweisung und von wem braucht.

Vielleicht wissen das hier die anderen User.

Der Unterschied zwischen Psychiater und Psychologe ist, dass der Psychiater Medikamente verschreiben darf. Und Arzt ist.

Termine können auch dauern, bis man da einen erhält.

Und Angst vor Den Fachleuten braucht man wirklich nicht zu haben. Merke dir, keiner kann dich zu irgendetwas zwingen, das du nicht willst.

Unsere Probleme sind nicht lächerlich oder peinlich. Probiere es ruhig aus, verlieren kannst du nicht.

01.06.2015 14:57 • #11


Odin85
Danke für eure Ratschläge,

Das ist hier alles ganz neu für mich,ich habe schon öfter mal nach geschaut was da so für fachleute in meiner nähe sind,hab ich aber nie getraut mich mal schlau zu machen.Naja..jedenfalls hab ich Donnerstag eh ein Termin beim Hausarzt(mein blödes knie bringt mich noch um),ich hab mir fest vorgenommen ihm etwas durch zu blicken lassen,vielleicht kennt ja jemanden an dem ich mich wenden könnte.

Lustigerweiser hab ich heute während der Mittagspause meine Mutter getroffen,sie fragte was ich letztens von ihr wollte,für mich hatte es sich erledigt gehabt,das hab ich auch so gesagt,natürlich freundlicher als es jetzt hier so steht.Weiter fragte sie mich warum ich am Wochenende nicht zur konformation gekommen bin......äh ich hab keine Einladung bekommen,ich wusste weder wann und wo,ausserdem ist es ja der Sohn von meiner Schwester der kennt mich doch eh so gut wie garn icht ausserdem will sie doch eh nix von mir wissen....ich soll doch nicht alten kammelen anfangen,genau so sagte sie das..das war natürlich die bestädtigung das sie es nicht besonderns ernst nehmen würde.Dann war es mir auch egal und war mehr oder am rest desiinteressiert.Jetzt kommt der Oberhammer.Jetzt es nun mal so, meine Eltern haben sich zwischzeitlich scheiden lassen.Da haut die knall hart raus.....und bei meiner Hochzeit warste auch nicht!.......jahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.,gut. ich bin einfach wieder zurück auf meiner Baustelle.Ich hab grad mein Vater angerufen und fragt wann sie denn geheiratet hätte....joa,vor einem Monat.
Super.....ich hab mir die frage einfach mal erspart warum mir niemand was sagte.Das ist alles zu hoch für mich da komme ich nicht hinterher.Aber das führt mich "maaaal" wieder zu dem Punkt warum ich überhaupt irgendwas erzählen soll,ich mein an meinem Umfeld ändert sich doch eh nix......Alle anderen sind ja so toll.......Vater meinte ich soll ich mich nicht so aufregen,ich hätte alles was ich bräuchte und soll Mutter,Mutter sein lassen ändern kann man die eh nicht mehr.............Ja aber darum gehts doch gar nicht.....ich hab da echt kein bock mehr drauf

01.06.2015 17:02 • #12


Icefalki
Odin, freu mich, du fängst ja schon mal ein bisschen an, die Zusammenhänge nicht mehr so brav zu ertragen.

Ich möchte nicht wissen, wieviele User hier ein schei. Elternhaus gehabt haben und dadurch in die Problematik gekommen sind.

Bei mir war das auch so. Natürlich anders, aber der Grund war irgendwie immer mangende oder keine Liebe.

Und, natürlich ist das Vergangenheit, aber über unsere Problematik tragen wir es eben noch mit uns herum.

Und in der Therapie kann man sich mithilfe des Therapeuten damit auseinandersetzen.

Und das ist wichtig.

01.06.2015 18:20 • x 1 #13


Odin85
Stimmt ich hab das alles brav ertragen,warum?ich wollte niemanden im weg stehen,schließlich war es doch wichtig das alles wieder gut wird.Aber wenn ich mir grad so überlege was nur eine kleine anpielung daruf für ein chaos ausgelöst hat.Auf einmal sind es andere wieder die sich wieder wegen all dem schelcht fühlen.Ja,vielleicht hätte ich wirklich Familie,Familie sein lassen sollen.
Vielleicht ist es auch wirklich meine Schuld,ich hab damals nach meinem Auszug vielleicht doch etwas zu sehr vom rest abgekapselt.Und wenn ich es weiter so hingenommen hätte dann würde es mir vielleicht auch jetzt anders gehen.Aber ich konnt ja meine klappe nicht halten!

02.06.2015 14:15 • #14


Icefalki
Falsch, falsch, falsch, der Rest der Familie mit ihren Gefühlen lassen wir mal schön außen vor.

Hier geht es um dich. Darum wäre die Therapie angezeigt.

Was geschehen ist, ist vorbei. Keiner will das mehr wissen.

Damals waren ja alle so damit beschäftigt, das Problem zu lösen. Und dabei hat man dich vergessen.

Hier geht es auch nicht um Schuldzuweisungen. Sondern DU warst eben ein Kollateralschaden. Und dass die anderen damit nicht konfrontiert werden möchten, ist klar.

Und dieses Trauma gilt es jetzt zu verarbeiten. Und das mit einem Fremden, einem Fachmann oder Fachfrau.

Deine Wut, deine Hilflosigkeit, das Ganze drum und dran darfst du dir aus der Sicht deines Erwachsenendaseins anschauen. Die Gefühle zulassen um gesunden zu können.

Verständnis für die damalige Situation hat man. Ist alles so logisch.

Aber das Kind, du, das wurde dabei vergessen. Deine Gefühle, deine Ängste wurden nicht gesehen. Deine Hilflosigkeit.

Darum befreie dich. Wie du das tust, wird in der Therapie bearbeitet.

02.06.2015 14:31 • #15


Ann28
Du darfst nicht wieder dicht machen!
Das geht wieder ein paar Tage gut vielleicht auch ein paar Wochen,es kommt aber der Zeitpunkt das wirst wieder da stehen wo du jetzt stehst,da wette ich mit dir.
Geh auf jedenfall das an was du dir fest vorgenommen hast.Und den ganz weg musst du auch nicht allein beschreiten.
Du kannst das,finde deinen Mut.

03.06.2015 12:58 • #16


Odin85
Dicht machen?Vor wehm denn?
Ist ja keiner da,ich fragt meinen alten herren ob er vielleicht bock hat mit mir heut fussball zu schauen aber keine lust,ich bin dann in die stadt zu schauen nach einer weiler kam ich mir doch ziemlich idiotisch vor allein am tisch zu sitzen.
Überhaupt das letzte mal das ich so richtig mit jemanden redne konnt ist bald 3jahre her.Weinachten,Geburtstage alles allein gemacht.Ich weiss ja nicht mal wie das geht mit jemanden zu reden.Wenn ich draussen bin,komme ich auch gar nicht mehr über small talk hinaus.
Was meine gefühle angeht jaaaaaaaaaaaa...............ach schei. drauf!

06.06.2015 21:00 • #17

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Icefalki
Siehst du, du trägst ja eine Menge Wut in dir herum.

Und darum kümmerst du dich mal in der Therapie.

Dann kannst du darüber reden. Und könntest du dir über ein Hobby einen Freundeskreis aufbauen?

06.06.2015 22:44 • #18


alice01
Hallo,
Zitat:
Psychologen müsste man evtl. Fragen, ob man dazu eine Überweisung und von wem braucht.

Vielleicht wissen das hier die anderen User.

Der Unterschied zwischen Psychiater und Psychologe ist, dass der Psychiater Medikamente verschreiben darf. Und Arzt ist.

Also mein Hausarzt hat mich zum Neurologen geschickt und der hat mir eine Überweisung zu einer Psychologin, die auch Psychotherapeutin ist, gemacht. War für mich der goldrichtige und direkte Weg zu einer Therapie!
Was ist denn der Unterschied zwischen Psychiater und Neurologe? Bzw. Psychiater und Psychologe?

07.06.2015 00:50 • #19


Odin85
Hallo zusammen,

Ich wollte mich mal wieder zu Wort melden,nachdem ich mich damals hier anmeldete und 1.mal über mich sprach dachte ich mache einen wichtigen schritt vorwärts.Es scheint aber so als wäre es so schlimm wie es noch nie war,keine ahnung ob es an meiner völligen destruktiven art liegt die es verhindert um mich selbst zu kümmern oder auf Menschen zu zugehen gerade bei wichtigen dingen,ein bsp: Ich hab anfang April einen neuen Ausweis beantrangen müssen,natürlich habe ich ihn noch nicht holen können und mit "können" meine ich auch nicht können an den Wochenden speer ich mich zu Hause ein und warte wie auch unter der Woche bis es abends wird so das ich so wenig Menschen wie möglich über den weg laufe.Ich weiss gar nicht wie ich den Arbeits alltag rum bekomme....das beste ist zurzeit grade ich habs irgendwie geschafft 2 monate keine miete zu zahlen und da ich ja nicht ans Telefon gehe habe ich den anrauf vom Vermieter auch nicht wahr genommen.Ah jedenfalss kommt er heute vorbei dann gebe ich ihm das Geld so und dann soll er mich bitte wieder in ruhe lassen.

Aber mal zum Thema mir helfen lassen,

Ich habe damals den rat befolgt mir hilfe zu suchen und ich habe mich an einer Stelle gewand die einem vermitteln können bzw.die wissen genau welche therpaie form für einen gut wäre,naja das ganze hat 3 Wochen gedauert bis dort einen Termin bekommen habe,ich bin dann dahin und habe dann erzählt worum es geht....naja die gute Frau hatt mich zu einem Psychologen weiter geschickt,des weiteren hat sie sich daraum bemüht das ich eventuell eine Haushalts hilfe bekomme,so das mir wie oben beschriebende sachen nicht mehr passieren auch für eine weile betreutes Wohnen käme in frage.So weit so gut dachte ich irgendwas wir da schon helfen ganz nach dem motto Augen zu und durch,ich war auch irgendwie im positiven sinne aufgeregt.
ABer jetzt mal abgesehen von elendlange warte Zeit bis ich zu einer der Therapieformen kann,meine liebe gute krankenkasse bei der ich schon mein leben lang bin möchte nichts davon zahlen und das kann ich drehen und wenden wie ich will die machen es nicht und zwar mit der begründung ich zitiere mal: Die Ursachen für diese Verhaltensstörung des patienten liegen zu weit zu zurück. Die Frau von selbsthilfe hat dann versucht einzu lenken aber sie hat auch kein erfolg gehabt.
Ergo müsste ich alles selbst zahlen... okaaaay so viel Geld habe ich nicht sry...

Komischer weise voher wo ich nicht versucht habe mich zu bessern schien es mir doch irgendwie besser zu gehen,jetzt ist alles einfach nur noch "nicht gut" um es mal so zu nennen.
Ich hab es wirklich versucht, ich blödmann habe sogar bei der Telefonseelensorge angerufen und naja ich hab es jemanden erzählt und was jetzt?Das zeigte mir eigendlich nur wie kaputt ich doch eigenlich bin und aller höchsten eine belastung für andere bin.Jetzt mal ohne jammern zu wollen denn ich habe mir das gut überlegt niemand kann mir garatieren das ich mich jemals bessern werde und war jetzt schon mein ganzen leben lang so wie ich bin..gestern war so ein Tag wo ich mir ganz fest gwünscht habe das ich damals nicht mehr aufgwacht wäre.Heute nacht habe ich nicht schlafen können es ändert auch nix daran ob ich es jetzt zu gebe oder nicht... ja ich habe es probiert und das nicht nur einmal,ich weiss auch nicht das macht doch alles überhaupt kein bock mehr und nach der arbeit emotionslos rum sitzen ist wirklich spannend.

Ich weiss grade nicht was ich noch sagen soll....

21.07.2015 08:50 • #20



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