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die frage würde mich mal interessieren

hatte gestern mit meiner freundin ein klärendes gespräch sie stört es enorm, dass ich derzeit wieder krank geschrieben bin.
ich bin derzeit in der wiedereingliederung die musste doch jetzt gestoppt werden. werde nächste woche einen neuen versuch unternehmen.

ich weiß fgür den partner ist das sicherlich auch ganz schön schwer, aber ich mache mir so einen kopf, dass sie mich verlässt und so...

habt ihr da tipps?

10.07.2012 10:35 • 16.02.2013 #1


7 Antworten ↓


Ich denke wichtig ist vor allem das Deine Partnerin über Deine Krankheit,und was die mit Dir macht,aufgeklärt ist.Dann hat sie evtl mehr Verständnis wenn Du mal eine Zeitlang nicht so belastbar bist.Es ärgert einen ja selber schon genug wenn man nicht so am Leben teilhaben kann wie man es eigtl gern möchte.

11.07.2012 08:22 • #2



Wie kommt euer Partner damit klar?

x 3


ja das habe ich auch schon versucht kann mich da aber nicht ganz öffnen.

und ich glaube immer, dass ich nicht verstanden werde, weil nur die wo es haben wissen wie es ist...

11.07.2012 14:51 • #3


Ist man in der pflicht eine krankheit zu erklären, oder ist vielmehr der zentrale punkt die tatsache, dass sich jemand daran stört und seine motivationen dazu?
lg nyan

11.07.2012 18:14 • #4


Bist Du denn in Therapie,dann würd ich Deine Partnerin mal mitnehmen oder aber es gibt genug Lektüre darüber,wenn sie wirklich Interesse hat wird sie sich da einlesen und somit ein besseres Verständnis für Dich und Deine Krankheit bekommen.Die Frage ist nur ob genug Interesse ihrerseits vorhanden ist?

12.07.2012 09:04 • #5


naja immer sehr verschieden


ich denke auch es ist nicht leicht das zu verstehen was da vorgeht wie aus einem normalen belastbaren Menschen mit einem schlag jemand wird der sich überfordert fühlt mit vielen ganz normalen Dingen.

er versucht auf seine weise das ich mich ebnend nicht so dem Sumpf der angst hingebe denke ich zumindest.

ist nicht immer leicht für beide so sind Kriesen halt

sie sind ebnend keine Grippe die nach einer Woche vorbei ist und dann kehrt man zum normalen leben zurück


ich habe auch den Eindruck das psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft nicht besonderes anerkannt sind keine sichtbaren körperlichen Beschwerden = Mensch ist gesund

01.02.2013 18:28 • #6


Wulf
Hi,

Für meine Familie war es anfangs auch nicht leicht zu verstehen.
Viele Jahre wurde ich als Faul tituliert und gehalten, wenn ich Gesundheits bedingte Blockaden hatte, als introvertiert beschrieben wegen meiner Depressions-Schübe und in Sachen Panik-Attacken durfte ich mir Jahre lang anhören: Stell dich nicht so an. Andere schaffen das doch auch. Den Weichei-Status hatte ich also auch erhalten.

Erst heute, nach vielen Jahren hat ein kleiner Kreis der Familie erkannt, dass meine Symptome keine Marotten sind.
Im Allgemeinen geht man nun wieder ok mit mir um.

Im Freundschaftskreis war das nicht so einfach.
*Kurz drüber nachgedacht* ... ich hab heute keinen einzigen Freund mehr aus der Zeit vor dem Ausbruch meiner Erkrankung.
Dafür was viel Besseres.
Nämlich Menschen die zu mir passen.

Auch meine Partnerin ist heute eine verständnisvolle Gefährtin. Allerdings war auch das ein harter Lehrweg für uns beide.
Ich musste (als Mann der sehr männlich erzogen wurde) lernen über meine Emotionen und Probleme zu sprechen und meine Gefährtin musste lernen sich da einzufühlen.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur dazu raten, den persönlichen Kreis in deinem Leben sauber zu halten und kompromisslos mit Menschen zu füllen, die zu dir passen.
Es gibt für einen kranken Menschen nichts zusätzlich belastenderes, als ein stressiges, verständnisloses und unempathisches Umfeld.

Liebe Grüße
Wulf

11.02.2013 13:54 • #7


Bei mir ist es auch so. Mein Mann ist der Meinung, dass man sich einfach nur zusammenreißen muß...

16.02.2013 23:11 • #8




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