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D

djanek94
Mitglied

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Hallo

ich bräuchte Hilfe.
Ich und meine Partnerin (kennen uns seit 10Jahren) werden uns trennen. Sie will ein Kind bekommen aber ich nicht.
Noch sind wir zusammen also quasi dabei uns zu trennen und ich komme damit gar nicht klar. Es geht mir zunehmend physisch schlecht.
Ausserdem will ich wohl weiter weg ziehen danach und suche mir dementsprechend auch einen neuen Arbeitgeber.
Das ist aber so schon schwer und wird noch schwerer weil ich mich dazu bewegen muss danach zu suchen. Es ist schwer weil ich weiss dass wenn ich etwas gefunden habe, wir uns spätestens dann nicht mehr sehen.
Ich hatte schon überlegt wieder zu meiner Familie zu gehen um die Trennung durch zu ziehen und von dort aus eine neue Wohnung zu suchen. Ich und meine Familie verstehen uns aber nicht gut weswegen ich auch echt nicht dorthin möchte.
Natürlich gibt es noch hostels. Das kostet aber natürlich auch was und ich bin halt arbeitssuchend.

18.02.2026 #1


23 Antworten ↓


Supergirl01
Habt ihr nach 10 Jahren diesen extremen Unterschied festgestellt?

Ich versteh dich nicht. Natürlich wenn du weg ziehen möchtest, einen Job woanders willst, dann musst du was dafür tun...
Bewirb dich, schreib Wohnungsannoncen, von alleine wird das nix.

Für mich klingt das alles aber noch nicht so recht fix von dir, als ob du selber nicht weißt was du willst.

x 1 #2


A


Umgang mit Trennung und Wohnungssuche

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E
Bei solchen Trennungen frage ich mich immer, wo ist da nur die Liebe geblieben, das muss doch schon zu vor ein Thema gewesen sein und nicht erst nach 10 Jahren, oder hätte das Kind neuen Wind in die Beziehung bringen sollen?

Ich frage mich aber auch warum will man kein Kind vom Partner den man Liebt, ich dachte immer, das sei eins vom schönsten ein Kind aus Liebe in die Welt zu bringen.

Ich will jetzt nicht sagen es liegt an dir oder es liegt an deiner Partnerin, aber ich denke da muss wohl schon ein grosser Grund geben sich dafür oder dagegen zu entscheiden, also dass man dann lieber getrennte Wege geht.

War eure Beziehung gut oder gab es in letzter Zeit bereits schon andere Probleme?

x 1 #3


boomerine
10 Jahre sind lang, keine Frage
Nur das Thema Kind besteht ja nicht erst seit gestern, oder ?
Hast du gedacht sie denkt um ?
Oder hast du gehofft, das Thema schläft ein.

x 1 #4


Islandfan
Zitat von Elemente:

Ich frage mich aber auch warum will man kein Kind vom Partner den man Liebt, ich dachte immer, das sei eins vom schönsten ein Kind aus Liebe in die Welt zu bringen.

Es gibt Menschen, die keinen Kinderwunsch haben und das hat nichts damit zu tun, ob man seinen Partner liebt.
Kinder sind das, was man sich am besten überhaupt im Leben überlegen sollte, das ist eine lebenslange Verantwortung, sowohl finanziell als auch anderweitig.
Meistens sind es Männer, die bei dem Thema zögern, was aber auch vernünftig ist, denn die finanzielle Last liegt meistens bei ihnen. So was muss gut durchdacht sind, wird es aber leider viel zu selten.

x 4 #5


L
Hallo Djanek,

mein Mitgefühl für deine Situation. Ich kann nachvollziehen, wie schwer das für dich ist. Wenn ich auf dein Alter schaue, seid ihr ja ganz jung zusammen gekommen, mit 20/21? Da ist es ja klar, das Lebenspläne erst heranreifen. Umso schwerer ist es, wenn man dann feststellen muss, dass sie einfach nicht (mehr) zusammenpassen. Das habe ich selbst erlebt und das ist natürlich hart. Und im Gegensatz zu einigen Vorrednern denke ich, dass viele Pärchen mit Anfang 20 vielleicht noch nicht konkrete Vorstellungen oder „Absprachen“ in Bezug auf die Familienplanung haben. Oder dass sich gerade so um 30 dann doch ein Kinderwunsch einstellt, auch bei Menschen (in meinem Bekanntenkreis Frauen wie Männer), die vorher auf „gar keinen Fall“ Kinder wollten. Manches verändert sich eben im Leben. Und beim Thema Kind gibt es keinen Kompromiss. Entweder man hat Kinder oder nicht.

Zu deiner Situation: Kannst du deine Herausforderungen irgendwie nacheinander bewältigen? Also vielleicht erstmal die Trennung, räumlich, ginge es evtl. zu einem Freund? Oder ein günstiges WG-Zimmer? Manchmal geht da auch was zur Zwischenmiete. Denn aktuell hast du ja noch Arbeit an deinem derzeitigen Wohnort, oder? Und dann mittelfristig, wenn du es dir immer noch wünschst, ein Arbeitsplatz in einer neuen Stadt und dann eine Wohnung in der neuen Stadt?

Viele Grüße

#6


E
Zitat von Islandfan:
Es gibt Menschen, die keinen Kinderwunsch haben und das hat nichts damit zu tun, ob man seinen Partner liebt. Kinder sind das, was man sich am besten überhaupt im Leben überlegen sollte, das ist eine lebenslange Verantwortung, sowohl finanziell als auch anderweitig. Meistens sind es Männer, die bei dem Thema ...

Oder die Liebe reicht dann nicht aus, beidseitig gesehen, ich verlasse doch nicht mein Partner wegen einem Kinderwunsch nur weil ich selber keine Kinder haben möchte, natürlich ist das auch Verantwortung, dann ist es doch eher so, dann passt es einfach nicht und so was sollte man dann besser schön früh besprochen haben und nicht erst nach so vielen Jahren, dann finde ich das einfach nur schade und hätte nicht sein müssen.

Ich denke einige Männer überlegen es sich länger weil sie oft mehr auf sich bedacht sind, zuerst sie an erster Stelle stehen, war schon immer so. Doch es gibt durchaus auch viele Männer die auch einen Kinderwunsch haben.

Wenn die Liebe ausreichen würde, dann würde man zusammen einen Weg finden, es gibt immer Gründe aber auch Kompromisse, also reicht die Liebe anscheinend auf beiden Seiten nicht mehr genügend aus, beide haben ihre eigene Vorstellung von der Zukunft.

x 1 #7


L
Ich verstehe das irgendwie nicht. Die Qualität der Liebe in der vergangenen Beziehung des TE war doch hier gar nicht Gegenstand des Threads. Vielleicht mag er keine Kinder, kann sich jahrelangen Schlafmangel nicht vorstellen oder in diese brutale Welt Kinder zu setzen oder hat Erkrankungen, die ihn einschränken, bzw. die er nicht weitergeben möchte. Vielleicht hat er eines Tages auch seine Partnerin angeschaut und gedacht: Ich möchte Kinder, aber nicht mit dir. Vielleicht mag er die große Verantwortung auch einfach nicht, das ist sein gutes Recht. Und dann ist es doch gut, wenn ihm das vorher auffällt und nicht erst, wenn das Kind dann da ist. Auch ist er offen und ehrlich zu seiner Partnerin, er ist 31, er lässt sie eben nicht zappeln und sagt, mal schauen, vielleicht in ein paar Jahren. Er hat auch nicht darum gebeten, zu bewerten, ob der Kinderwunsch seiner Partnerin berechtigt ist oder sogar eine logische Konsequenz der Beziehung. Er respektiert die Lebensplanung seiner Partnerin, nur sieht er eben nicht, wie das mit ihm funktionieren soll.

Das tut hier aber auch eigentlich nichts zur Sache, meint ihr nicht, es geht ihm schon schlecht genug? Müsst ihr hier seine vergangene Beziehung so abwerten? Nach dem Motto, wenn du keine Kinder willst, kann die Liebe ja nicht so groß gewesen sein?

Er hat um Tipps für die praktische Umsetzung der Trennung gebeten.

x 3 #8


Abendschein
Ein Paar liebt sich, jetzt kommt der Kinderwunsch und dann geht man deswegen auseinander?
So ganz verstehe ich das nicht und frage mich auch, wo ist die Liebe geblieben?

Habe das auch mal mit Bekannten erlebt, die Beiden waren lange zusammen und sie konnte keine
Kinder bekommen. Er hat sich getrennt, eine neue Partner in kennengelernt, sich verliebt und oh Schit,
da hat es dann auch nicht geklappt.

Ein Kind bekomme ich aus Liebe und nicht weil es "angeblich" zu teuer ist

x 2 #9


Islandfan
Zitat von Elemente:
und so was sollte man dann besser schön früh besprochen haben und nicht erst nach so vielen Jahren, dann finde ich das einfach nur schade und hätte nicht sein müssen.

So etwas weiß man aber oft nicht am Anfang und ein Kind zu bekommen kann ja nicht das einzige Ziel einer Beziehung sein. Da würde ich als Mann aber schneller die Beine in die Hand nehmen, als man gucken kann, wenn eine Frau nur einen Versorger und Erzeuger sucht.

Zitat von Elemente:
Ich denke einige Männer überlegen es sich länger weil sie oft mehr auf sich bedacht sind, zuerst sie an erster Stelle stehen, war schon immer so

Naja, eine Frau, die Kinder will, setzt ihren Wunsch ja auch an erste Stelle, von daher kann man niemanden dafür verurteilen. Es ist das Recht eines jeden, keine Kinder zu wollen, genauso wie es das Recht eines jeden ist, Kinder zu wollen. Da gibt es kein richtig oder falsch, aber wenn der eine will und der andere nicht, dann muss man halt schauen, ob es noch passt.

x 2 #10


L
Was genau soll diese Geschichte von Abendschein nun dem TE bringen? Oder die Beiträge von Elemente? Wollt ihr ihm unterschwellig zu verstehen geben: Ihr wart zehn Jahre zusammen, du willst immer noch kein Kind, also habt ihr euch beide nicht richtig geliebt, dementsprechend kann die Trennung ja nicht so schwer wiegen? Zieh einfach aus, such dir einen neuen Job, ist doch alles kein Problem. Denn wenn du sie richtig lieben würdest, dann würdet ihr jetzt ein Baby machen. Tut ihr nicht, also kann die Trennung ja nicht so schwer sein?

Oh Mann, ich hoffe, er hat doch noch ein paar Freunde vielleicht. Mit der Familie scheint es ja auch schwer zu sein. Vielleicht schreibt ja auch noch jemand etwas, das ihm hilft und ihn aufbaut und nicht nur Vorwürfe.

Nebenbei bemerkt hat der TE mit keinem Wort erwähnt, warum er kein Kind möchte, und das muss er natürlich auch nicht begründen. Wir wissen noch nicht mal, ob das Paar früher immer gesagt hat, wir wollen später Familie und jetzt fällt ihm auf, er will nicht. Oder ob sie immer gesagt haben, Kinder niemals, und jetzt will sie doch plötzlich eins. Oder ob es einfach kein großes Thema war bislang, wie bei vielen in den 20ern.

Wie aber sähe denn eurer Meinung nach ein Kompromiss aus?
1. Sie bekommen ein Kind, obwohl er keins will. Ganz ehrlich, armes Kind.
2. Sie bekommen kein Kind und warten ab, ob sich beim TE in Richtung Kinderwunsch was verändert. Vielleicht bleibt die Partnerin dann kinderlos, aber vielleicht macht ihr das dann nichts aus, sie lieben sich ja. Wenn sie dann hier im Forum betrauert, dass sie nie Kinder bekommen hat, weil ihr Partner sie hingehalten hat, … naja ihr kennt solche Threads.
3. Und viele wundern sich jetzt etwas, dass es eine dritte Möglichkeit gibt: Sie versuchen es mit dem Kind, doch etwas läuft anders als erhofft. Schwangerschaft tritt nicht ein, Fehlgeburten, Komplikationen nach der Geburt, Wochenbettdepression, starke Verletzungen durch die Geburt am Körper der Mutter, sodass sie dauerhaft eingeschränkt ist, Zwillinge, ein Kind mit chronischen Krankheiten, besonderem Förderbedarf… oder, oder, oder. Natürlich kann man alles meistern, vor allem mit Liebe. Aber an manche stellt das Leben eben höhere Anforderungen als an andere. Und wenn sich jemand dafür nicht bereit fühlt, ist das legitim. Und wer Kinder hat weiß, dass das Finanzielle immer das ist, was noch obendrauf kommt, aber nicht der eigentliche Kern der Herausforderung.
4. Sehr unwahrscheinlich, aber soll auch vorkommen: Sie bekommen ein Baby, nichts Schlimmes passiert und der TE entdeckt, dass er Kinder doch toll findet und geht voll in seiner Vaterrolle auf. Wie gesagt, sehr unwahrscheinlich, wenn er vorher eine so ablehnende Haltung schon hat.

Ich möchte dem TE mitgeben, dass sich im Leben immer alles fügt, auch wenn es manchmal gar nicht danach aussieht. Versucht positiv auseinanderzugehen, schließlich seid ihr einen wichtigen Teil im Leben gemeinsam gegangen. Ich finde es sehr fair von dir, dass du klar sagst, du möchtest keine Kinder und nicht aus Egoismus und Angst vor Veränderung das Thema so lange verschleppst, bis es sich von selbst erledigt hat. Manchmal ändern sich Lebensplanungen eben. Das könnte genauso gut im Job etwas sein, wenn einer vielleicht in einer anderen Stadt tolle Aufstiegschancen hätte, der andere aber nicht mitmöchte oder kann wegen seinem Job/Freunden. Das Leben verläuft nie gradlinig und das Leben ist nie fair. Manchmal ist es zu unseren Gunsten unfair, darüber beklagen sich die wenigsten, manchmal zu unseren Lasten.

Versuche, einen guten Abschluss für dich zu finden. Denn daraus kann ein neuer Start werden. Versuche, in anderen Lebensbereichen keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Also nicht den derzeitigen Job kündigen, bevor du etwas Neues hast zum Beispiel.

Ich wünsche dir alles Gute.

#11


E
Zitat von Islandfan:
So etwas weiß man aber oft nicht am Anfang und ein Kind zu bekommen kann ja nicht das einzige Ziel einer Beziehung sein. Da würde ich als Mann aber schneller die Beine in die Hand nehmen, als man gucken kann, wenn eine Frau nur einen Versorger und Erzeuger sucht. Naja, eine Frau, die Kinder will, setzt ihren Wunsch ...

Ich dachte immer, die Frau ist die Versorgerin des Mannes und der Kinder😉 , bleibt doch oft so viel an den Frauen hängen, sogar noch wenn beide Berufstätig sind, es hat sich zwar leicht verbessert, aber es ist halt immer noch ein Frauen Job sich um die Familie zu kümmern und sie zusammen zuhalten, ich sage nicht dass Männer es nicht auch streng haben, mit Kohle verdienen, doch viel bleibt dann doch bei den Frauen hängen, aber das ist ja nicht das Thema.

Also nach 10 Jahren sollte doch mal darüber geredet worden sein und nicht so spät, ich sagte aber auch dass es an beide liegt nicht nur an ihm, beide bleiben bei ihrer Vorstellung, sie möchte das Kind und er möchte nicht, somit hat es sich ja erledigt.

#12


Islandfan
Zitat von Elemente:
aber es ist halt immer noch ein Frauen Job sich um die Familie zu kümmern und sie zusammen zuhalten, ich sage nicht dass Männer es nicht auch streng haben, mit Kohle verdienen, doch viel bleibt dann doch bei den Frauen hängen, aber das ist ja nicht das Thema.

Im Endeffekt ist die Arbeitswelt heute auch brutal, ich ziehe vor jedem meinen Hut, der Vollzeit arbeitet. Die meisten Frauen wollen es aber so traditionell und oft ist es so, dass ihr Mann dann im Haushalt nichts richtig machen kann, oft wird er dann zu einem weiteren "Kind" degradiert und als Mann würde ich mich auch zurückziehen. Wer Vollzeit arbeitet, sollte nicht noch jeden Abend am Herd stehen. Meistens bleiben die Frauen zuhause, weil sie im Durchschnitt weniger verdienen und sich auch besser um die Kindererziehung kümmern können. Ist nicht abwertend gemeint, sondern Realität.
Von daher sollte man es sich gut überlegen, aber später nicht jammern, dass alles so ungerecht ist.

Zitat von Elemente:

Also nach 10 Jahren sollte doch mal darüber geredet worden sein und nicht so spät,

Ich denke, dass sich so etwas jederzeit ändern kann, manche haben dann mit Mitte 30 plötzlich doch einen Kinderwunsch.
Ich distanziere mich aber sehr von deiner Aussage, dass ein Kind die Liebe zwischen 2 Menschen ausmacht, das ist nicht so.

#13


E
Zitat von Lebenswert:
Was genau soll diese Geschichte von Abendschein nun dem TE bringen? Oder die Beiträge von Elemente? Wollt ihr ihm unterschwellig zu verstehen geben: Ihr wart zehn Jahre zusammen, du willst immer noch kein Kind, also habt ihr euch beide nicht richtig geliebt, dementsprechend kann die Trennung ja nicht so schwer ...

Natürlich ist es etwas Spekulation, da der TE sehr spärlich geschrieben hat und nichts weiter bis jetzt erwähnt hat.

Und niemand zwingt ihn ja zu einem Kind, mir persönlich fällt es einfach schwer das zu verstehen und ich zweifle an der Liebe weil bis jetzt nichts konkretes sonst dazu geschrieben wurde wo mir eine Andere Sichtweise auf die Dinge geben würde.

Es gibt halt Menschen die verstehen unter Liebe etwas anderes, oder allgemein ist Liebe wohl sehr dehnbar, ich denke mr halt wenn man schon länger zusammen ist alles zusammen aufgebaut hat und sich Liebt dann sollte ein Kind was noch nicht mal da ist, doch kein Trennung Grund darstellen.

Abgesehen von diesem Fall hier, sehe ich aber auch, dass wohl die Perspektive in Beziehungen unterschiedlich gelebt werden und ich glaube auch, das einige einfach mal zusammengekommen sind damit sie in einer Partnerschaft sind weil sie nicht alleine sein wollen oder weil es sich halt mal so ergeben hat..so wie, der Deckel auf dem Kopf und die Füsse in den Topf.

Am Schluss muss jeder selber mit seinen Entscheidungen leben oder die des andern und schauen wie der Weg sich weiter entwickelt.

#14


E
Zitat von Lebenswert:
Was genau soll diese Geschichte von Abendschein nun dem TE bringen? Oder die Beiträge von Elemente? Wollt ihr ihm unterschwellig zu verstehen geben: Ihr wart zehn Jahre zusammen, du willst immer noch kein Kind, also habt ihr euch beide nicht richtig geliebt, dementsprechend kann die Trennung ja nicht so schwer ...

Natürlich ist es etwas Spekulation, da der TE sehr spärlich geschrieben hat und nichts weiter bis jetzt erwähnt hat.

Und niemand zwingt ihn ja zu einem Kind, mir persönlich fällt es einfach schwer das zu verstehen und ich zweifle an der Liebe weil bis jetzt nichts konkretes sonst dazu geschrieben wurde wo mir eine Andere Sichtweise auf die Dinge geben würde.

Es gibt halt Menschen die verstehen unter Liebe etwas anderes, oder allgemein ist Liebe wohl sehr dehnbar, ich denke mr halt wenn man schon länger zusammen ist alles zusammen aufgebaut hat und sich Liebt dann sollte ein Kind was noch nicht mal da ist, doch kein Trennung Grund darstellen.

Abgesehen von diesem Fall hier, sehe ich aber auch, dass wohl die Perspektive in Beziehungen unterschiedlich gelebt werden und ich glaube auch, das einige einfach mal zusammengekommen sind damit sie in einer Partnerschaft sind weil sie nicht alleine sein wollen oder weil es sich halt mal so ergeben hat..so wie, der Deckel auf dem Kopf und die Füsse in den Topf.

Am Schluss muss jeder selber mit seinen Entscheidungen leben oder die des andern und schauen wie der Weg sich weiter entwickelt.

#15


E
Zitat von Islandfan:
Im Endeffekt ist die Arbeitswelt heute auch brutal, ich ziehe vor jedem meinen Hut, der Vollzeit arbeitet. Die meisten Frauen wollen es aber so traditionell und oft ist es so, dass ihr Mann dann im Haushalt nichts richtig machen kann, oft wird er dann zu einem weiteren "Kind" degradiert und als Mann würde ...

Heute kann es sich fast keine Familie mehr leisten, wenn die Frau nicht auch arbeiten geht und nur zuhause bleibt, das war früher mal so, das ist schon lange vorbei, die Kosten und ausgaben von Krankenkasse und Wohngeld und Fahrzeug, das kostet einfach sehr viel, die Lebensmittel sind auch zu teuer. Also bei uns in der Schweiz geht das nicht, die hatten mal eine Familie mit zwei Kindern gezeigt, die kamen nicht mal mit 8000.- Fr zurecht und das begründet. In Deutschland wird es wohl auch nicht viel anders sein.

Das kann gut sein das Frauen ihre Männer irgend wann zu Kinder Degradieren, ich denke das hat mit der Organisation zu tun, die Fäden in den Händen zu halten damit nicht alles eskaliert und eventuell durch Pflichtgefühle.

#16


E
Zitat von Islandfan:
Im Endeffekt ist die Arbeitswelt heute auch brutal, ich ziehe vor jedem meinen Hut, der Vollzeit arbeitet. Die meisten Frauen wollen es aber so traditionell und oft ist es so, dass ihr Mann dann im Haushalt nichts richtig machen kann, oft wird er dann zu einem weiteren "Kind" degradiert und als Mann würde ...

OK, aber wenn bereits ein Kind was noch nicht mal da ist eine Liebe trennen kann, wie Stabil ist denn so eine Partnerschaft, oder wie innig, also geht man da nicht durch dick und dünn, durch höhen und tiefen. Vielleicht bin ich zu Romantisch veranlagt, kann auch sein, dann ist das wohl einfach meine Weltanschauen aus meiner Sicht.

#17

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Zerlina
@Elemente ganz ehrlich, Ich finde es eigentlich nur richtig, dass man sich trennt! Man kann jemanden noch so doll lieben! Aber es ist nicht richtig, dann mit jemanden zusammen zu bleiben und ihm so mehr oder weniger die Zukunft zu verbauen! Kinder Wünsche können ja auch erst entstehen Und nicht jeder hat mit Anfang 20, den Wunsch nach Kindern. Ich glaube das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun. Viel schlimmer wäre es doch, wenn man dann ein Kind in die Welt setzt, was nicht von beiden gewollt wird.

#18


Islandfan
Zitat von Elemente:
OK, aber wenn bereits ein Kind was noch nicht mal da ist eine Liebe trennen kann, wie Stabil ist denn so eine Partnerschaft, oder wie innig, also geht man da nicht durch dick und dünn, durch höhen und tiefen. Vielleicht bin ich zu Romantisch veranlagt, kann auch sein, dann ist das wohl einfach meine Weltanschauen ...

Keine Ahnung, ich wollte niemals Kinder, aber es gibt immer Gründe, warum Partnerschaften auseinandergehen können, zb, wenn sich die beiden in unterschiedliche Richtungen entwickeln oder andere Grundbedürfnisse haben. Das heißt ja nicht, dass man alles vorschnell über den Haufen wirft, viele kämpfen, aber nicht jeder Kampf ist zu gewinnen.
Ich hasse dieses Vorurteil, wenn man von Leuten nach einer Trennung hört "man muss sich halt zusammenraufen und kämpfen". Das tun die meisten auch, ich kenne aber einige, die sich dann irgendwann trennen, weil es nicht mehr geht. Mein Ex und ich haben uns auch nach 23 Jahren getrennt. So ist es nun mal, es kann für immer halten, oder eben nicht.

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L
Ich sage nach wie vor: Das Thema dieses Threads ist eine Bitte um praktische Hilfe bei der Trennung, wobei die Trennung der Beziehung bereits stattgefunden hat.
Wie „gut“ die Beziehung war, wie tief die Liebe, wie gerechtfertigt die Trennung, das ist nicht Thema dieses Threads. Und tut auch überhaupt nichts zur Sache, wenn jemand um Hilfe bittet bei Umzug und Jobwechsel.

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