Wo hört Gewohnheit auf und wo fängt eine Sucht an?
Das kannst Du dir wohl wirklich nur selber beantworten.
Zitat von Greenhouse:
Ich werde ab heute nicht mehr Feierabend B. trinken, aber mich interessiert was dahinter steht. Was könnte dahinter stecken? Zu viel Arbeit? Stress? Unzufrieden mit meine aktuelle Lage?
WARUM trinkst du denn?
Irgendwelche Sorgen oder Nöte, die am Abend dann wieder präsent sind, während man tagsüber noch abgelenkt ist?
Ist es lediglich ein Ritual geworden und gehört bei Dir zu einem chilligen Abend dazu?
Wirst du unruhig oder mürrisch, wenn kein B. mehr im Haus ist?
Geht es um eine Art *Belohnungsverhalten*?
Also sich vermeintlich etwas gönnen, was angeblich Genuß verspricht....aber gar keiner mehr ist?
Ich kenne so Gedanken wie : So...jetzt erstmal eine schöne Zig. zum Abschluß....
erstmal eine schöne Zig. und dann mache ich weiter....(womit auch immer)
(inzwischen rauche ich gar nicht mehr)
Solche Aussagen hört man doch auch von anderen Leuten:
Jetzt erstmal ein Päus-chen und ein schönes kühles B. (oder Zig.) oder andere *Dro.*.
Das kann auch eine Tüte Chips sein, Gummibärchen, Schokolade...
Irgendwie dieses Bedürfnis, jetzt *was (vermeintlich) schönes* zu sich zu nehmen,
als Entspannung, als Belohnung...als Ritual.
Es wird ja auch oft alles als Nervennahrung bezeichnet.
Alles in Maßen oder Alternativen finden.